Avengers 4: Endgame
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4,4
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101 User-Kritiken

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Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 28. April 2019
Würdiger Abschluss mit einer guten Mischung aus Action, Emotionen, Humor und Story.
Beide Daumen hoch!
TorMarci
TorMarci

34 Follower 148 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 28. April 2019
Der einer wohl meist erwarteste Film des Jahres ist endlich draußen und natürlich wollte ich mir das große Finale nicht entgehen lassen. Ich kann sagen, dass er meine Erwartungen nicht ganz erfüllt hat, aber trotzdem für jeden Marvel Fan ein muss, dazu im Fazit aber mehr.
Story: Thanos hat also Wort gehalten. Er hat es geschafft alle Infinity Steine zu sammeln und die halbe Menschheit auszulöschen. Iron Man und Nebula sitzen auf Titan fest, während auf der Erde absolutes Chaos herrscht. Captain America und die letzten Überlebenden treffen dann nicht nur auf Captain Marvel, sondern auch noch auf den aus dem nichts auftauchenden Ant Man, welcher vllt. sogar eine Lösung für das große Probleme hat. Soweit erstmal zur Story ohne zu viel zu spoilern. Wichtig vorne weg es wird hier nicht zu spoilern kommen und an sollte auch definitiv versuchen ohne Spoiler in den Film zu gehen. Der Film baut sich von Anfang an gut auf und verfolgt den ganzen Film über einen roten Faden, von welchem er nur eins, zweimal abweicht, dass aber meiner Meinung nach nicht all zu schwer wiegt. Der Film hat eine Laufzeit von 180 Minuten und da habe ich mich gefragt, wie möchte man die komplette Zeit über füllen, wenn man ja schon grob weiß, was einen erwarten wird. Ohne zu viel zu spoilern kann ich sagen, dass man es nicht ganz geschafft hat, die Zeit sinnvoll zu füllen. Insbesondere am Anfang und auch zur Mitte hin gibt es einige Szenen, welche man entweder hätte anders erzählen müssen, oder ganz einfach weg gelassen hätte. Das Erzähltempo ist den ganzen Film über nämlich für ein Finale ziemlich langsam. Das wird der ein oder andere ziemlich gut finden, weil man sagen kann, so bekommt jeder seine Screentime, aber ich finde vor allem für ein Finale, wo ich ja das meiste schon kenne, erwate ich etwas mehr Tempo, um zum Ende hin ein gewaltiges Finale zu bekommen. Insbesondere die erste Stunde fühlt sich schon echt zäh an. Dadurch hat er zur Mitte hin ebenfalls seine Längen. Schade hier hätte ich mir mehr Tempo gewünscht, um eine gewisse Spannung bis zum Klimax zu bekommen. Hier hat man etwas Potential liegen lassen. Aber durch das Erzähltempo hat man einige tiefgängige Momente, welche auch gut funktionieren, nur wie oben bereits erwähnt, sind es mir zu viele langsame Passagen und die wirklich schnellen erzählten Momente fehlen schon an der ein oder anderen Stelle. Man kann schon sagen, dass er, wenn er seine tiefgängigen Momente hat, diese mit das stärkste am ganzen Film sind und auch den ganzen Film über unter die Hut gehen. Das Ende ist meiner Meinung nach das Beste am ganzen Film. Nicht nur, dass das Tempo enorm angezogen wird, sondern auch wie man alle Handlungsstränge zusammenfügt und ein rundes Ende hin bekommt ist einfach nur stark gemacht. Genau solche epischen Momente haben mir in der Mitte gefehlt und hätte die Story um einiges besser gemacht. Kommen wir noch zu den Handlungssträngen. Ohne zu viel zu spoilern kann man sagen, dass was man im ersten Teil noch wirklich gut gemacht hat mit den einzelnen Handlungssträngen und das einzelne beleuchten aller Charaktere hat man auch hier wieder gut hinbekommen und macht Spaß beim Anschauen. einen Handlungsstrang finde ich persönlich nicht wirklich gut und stört der Story auch schon ein wenig, aber da möchte ich nicht zu viel erraten, da es von der Story her zwar Sinn ergibt, aber meiner Meinung nach zu überspitzt dargestellt wird. Auch die sonst so gut platzierten Gags, passen an der ein oder anderen Stelle nicht ganz so. Klar es gibt immer noch genug lustige und gut inszenierte Momente, aber das hat mir in Infinity War nen Tick besser gefallen. Dazu kommen noch eins, zwei Logikfehler, auf welche ich ohne zu spoilern auch nicht eingehen kann, aber auch die wiegen nicht all zu schwer. Kommen wir zum Schluss zum Antagonisten. Ohne zu viel zu spoilern kann man sagen, dass auch hier natürlich Thanos der Antagonist ist und man ich liebe diese Figur. Dazu aber im Schauspieler Bereich etwas mehr. Er hat einen Hintergrund, man kann nachvollziehen, warum er etwas tut, wie er es tut und genau das will ich von einem guten Antagonisten sehen. Zusammengefasst kann man sagen, dass eine dennoch gute Story ist, welche aber nen paar erzählerische Schwächen hat. Insbesondere am Anfang und zur Mitte hin fehlt es dem Film ein wenig an Tempo und auch von der Erzählweise hätte ich mir ein bisschen was anderes gewünscht. Dennoch ist es meckern auf hohem Niveau. Note: 2-
