Sicario
Durchschnitts-Wertung
4,1
662 Wertungen

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BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.853 Follower 5.015 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 9. September 2017
Dieser Film wird glaub ich gerne etwas höher gespielt als er gehört. Und es ist natürlich mal ein Fall in dem man einen Actionreichen Film auf Oscarniveau reden kann. Und ich kann verstehen warum man da so macht, kann nur meine eigene Meinung zum Film nicht so sagenhaft hoch ansetzen. Der größte Pluspunkt ist für mich die scheußliche Atmosphäre die eigentlich nur durch den Soundtrack und die Bilder erzeugt wird: man sieht immer wieder ausgewaschene und häßliche Wüstenbilder und hat dazu die atmosphärische Musik die eine permanente Stimmung der Bedrohung liefern. Handlungstechnisch ist der Film gleichermaßen schlicht wie wohl glaubhaft realistisch: man sieht einfach eine junge Polizistin die an diversen Einsätzen teilnimmt und sieht durch ihre Augen den blutigen Wahnsinn des Drogenkriegs. Eigentlich reiht der Film nur einige Einsätze aneinander bevor es dann im letzten Drittel zu einem blutigen Amoklauf und einem extrem krassen Schlußszenario kommt. Das kann man nicht als reinen Actionfilm ansehen, es ist schon auf einem ganz besonderen Level – aber eben auch nicht das weltbewegende Highlight daß man vor den Oscars draus machen möchte.

Fazit: Blut und bleitriefender Thriller mit fiebriger Atmopshäre
PostalDude
PostalDude

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4,5
Veröffentlicht am 18. November 2016
Ein harter, realistischer Drogenthriller an der mexikanischen Mauer, äh, Grenze ;)
Die junge FBI-Agentin Kate Macer (Emily Blunt) kämpft mit den beiden zwielichtigen wie skrupellosen Agenten Matt Graver (Josh Brolin) bzw. ehemaligen Anwalt (eine Anspielung auf Fear & Loathing in Las Vegas!? Nein, eher nicht :D ) Alejandro (Benicio Del Toro) gegen den Drogenschmuggel.
Je mehr sie mit den beiden arbeitet, desto mehr merkt sie, da läuft nicht alles sauber ab...
Starke Frau, die aber im Laufe des Films mehr & mehr "zermürbt" wird, was sich dann am Ende des Films endgültig zeigt...
Starke Bilder von Villeneuve, was er ja schon bei "Prisoners" gezeigt hat!
Aber mein "Liebling" ist Benicio Del Toro, er spielt zwar nur "seinen" Typen, den er immer spielt, den "Wichser" aber das macht er stark!
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 17. Oktober 2016
Es ist nicht die schonungslose Gewaltdarstellung, mit der der Film punktet. Es ist das Kalkül der Gewalt, das Geflecht des Verbrechens. Der Rahmen des Gesetzes wird überschritten, der Film jedoch zeigt auf, das Räume ohne Gesetze eben Räume ohne Wände sind. Dass dieser Kampf nicht nur in Räumen ohne Wände stattfindet, sondern auch nur dort bekämpft werden kann. Die Schlüsselszene bleibt die Waffe am, im wahrsten Sinne, Kopf der Verfassung, die dieses Kalkül selbst über ihre eigenen Grenzen hinaus autorisiert und sich scheinbar, aber dessen berechnend selbst ad absurdum führt.

Wer hier ein Actionfeuerwerk sucht oder erwartet, oder sich enttäuscht zeigt, dass es nicht stattfindet, der filtert meiner Meinung nach nicht die (keineswegs exklusive) Botschaft des Drehbuchs heraus. Blunts Charakter mag neben denen eines Brolins oder del Toros untergehen, doch genau darauf setzt die Handlung ja. Im Schauspiel meistert sie diese Aufgabe aber bravourös, auch wenn Brolin und del Toro sie auf der Strecke überholen. Letzterer kann jedoch auf Grund einer interessanteren, ins Drehbuch geschriebenen Charaktertiefe einfach mehr Potential aus seiner Rolle schöpfen.
Cursha
Cursha

7.500 Follower 1.067 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 9. Oktober 2016
Geniale Bilder, ein super düsterer Soundtrack, unglaublich gute Aktion und absoluter Nervenkitzel machen Sicario zu einem echten Highlight. Der Film ist erbarmungslos, brutal, spannend und nervenaufreibend. Der Film reist richtig mit und bietet zu dem drei tolle schauspielerische Leistungen. Allen vor an Emily Blunt, die hier ihre beste Leistung überhaupt abruft. Außerdem zeigt Benicio del Toro mal wieder, dass er einer der ganz großen ist. Ergänzt mit einem tollen Josh Brolin ist der Film ultra spannend. Einzig das Ende hat mir nicht ganz zugesagt.
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 5. August 2016
Ich möchte jetzt nicht behaupten dieser Film war schlecht, kann aber die positive Kritik nicht ganz nachvollziehen. Der Film fängt zwar solide an, kommt aber nicht wirklich in Schwung. Gibt keine besonderen Überraschungsmomente oder Wendungen. Irgendwie hat man dann doch die 2h Laufzeit geschafft und denkt sich den hätte man auch mindestens 30min kürzer fassen können
Im allgemeinen kann man gucken aber man verpasst auch nichts ^^
Gringo93
Gringo93

