Neueste Kritiken: Mission: Impossible - Fallout - Seite 4
Mission: Impossible - Fallout
Durchschnitts-Wertung
4,2
1399 Wertungen
41 User-Kritiken
5
8 Kritiken
4
15 Kritiken
3
7 Kritiken
2
5 Kritiken
1
5 Kritiken
0
1 Kritik
Sortieren nach:
Die hilfreichsten KritikenNeueste KritikenUser mit den meisten KritikenUser mit den meisten Followern
Filtern nach:
Alle
sieglinde P.
9 Follower
39 Kritiken
User folgen
2,5
Veröffentlicht am 9. August 2018
Das ist schon die sechste filmische Fortsetzung einer vor etlichen Jahren im Fernsehen beheimateten Serie. Kobra, übernehmen Sie (Originaltitel Mission: Impossible) Eine US-amerikanische Fernsehserie. Zwischen 1966 und 1973 entstanden 171 Episoden, verteilt auf sieben Staffeln. Lediglich 22 Folgen der Serie liefen zwischen 1967 und 1969 im deutschen Fernsehen (ARD). 28 weitere Folgen wurden dort in den Jahren 1976/1977 unter dem abweichenden Titel Unmöglicher Auftrag ausgestrahlt. Die restlichen 121 Folgen wurden erst Anfang der 1990er-Jahre von ProSieben und dem Kabelkanal (sowie dessen Nachfolger Kabel 1) gezeigt. Später war die Serie täglich im Pay-TV auf Sky Nostalgie zu sehen. Tom Cruise nahm sich dieses Stoffes in den 1990er-Jahren an und brachte den auf der Serie aufbauenden Film Mission: Impossible schließlich 1996 in die Kinos. Cruise übernahm darin auch die Hauptrolle als Geheimagent Ethan Hunt. (Siehe auch Wikipedia). Seit mehr als zwei Jahrzehnten ist Tom Cruise Produzent und Star der MISSION: IMPOSSIBLE-Filme, in denen er obendrein vor der Kamera die unfassbarsten Stunts selbst durchführt. Die Reihe hat sich weltweit zum kulturellen Phänomen entwickelt und ist mit einem Kinoeinspiel von 2,8 Milliarden Dollar eines der erfolgreichsten Filmfranchises der Geschichte. Jetzt wird die Saga weitergeschrieben, mit dem sechsten Film, in dem Cruise als Ethan Hunt, Anführer eines Teams der Impossible Missions Force (IMF), zu sehen ist. Cruise selbst sagt, dass MISSION: IMPOSSIBLE – FALLOUT eine Kulmination der bisherigen Filme der Serie darstellt, in der alle offenen Fragen geklärt werden. „Sie erleben, wie Figuren wiederauftauchen und Handlungsfäden aufgegriffen und zum Abschluss gebracht werden“, erklärt er. „Ganz zu Beginn des Films sieht man das Buch, „Die Odyssee“, es wurde nicht ohne Grund ausgewählt. Die Reise meiner Figur, Ethan Hunt, und ihres Teams ist selbst eine Odyssee, die von der klassischen griechischen Sage inspiriert ist und sie auf gewisse Weise auch reflektiert. Es ist eine epische persönliche Geschichte, und emotional geht es für die Figuren um alles oder nichts.“ Soweit die vollmundigen Aussagen der am sechsten Teil beteiligten Produzenten. Der Inhalt des Filmes gerät über dieser Lobhudelei fast in den Hintergrund. Es geht einmal mehr, wieder die Welt vor dem drohenden Untergang zu retten. Ethan Hunt (Tom Cruise) und seine beiden Kollegen, Luther Stickell (Ving Rhames) und Benji Dunn (Simon Pegg) vermasseln eine Übergabe von gestohlenem Plutonium. Und nun setzt eine Jagd rund um den Erdball ein, wie das auch in anderen Filmen dieser Art so üblich ist. Auch die CIA schaltet sich ein, da sie die Methoden des Ethan Hunt für falsch halten. Ein Verwirrspiel beginnt, wer ist böse, wer ist gut? Aber der Knoten wird natürlich durchschlagen. Bis es soweit ist, gibt es dutzende Verfolgungsjagen durch etliche Metropole der Welt. Und das ermüdet mit der Zeit. Aber keine Panik, die letzten fünfzehn Minuten Showdown muss man nur noch überstehen. Auch wieder mit von der Partie sind Alec Baldwin als ehemaliger CIA-Chef Alan Hunley, Rebecca Ferguson als unerschrockene Powerfrau Ilsa Faust und Michelle Monaghan als Ethan Hunts Ehefrau Julia. 143 Minuten – ein etwas zu lang geratene Attacke auf das Nerven Kostüm der Zuschauer. Und nichts für Herzkranke.