Schauspieler: Hier möchte ich noch auf viele eingehen, da auch einiges Spoilern könnte. Robert Downey Jr. Chris Evans, Scarlett Johansson, Paul Rudd, Chris Hemsworth und auch alle anderen zeigen noch mal alle was sie drauf haben. Man glaubt ihnen jede Emotion und auch das Handeln der Figuren macht soweit Sinn. Daher kriegen die hier im Finale alle die Bestnote, weil meiner Meinung nach, man es nicht besser machen kann, als wie es hier gemacht wird. Wie in der Story bereits erwähnt, möchte ich insbesondere Josh Brolin (Thanos) hier nochmal explizit loben. Die Mimik und die Gestik und auch die Präsenz auf der Leinwand ist einfach nur ne Wucht und macht richtig Spaß beim Anschauen. Ich hoffe, dass es in Zukunft weiterhin so bleibt und auch dass die nächsten Antagonisten in Solofilmen, oder auch in den Avengers Teilen, genauso sind und auch aufgebaut werden, weil wir dann das übliche Marvel Antagonisten Problem vllt. endlich los sind. Note: 1
Action/Spannung: Ich fange mal mit der Spannung an. Es gibt den ganzen Film über eine Grundspannung, welche aber leider nie wirklich steigt, oder fällt. Ich habe in der Story explizit nicht erwähnt, dass die Story vorausschaubar ist, weil das ist sie auch nie so wirklich., Klar man kann sich ab einen gewissen Punkt vorstellen in welche Richtung der Film gehen wird, dennoch weiß man nicht wie es der Film umsetzen wird, wodurch du als Zuschauer im Kino sitzt und denkst: Okay das wird passieren, aber das es so passiert hätte ich nicht gedacht. Dennoch fällt sie leider zur Mitte hin auch ein wenig, durch die oben angesprochenen Längen und die eins, zwei Logikfehler. Das schadet den Film nicht all zu sehr, ist dennoch etwas störend. Schade hier wäre, wie oben bereits erwähnt, durch eine andere Erzählweise und mehr Tempo auch bei der Spannung mehr drin gewesen. Kommen wir zur Action. Oft bemängel ich ja das 3D und auch hier finde ich es einfach nicht passend. Klar es stört auch nicht wirklich, aber es macht einige Stellen immer noch zu dunkel. Natürlich wird der ein oder andere jetzt sagen, dass es nicht zu schlimm ist und dem Film nicht schadet, aber ja hier ist es nicht so schlimm, wie in anderen Filmen, aber dennoch finde ich es einfach schade, weil es nicht gebraucht werden würde. Aber ich werde hier dafür keinen Punkt abziehen. Ansonsten,was will man groß zur Action sagen. Wie man es von Marvel gewohnt ist, sieht sie absolut wertig aus, das CGI sieht wertig aus und es macht einfach nur Spaß beim Anschauen und ist meiner Meinung nach das zweit Beste am ganzen Film, wodurch es hier ebenfalls die Bestnote gibt. Die Comedy sollte man hier vllt. auch nicht mit rein nehmen. Wie man es von Marvel gewohnt ist werden oft Gags eingebaut und ein wenig Humor in die sonst ernste Story zu bringen. Das funktioniert auch den Großteil des Films wieder, aber wie oben bereits erwöhnt gibt es eins, zwei Stellen, wo es meiner Meinung nach nicht passt und schon stark stört. Aber das muss dann jeder selbst für sich beurteilen. Note: 2
Gesamtnote: 2
Wow, was für ein Finale. Klar ich habe jetzt ziemlich viele Kritikpunkte aufgeschrieben, aber dennoch überwiegt das positive nämlich, wie man alle Figuren in einem Film unterbringt. Auch wie man es schafft alle vorherigen Filme mit einzubauen, so dass jeder noch seine Momente bekommt ist einfach nur stark und macht Spaß beim Anschauen. Dennoch wurden meine Erwartungen nicht komplett erfüllt. Das liegt allen voran an der Laufzeit von 180 Minuten und dem damit verbundenen Längen und langsamen Erzähltempo. Es ärgert mich schon ein wenig, da man hier viel Potential liegen gelassen hat. Ich finde ihn einen Tick schlechter als Infinity War, aber wie schon gesagt, dass ist meckern auf hohem Niveau.Dennoch muss man einfach sagen, dass es ein würdiges Finale ist, welches zwar seine Schwächen hat, aber wo jeder Marvel Fan auf seine Kosten kommt. Bleibt am Ende die Frage, wem ich den Film empfehlen kann. Empfehlen kann ich den Film allen die auch die anderen Filme alle gesehene haben, oder die richtig gutes Popcorn Kino wollen. Allen anderen würde ich eher erst raten, die anderen Filme zu schauen.
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 28. April 2019
Ich sehe mich im EInklang mit den negativen Bewertern: Viele Flashbacks um Zeit zu schinden, und eine "Story" zum Abwinken; keinerlei gute Ideen, ein echter Langweiler, ... beide Daumen runter!!
Alex M
Alex M

