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    Bridge Of Spies - Der Unterhändler
    Durchschnitts-Wertung
    3,9
    333 Wertungen - 32 Kritiken
    Verteilung von 32 Kritiken per note
    4 Kritiken
    11 Kritiken
    9 Kritiken
    6 Kritiken
    1 Kritik
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    32 User-Kritiken

    komet
    komet

    User folgen 32 Follower Lies die 179 Kritiken

    3,0
    Veröffentlicht am 26. November 2015
    soo super schlecht ist der film gar nicht, aber so absolut old-school und in die länge gezogen. der film ist wie ein moderner james bond, in dem aber alle action-sequenzen rausgeschnitten wurden und nur noch übrigbleibt, wie seine hintermänner im hintergrund mit botschaftern reden oder mit feindlichen informanten verhandeln. das ist alles, was da passiert. emotionale ergriffenheit seitens des zuschauers? nee, nicht so richtig. man merkt, dass der film das versucht, aber es klappt irgendwie nicht. der film wäre fast mit einem 60er-jahre james bond vergleichbar, aber da gab es wenigstens ein bischen action. hier gibt es dagegen nur verhandlung und sonst nichts.
    Marc Binninger
    Marc Binninger

    User folgen 7 Follower Lies die 86 Kritiken

    2,5
    Veröffentlicht am 29. Mai 2016
    [...] Mit „Bridge of Spies“ widmet Steven Spielberg sich einmal mehr einem historischen Ereignis. Der Regisseur behandelt in seinem neusten Film einen Gefangenenaustausch zwischen den USA und der Sowjetunion zu Zeiten des Kalten Krieges. Die Geschichte, die Spielberg mit tollen, eleganten Sets und Kostümen, gelungener Musik und berühmten Darstellern umschmückt hat arbeitet dabei unverkennbar auf den Höhepunkt, nämlich jenen Gefangenenaustauch, hin. Dabei darf natürlich nicht das Pathos fehlen, welches jedes Mal, wenn Spielberg sich Historienkino widmet mit von der Partie ist und den ziemlich trockenen Stoff weniger zäh aussehen lassen soll. Doch im Gegensatz zu anderen Werken des Regisseurs unterstütz dieser keine moralische Botschaft, sondern verwandelt „Bridge of Spies“ in einen reinen Hollywoodfilm, dessen grobe Orientierungspunkte an wahren Begebenheiten einem Fan von geschichtlichem Kino sicherlich sauer aufstoßen werden. Zu viel Pathos an unangebrachten Stellen ruiniert die Glaubhaftigkeit von „Bridge of Spies“, und lässt den Film wie ein Spielberg-typisches Märchen wirken. Ein Märchen, in dem der Regisseur zudem darzubringen vergisst oder, und das wäre wesentlich schlimmer, bewusst eine differenzierte Betrachtung von den USA und der Sowjetunion vermeidet. So werden in diesem Film die Russen einmal mehr als eine böse, herzlose Nation dargestellt, Amerika hingegen als ein heroisches Land. Besonders gut lässt sich dies belegen anhand der Behandlungsweise der gefangenen Spione; während der amerikanische Pilot alle paar Stunden eine Folter über sich ergehen lassen muss wird der russische Spion am Morgen von den Amerikanern sanft geweckt. Ebenso lässt die Darstellung des Ostens zu wünschen übrig. Während die Vereinigten Staaten bunt und farbenfroh gezeigt werden, ist der Osten ein einziger grauer Batzen, denn, um es mit den Worten von Wolfgang M. Schmitt Junior auszudrücken, „wir alle wissen ja, dass die Kommunisten damals alle Farben aufgefressen haben.“. Wie schon in „Lincoln“ mit Daniel Day-Lewis in der Hauptrolle setzt Spielberg auch in „Bridge of Spies“ auf großes Schauspielkino. Tom Hanks, hier der Protagonist, spielt sehr souverän auf, wobei es seinem Charakter deutlich an Tiefe mangelt. Generell lässt die Charakterzeichnung in „Bridge of Spies“ sehr zu wünschen übrig, und das wirft einmal mehr die Frage auf, wohin die Coen-Brüder, die hierzu das Drehbuch verfassen durften, gedanklich beim Schreiben der Rollen abgeschweift waren. „Bridge of Spies“ ist, gemessen mit der Erwartungshaltung aufgrund des Casts und der Crew eine ziemliche Enttäuschung. Die mangelnde Tiefe des Gesamtwerks lässt sich leider doch schwer übersehen, sodass das finale Produkt ein absolut durchschnittlicher Film mit vielen Kanten und Ecken, jedoch ohne große künstlerisch wertvolle Aspekte ist.
    ToKn
    ToKn

