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No Use For A Name
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4,0
Veröffentlicht am 10. Mai 2026
Geiler Action-Kracher mit einem tollen Cast und einer lässigen Agentenstory. Das Setting im Berlin 1989 ist cool gewählt und auch schön umgesetzt. Klar kann man jetzt die Haarspaltereien anfangen und irgendwelche Setpieces raussuchen, die nicht so gut passen, aber, hey, wen interessiert das? Insgesamt ist das alles schon stimmig, und, jetzt kommts: Der Soundtrack ist einfach nur geil! David Bowie, George Michael, A Flock of Seagulls, The Clash und als Bonus einen speziell für den Film eingespielten Song von Marilyn Manson (der natürlich nicht aus den 80ern ist!). Das sorgt für die ganz spezielle Atmosphäre im Film, die Musik passt immer zur Szenerie und ist auf jeden Fall mehr, als nur bedeutungsloses Beiwerk.
Die Agentenstory ist etwas verworren und wird quasi rückblickend im Rahmen einer Befragung aufgerollt. Das ist zwar ein ziemlich alter Gimmick, wird hier aber effektiv und unterhaltsam eingesetzt. Aber neben der fantastischen Musik ist vor allem der Cast, der den Film zu einem echten Erlebnis macht: Charlize Theron ist die eiskalte und knallharte Agentin, die hier auf jeden Fall einen Preis in der Kategorie BadAss-Attitude gewinnt. James McAvoy gibt den Psycho, eine Rolle, die ihm schon damals sehr gut gestanden hat und die er im Laufe der Zeit bis „Split“ geradezu perfektioniert hat. In kleineren Rollen sehen wir den großartigen John Goodman, Eddie Marsan (den ich immer gerne sehe), Toby Jones, Bill Skarsgård und Roland Møller. Auf Till Schweiger hätte man gut verzichten können, es ist immer wieder eine Qual, im dabei zuzusehen, wie er versucht ein Schauspieler zu sein. Aber David Leitch wollte wohl zumindest einen deutschen Schauspieler in seiner Riege haben…
Die Actionszenen sind knackig und intensiv inszeniert, Kameramann Jonathan Sela ist immer ganz nah dran, das verleiht dem Geschehen eine sehr direkte Unmittelbarkeit. Legendär ist inzwischen der Kampf im Treppenhaus, der sich bis in die Wohnung fortsetzt und schließlich in der Spree endet. Die ganze Szene (10 Minuten oder so) wirkt als One-Cut, ist sie natürlich nicht, aber das ist so cool geschnitten, dass es wirklich aussieht, als sei das in einem Stück gedreht. Das ist eine intensive Form von Actioninszenierung, wie wir sie nur wirklich selten zu sehen bekommen – großartig!
FAZIT: Spannender und aufregender Agenten-Actioner vor der Kulisse des 89er Berlins. Der Cast ist einfach großartig, die Actionszenen sind furios und brachial. Für Actionfans ganz klar eine Empfehlung, aber auch Freunde des Agententhrillers oder des 80ies-Ambiente-Films werden begeistert sein.
Beeindruckend choreografierte Szenen, teils mit harter Action kommt der im Verlauf etwas wirre Doppel-Doppelagentenfilm daher. Stilistisch brillant, mit toller Kameraführung, Bilder Farbe und Soundtrack erinnern an ein Pop-Art-Movie und erheben den Stil über den leidlich unterhaltsamen Inhalt. Im ganzen bleibt der gut gemachte Streifen synthetisch und wenig ergreifend.