135 Follower 262 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 24. Februar 2020
Marvelherz was willst du mehr, erstaunlich ernst zu Beginn und trotzdem immer wieder brüllend komisch. Das die Schauwerte ihresgleichen suchen war klar aber das hier trotzdem der ein oder andere emotionale Faustschlag über den Zuschauer hereinbricht das war schon etwas ganz besonderes und spottet insbesondere für Marvel selber jeden Vergleich.
Kinotag
Kinotag

1 Follower 15 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 27. April 2019
Anders als erwartet aber genial und ein würdiger Abschluss.Die Negativkritiken sind für mich nicht nachvollziehbar.

Logiklöcher?Mein Gott da dürfte ich mir ja so gut wie gar keine Film mehr anschauen und hätte besser darauf verzichtet tausende von US Comics in den letzten 40 Jahren zu lesen.Mid und Post Credit Scene nicht vorhanden.So what?!Seit wann ist das der wichtigste Teil eines Films?Zu lang, Leerlauf?Beim zweiten anschauen kam mir der Film sogar kürzer vor als beim ersten Mal.Mein einziger Kritikpunkt ist das Captain Marvel zu wenig Screentime hatte bzw. diese wenig eindrucksvoll in Szene gesetzt worden ist

Das letzte Mal das mich eine Marvel Produktion so emotional berührt hat war 1982 die Graphic Novel "The Death of Captain Marvel".Endgame hatte tolle Momente voller Trauer, Freude, Coolness, Heldentum, Freundschaft und Witz.Mehr als alle DC Filme zusammen.

