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    Elvis
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    Oli-N
    Oli-N

    User folgen 9 Follower Lies die 108 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 23. Juni 2022
    Lange habe ich nach Bohemian Rapsodie auf ein Musik Biopic mit viel Musik und einer gut erzählen Vita gewartet. Und was Rocketman nicht gelungen ist wird bei Elvis nahezu perfekt umgesetzt. Den letzten halben Stern habe ich nicht gezogen weil mir die zweite Hälfte doch einige Längen zuviel hat. Aber das ist Jammern auf ganz hohem Niveau. Elvis bietet viele Hits einen phänomenalen Schnitt und zwei herausragende Hauptdarsteller. Eine total authentische Stimmung in Bild und Ton lassen einige offensichtliche CGI Schwächen verschmerzen. Fazit: tolle Bio von Geburt bis zum Ableben eines echten Weltstars.
    FILMGENUSS
    FILMGENUSS

    User folgen 100 Follower Lies die 613 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 25. Juni 2022
    DER KÖNIG KOMMT BIS VEGAS
    von Michael Grünwald / filmgenuss.com

    Der Zeitpunkt scheint gekommen, an dem alle Elvis-Imitatoren rund um den Globus ihre Fake-Koteletten abziehen und ihre Glockenhosenoutfits zusammenpacken können – denn jetzt gibt es einen, der schlägt sie alle. Da gibt es nichts mehr über ihm, außer Elvis selbst, doch der ist leider schon seit 45 Jahren tot, wobei er sein eigenes Alter bereits um 3 Jahre überschritten hat. Elvis ist also länger schon Geschichte, als er überhaupt gelebt hat. Das Gerücht, das Elvis noch lebt, könnte mit Baz Luhrmanns tiefer Verbeugung vor einem Musik- und Showgenie neue Nahrung erhalten.

    Denn Austin Butler, bislang vorwiegend in Nebenrollen und in einzelnen Fernsehserien zu sehen, schenkt dem King of Rock ’n‘ Roll ein neues, doch vertrautes Antlitz – er macht ihn nicht nur insofern lebendig, weil er dem Mann aus Memphis, Tennessee, so verblüffend ähnlich sieht. Sondern weil er weiß, wie er geht, steht, sich bewegt und vor allem – wie er lächelt. Sein charmantes Kokettieren mit dem weiblichen Publikum hat nebst den markanten Hüftbewegungen, die später Michael Jackson uminterpretieren wird, die eigentliche Hysterie ausgelöst und eine fast schon beängstigende Fankultur begründet. Austin Butler bekommt das genauso hin – vereint mit Outfit, Frisur und den richtigen Rhythmen wird eine Ikone lebendig, die man maximal in stadthallenfüllenden Tributshows aus sicherer Entfernung bewundern konnte – mit Lookalikes, Evergreens und einer damit einhergehenden Reisebegleitung in die Jugendjahre der Elterngeneration.

    In Elvis wird nämliche Person hautnah erlebbar und somit zu einem Erlebnis, das in seiner kultischen Verehrung sogar jene Performance, die Rami Malek als Freddy Mercury hingelegt hat, in den Schatten stellt. Natürlich, auch er hat den Preis für die Rückholung des Queen-Leaders verdient, wenngleich die optischen Anpassungen manchmal etwas überzeichnet wirken. Butler hingegen spielt Elvis so, als wäre er niemals jemand anderer gewesen. Er muss sich mit der Biografie dieses Mannes akribisch auseinandergesetzt haben. Und nicht nur er. Auch Baz Luhrmann, dem der Stoff sicher schon lange in den Fingern gejuckt haben muss, erweist sich als profunder Kenner eines Teils der modernen Musikgeschichte. Natürlich, wie von Luhrmann zu erwarten, errichtet dieser seinen sakralen Triptychon-Altar aus funkelnden Devotionalien, manchmal zu braver biographischer Chronik und dem Blick hinter dem Bühnenvorhang, wo Drogen, Intrigen und Panik herrschen. Luhrmann feiert dabei das Zeitkolorit der Nachkriegsdekaden bis ins kleinste Detail und liebt das Konterfei seines Stars, weil er selbst kaum glauben kann, wen er da gecastet hat. Andererseits aber nimmt dieser seine Aufgabe ernst genug, nicht nur eine Elvis-Tribute-Show zu liefern, sondern auch den Menschen und sein Umfeld ganz ohne Getöse zu analysieren.