    User folgen 425 Follower Lies die 726 Kritiken

    2,0
    Veröffentlicht am 6. Mai 2016
    Bin selten so enttäuscht worden, wie von diesem Film. Vielleicht waren auch nur meine Erwartungen zu hoch. Lang, langatmig und letztendlich langweilig. Ich bin immer sehr skeptisch, wenn solche "wahren Geschichten" ziemlich einseitig geschildert werden. Wie es scheint, lässt auch Steven Spielberg sich neuerdings vor den, aktuell wieder mal dringend notwendigen, amerikanischen Propagandakarren spannen. Zum wiederholten Male sind die Amis die Helden und die Russen die Bösen. Deshalb wird vermutlich auch die zaghafte Kritik am amerikanischen Justizsystem während der Nachkriegsjahre (heute ist natürlich alles i.O. bei Uncle Sam) an den Anfang des Filmes gesetzt. Dann vergisst man das schön schnell wieder. Das der Film kein Actionspektakel wird, war zu erwarten, ist auch verständlich, deshalb auch nicht zu kritisieren. Nichts desto Trotz werden Klischees hier reihenweise bedient. Vermutlich voll konzentriert auf die historische Buchvorlage, wurde bei allem anderen, vor allem beim Setting, geschludert und gepfuscht. Oma in ihrem Sessel hat immer mal wieder vor Verzweiflung mit dem Kopf geschüttelt. Hier hätte Spielberg mal ruhig ein wenig tiefer in die Tasche greifen können um dann auch mehr ins Detail gehen zu können. (Fast schon lächerlich die Szene mit der Mauerflucht. Zum einen waren die Grenzanlagen zu der Zeit noch gar nicht so weit ausgebaut. Zum anderen gab es keine Mauertoten deren Fluchtversuch man hätte aus der S-Bahn beobachten können und zu guter Letzt, wer flüchtet denn genau unter einem Kontrollturm, auf dem 5 Grenzer postiert sind? Schlecht, sehr schlecht recherchiert. Gleiches gilt für die Szene mit der Mauer, die mitten (?) auf der Straße gezogen wird.) Der Film erinnert mich ein wenig an "Operation Walküre". Die Amis kommen nach Berlin, werden mit Fördergeldern nur so vollgepumpt und wollen uns Berlinern unsere Geschichte erklären. Ein paar deutsche Schauspieler dürfen dann ein wenig (neben)schauspielern und fertig ist das "Meisterwerk". Wahrscheinlich wird Spielberg dafür dann einen Bambi bekommen und uns in seiner Dankesrede, ähnlich wie Tom Cruise, minutenlang ein Ohr abkauen. Kann die teilweise sehr guten Kritiken nicht nachvollziehen, ehrlich gesagt auch nicht den Nebenrollen-Oscar für Mark Rylance. Schauspielerisch ist das alles solide, aber Oscarwürdig? Interessieren würde mich allerdings, was Wolfgang Vogel zu dem Film gesagt hätte. Leider zu spät. Aber vermutlich hätte er seine Fahne wieder nach dem Wind gedreht und den Film für sehr realistisch eingeschätzt. Fazit: 5 Tage und Nächte war die Glienicker Brücke gesperrt, was so manchen Pendler (eigentlich ne ganze Menge Pendler) so richtig geärgert hat, die Kanzlerin war medienwirksam da und zu guter Letzt finden alle den Film ein bisschen toll. Ist er aber eigentlich nicht!
    Chris W.
    Chris W.

