Atomic Blonde
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ToKn
ToKn

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3,0
Veröffentlicht am 4. November 2017
Story ist jetzt nicht so der Brüller, vor allem weil, wie ich finde, ziemlich schnell klar ist, wer hier (wie in fast allen Agentenfilmen) der Bösewicht ist, der doppeltes Spiel betreibt. Berlin (vor allem Ost-Berlin) kulissenmäßig 28 Jahre zurück zu bomben, bestimmt nicht ganz einfach, aber ganz gut gelungen, auch wenn der wahre Berliner den einen oder anderen Formfehler entdeckt. Der DDR-Requisiten-Fundus musste mächtig bluten. Dafür das der Film nur 30 Mio. $ gekostet haben soll, macht er allerdings echt was her. Mittlerweile hat der Film mehr als das Dreifache eingespielt und wir wissen ja, wo sowas in der heutigen Zeit hinführt. Musik ist absolut top, auch wenn die Kids von heute mit der 80er Jahre-Mucke nix anfangen können. Charlize Theron ist natürlich der Knaller. Ach ich mag diese Frau, wogegen ich James McAvoy ziemlich blass fand. Sofia Boutella- für mich ein absoluter Geheimtipp für die Zukunft. Fand ich schon in der 2017er „Mumie“ überragend. Was Till Schweiger in dem Film sollte, keine Ahnung. Ein geheimnisvoller Uhrmacher ist doch mehr eine Rolle für einen alten mysteriösen Opi, oder? Alles in allem ist das ganze Ding schon solide Action-Kost mit einigen Ecken und Kanten, Logiklöchern und Ungereimtheiten-halt wie immer in solchen Filmen. Nicht vergessen: es ist nur eine Comic-Verfilmung.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 16. September 2017
Dieser Film hat mich wirklich überrascht: Erstens mit wirklich real wirkenden Kampfszenen, vor allem diese eine Szene im Treppenhaus.... und zweitens mit nem echt guten 80's Soundtrack. Bin sonst kein Actionfan, aber dieser Film ist wirklich gut gemacht, bis zum Schluss.
schonwer
schonwer

1.387 Follower 728 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 9. September 2017
David Leitch ist eigentlich Stunt-Koordinator, war Co-Regisseur beim Action-Hit "John Wick", produzierte dessen Sequel und dreht zur Zeit "Deadpool 2". Kurz gefasst: Er weiß wie man Action inszeniert.
Mit "Atomic Blonde" liefert Leitch sein erstes Projekt ab, wo er allein Regie führte. Die Action ist wenn sie vorkommt fantastisch. Brutal, schonungslos und bietet eine über 10minütige One-Take-Action-Szene vom Feinsten.
Der Look der 80er wird toll eingefangen und alles wird mit Neonfarben sehr stylisch dargestellt und mit sehr vielen coolen Songs unterlegt. Da macht der Film für Augen und Ohren sehr viel Spaß.
Charlize Theron zeigt wieder wie gut sie in Action-Filmen sein kann und was für eine Frauenpower sie hat. Sie ist sehr cool, schön und trägt den Film sehr leicht auf ihren Schultern. Neben Sofia Boutella, John Goodman und Toby Jones haben wir hier noch einen sehr guten James McAvoy. Seine Performance erinnert ein wenig an die vom Film "Drecksau". Es macht Spaß ihm zuzusehen und dann gibt es noch einen toll aufgelegten Til Schweiger mit guter Präsenz aber leider sehr wenig Screentime.
Das einzige Problem bei dem Film ist die Story. Sie ist sehr wirr und unnötig kompliziert erzählt und bremst den ganzen Film aus. Zwischen den Actionszenen wird es leicht langweilig und die Chataktere haben sehr wenig Tiefe. Eine unkomplizierte, geradlienige Story hätte dem Film besser getan.

Fazit: Optik und Sound sehr reizvoll, perfekte Action, coole Darsteller (Theron und McAvoy), doch eine unnötig komplizierte Story und wenig Tiefe in den Charakteren bremsen den Film leider etwas aus.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 7. September 2017
Selten habe ich im Vorfeld so viel unterschiedliche Kritik zu einem Film gehört, schon deshalb mußte ich mir meine eigene Meinung bilden. Zudem war ich als Berliner neugierig auf die Darstellung aus der Wendezeit. Zugegeben, wer Berlin gut kennt, erkennt einiges wieder und entdeckt den einen oder anderen Formfehler, aber der Film ist an sich so rasant, daß man mehr darüber schmunzelt. Es ist einiges an Aufmerksamkeit gefragt, um der Handlung folgen zu können, aber das macht auch Spaß. Action gibt es satt, manchmal etwas zu blutig, dafür ist der Soundtrack herausragend. Charlize Theron trägt den Film mit Esprit und Ausstrahlung, Fans von ihr werden den Film lieben. Leichte Abzüge gibt es für die immer wieder eingeblendete Vernehmung, die den Film etwas ausbremst, und einige oberflächliche Charaktere. Dennoch eine klare Empfehlung für Actionfans!
Kinobengel
Kinobengel

506 Follower 607 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 6. September 2017
Der als Stunt Coordinator versierte David Leitch zeigt mit „Atomic Blonde“ sein Langfilmdebüt als Regisseur.