Würde mal gerne sehen wie die ganzen Möchtegern Drehbuchautoren und Regisseure bei der Produktion gescheitert wären.Wer auch nur einen Hauch Interesse an dem Film und dem MCU hat sollte sich nicht von verbitterten User Kritiken abhalten die scheinbar nicht das bekommen haben was sie sich gewünscht haben uns sich lieber selber seine Meinung bilden.
Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 27. April 2019
ich empfande den Film sehr langatmig. Diese neue Mischung aus Hulk und Bruce Banner, fand ich eher albern als amüsant. Genauso wir den betrunkenen und dick gewordenen Thor. Für mich hatte das ja schon Züge von Scary Movie. Capt. Marvel die ultimative Superwaffe, hat fast den ganzen Film ja Besseres zu tun als die Avengers zu unterstützen um dann, wie aus dem Nichts Thanos Raumschiff zu zerstören. Dann muss aber doch Iron Man am Ende herhalten? Humorvolle Sequenzen hatte die Filme ja schon immer, bei Thor 3 habe ich auch herzlich gelacht. Insgesamt fande ich das in diesem Film aber eben ,gerade bei Thor und Hulk zu kraß. Aber gut unterhalten wurde ich insgesamt schon.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 27. April 2019
Genialer Film, zu jeder Zeit spannend witzig und ereignisreich. Trotz der langen Spieldauer habe ich mich zu keiner Zeit gelangweilt.
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 27. April 2019
Kurz gesagt: "Schwach mit Tendenzen zu gut und extrem langweilig."

DIe Handlung ist in drei Akte unterteilt. Die Auswirkungen des Endes von Infinity War, dann kommt der Herumreissen und zu guter Schluss das Endspiel. Der erste Part spiegelt für mich nicht wirklich die Menschheit wieder, es wirkt extrem gekünstelt. Vor allem der Umgang mit Verlust. Das ist für humane Postapokalypse, die ohne Krieg und Zerstörung stattgefunden hat mir einfach zuviel des Dramas.

Der Plan, den hat man leider schön öffters gesehen und kommt viel zu kurz. Besonders die Wendung die zum Endspiel führt, ist finde ich sehr schwach und vorhersehbar. Dazu auch noch unlogisch und wirkt für mich einfach viel zu sehr gekünstelt um zu passen. Was auch wirklich den schwachen Anfang nicht wirklich topt.

Das Endspiel, naja dass ist zwar dann ziemlich episch und viel Fanservice, der vor allem auch cool ist. Jedoch auch wieder bescheuert. Da es einige andere Filme komplett ignoiert und was in ihnen geschehen ist. Besonders da es mehr Probleme löst als es eigentlich lösen sollte.

Fazit: Sehr schwach, hat schöne und vor allem lustige Momente. Kommt mir aber als wirklich epischen Schluss viel zu unepisch rüber. Besonders die ganze Durchführung ist mir viel lieblos und detailarm gestalltet. Hier wird mehr auf die Einzelschicksale der Helden gelegt, als auf die Story. Das find ich wirklich schon etwas arm. Für mich war er nicht so mies wie Age of Ultron, aber er kommt einfach nicht an Infinity War dran. Vor allem ignoriert er vieles was in anderen Filmen augebaut wurde und nun irrelevant ist.