    Diese Dreifaltigkeit gereicht dem Film zum Erfolg. Denn es bleibt nicht nur beim routinierten Abbild der Lebensgeschichte einer Kultfigur. Das mächtige Mittelstück von Luhrmanns Altar ist der Versuch einer Reise in eine gebrochene, gegängelte und verschreckte Seele. In die finsteren Winkel des Showbiz, das den Goldesel so oft bemüht, bis dieser zusammenbricht. Die Gier ist hierbei der Hounddog, die Bereicherung anderer am zum Objekt verkommenen Rampensau erweckt Suspicious Minds. Diese verdächtigen zu Recht einen gewissen Colonel Parker – Elvis Mentor, Mutterersatz und Mädchen für alles. Sein Marketing-Genie, sein Manager. Einer, der mit freier Hand über den „King“ verfügen wird. Plötzlich wird die Bühne zum Thronsaal, und der Monarch zur Marionette, die nach der Pfeife des Kanzlers tanzt. Tom Hanks hat sich hierfür eine Latex-Wamme sowie Wampe anlegen lassen, die ein bisschen aufgesetzt wirkt und den guten Mann von Hollywood in seinen schauspielerischen Möglichkeiten bremst, da man stets darauf konzentriert ist, nicht Hanks selbst, sondern einen alten, geldgeilen „Felix Krull“ darin zu entdecken, der gar nicht ist, wer er zu sein scheint. Diesem Löwen hat sich Elvis zum Fraß vorgeworfen, nichtsahnend und darauf vertrauend, dass es andere gut meinen könnten.

    In diesem Gefüge aus Macht und Missbrauch, erinnernd an Pinocchios Schicksal unter den Fängen von Kater und Fuchs, erscheint Elvis‘ Lebens- und Erfolgsgeschichte wie eine Passion, wie ein Lehr- und Mahnbeispiel über Ausbeutung und Manipulation talentierter Geister. Damit verknüpft, überzeugen Butler und Luhrmann auch damit, Elvis als einen ehrgeizigen, wenngleich auch naiven Perfektionisten darzustellen, der außer dem Besten sonst nichts geben will. Am Ende bleiben Wehmut und Mitgefühl für einen Pionier. Erscheinen Bilder vom echten Elvis, die von den inszenierten kaum mehr zu unterscheiden sind. Elvis Erfolgsgeschichte ist eine, die niemand jemals haben will. Und Vegas? Wird zum Vorhof der Hölle, aus dem es kein Entkommen gibt.
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    Mehr Reviews und Analysen gibt's auf filmgenuss.com!
    beco
    beco

    User folgen 27 Follower Lies die 222 Kritiken

    2,5
    Veröffentlicht am 24. Juni 2022
    Ein Film, dem der erzählerische Faden fehlt und der einen der trotz der tollen Bilder nichts wirklich Interessantes über Elvis vermitteln kann. Die Figur des Colonel Parkers gäbe sicher eine spannende Geschichte her, aber hier geistert er irrlichternd im Hintergrund, zieht hier und da seine Fäden, aber sein Verhältnis zu Elvis wird nicht erzählerisch genutzt. Gute zweieinhalb Stunden verbringt man mit Elvis und seinen Songs, erfährt von seinen Anfängen, seinen Höhepunkten und seinem Niedergang, aber wirklich spannend und interessant wird das nie.
    Annehmbar
    das Odeon
    das Odeon

    User folgen 2 Follower Lies die 32 Kritiken

    2,0
    Veröffentlicht am 25. Juni 2022
    achtung, ich habe nur 80 minuten des films gesehen. mehr würde ich mir auch nicht antun wollen.
    riecks filmkritik " in zwei stunden und 40 minuten schafft es luhrmann nicht auf den punkt zu bringen, was er uns überhaupt erzählen will" genau so ist es.
    worum geht es in dem film? ich habe kein ahnung!
    im grunde geht es um nix. es geht ein bischen um elvis, es geht manchmal auch um das show-business an sich und manchmal auch um kritik am show-business.
    aber niemals so wirklich richtig. eigentlich ist dieser film eine one-man-show von elvis´ manager. wen interessiert dieser typ? wollt ihr wissen, wer und wie elvis´ manager war? wirklich? ja, dann gebt euer geld für einen film aus, in dem es gar nicht um elvis geht, sondern um seinen manager.
    dieser film lässt sich mit einem satz zusammenfassen:
    "elvis has left the building!"
    ich wiederhole gerne nochmal "elvis hat das gebäude verlassen" allerdings hat er das schon getan, bevor dieser film überhaupt angefangen hat. ein film über elvis ohne elvis. ist ja so gesehen auch irgendwie eine leistung.
    elvis, vor allem sein manager, das show-biz und so, das ist eine mischung aus diversen sachen, die gar nicht richtig zusammenpassen und keinen richtigen film ergeben.
    ich empfehle stattdessen (je nach musikgeschmack), wenn es um musik geht:
    rocketman
    bohemian rhapsody
    straight outta compton
    rock of ages
    still crazy
    die filme sind definitiv besser!
    und wenn man ganz entspannt zwischendurch ein bischen elvis haben möchte, dann kann man sich den film"kleine ziege sturer bock" anschauen. der ist völlig entspannt und nicht so nervig, wie "elvis" wo es zwischendurch auch immer mal so ein blödes schnittgewitter gibt. der epileptische anfall wäre quasi vorprogrammiert.
    Riecks-Filmkritiken
    Riecks-Filmkritiken