Berlin steht vor dem Fall der Mauer und eine Liste der in Ost und West eingesetzten Agenten des MI6 ist verschwunden. Auf die Wiederbeschaffung der Liste war die vom Kampf gezeichnete Lorraine Broughton (Charlize Theron) angesetzt. Sie schildert ihrem Vorgesetzten Gray (Toby Jones) und dem beisitzenden CIA-Mann Kurzfeld (John Goodman) die Ereignisse der letzten Tage.

Turbulenz von Beginn an heißt das Motto von David Leitch. Musik aus den 1980ern (meist Electro-Pop, NDW) begleiten das Publikum durch die einprasselnde Story, beginnend mit der Hymne „Blue Monday“ von New Order. „How does it feel?“ Wer die Musik mag und gegen Ende der 80er im wilden Alter war, hat mehr von dem Film, wenn auch die Titel nicht immer zur Situation passen. Zum optisch überzeugenden Farbschema gibt‘s Einblendungen im Sprayer-Style.

Bond kennt jeder, die Blonde muss sich erst profilieren. Das klappt nicht von Beginn an, denn zu viele Figuren werden über die Leinwand gehauen. Da sind der zwielichtige Kontaktmann David Percival (James McAvoy), der wertvolle Informant Spyglass (Eddie Marsan), der besondere Uhrmacher (Til Schweiger), die geheimnisvolle Französin Delphine (Sofia Boutella) sowie einige weitere mehr, die für Beschäftigung sorgen, vor allem die Russen mischen mit. Und wie es beim Agenten-Genre immer so ist, verhalten sich die überreichlich involvierten Personen lediglich mehr oder weniger seltsam und können in „Atomic Blonde“ überwiegend keine Persönlichkeit entfalten. Ausnahmen: Eddie Marsan ist wie so oft gut besetzt. Die berechtigte Angst um sein Leben nimmt man dem von ihm verkörperten Spyglass problemlos ab. David Percival ist trotz eines bemühten James McAvoy eine zu auffällige, ungreifbare Gestalt.
Unterm Strich dauert es zu lange, bis die Zuschauer mit der kühlen Blonden warm werden können. Ihr Ich bleibt Undercover. Wie sie zu dem wird, was sie ist, bleibt im Dunklen. Doch war es bei Ian Fleming’s berühmtem Doppelnull-Agenten nicht ähnlich? Erst „Casino Royal“ mit Daniel Craig erzählt, wie der britische Geheimagent seine Lizenz zum Töten erwirbt, „Skyfall“ zeigt etwas aus seiner früheren Vergangenheit. Sean Connery bestach zuvor durch seinen Charme, der Bond zum Leben erweckte. Etwas Bezauberndes hat die unnahbare Lorraine Broughton nicht, aber Charlize Theron strahlt die Coolness und Härte aus, die ihre Figur braucht, um das Kontrastprogramm von David Leitch zu bestehen. Die buntschrillen 80er des Westens und die heruntergewirtschaftete DDR mit ihren Trabis, Ladas, dem verfallenden Ost-Berlin und dem aufbegehrenden Volk stehen nebeneinander und geben der Geheimagentin ihr Kampfgebiet. Während sich die britischen und russischen Spione für Wissen und Gewissheit bekriegen, sind die Deutschen drauf und dran, die Mauer einzureißen. Diese Situation erzeugt eine Atmosphäre, der man sich nur schwer entziehen kann.

Und in diese Umgebung setzt David Leitch das, was er am besten kann: Kampfszenen. Unglaublich gut gestaltet, mit hervorragendem Schnitt und einem besonderen Gefühl für die Kamera lässt der Regisseur seine Protagonistin rasant, mit sichtbarer und fühlbarer Anstrengung agieren, für das Leben von Spyglass, für ihr eigenes und die Informationen. Jetzt reißt Lorraine das gefesselte Publikum doch noch mit. Ihre Nehmerqualitäten und auch die der Gegner sind genretypisch beachtenswert überdurchschnittlich, dennoch ist der gebotene Purismus dem Bond-Szenario mit der oft übertrieben wirkenden Artistik überlegen. Darum trinkt Lorraine Broughton den Wodka ohne Martini und braucht keine Gimmicks von Q. Auch die anderen Action-Sequenzen hat sich Leitch zur Herzensangelegenheit gemacht, was den Unterhaltungsfaktor immens steigert.