Meine Probleme mit dem Film:
spoiler: -Thor ist tausend Jahre alt und benimmt sich wie ein versoffener Teeny mit Mamikomplexen. Passt nicht nach Thor:Ragnarok und Infinity War. Der Character wird hier zum Dude gemacht und das passt so garnicht. - Hulk, Bruce Banner ist in den Comics ein gefasster Wissenschaftler. Er weis wie übel es mit dem Hulk war, wie im Mitgespielt wurde, seine Wut und all das. Nun auf einmal ist ein Hippster. Passt nicht, absolut nicht. Sehr uncool. - Shield wird komplett ignoriert. Es kommt kein einziger Agent vor, NIck Furys verlust wird garnicht thematisiert. Nichts nada garnichst. Was auch für die meisten Regierungen spricht. Die große Geopolitik ist komplett ignoriert. Dafür nur einzelschicksale ist nicht toll. - Die Gags, ja einige davon sind cool und ja sie gehören einfach zu Marvel. Aber das hier ganze Charactere nur zu Gags gemacht wurden. Scheuslich. Thor the Dude, Hulk the Hipster, Antman the Idiot und Captain Ass. Das erinnerte mich leider sehr stark an Starwas 8 und des reboot von Ghostbusters. Zuviel Gags und nicht mehr ernstzunehmend Protagonisten. - Coole Ideen wurden fallen gelassen. Wie z.b. das angedeutete Loveinterest zwischen Nebula & Stark. Da wäre eine tote Pepper, die von Nebula dann ersetzt wäre cooler gewesen. Dann hätten sie auch einen besseren Grund gehabt, warum sie am Ende doch den Plan vereiteln will. Weil sie Tony nicht verlieren will. Auch das neue Auftauchen von Gomorra ist in Schwester von Nebula / Freundin von Starlord auch für kaum weitergesponnen. - Zeitreise ist einfach dämlich... kann damit nichts anfangen... tut mir ja leid. Wäre cooler gewesen, wenn die Chars einfach mal tot gewesen und geblieben wären und sich neue Varianten dazu gesellt hätten. - Das Ende, wieso steht Asgard im Hintergrund wieder, beim Portal. Hat Hulk alles gerichtet, was in allen Filmen kaputt gemacht wurde. Was hat Thanos mit der zerstörung Asgards zu tun? Eigentlich doch nicht. Was mir gefallen hat - Das sich der Kreis der Starks schließtt. Der Vater von Tony hat sein Leben gegeben, weil er die Welt für seinen Sohn besser machen wollte. Tony gibt nun sein Leben, damit er die Welt für seine Tochter besser machen wollte. Finde ich einen schönen Abschluss. Jedoch keinen so realistischen, bei all der KI Forschung die er in den Fimen betrieben hat... hätte es mich nicht gewundert, das er sich als KI runterläd. Das er doch noch für seine Tochter da sein kann, selbst wenn er nicht der Echte ist. Er wäre noch irgendwie da.
niman7
niman7

