Valerian - Die Stadt der tausend Planeten
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niman7
niman7

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3,0
Veröffentlicht am 30. Juli 2017
Mit "Valerian- Die Stadt der Tausend Planeten" hat sich Kultregisseur Luc Besson endlich den Traum erfüllt, die berühmte französische Novelle zu verfilmen. Das 28. Jahrhundert: die zwei jungen Agenten Valerian (Dane DeHann) und Laureline (Cara Delevign) begehen sich auf einer galaktischen Mission. Sie sollen auf einen virtuellen Markt ein geheimnisvolles Tier aus dem Planeten Mül zurückholen. Das Meerschweinchen ähnliche Tier, kann alles hundertfach duplizieren, was man ihm zu fressen gibt. Nach getaner Arbeit, kehren die beiden auf der Basis Alpha zurück. Commander Arun Fillit (Clive Owen) erteilt den beiden sofort eine neue Mission, doch Valerian traut dem ganzen nicht und vermutet hinter der Geschichte mit dem Tier, etwas viel größeres. Als Fillit durch die letzten überlebenden des Planeten Mül entführt wird, wird die Geschichte für Valerian immer unglaubwürdiger...
"Valerian" ist so ein Film, der etwas fürs Auge ist. Luc Besson hatte hier stolze 170 Mio zur Verfügung und diese sehen wir in jeder einzelnen Szene. Besson entwirft zu Beginn schon eine traumhaft schöne Welt als er den Planeten Mül zeigt. Ein Paradies, in dem die Bewohner in Einklang mit der Natur leben. Da würde ich gerne Urlaub machen! Leider folgt kurz darauf die spektakuläre Zerstörung eben jenes Planeten. Der komplette Film strotzt nur so von bildlichen Höhepunkten. Das Raumschiff Alpha sticht hier besonders hervor. Alpha ist ein gigantisches Raumschiff aus Millionen von Teilen, in dem jede erdenkliche Rasse des Universums zusammenlebt. Die Einführung ist so gut gelungen, dass ich am liebsten noch stundenlang weiter zugehört hätte, wie das Leben auf Alpha aussieht. Was die Handlung betrifft, kurz und knapp, der Film ist vorhersehbar und bietet recht schwache Dialogen. Die Figur von Owen ist eindimensional und er rattert alles nach Schema F runter. Das Paar um DeHann und Delevingne passt zwar sehr gut und ergänzt sich, aber super intergalaktische Agenten, hätte ich mir glaubwürdige Figuren gewünscht- ältere! Abseits dessen, machen die zwei dennoch sehr viel Spaß und es ist immer wieder lustig anzusehen, wie der selbstverliebte Valerian an der taffen Laureline scheitert. Valerian ist ein Film zum ab und eintauchen. Ein Film, der einen eine mögliche Zukunft präsentiert (auch wenn diese ziemlich schräg ist). Wenn man den Film wirklich mögen will, muss man einiges ausblenden und die Effekte auf einen einprasseln lassen.
FAZIT: Bessons Film ist gut. Leider lässt er sich viel zu viel Zeit um diese gigantische Welt zu präsentieren- denn dabei bleibt die eigentliche Handlung auf der halben Strecke liegen. Diese Welt ist aber auch so schön gestaltet, dass man einfach alles wissen möchte! Ich würde mich über einen weiteren Teil freuen- auch als nicht Sci-Fi Fan!
Der Christian
Der Christian

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3,0
Veröffentlicht am 30. Juli 2017
Ein netter SF-Blockbuster, sehr bunt mit vielen Schauwerten. Für Freunde der Comics weniger geeignet.

Ausführlicher:
Besson liefert ein Feuerwerk optischer Ideen ab. Alles ist zuckerig bunt und leuchtet. Das schaut man sich gerne an, aber es fehlen interessante Details wie in "das 5. Element" und es ist fast alles CGI. Die beiden Haupzdarsteller geben ihr Bestes und haben einige gute Stenen, aber sie wirken zu jung und die Liebesgeschichte wirkt zu schnell runtererzählt. Generell hat die Erzählweise des Films Schwächen: Es gibt deutliche Längen (sogar direkt am Anfang) und die Handlung ist recht banal. Manche Szenen (z.B. Bubble) wirken aufgesetzt. Schade fand ich, dass die Stimmung der Comics kaum rüberkommt. Vieles wurde auch geändert oder umbenannt.
schonwer
schonwer

1.387 Follower 728 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 28. Juli 2017
"Valerian" hatte das Potential ein großes Kinoerlebnis zu sein, war es aber im Endeffekt aber leider doch nicht.

