Downsizing
Durchschnitts-Wertung
2,7
227 Wertungen

32 User-Kritiken

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Valentin Batlle Heger
Valentin Batlle Heger

1 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 17. August 2026
Allgemein physikalisch, biologisch und technisch betrachtet sehe ich massenhaft Fehler in dem Film, abgesehen davon dass es unrealistisch ist, alle die Gegenstände so plötzlich im ausreichender Menge für eine Miniaturwelt wie „Leisureland“ herstellen zu können (fehlende Infrastruktur für industrielle Produktion). Die Verkleinerung im LÄNGEN-Maßstab 1 zu 14 bedeutet eine Verkleinerung der FLÄCHEN von 1 zu 196 und des VOLUMENS von 1 zu . Es wird fast jedes Naturgesetz gebrochen, die physikalischen Eigenschaften verändern sich daher nicht linear, sondern fatal.

1. Schwerkraft: Die Erdbeschleunigung bleibt zwar für alle Objekte gleich (≈ 9,81 m/s²), aber das Gewicht der eigenen Person wäre um den Faktor durch das geringere Volumen reduziert. Relativ zur Körpergröße könnte man aus einer viel größeren Höhe fallen, ohne sich dabei zu verletzen oder weh zu tun (ähnlich wie ein Käfer, den man aus dem Fenster wirft), da die Körpermasse im Verhältnis zur stabilen Knochenstruktur winzig ist.
2. Gehirnkomplexität: Ein menschliches Gehirn besitzt rund 86 Milliarden Neuronen. Verkleinert man diese Zellen und Synapsen um das 14-Fache, stößt man an die Grenze der Atomgröße. Die Atome selbst lassen sich nicht verkleinern. Ein Gehirn in dieser Miniaturgröße könnte die nötigen biochemischen Strukturen für Bewusstsein und Denken physikalisch überhaupt nicht abbilden.
3. Blutkörperchen: Rote Blutkörperchen sind ohnehin winzig (ca. 7 Mikrometer). Geschrumpft auf 1/14 ihrer Größe wären sie zu klein, um die komplexen, großen Hämoglobin-Proteine zu transportieren, die für die Sauerstoffbindung zuständig sind. Die geschrumpften Menschen würden sofort ersticken.
4. Thermoregulation (Erfrieren): Wenn ein Körper schrumpft, nimmt sein Volumen (das Wärme erzeugt) viel schneller ab als seine Oberfläche (die Wärme abgibt). Die Mini-Menschen hätten einen extremen Wärmeverlust. Sie müssten – genau wie Spitzmäuse – quasi ununterbrochen fressen und einen Herzschlag von mehreren hundert Schlägen pro Minute haben, um nicht sofort zu unterkühlen.
5. Viskosität: Für ein 12 cm großes Wesen verhält sich die Umwelt anders. Wasser wirkt durch die Oberflächenspannung viel zäher (ein Bad in der Mini-Badewanne würde sich eher wie das Sitzen in Wackelpudding oder Honig anfühlen). Ein Regentropfen hätte die Wucht eines herabstürzenden Wasserbeutels.
6. Physikalische Grenzen des Siliziums: Moderne Mikrochips (wie in heutigen Smartphones) arbeiten bereits mit Strukturen im einstelligen Nanometerbereich. Man kann diese Chips nicht einfach um den Faktor 14 verkleinern, da man sich bereits der Größe einzelner Silizium-Atome nähert.
7. Quanteneffekte: Bei einer solchen Verkleinerung würden sofort unkontrollierbare Quanteneffekte (wie das Quantentunneln) auftreten. Elektronen würden einfach durch die Isolierschichten der Transistoren „springen“. Ein geschrumpftes Smartphone auf Siliziumbasis würde schlichtweg nicht funktionieren.
8. Funkwellen: Antennen müssen physikalisch auf die Wellenlänge der Mobilfunknetze (z. B. 4G/5G) abgestimmt sein. Ein winziges Smartphone hätte eine viel zu kurze Antenne, um die normalen Frequenzen der Außenwelt zu empfangen.
9. Materialeigenschaften: Wenn man Gegenstände wie Kleidung, Autos oder Werkzeuge schrumpft, behalten die Atome des Materials ihre Originalgröße. Eine geschrumpfte Baumwollfaser wäre im Verhältnis zum Mini-Menschen so dick wie ein Seil. Kleidung wäre steif wie Panzerkarton.
10. Verbrennungsmotoren: Ein Mini-Auto benötigt Mini-Kraftstofftröpfchen. Die physikalische Zerstäubung und Verbrennung von Benzin funktioniert im Millimeterbereich jedoch völlig anders, weshalb die gezeigten Autos gar nicht fahren könnten.

Fazit: Der Film nutzt das Schrumpfen rein als Metapher für Konsumkritik und Ökologie. Wissenschaftlich gesehen ist das gezeigte Szenario eine absolute Unmöglichkeit, bei der sämtliche physikalischen Skalierungseffekte ignoriert wurden. Ich hatte den Film auf meinem Receiver aufgenommen, nach reiflicher Überlegung dann aber doch wieder gelöscht.
Alexis
Alexis