Nach 10min im Film dachte ich "So jetzt fehlt nur noch Mr. Bean" und dann weiss ich endlich genau das dieser Film eine Persiflage ist... Aber Nein der Film ist ernst gemeint. Die Schauspieler schauen ernst in die Kamera und reihen einen austauschbaren "Aktion, Verschwörung, Agenten" Satz an den Anderen. Das man da ernst bleiben kann kann ich mir nicht vorstellen. Man hat das Gefühl hier wurde mal wieder der Blockbuster Fortsetzungs Computer angeschaltet und auf "nächster Teil gedrückt" Dieser Computer würfelt dann (ein wenig auf den vorherigen Teilen basierende) Textblöcke zusammen generiert eine nach dem Zufallsprinzip erzeugte "Story" nach dem Vorgaben Böser Junge/Mädchen will Welt zerstören (und sieht auch noch böse aus) --> benutzt wird ne Bombe, Gift, Gas, Strahlen --> Guter Junge und sein Team aus alten Freunden schaffen in letzter Sekunde mit allerlei technischem SchnickSchnack das zu verhindern. Dazwischen wird hin und her gefahren/geflogen sich geprügelt, max eine Frau geküsst ca 3 plumpe Witze gerissen. Das wars. Wollte eigendlich früher aus dem Kino hatte aber einen Platz in der Mitte ;
Dann gab es wenigstens am Ende noch 15min Aktion die den Namen verdient (deshalb ein Punkt) ansonsten... Schade um die verschwendeten 2 1/2 Stunden
"Mission: Impossible - Fallout" rankt sich in die Top 10 der Action-Filme der letzten Jahre, und das ohne seinem Franchise untreu zu werden.
Der Film hat eine klassische Mission Impossible Geschichte, die wieder sehr gut von Christopher McQuarrie konstruiert wurde. Es erwarten einen wieder Wendungen, tolle Tricks und Spannung. Die Darsteller sind die bekannten und spielen gut. Insbesondere Sean Harris bekommt hier mehr Präsenz, bzw seine Figur wirkt bedrohlicher als im Vorgänger. Eine sehr gute Besetzung und Figur findet man in Henry Cavill, der dem Film noch das gewisse etwas gibt. Denn er und Tom Cruise liefern uns in den zweieinhalb Stunden Over-The-Top-Action. Die Action ist wuchtig inszeniert. Spätestens in der Toiletten-Szene wird klar gemacht wie es hier zur Sache geht, und die Helikopter-Jagd bietet das spannendste Finale des Franchises. Zwar hätten ein paar Szenen kürzer ausfallen können, doch der Film bleibt insgesamt sehr kurzweilig. Die Musik übernimmt das Theme und wirkt düsterer als im Vorgänger - insgesamt sehr gelungen. Und auch die Kameraarbeit ist extrem wertig.
Fazit: Wuchtig, spannend und klasse Finale. Das Duo Cruise Cavill ergab eins der größten und besten Action-Infernos der letzten Jahre.
Hervorragender Thriller, der gekonnt mit Spannungselementen und abwechslungsreichen Action-Pieces jongliert und einen damit von der ersten bis zur letzten Minute in den Kinosessel presst! Die Story ist toll und hebt sich angenehm von dem letzten eher mauen Bond ab. Tom Cruise sollte noch eine Mission annehmen! Kompliment auch an die Regie!
Ein Paradebeispiel für die richtige Mischung aus atemberaubender aber immer handfester Action und einer cleveren Story die mit zahlreichen Wendungenen das ganze moralische Dilemma des Geheimdienstes immer wieder absurdum führt. Das muss ein Blockbuster erstmal hinbekommen, man kann Tom Cruise und Christopher McQuarrie gar nicht genug loben für ihren unermüdlich.en und unvergleichlichen Einsatz und Courage für dieses tolle Franchise. Lorne Balfes herrlich Score ist zu guter letzt das i-tüpschen für ein Agenten-Abenteuer das so noch lange weitergehen darf.