    User folgen Lies die 3 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 27. November 2015
    Ein stilistisch perfekt, mit guten und schlauen Dialogen inszenitierter Film und einem sehr guten Cast. Filmstarts 4,5/5 und IMDb 8/10 urteilen richtig. Die hier veröffentlichten Kommentare und Bewertungen wurden vom durchschnittlichen Michael Bay Zuschauer abgegeben.
    Popcornfilme
    Popcornfilme

    User folgen 25 Follower Lies die 142 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 27. November 2015
    Tom Hanks spielt einen Anwalt, der eigentlich kein Held sein will, sondern sich nur der Menschheit verpflichtet fühlt. Es ist mal wieder eine Rolle, die er einfach gut ausfüllen kann: Mit seinem Blick kann nur Hanks so gut ausdrücken, dass er eigentlich niemandem schaden will. Der Film zeigt auf eindrückliche Weise ein dramatisches und chaotisches Kapitel der Weltgeschichte, die gezeichnet ist von der Angstvorstellung, dass jeden Moment ein Bombenangriff von der jeweils anderen Partei droht. Die Szenenbilder sind aufwendig gestaltet und kommen erstaunlich realistisch rüber. Der Zuschauer fühlt sich in die Zeit des Kalten Kriegs zurückversetzt und hat einen Einblick, wie es hinter den Kulissen der so vermeintlich souveränen Regierungen aussieht. In der Gesamtheit ist der Film eine Mischung aus menschlichen Dramen, Spionagethriller und der Menschlichkeit, die trotz aller Umstände nicht verloren geht. „Bridge of Spies“ ist ein einprägsamer Film, allerdings keiner, den man sich unbedingt mehrmals anschauen muss. Der Zuschauer fühlt mit Hanks mit, lacht auch über die Ehrlichkeit in den ernsten Situationen, es ist also kein rein statischer, faktenlastiger Film. Doch es schwingt die Trockenheit, die in dieser Zeit eben herrschte im kompletten Film mit. Fazit: Sehenswerte und anschauliche Darstellung einer Gegebenheit, die sich durchaus so abgespielt haben könnte. Doch Hanks emotionaler Auftritt kann nicht die langwierigen Verhandlungen wettmachen.
    HappyTiger
    HappyTiger

    User folgen 1 Follower Lies die 16 Kritiken

    1,0
    Veröffentlicht am 14. November 2015
    Zuckergussüberzogene Aneinanderreihung von Klischees und Abziehbildern. Dazu ist Tom Hanks als strahlender Held nicht passend für die Geschichte. Daneben wechselt laufend das Genre und alles ist uneinheitlich,
    Kino:
    Anonymer User
    2,0
    Veröffentlicht am 24. Mai 2018
    An der Oberfläche unterhaltsamer, darunter aber blutleer abgehandelter Thriller. Spielberg, selbst wenig an geschichtlichen Zusammenhängen uninteressiert, schlachtet das historische Setting für dramatische Effekte aus und übernimmt unreflektiert und enthusiastich die plakative Kalter Krieg-Rhetorik der Figuren.
    mercedesjan
    mercedesjan

    User folgen 19 Follower Lies die 80 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 11. Februar 2016
    (...) Fazit: „Bridge of Spies“ ist ein hervorragendes Gesamtkunstwerk. Die Atmosphäre der gesellschaftlich und politisch höchst brisanten Zeit wird stets brillant eingefangen, Tom Hanks und Mark Rylance fungieren durch ihr großartiges Spiel als Sympathieträger und die spannende Story ist ebenso beeindruckend wie gelungen. Damit ist „Bridge of Spies“ ein starker und sehr sehenswerter Film für alle Thriller- und Geschichts-Fans geworden.
    Philm
    Philm

    User folgen 1 Follower Lies die 82 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 1. Dezember 2020
    Eine Spur zu viel Kitsch und teilweise seltsam zusammengestellt. Ein paar Clous gibt es und der Film hat auch auch starke Seiten. Die Figuren bei Spielberg wirken mir allerdings immer ein wenig zu schablonenartig und moralisch, was das ganze schnell langweilig und unglaubwürdig macht. Für einen Thriller bleibt die Spannung dann auch eher niedrig, weil im Prinzip alles ziemlich früh klar zu sein scheint und die restlicheb Randprobleme einen nicht so recht überzeugen mögen.
    markus
    markus

    User folgen 1 Follower Lies die 32 Kritiken

    3,0
    Veröffentlicht am 28. Dezember 2015
    Typischer Spielberg eben, nicht mehr aber auch nicht weniger.Sein Faible für historienpolitisch wahre Ereignisse ist bekannt.Seine Detailbessenheit, aufwändige Inszenierung, Kameraeinstellungen usw auch. Aber bei allem, steht meist eine spannungsgeladene-erstklassig erzählte Geschichte im Vordergrund. Nur diesmal kann die Story einen nicht wirklich fesseln, zu unspektakulär, zu spannungsarm kommt sie daher.Die Qualität stimmt, nur das WOW-Gefühl nach dem Film ist nicht da.
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