Optisch ist der Film absolute Klasse. Die Effekte funktionieren als ganzes (einzelnd in einem Film würde man zu stark erkennen, dass es Spezialeffekte sind), doch hier wird einem eine Welt voller kreativer Einfälle präsentiert, welche zwar schick aussieht, doch was machen wir nun mit dieser Welt?
Die Story von "Valerian" ist sehr dünn und wer der Bösewicht ist, kann man nach einer halben Stunde erraten. Die Story ist inhaltsleer, banal und nicht wirklich spannend. Auch in der Action schafft es Besson nicht gute Spannung aufzubauen. Die Figuren sind ebenfalls flach und abgesehen von Valerian und Laureline sind alle anderen Figuren Funktionsfiguren. Sie sind hier um eine Lücke zu stopfen, Szenen zu verknüpfen, werden aber nicht weiter ausgebaut. Emotional ist man bei keiner Figur wirklich dabei.
Bei solch einem Sci-Fi-Streifen könnte man vom Oscar-Preisträger Alexandre Desplat eine doch etwas bessere Musik erwarten, als diesen 0815 Score.
Was nun bleibt ist also nur diese Welt in der wir uns bewegen, sie ist schön, es gibt coole Sache zu entdecken, doch eine Geschichte wird einem nicht erzählt.

Fazit: Visuell fantstisch, mit kreativen Ideen gestopft, teils spektakuläre Action, aber leider inhaltsleer, flache Figuren, 0815 Score, mäßig spannend und mit kleinen Längen.
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 25. Juli 2017
Knapp daneben ist auch vorbei.

Ich verehre Luc Besson.
Einige meiner absoluten Lieblingsfilme sind von Luc Besson.

Als ich zum ersten las, dass er sein Lieblingsprojekt aufgrund der endlich vorhandenen Möglichkeiten der CGI endlich umsetzten würde, war ich begeistert. Die ersten Bilder zu Valerian versetzen mich in ungeduldige Vorfreude.

Valerian ist seit langer Zeit der erste Film, den ich mir bei der erstmöglichen Gelegenheit gönnen wollte.

Gestern Abend war es endlich so weit. Leider.

Hätte ich mir stattdessen doch lieber meine BluRay von Fifth Element nochmals angesehen.

Das einzig Positive vorweg: der Film bietet – wie aus den Trailern bereits ersichtlich – Schauwerte, die einen Besuch einer Vorführung absolut rechtfertigen. Das war es dann aber.

Ich hangle mich jetzt langsam immer tiefer…

Die Story:
Naja, ist nicht ganz so schlecht, wie in etlichen Kritiken gelesen. Aber ein „geht so“ ist mir zu wenig verglichen mit alldem, was ich von Luc Besson bisher gewohnt war.

Die CGI:
Sehr phantasievoll, tolle Schauwerte. Zum Teil jedoch recht mangelhaft umgesetzt. Manche Szenen wirken eher wie Ausblicke auf Miniatur-Analgen, denn auf epische Weiten. Ein sicher nicht erwünschter Miniatur-Effekt fällt leider in etlichen Szenen deutlich ins Auge. Auch ist in zahlreichen Szenen ganz deutlich zu erkennen, dass im Hintergrund ein planes Bild liegt und nicht die Tiefe der Landschaft. Etliche der wohl opulentesten möglichen Schauwerte werden zudem durch zu ruck-artige Kameraführung zerstört, wie etwa der Flug durch die Raumstation Alpha, oder die tollen Szenen im in einer parallelen Dimension liegenden Markt. Man kann erkennen, dass es hier sehr, sehr viel zu sehen gäbe, allein, die Kamera rast derart durch die Architektur, dass dies ganz und gar unmöglich wird.