    User folgen 11 Follower Lies die 174 Kritiken

    2,0
    Veröffentlicht am 5. Juni 2022
    Nach hinten gegelte Haare mit einer Schmalzlocke, die lässig ins Gesicht fällt, prunkvolle Outfits, eine göttliche Stimme und ein Hüftschwung, bei dem sogar Heidi Klum erblasst. Der Superstar des Rock ‘n‘ Roll bekommt endlich seinen ersten eigenen Kino-Spielfilm, inszeniert von niemandem geringeren als Baz Luhrmann, der bereits gezeigt hat, wie man eine ganz große Show auf der Kinoleinwand abreißt. Die Erwartungen sind niedrig, die Hoffnungen sind groß, das Ergebnis ist enttäuschend. In zwei Stunden und 40 Minuten schafft es Luhrmann nicht auf den Punkt zu bringen, was er uns überhaupt erzählen will – ob dies ein Biopic sein soll, eine Hommage oder gar ein gewiefter Film über einen schmierigen Manager, der weiß, wie man seine Schäfchen ins Trockene bringt. Statt eines klaren Konzepts stückelt sich eine Handlung zusammen, die sich gerade so noch am roten Faden der Künstler-Vita entlang hangelt und dennoch keine tieferen Einblicke in die Biographie zulässt.

    Statt einer musikalischen Explosion, die auch künftigen Generationen eine Musiklegende näherbringen könnte, erleben wir eher eine Diskographievorstellung, die ausschließlich mit der aus dem Internet bekannten Vorschaufunktion hantiert. In einer viel zu langen Spieldauer gibt es wohl keinen einzigen Song, der von Anfang bis Ende Platz findet und bis auf die farrelleske Maske von Tom Hanks dümpelt das gesamte Werk in einer Bedeutungslosigkeit, die einfach nur tragisch ist.

    Die gesamte Kritik gibt es auf riecks-filmkritiken.de/elvis
    Christoph K.
    Christoph K.

    User folgen 103 Follower Lies die 308 Kritiken

    1,0
    Veröffentlicht am 1. Juli 2022
    Aufgepasst! "Elvis" will durch extrem viele Schnitte und hetzende Kamerafahrten Spannung erzeugen. Dies ist leider extrem anstrengend und hinterlässt beim Zuschauer das Gefühl, dass die Story an sich nichts hergibt. Auch hat diese wilde Szenensetzung die Folge, dass man dem Film die Realität hinter der Filmstory einfach nicht ernst nimmt. Und genau das ist etwas, was bei einer Real-Verfilmung zu einem totalen Fiasko wird. Der Film wirkt nirgends glaubwürdig. Die Figuren dadurch nur plakativ und eindimensional. Ein wirklich mies gemachter Film.
    Petra Schönberger
    Petra Schönberger