2 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 31. Oktober 2025
Kann mich den anderen Kritiken nur anschließen, habe ab der Hälfte aufgegeben.
es ist der erste Film, den ich gesehen habe, welcher sogar mit Christoph Waltz langweilig bleibt…
Abgesehen davon unrealistisches Setting: Beispiel: Ein Stoff, der nur wenige Zentimeter groß ist, würde sich in der Schwerkraft und Dicke anders verhalten als ein normaler. Wasserwellen sehen im kleinen Maßstab anders aus als in grßoß. Einfach nicht durchdacht...
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 30. Juni 2022
Extremly annoying voice from asian lady.
Keep away from this movie.
The movie was ok until this annoying voice showed up.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 6. April 2022
Äusserst originelle Idee aber stilistisch nur schwer einzuordnen, was die eher durchwachsene Kritik hier erklärt. Viele erwarten von einem Film eine klare Genrezugehörigkeit, ganz besonders bei einem so bekannten Hauptdarsteller wie Matt Damon. Ich fand den Film einfach nur gut. Die Charaktere sind interessant und die Story vielschichtig. Der Humor ist eher subtil und situationsbedingt als albern und Momente zum Nachdenken gibt es viele. Gute Unterhaltung auf etwas höherem Niveau als man es von Hollywood gewohnt ist.
JepGambardella
JepGambardella

8 Follower 75 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 17. Februar 2022
Gute Idee, nichts draus gemacht. Der Beginn ist eingermassen unterhaltsam. Spätestens ab Eintritt der grausam klischeehaften Ngoc Lan wird der Film unerträglich langweilig und schwülstig. Haben abgeschaltet.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 7. Februar 2022
So kann man anderer Meinung sein.... Wer hier Logiklücken bemängelt oder sich über die weibliche Hauptrolle aufregt, die ja der "romantische Part" sein soll, hat die gesamte Satire nicht verstanden. Christoph Walz war wie immer köstlich und ich musste schon bei der ersten Szene mit ihm lachen. Religionsspinner, Klimaspinner, durchgeknallte Wissenschaftler... alles wird auf die Schüppe genommen und ich glaube, sogar Matt Damon spielt sich selbst :-) Nicht so ganz ernst nehmen und Spaß haben - kann ich nur empfehlen.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 15. August 2021
Ich kann die schlechten Kritiken absolut nicht nachvollziehen, ganz besonders was die Asiatin betrifft. Eine große, Schauspielerische Leistung.

Hätte ihn viel eher schauen sollen, aber die Kritiken hielten mich davon ab - das passiert mir bestimmt NIE wieder.
Das Drehbuch top, Matt Damon -wie immer eigentlich- in Höchstform. Ständig wechselnde Szenarien, immer unerwartete Wendungen. Nicht eine Minute gelangweilt.
Mehrmals ertappt man sich dabei, das man darüber nachdenkt, ob man sich selber downsizen lassen würde.

Ich gebe ihm 5 Sterne!
Sammi'sGame T
Sammi'sGame T

40 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 11. April 2021
Kleiner Spoiler! Die ersten 30 Minuten waren ganz gut, dann ab dem Zeitpunkt, wo er der vietnamesischen Freundin helfen wollte, machte der Film eine scharfe Wendung und ab dann ging es eigentlich nur mehr Berg ab. Von der eigentlichen Idee nur mehr wenig vorhanden. Leider etwas schrulliger Film...
Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 29. November 2020
Was für ein geniales Konzept: Als Überbevölkerungs-Gegenmassnahme werden Menschen auf 12cm geschrumpft - schliesslich benötigt eine massiv verkleinerte Gesellschaft deutlich weniger Ressourcen und kann damit einen wichtigen Teil zum Fortbestand der Erde und der Menschheit liefern. Wie gesagt: Genial - und natürlich auch irgendwie absurd. Und genau deswegen liefert 'Downsizing' von Sideways-Regisseur Alexander Payne die besten Voraussetzung für eine komödiantische und eben auch satirische Auseinandersetzung mit unseren vorherrschenden Gesellschaftsstrukturen. Dumm nur, dass der völlig falsch vermarktete Film nach 40 Minuten - nachdem er als schrullige Komödie angefangen hat - eine komplette Kehrtwendung macht.

Was danach kommt ist ein Film, der nicht mehr weiss, was er sein will und zum konventionellen Drama mutiert, bei dem die Thematik des Downsizing nur noch eine sehr untergeordnete Rolle spielt nur um dann zur filmischen Öko-Botschaft inklusive Holzhammer-Methodik zu werden.
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 25. Oktober 2020
Wow, war das eine Zeitverschwendung.
Was will der Film aussagen? Er will eine Kömodie sein, doch schafft es nicht witzig zu sein. Er will tiefgründig sein, doch lässt jeden Denkanstoß nach einem kurzen Aufgreifen sofort links liegen. Er will eine Romanze sein, doch empfindet man null Sympathie mit den Darstellern.
Wie viele vor mir schon sagten, nach den ersten 30 Minuten wird der Film schlecht. Sehr schlecht. So oft frägt man sich: "was wollte mir diese Szene jetzt sagen? Sie trägt null zur Handlung bei und langweilt nur.". Ich lese mir Rezensionen immer erst nach einem Film durch, ich will nicht voreingenommen in einen Film gehen. Aber hier wäre ich lieber vorab gewarnt worden. Diese über 2 Stunden Lebenszeit kann mir niemand mehr zurück geben.
Wie kann eine derart gute Besetzung so einen Film hervorbringen? Nur Waltz spielt glaubwürdig und interessant. Damon lässt wenig Sympathie zu (obwohl er doch so viel Talent hat?) Und die Vietnamesin zieht den Zorn der Zuschauer nur so auf sich. Welch nerviger Filmcharakter. Und dazu die deutsche Stimme. Ein Grauen.

Fazit: nicht unbedingt empfehlenswert, außer man will nebenbei einen sehr durchwachsenen Streifen laufen lassen. Davor sollte man allerdings definitiv einen doppelten Espresso getrunken haben.
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