Die Musik:
Der Soundtrack zu Valerian ist wohl eine der größten Schwächen des Films. Filmmusik sollte die Bilder und Handlung unterstützen, die Emotion der Zuseher packen, Stimmungen unterstreichen, im besten Fall eines der Glanzlichter eines Filmes sein, beim Nach-Hause-Gehen im Geiste nachklingen. Was sie auf keinen Fall sollte, in Valerian aber tut ist, einem auf die Nerven zu gehen. Selten habe ich einen Film gehört, in dem der Soundtrack störte. Alexandre Desplat hat das leider geschafft.

Regie:
Luc Besson enttäuscht. Zwar ist Valerian anzumerken, dass da ein Meister seines Faches gewerkt hat, doch weit, weit, sehr weit unter seinen Möglichkeiten geblieben ist. Die Charaktere sind flach, sehr flach. Höhepunkte? Fehlanzeige. Spannung? Nö. Lachen oder wenigstens Schmunzeln? M-mmm…
Bedenkt man, dass es sich bei Valerian um ein lang gehegtes Herzensprojekt handelt, wird die routinierte aber gänzlich uninspirierte Abarbeitung des mauen Drehbuches zum Aberwitz. In diesem Stoff wäre so unendlich mehr gewesen, als Luc daraus gemacht hat. Zu schade.

Darsteller:
Das größte Manko von Valerian sind die Hauptdarsteller. Cara Delevinge als Laureline mag zwar ganz nett anzusehen sein, mehr ist dann aber auch nicht. Gar nichts mehr. Ähnliches gilt für Dane DeHaan. Vielleicht sieht er dem Valerian aus der Comic-Vorlage ähnlich, aber ich hoffe inständig, dass sein Auftritt in „A Cure for Wellness“ interessanter ist. Clive Owen ist ein langweiliger, uninteressanter Bösewicht. Gary Oldman in Fifth Element – seufz – jetzt muss ich mir den Film wirklich bald wieder eintreten und Léon auch gleich noch dazu - einfach um zu sehen, das Luc ja doch tolle Bösewichte auf die Leinwand brachte.

Positive Ausnahmen sind Ethan Hawke als Jolly the Pimp und Rihanna als Bubble.

Fazit:
Anzusehen ist Valerian auf alle Fälle – der wirklich höchst phantasievollen Schauwerte wegen – selbst wenn die so manche Schwäche in der technischen Ausführung aufweisen.

Wer sich jedoch mehr erwartet als eben diese Schauwerte, wird enttäuscht. Man darf auch ruhig auf die BluRay warten, das Medium 3D spielt keine bemerkenswerte Rolle und zeigt sogar – Miniaturisierungs-Effekte, flache Hintergründe, ruckartige Kamera – deutliche Schwächen.

Valerian ist eine vertane Chance.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 24. Juli 2017
Der beste film den ich je gesehen habe ❤
spoiler: Der beste film den ich je gesehen habe ❤ Der beste film den ich je gesehen habe ❤
Smarty Music
Smarty Music

25 Follower 95 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 28. Juli 2017
Ich hatte das selbe Gefühl wie bei Avatar vor knapp 10 Jahren! Sehr viel Liebe zum Detail!
Leider wird die Aktion und Geschichte zum Ende hin immer langweiliger und mir fehlt das krasse, heftige Ende.
Dennoch sieht der Film und Cara Delevingne verdammt gut aus. Ich würde mir für Fortsetzungen einen richtigen Bösewicht wünschen und krassere Gefechte - dann wäre Valerian der perfekte Weltklasse-Film.
Hier kommt man übrigens in Sachen 3D-Technik voll auf seine Kosten. Geht bitte ins Kino, damit weitere Teile folgen können! Vielen Dank.
Johannes G.
Johannes G.