Der Kampf um eine Liste mit Namen ist nicht der neueste Einfall. „Skyfall“ löst das Problem der fehlenden Fülle mit dem Mantel von Bond’s Lebensgeschichte. „Atomic Blonde“ hält stattdessen einige Wendungen parat.

Filme um Agenten möchten unterhalten und markante Helden hervorbringen. „Atomic Blonde“ erfüllt diesen Wunsch. Die Unglaubwürdigkeit ist wie in der Reihe um James Bond vorprogrammiert und darf vom Publikum zugunsten der Belustigung ausgeblendet werden.
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 4. September 2017
Hatte mir einen spannenden Thriller erwartet, aber dieser seichte unausgegorene DDR KGB MI6 CIA und sonst noch was Verschnitt ist langweiliger als jeder der Harry Palmer Verfilmungen und langweilt nur...
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 3. September 2017
Meine Erwartungen wurden nicht nur erfüllt, sondern deutlich übertroffen. Ein toller Plot im November 89 in Berlin. Spitzenmäßiger Soundtrack aus den 80ern, spannende Handlung mit einer facettenreichen Charlize Theron.
Isabelle D.
Isabelle D.

330 Follower 512 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 30. August 2017
"Atomic Blonde" von David Leitch hat mich nicht so vom Hocker gehauen. Der Soundtrack war ganz cool, aber anders als der Trailer es vermuten ließ, wird nicht ein 80er-Kracher nach dem nächsten rausgehauen, sondern es werden nur einzelne Szenen mit Musik untermalt. Das sind dann aber auch die Highlights dieses insgesamt eher mauen Thrillers. Gut, Charlize Theron ist schon eine coole Socke und als Top-Agentin überzeugend. James McAvoy spielt den durchgeknallten, zwielichtigen Percival auch ganz gut. Sofia Boutella darf hübsch aussehen und macht das prima.

Die mise en scène kann man auch noch lobend hervorheben, die ist wirklich sehr stylish, ebenso die Kostüme (da habe ich 1989 modisch aber gaaanz anders in Erinnerung). Na ja. Aber da hört es dann halt leider auch schon auf. Man wollte wohl eine raffiniert vertrackte Story voller überraschender Wendungen und Ränkespiele inmitten des ausgehenden Kalten Kriegs zeigen. Darüber hat man aber offenbar völlig vergessen, sich mit der Figurenzeichnung etwas Mühe zu geben. Die Akteure wirken alle holzschnittartig, schablonenhaft und flach. Sie erzeugen keinerlei Sympathie oder Antipathie, es ist einem wurscht, was mit ihnen passiert.

Und dann kann noch so viel in einer Geschichte passieren - wenn es einem wurscht ist, wem dieser ganze Kladderadatsch widerfährt, ist einem auch die Handlung wurscht und dann kann man den Film insgesamt spannungsmäßig in die Tonne kloppen.

Fazit: Hübsche Fassade, nicht viel dahinter. Muss man nicht gesehen haben. Schade.
Oli-N
Oli-N

19 Follower 109 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 29. August 2017
Mit einer hohen Erwartungshaltung habe ich mir Atomic Blonde angesehen und diese wurde zum größten Teil erfüllt! Wer kann sollte den Film unbedingt in einem Dolby Atmos Kino ansehen, dadurch wird die Acterbahnfahrt der Actionszenen noch intensiver. Eine knallharte und durchschlagsstarke Hauptdarstellerin hilft immer wieder über die Schwächen in der Handlung hinweg und am Ende gibt es doch noch eine überraschende Pointe. Alles in Allem gut gemachtes Action Kino ohne viel Anspruch!
Johannes G.
Johannes G.

192 Follower 312 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 30. August 2017
Enttäuschend. Das war zu wenig:
Zu wenig Handlung und Überraschungen, dass die Story interessant wäre.
Zu wenig Musik, um ein rauschartiges-Erlebnis wie zuletzt "Baby Driver" zu erzeugen (hier weckt der Trailer falsche Erwartungen).
Zu wenig Humor und Zynismus, dass der Witz den Film getragen hätte.
Sogar das Vorhandensein einer spoiler: lesbischen, aus der Ferne kurz gezeigten
Sex-Szene haben Sie zu hypen versucht.
Nützt alles nichts, über große Strecken habe ich mich gelangweilt, ehe der Film gegen Ende zumindest etwas Fahrt aufnimmt.
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