Viel Schatten und ein wenig strahlendes Licht, so, wie man es bei einer Graphic Novel erwarten kann. Die Vorlage setzt die Grenzen dementsprechend eng und wenn man sich den Regiestuhl näher ansieht, ahnt man, was für eine Art Film konsequenterweise resultiert. David Leitch, gefragter Stuntkoordinator, inszeniert "Atomic Blonde" als unterkühlten Actioner, wobei das Storytelling weit in den Hintergrund tritt. Von einem intelligenten, spannungsgeladenen Spionage-Thriller ist "Atomic Blonde" ungefähr soweit entfernt, wie "John Wick". Kommen wir zum strahlenden Licht: Charlize Theron. Wenn wir schon im Style-over-Substance-Universum sind, Style hat sie und nicht zu knapp. Sie verleiht ihrer Figur eine magische Präsenz zwischen Coolness, Durchschlagskraft und Verletzlichkeit. Ich bin zugegebenermaßen kein großer Freund von Actionfilmen, aber was hier für ein Feuerwerk entzündet wird (Treppenhaus-Szene), sucht wirklich seinesgleichen. Das ist grandios choreografiert und ebenso gespielt. Die 80er-Jahre-Playlist kann vor den nicht immer authentisch wirkenden Kulissen von Ost-Berlin (Budapest lässt grüßen), ebenso als Highlight gewertet werden. Zudem gibt es mit einem gut aufgelegten James McAvoy, einer hinreißenden Sofia Boutella, Eddie Marsan, Bill Skarsgård und John Goodman noch einige besetzungstechnische Schwergewichte. Wie sich Til Schweiger da verewigen konnte, erschließt sich mir nicht. Ich hätte den Uhrmacher wahrscheinlich mit Tom Waits besetzt. Das strahlende Licht erhellt mir schon die fraglos vorhandenen Schatten deutlich, sodass ich mich zu einer knapp guten Wertung hinreißen lassen kann.
Basierend auf Antony Johnstons Graphic Novel *The Coldest City* schuf Regisseur David Leitch (*Deadpool 2*) einen flotten Agententhriller, der mit Stars und famos choreografierter Action besticht. Ein weiteres Plus ist auch der Soundtrack mit kultigen 80er-Hits von Falco, Nena, Depeche Mode, Peter Schilling und den Eurythmics.
Ein guter Actionthriller mit einer coolen Charlize Theron!
Im Berlin des Jahres 1989 spielend, genauer gesagt, kurz vor dem Mauerfall, wird herrlich verarscht & getrickst... ;
Die Story ist jetzt nicht sehr originell & leider manchmal nicht allzu clever umgesetzt, aber die Schauspieler sind top & die Action knallt! Der 80Pop-Soundtrack macht auch sehr viel Spaß, das Bild ist immer in diesem dunklem blau gehalten, was die Stimmung des Films irgendwie gut einfängt...
Alles in allem ein guter Actionfilm, der sich aber manchmal zieht & eine Story hat, die zuviel will.
"Atomic Blond" ist im Grunde keiner Rede wert. Die Handlung ist banal, der Film wenig aussagekräftig oder tiefgehend, aber zwei Dinge muss man dem Film am Ende zu gute halten. Erstens: Charlize Theron. Die macht einen großartigen Job und scheint großen gefallen daran gefunden zu haben auch mal richtig auszuteilen. Zweitens: Das Treppenhaus. Dies war eine der coolsten und besten Aktionszenen überhaupt, die noch dazu an einem Stück gedreht wurde. So sollte man sich den Film eventuell doch mal ansehen.
Charlize Theron, James McAvoy (allgemein der Cast) die Optik, der Score (teilweise) und die beinharte Action haben mir gefallen, nur leider fesselte mich die Geschichte kaum, und das hat mich dann schon gewundert bei diesem! Thema.
Vorweg, der Trailer täuscht einen anderen Film vor. Ich hätte nach dem Trailer keinen soo ernsten Film erwartet. Kampfszenen TOP, Musik TOP, die Version von 99 Luftballons, der Hammer, aber ich glaube nicht von Nena!? Die Handlung, sehr wirr und auch teilweise langweilig.James Mcavoy überzeicnet total und wirkt teilweise albern, das macht CL alles wieder wett.
Endlich mal wieder ein Film der sich aus der Masse raushebt. Zugegeben Charlize Theron ist nicht meine Lieblingsdarstellerin, aber hier hat Sie eine anständige Arbeit hingelegt. Sie verkörpert eine Doppelagentin die extrem schlagkräftig ist und dabei extrem sexy wirkt. Die Kampfszenen wirken Real und nicht per Computer Animation zusammen geschnitten hier nenne ich mal Transformers als negativ Beispiel. Der Soundtrack ist sentionell und für einen 90er Jahre perfekt passend. Dieser Film reiht sich für mich ganz klar in die Liste alter Klassiker ein wie Stirb Langsam oder Indiana Jones.