192 Follower 312 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 22. Juli 2017
Ich war auf hohem Niveau enttäuscht. An dem Anspruch, etwas zu liefern, dass sich ähnlich wie "Das fünfte Element" vom bisher dagewesenen unterscheiden würde, kann man vermutlich nur scheitern. Aber zumindest optisch wollte man Maßstäbe setzen - und dann trotz Budget von 200 Mio nur nachbearbeitetes 3D zu liefern, flimmernde Kanten ohne richtige Tiefe inklusive, ist nah am Rande einer Frechheit. Und die Story - nun ja, überschaubar. Ein oder zwei Twists hätten der Handlung gut getan. Unterm Strich bleibt ein unterhaltsamer Film mit einigen Längen, der hauptsächlich von seinen gut aufgelegten Hauptdarstellern lebt und zumindest zum Finale Fahrt aufnimmt..
Kann man anschauen (bevorzugt in 2D), aber auch verpassen.
3/5
Isabelle D.
Isabelle D.

330 Follower 512 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 22. Juli 2017
"Valerian - Die Stadt der tausend Planeten" von Luc Besson hat mich nicht enttäuscht. Es gab zugegebenermaßen ein paar Längen, etwas kürzer hätte der Film durchaus sein können, aber trotzdem habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt. Es macht einfach Spaß, diese atemberaubenden, farbenprächtigen und fantasievollen Bilder zu sehen, die vielen liebevollen Details. Das 3D war leider eher störend, es wurde wohl nachträglich draufgeklatscht und nicht gleich in 3D gedreht, sodass die Konturen verschwommen und der optische Eindruck getrübt wurde. Davon abgesehen hat sich Luc Besson hier aber wirklich voller Fabulierlust ausgetobt und mit viel Liebe auch das kleinste, unwichtigste Wesen in dieser kunterbunten Welt mit Leben gefüllt.

Aufgelockert wird das Action-Spektakel von lockeren Sprüchen, Humor und zwei sympathischen Hauptdarstellern. Ein bisschen erinnert Dane DeHaan an den jungen Leonardo Di Caprio (der junge Leonardo Di Caprio ... daran sieht man mal, wie alt wir alle schon sind), aber - und das ist Nörgeln auf hohem Niveau - ganz so gut spielt er dann doch nicht. Wobei, in seiner Rolle als Valerian musste er jetzt auch nicht sooo facettenreiche Gefühlsregungen zeigen. Zwischendurch war es an der Grenze, dass Cara Delevigne - ihres Zeichens Model und Skandalnudel - ihn an die Wand spielte. Die hat mich wiederum positiv überrascht. Das ist wohl auch reichlich snobby von mir, dass ich denke "Pff, Model ... nie im Leben kann die auch nur einen Satz geradeaus sagen". Da hat sie mich eines Besseren belehrt. Sie hat eine Hammer-Ausstrahlung, eine tolle Leinwandpräsenz und war mit ihrer frechen, selbstbewussten Art für die Rolle ideal. Bin gespannt, wie sie sich noch weiterentwickelt.

Die Liebesgeschichte zwischen den beiden ist zum Glück auch nicht so bierernst gemeint und nicht so chauvinistisch wie oft in klassischen Actionfilmen. Wo die holde Maid dann völlig naiv auf hohen Schuhen in ihr Verderben tippelt und er muss sie dann immer retten. Hier haben sie sich mit dem Retten und dusselig ins Unglück stolpern beide abgewechselt und konnten sich gegenseitig das Wasser reichen. Find ich gut.

Fazit: Der Film macht einfach Spaß! Lohnt sich!
Christoph K.
Christoph K.

172 Follower 322 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 21. Juli 2017
Naja. Die Pluspunkte sammelt der Film sicherlich hauptsächlich durch die tollen Bilder. Wirklich hervorragend animiert. Leider ist die eigentliche Story wirklich hauchdünn (wenn nicht - dämlich). So ist die Fokussierung auf nur zwei Agenten (die noch nicht mal sonderlich erfahren sind) und die Hintergründe der Machenschaften der "Bösen", wirklich überhaupt nicht glaubhaft. Irgendwann wird einem langweilig und das darf an einem Kinoabend niemals passieren. Schade. Allerdings: Für die tollen Bilder kann man sich den Streifen doch antun.
Alex M
Alex M

135 Follower 262 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 24. Juli 2017
Bombastisches Sci-Fi-Werk mit einem wunderbar harmonischen Duo, genialen CGI und jede Menge eigenwilligen Charme. Luc Besson liefert satte Unterhaltung ab. 8/10
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