357 Follower 442 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 31. August 2016
Fazit: Der nächste Geniestreich des kanadischen Ausnahme-Talents Denis Villeneuve. Ein absolut harter und packende Drogen-Thriller mit hohem Realitätsgrad und einer fantastischen Kameraarbeit.
Alex M
Alex M

135 Follower 262 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 6. Oktober 2017
Eindringlich und erschütternder Drogen-Thriller mit perfekter visuellen sowie akustischer Aufmachung der zusätzlich noch mit einer fantastischer Besetzung glänzt. 9/10
T.R. Ewing
T.R. Ewing

5 Follower 32 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 17. Mai 2016
Der Film ist Top inszeniert. Aber mit einer so minimalen Story ist einfach nicht mehr als 7/10 drin.
Ich mag die kompromisslosingkeit mit der Villeneuve inszeniert, vielleicht wäre die Story als Miniserie besser aufgehoben gewesen. Dann hätten die Grauzonen besser ausgeleuchtet werden können. So hetzt der Film sich selbst von A über B nach C, deutet viel an und belässt es dann dabei, als fehle Ihm die Zeit.
Zurück zum Anfang - Der Film ist Top inszeniert. Gute Kamera, guter Schnitt, gute Unterhaltung. Die Musik manchmal fast ein bisschen zu dominant, aber immer treibend. Die Originalfassung ist herausfordernd, ich brauchte Untertitel. Fazit: Sehenswert: 7 von 10
schonwer
schonwer

1.387 Follower 728 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 28. Juni 2018
"Sicario" ist ein sehr spannender und grandios inszenierter Thriller.

Denis Villeneuve lässt dem Film durch Ruhe Intensität gewinnen und wenn dann geschossen wird platzt es schon fast erschreckend aus dieser intensiven Ruhe heraus.
Der Film ist handwerklich perfekt. Roger Deakins fängt sehr schöne Bilder ein und seine Kameraführung ist schlichtweg grandios und Johann Johannson komponierte einen spannenden, unmusikalischen, Intensität haltenden Soundtrack.
Die Story ist gut konstruiert und bietet vor allem höchstinteressante Charaktere, welche grandios gespielt werden. Emily Blunt spielt lebensnah und mitreißend und liefert eine starke Frauenfigur. Benicio del Toro spielt herausragend. Er verleiht seiner Figur viel Mysteriöses und Präsenz!

Fazit: Sehr spannend, grandiose Kamera und herausragendes Schauspiel.
Michael S.
Michael S.

301 Follower 415 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 12. Februar 2016
Könnte dem ersten Eindruck nach ein flotter Actionthriller mit fiesen Drogenbossen und coolen Cops werden? Weit gefehlt. Die Geschichte ist dermaßen dreckig und abgründig, dass sie einen bemerkenswerten Unterschied macht und man sich gleich mehrmals fragen muss, wer auf welcher Seite steht und was im Kampf gegen die Bandenkriminalität überhaupt erlaubt ist. Villeneuves Inszenierung begeistert mit einer sich gnadenlos in die Höhe schraubenden Bedrohung und weiß den Zuschauer in jeder Minute an die Kante des Sessels zu treiben. Dazu benötigt es bei weitem nicht immer vorgehaltene Waffen, jeder Stau und jede Seitenstraße kann hier zur tödlichen Falle werden.
Die weitgehend experimentelle Filmmusik, die oft mehr Geräusche als Melodien enthält, trägt außerdem reichlich dazu bei. Roger Deakins kunstvolle Kameraführung bietet einen überwaltigenden Kontrast zur Brutalität der Geschichte. Die großformatigen Bilder der kargen Wüstenlandschaften veredeln jede Leinwand und jeden Bildschirm, verkörpern gleichzeitig das Spiel mit Licht und Schatten, das sich als zentrales Motiv durch den Film zieht. Die um einen mexikanischen Polizisten herum aufgebaute Nebenhandlung will sich nicht immer so recht in das Gesamtbild einfügen und bekommt leider etwas zu wenig Raum um sich sinnvoll zu entfalten.
Spätestens das Spiel von Josh Brolin und Benicio Del Toro hievt die Qualität des Films dann aber endgültig auf ein definitiv oscarwürdiges Level (drei Nominierungen hat der Film schon, wenn auch in anderen Kategorien), kaum jemand könnte in diesen Rollen besser aussehen. Emily Blunts Figur ist zwar eindeutiger, aber nicht unbedingt einseitiger angelegt. Als Frau findet sich sich in einer von Männern dominierten harten Welt meist gut zurecht, erlebt aber trotzdem mehr als einmal ihr blaues Wunder, während sie in all dem Wahnsinn versucht, Überblick und Verstand zu behalten. Dass sie in lebensgefährlichen Situationen bestehen kann, hat Blunt schon an der Seite von Tom Cruise in "Edge of Tomorrow" überzeugend unter Beweis gestellt.
Insgesamt ein handwerklich und künstlerisch exzellent umgesetzter Thriller, der Spuren hinterlassen wird. Eine Fortsetzung ist übrigens bereits in Planung.
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