Mission Impossible Fallout ist ein verrückt gut inszenierter Aktion-Kracher. Tom Cruise übertrifft alle Erwartungen mit Stunts, die noch kein Schauspieler selber gemacht hatte - es wäre manchmal fast zu viel, die Absicht zu offensichtlich: man will beeindrucken. Allerdings schadet es nicht die Geschichte, die unerwartet spannend ist, auch wenn kaum glaubwürdig. Dazu die Drehorte - vor allem Paris - kommen als "cherry on the cake". Es hat unglaublich viel Spaß gemacht. Mein Leben wird dieser Film aber nicht ändern.
Ich kann den Lorbeeren von Filmstarts nicht folgen. "Neue, nie dagewesene akrobatische Stunts". Ja, die gibt es. Ganz zum Schluss von fast 2,5 Stunden in einer wirklich aberwitzigen Helikopter-Jagd. Das war es dann aber schon. "Grandiose Verfolgungsjagden per Auto und Motorrad sind nichts Neues". Oh, wie war dies ist. Sie sind in der Tat nichts Neues. Die Verfolgungsjagden in Paris sind extrem öde und einfallslos. Hier soll der Ton wohl vorgaukeln, wie toll und schnell das alles ist wenn Tom Cruise gegen die Fahrtrichtung fährt. Ist es aber nicht. Keinerlei originelle Einfälle, nichts, wirklich nichts Neues. Immer wieder ist einer kurz vor quer fahrenden Autos schneller als der andere, fertig. Ich dachte schon, es gäbe ein Verbot in diesem Film, Blechschaden anzurichten. Öde! Der "reaktivierte Superbösewicht Salomon Lane, erneut charismatisch abgründig verkörpert von Sean Harris" hat genau einen gelangweilten Gesichtsausdruck. Mehr nicht. Der "unfassbar intensive Badezimmer-Fight" findet natürlich nicht in einem Badezimmer statt, sondern in den Toilettenräumen einer Event-Location. Die Action ist gut aber kurz. Vielmehr dominieren hier die sehr gelungenen humoristischen Elemente. Rebecca Ferguson als Ilsa Faust ist wieder sehr gut und ein echter Gewinn für die Serie, kommt aber leider nicht an die großartige Performance von "Rogue Nation" heran. Wirklich schlecht ist übrigens auch eine öde Schiesserei in dunklen Kellergewölben. Uninspiriert und langweilig, ohne jede Überraschung, wenn man mal von einem Maskengimmick vor der eigentlichen Action absieht. Nein, dieser Teil ist kein Highlight der Serie. In fast jeder Hinsicht (Ausnahme die Helikopterjagd am Ende) nur Durchschnitt.
Sechste Runde für die Agentensaga rund um Tom Cruise – und noch immer weiß die Materie zu begeistern. Dabei bringt die Story einen merkwürdigen Mix aus schlciht und komplex: eigentlich könnte es im Kern kaum leichter sein, es geht um die Jagd auf ein paar Bomben und deren Entschärfung, gleichermaßen wird aber eine unfassbare verzwickte Intrigenstory drum herum gespannt bei der man leicht den Überblick verliert wer da wo mit wem zusammenarbeitet – aber selbst wenn man da nicht mehr durchblickt hält man sich einfach an Strahlemann Cruise. Der zeigt sich in unfassbarer Bestform, vor allem was die endlosen Action-Szenarien angeht: ob zu Fuß auf den Dächern von London, auf einem Motorrad durch Paris, bei einem waghalsigen Fallschirmsprung oder einem Duell bei dem zwei Hubschrauber miteinander kämpfen: die komplett real gefilmte Action haut aus dem Kinositz. Mit Witz und Ironie dazwischen bietet der Film so einend er beeindruckensten Sommerblockbuster des Jahres – und den Beweis was Kino alles kann wenn man den CGI Bombast weglässt.
Fazit: Etwas überlange, ansonsten in jeder Hinsicht mitreißende Episode einer großartigen Serie!