931 Follower 616 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 27. April 2019
Mit "Endgame" stand das Regieduo Russo vor einer der gewaltigsten Aufgaben überhaupt. Zum einen muss den wohl verheerendsten Fingerschnippsen aller Zeiten rächen und zum anderen muss einigen altgedienten Figuren einen Abschied servieren...Hauptquartier der Avengers: Der Tyrann Thanos hat den Kampf über das Universum erreicht und sein grausames Ziel erreicht. Nicht mehr als die Hälfte des Universums fand mit nur einem Fingerschnippen seinen Tod. Darunter auch einige der Avengers und Familienangehörige. Die restlichen Avengers (Thor, Captain America, Iron Man) wollen sich zum einen an Thanos rächen und was noch viel wichtiger ist, wie bringt man die Toten wieder zurück? Alle Hoffnungen scheinen schon beiseite gelegt zu sein. Andere akzeptieren ihr Schicksal und andere wollen dies einfach nicht akzeptieren...im wahrsten Sinne des Wortes taucht aus dem Nichts Ant-Man auf und er scheint eine Idee zu haben...
Vorneweg: Achtung vor Spoilern! Auch wenn "Endgame" nahtlos an "Infinity War" sich reiht, unterscheiden sich beide Filme im Ganzen doch völlig voreinander. Während der letzte Teil einiges an Vorstellungen und Schlachten bieten, fährt "Endgame" die emotionale Schiene und legt dabei seinen Fokus auf eine kleine Gruppe.
Dass mit "Endgame" eine Generation oder besser gesagt ein Kapitel endet, kann hier wohl getrost geschrieben werden.
Diese Tatsache verbinden die Russos fänomenal. An dieser Stelle soll nicht gesagt werden wie, aber wir erhalten eine wunderbare Reise durch die wichtigsten Avengers Filme (insgesamt 22). Für Anhänger der ersten Stunde und die alle Teile gesehen haben, ist das natürlich ein Fanservice aller erste Klasse. Allgemein fühlt sich der Film von Anfang an wie ein einzig großer Abschied (auch von den toten Figuren). Jede noch so unbedeutende Figur aus dem MCU findet seinen Platz. Ich habe mich immer wieder dabei ertappt, wie ich über die ganzen Begegnungen nachgedacht habe. "ahh das war das und er hat dies gemacht". Eine wunderbare Idee! Während des Abspanns habe ich noch etliche am Weinen und Schluchzen gehört. Was die schwere Bedeutung dieser Filmreihe erneut untermalt. Doch leider wird dies gegen Ende auch zum großen Schwachpunkt des Filmes! Denn während man in Infinity War wie durch ein Wunder perfekt die goldene Mitte zwischen der großen Masse an Figuren gefunden hat, scheitert man hier fast schon kläglich. Natürlich erwarte ich hier keine erneute Vorstellung, da man die Nebenfiguren bereits kennt, jedoch hätte man etwas mehr Augenmerk auf diese legen können. Insbesondere ganz am Ende gehen fast alle im Chaos unter. Ein kurzer Sprung, ein Satz, das wars. Ganz besonders ärgerte mich die Verschwendung von Captain Marvel auf. Dieser Zug ist eine Frechheit von Disney! In der aller letzten Szene von Infinity War noch als große Retterin angekündigt, ranten in ihrem katastrophalen Solo-Abenteuer, nur um zu sehen, wie sie denn Thanos aufhalten wird. Ihre Leinwandzeit kann man wohl auf 5 Minuten einschränken. Völlig verschenkt. Besonders ärgerlich, da Brie Larson für diese Rolle wie geschaffen ist. Endgame ist schlichtweg mit ihr überfordert. Man weiß nicht, wohin mit ihr. Ihre Einführung ist völlig unspektakulär. Eher am Rande erwähnt. Selbst eine gewisse Rettung durch sie entnimmt der Szene völlig die Emotionalität und gerät zur blutleeren Szene. Dabei sollte doch die ganze Last auf ihr liegen? War das nur Täuschung von Marvel? Wenn ja, Hut ab! Dennoch ist es keine Erklärung, wieso man sie selbst in der Endschlacht so an den Rand treibt. Dabei sollte doch eben mit diesem Film der Staffelstab an sie überreicht werden!
Auch ein Hulk wird zu einem Idioten degradiert der "Selfies" macht. Aber sein Absturz hat ja schon im lächerlichen Thor 3 begonnen. Dagegen ist Thor ein absoluter Hit und sorgt für einige Lacher.
Während Thanos im letzten Teil noch diese ungeheure Ausstrahlung eines Tyrannen hat, wirkt er hier recht blass. Zu keinem Zeitpunkt erweckte er in mir dieses unbehagen, diese Gänsehaut. Nie hatte ich das Gefühl, dass da einer steht, der das halbe Universum auf dem Gewissen hat. Nie hatte ich das Gefühl, dass man den Kampf irgendwie noch verlieren kann.
Die Russos scheitern hier den Spagat zwischen Emotionalität, Abschied der alten und Einführung der neuen, Findung einer Idee für die Rückkehr der Toten und Beendigung eines großen Kampfes, zu finden. Der Fokus liegt hier zwar eindeutig auf die Vergangenheit, aber man hat dabei die Gegenwart (und auch die Zukunft) völlig aus den Augen verloren! Die Gegenwart gerät ab dem ersten Drittel völlig in die Belanglosigkeit. Es wirkt fast schon so, als wäre einem noch kurz vor Knapp eingefallen, dass man ja noch einen großen Kampf zu Ende bringen muss.
FAZIT: Auch wenn der Abschied wirklich wunderbar gelungen ist und der Film über weiter Strecken (auch wenn teilweise langatmig) eine fantastische Reise biete, überdeckt der emotionale Schleider die offensichtlichen Schwächen des Streifens enorm.
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 27. April 2019
Man hätte sich auch anderes von den marvel Helden verabschieden können,... Ich weiß nicht was ich viel sagen soll. spoiler: Wie komm Thanos aos der Vergangenheit mit seiner ganzen Armee in die Zukunft, obwohl er nur ein Armband hat
te.... Vieles schlecht durchdacht und nur auf völlig übertrieben lustig gemacht.
Die Helden total abgestürzt und erbärmlich....
Habe mich entschieden diesen Film zu ignorieren und mir selber ein Ende zu erfinden, wird alle mal besser als dieser film
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