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ToKn
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0,5
Veröffentlicht am 29. August 2016
Wir Deutschen amüsieren uns über "Fack ju Göhte", die Amis über "Bad Neighbors". "Lieber Gott, schmeiß Hirn herunter..., oder Steine. Hauptsache du triffst". Mittlerweile hat uns die Medienwelt so verblödet, dass wir scheinbar Begriffe wie Komödie, Komik oder Humor gar nicht mehr richtig definieren können. Hirnlos aneinander gereihter Schwachsinn. Alles andere als lustig. Warum kotzt Kelly beim Vögeln ihren Mann ins Gesicht? Weil er Potthässlich ist! Ja, dass wäre vielleicht lustig gewesen. Nein, weil sie Krabbensalat gegessen hat. Gähn! Welche Frau vögelt denn, wenn sie schlecht gegessen hat? Aber vielleicht soll das ja gar nicht witzig sein? Ich weiß schon, warum ich den ersten Teil nicht gesehen habe. Klar stellt sich mir mal wieder die Frage: "Warum habe ich mir das angetan?"
Seth Rogens Haltbarkeitsdatum ist scheinbar schon vor einiger Zeit abgelaufen. Sein Humor, der vor einigen Jahren noch frisch wirkte, ist in Bad Neighbors 2 (genau wie in "The Interview") nur noch ein Schatten seiner selbst. Geschmacklos, prollig, nervig - dabei aber erschreckend unlustig, uninspiriert und unmotiviert. Sicherlich war Teil 1 auch kein intellektueller Geniestreich der in die Filmgeschichte eingeht, hatte aber durchaus seine Momente. Die Idee hätte auch durchaus noch für ein ordentliches Sequel gelangt. Die Ideenlosigkeit und Halbherzigkeit die einem in Bad Neighbors 2 aber geradezu ins Gesicht springen, machen deutlich dass es hier nicht um Spaß geht, sondern um Geld - dieses mal halt mit einer 2 auf dem Plaket. In allen Belangen schlechter als der Vorgänger. Das Script wird nie müde zu erwähnen, wie viel schlimmer die neue Mädchenverbindung im Vergleich zu den Jungs aus Teil 1 ist - interessant oder gar lustig jedenfalls nicht. Generell hatte Zac Efron aufgrund seines ehemaligen Images einen Comedy-Bonus, der auch hier wieder funktioniert. Cloë Grace Moretz gelingt dies leider nicht - was aber am miserablen Drehbuch liegt. So bleibt Efrons Auftritt der Lichtblick von Bad Neighbors 2 - wer hätte das gedacht. Rogens Paraderolle des verpeilten aber charmanten Kiffer-Kumpels wird mal wieder inflationär ausgelutscht, das es fast ermüdet. Generell untermauert Rogen hier den Eindruck, sich zu Adam Sandler 2.0 zu entwickeln. Die gute Grundidee wurde dermaßen liebslos ausgewalzt, dass selbst grenzdebile Springbreaker merken, dass sie vom Studio für dumm verkauft werden. So mies, dass es sogar den ersten Teil in ein schlechtes Licht rückt.
Erfüllte die Ansprüche die ich an dieser Fortsetzung hatte. Ich fand schon den ersten Teil unterhaltsam, wenngleich es sicherlich einige Filme von und mit Seth Rogan gibt, die stärker sind. Bad Neigbors 2 ist solide Unterhaltung auf dem erwarteten Niveau. Hin und wieder hat er ein paar echte Lacher und Zac Efron in seiner Rolle als hängengebliebener Student kommt schon gut.
Durchschnittlicher Film. Wer was zum lachen braucht und nicht viel Story braucht der kann sich den Film anschauen. Geht man mit hohen Erwartungen rein wird man natürlich enttäuscht. Das ist kein Film mit spannender Story.
"Bad Neighbors 2" war Teil 1 sehr ähnlich nur mit Studentinnen. Story hat sich nicht großartig verändert, aber trotzdem kann man sich diesen Film gut anschauen.
Schlechtester Film den ich seit Ewigkeiten gesehen habe. 0 storry, absolut langweilige in die Länge gezogen Dialoge, zum Teil absolut logisch nicht nachvollziehbare Handlungen. Kein einziger richtiger Lacher, nur erzwungene Gags, die einen bestenfalls zum schmunzeln bringen. Wieder mal ne Fortsetzung aus der Abteilung total überflüssig. Seth Rogan hat echt mal gute Filme gemacht...Habe das erste Mal in meinem Leben das Kino vorzeitig verlassen, spart euch das Geld! Ne Frechheit das man für sowas zahlt.
[...] Die eingangs angedeutete Befürchtung dürfte wohl jeder gehabt haben, als er den Trailer zu Bad Neighbors 2 gesehen hat: Genau die gleiche Story wie in Teil 1, nur mit Mädchen anstelle der Jungs-Clique. Rogen und Byrne wieder als die Spielverderber, die Verbindung als ausufernde und maßlose Partygemeinde. Doch dieser Film entspricht nur teilweise diesem Vorurteil. Natürlich ist die grundsätzliche Story eine abgewandelte Kopie des Vorgängers, doch die Umsetzung ist sehr eigenständig geworden. Die Witze bleiben schlüpfrig, doch dieses Mal dürfen die Charaktere etwas mehr aus sich heraus gehen. Im Vergleich zum Vorgänger ist der Film etwas rasanter, aufgelockert mit kreativen Schnittbildern und oftmals mit noch ausgefalleneren Ideen, wie die Nachbarn sich untereinander das Leben schwer machen.
Zusammenfassend bleibt es allerdings eine einfache, amerikanische Komödie mit einigen guten Gags, aber ohne viele Alleinstellungsmerkmale. Es ist ein sehenswerter Film, der den ersten Teil noch übertrifft, ohne allerdings ausschließlich zu versuchen, die funktionierenden Witze aus dem Vorgänger zu kopieren und zu steigern. Also im Grunde eine Fortsetzung, wie sie sein sollte.[....]