    User folgen 6 Follower Lies die 194 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 29. Juni 2022
    Elvis ist ein episches Leinwandspektakel mit hervorragender Besetzung. Sowohl Austin Butler als Elvis, als auch Tom Hanks als dessen Manager lifern beeindruckende und großartige Leistungen.
    Eine ehrliche Geschichte über das Leben von Elvis Presley mit seinen musikalischen Anfängen als er mit Countrymusik angefangen hat, bis hin zum Rock´n´Roll.
    Die Geschichte erzählt von seiner Kindheit, über die Zeit seiner ganz großen Erfolge bis hin zu den Niederlagen. Alles wird in dieser wundervollen, berührenden und vor allem lebhaften Biografie über einen der größten Entertainer festgehalten.
    In der Geschichte wird auch die Zeit gezeigt, zu der seine zahlreichen Fans vollkommen ausgeflippt sind und in Ohnmacht fielen.
    Songs wie „Blue Suede Shoes“ „Heartbreak Hotel“, „Viva Las Vegas“, aber auch viele nicht so bekannte Songs dürfen in der musikalischen Biografie nicht fehlen.
    Die Karriere des Superstars brachte aber auch Neid, Intrigen und Konkurrenzkampf mit sich, was in der Verfilmung auch sehr gut dargestellt wird.
    Es ist die Zeit, in der die „Schmalzlocke“ erfunden wurde, aber auch die Zeit, in der der Rock´n´Roll berühmt gemacht wurde.
    Außerdem musste sich Elvis auch mit Mobbing, Ausgrenzung und Integration auseinandersetzen, da er nicht von allen so akzeptiert wurde, wie man es eigentlich erwarten sollte.
    Der Song „Jailhouse Rock“ darf in der berührenden Dokumentation genauso wenig fehlen, wie „That´s All Right“ und „Can´t Help Falling in Love“.
    Alles in allem eine wundervolle lebhaft erzählte Biografie als Spielfilm erzählt, die garantiert keine Minute langweilig wird und allen Fans von Elvis Presley etwas bieten kann, die aber auch sicherlich manch einen Fan zum Weinen bringen wird, wenn es zu sentimental wird.
    Ein Film, der garantiert jeden Zuschauer in Extase versetzt!!!
    Der Film hat eine Länge von genau 2 Stunden und 39 Minuten, aber keine Minute zu lang, denn die Biografie über den größten Superstar im Musikhimmel wird keine Minute langweilig und ist sehr interessant und informativ erzählt!
    Der Film ist rührend und informativ zugleich und nicht zuletzt rührt er auch zu Tränen!
    Durch die Geschichte wird auch mal wieder gezeigt, wie schnell es gehen kann, sein Leben mit Alkohol und Drogen zu ruinieren.
    Alles in allem aber eine absolut würdevolle Erinnerung mit tollen Aufnahmen über das Leben von Elvis Presley, der im Abspann noch einmal mit Songs wie „In the Ghetto“ an die gute alte Zeit erinnert!!!
    Birgit Saremba
    Birgit Saremba

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    4,0
    Veröffentlicht am 24. Juni 2022
    Mich hat der Film total mitgerissen. Austin ist super als Elvis und Tom Hanks sowieso. Die Mimik und Gesten sind faszinierend von Austin Butler. Super gespielt.
    Gabi Iffland
    Gabi Iffland

    User folgen Lies die Kritik

    5,0
    Veröffentlicht am 22. Juni 2022
    Ein sehr unterhaltsamer Spielfilm, der einen Einblick in sein Leben gibt. Im Kino gab es Applaus zum Schluss
    Marcel K.
    Marcel K.

    User folgen Lies die Kritik

    3,0
    Veröffentlicht am 25. Juni 2022
    Leider schwach.

    Nach Bohemian Rhapsodie und Rocket Man jatte ich mich auf einen neuen Musikfilm gefreut. Elvis bleibt leider hinter den Vorgängern vor allen natürlich dem Queen Film meilenweit zurück. Der Film konzentriert sich stark auf den Manager von Elvis Col. Parker, dieser ist meiner Meinung nach mit Tom Hanks völlig fehlbesetzt. Bis zu Unkenntlichkeit per Fatsuit verfremdet spielt Hanks hier wie eine Gummipuppe. Den eigentlich knallharten und gerissenen Manager verwandelt er in eine Witzfigur. Die unnötige Rückblenden und seine Off Kommentare sind überflüssig und stören nur den Erzählfluss.

    Der Elvis Darsteller müht sich zwar ab, aber kann gegen das schwache Drehbuch nicht anspielen. Sowohl die Person Elvis als auch der geniale Musiker bleiben an der Oberfläche. Nichts über seine Arbeitsweise, wenig über sein Privatleben wird gezeigt. So redet er im ganzen Film glaube ich nur einen einzigen Satz mit seiner Tochter und vielleicht 3 mit seiner Frau. Über seine Arbeitsweise im Studio oder mit seinen Musikerkollegen B.B. King wird so gut wie nichts gezeigt. Im Grunde ist der ganze Film nur eine aneinander Reihung seiner bekannten Auftritte, wenigstens die sind einigermaßen gut in Szene gesetzt.. Hintergrundinfos sucht man vergebens. Ich bin nun wirklich kein echter Elvis Fan und nach dem Film weiß ich leider nicht mehr als vorher über ihn.

    3 Sterne für Austin Butler.
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