Baskin
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Filmliebhaber-Tom
Filmliebhaber-Tom

1.398 Follower 550 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 30. November 2015
[... BASKIN ist handgemachter Horror der besten Sorte. Er ist ein blutiges, schmutziges und widerwärtiges Horrorstück aus einem Land, das man in erster Linie nicht mit Horrorfilmen in Verbindung bringen würde. Der türkische Genrebeitrag beeindruckt mit starker Inszenierung und kompetenter Machart, die vielen westlichen Filmemachern klarmacht, worauf es beim Drehen von Horrorfilmen eigentlich ankommt. ..]

Eine ausführliche Kritik gibt es auf dem Horrorblog FILMCHECKER.
Damon Salvatore
Damon Salvatore

49 Follower 195 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 14. Juni 2018
Clive Barker hätte seine helle Freunde an dem türkischen Horrorfilm "Baskin" gehabt. Auch mir gefällt die Optik und auch das der Film doch ein ziemlich derbes Vorkabular an den Tag legt so passt das doch gut zu den Charakteren sonst. Hat ein wenig was Hellraiser mäßiges aber die Handlung kann nicht so ganz überzeugen.
The Dark Knight
The Dark Knight

2 Follower 126 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 25. Januar 2024
Eigentlich ein gut gemachter Horror Film(Thriller?), allerdings mit kleinen Schwächen. Es geht schon ordentlich zur Sache und es wird nicht mit ekligen Szenen und Blut gespart. Lediglich die Geschichte ist etwas fragwürdig konzipiert. Vielleicht hab ich auch etwas nicht ganz verstanden. Auf jeden Fall ist der Film eine Sichtung wert, wenn man auf diese Art der Filme steht.
Dark Forest
Dark Forest

13 Follower 71 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 22. März 2017
[...] Can Evrenol geht mit Baskin zwar ganz andere Wege, aber dennoch steht die Höllenvision und die dadurch erzeugte Atmosphäre ganz im Mittelpunkt – und diese ist wahnsinnig gut gelungen. Die Inszenierung ist sehr hochwertig, unglaublich, wenn man bedenkt, dass es sich hierbei um ein Debüt handelt und wie wenig Budget zur Verfügung stand. Zudem ist auch das Set Design unheimlich detailliert und einfach nur albtraumhaft schön. Ich könnte mich stundenlang darin verlieren auf der Suche nach immer neuen Details. Die dadurch kreierte Atmosphäre wird nach einmal besonders gestützt durch die hervorragende Präsenz des Laienschauspielers Mehmet Cerrahoglu. Ein Vergleich mit Michael Berryman liegt nahe und ist durchaus gerechtfertigt.

Dem Regisseur ist mit Baskin einfach eine intensive Höllenfahrt gelungen, wie man sie sonst nur selten zu sehen bekommt. Und wie oben schon angesprochen ist der Film für einen türkischen Horror zudem sehr untypisch. Religion oder schwarze Magie spielen keine große Rolle, ebenso haben wir auch keine bösen Geister oder Dämonen, die bösen Sünderinnen nach dem Leben trachten. Dazu noch eine eher fragwürdige Darstellung der Polizei.

Ich hoffe daher sehr, dass Baskin für das türkische Horrorkino wegweisend war und wir in Zukunft mehr Filme dieser Art genießen dürfen. Von Can Evrenol das nächste Mal dann auch mit einem etwas ausgefeilteren Drehbuch vielleicht. Wenn nicht, auch nicht so schlimm.
Inglourious Filmgeeks
Inglourious Filmgeeks

19 Follower 134 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 5. März 2017
[...] Baskin ist ein Horrorfilm, der seine Splattereinlagen substanziell nutzt und dem Genre die großen Reize gibt, die so manch anderem Vertreter seiner Gattung zum weltweiten Kult verhalfen. Fern von einfachen CGI-Effekten schockt Evrenol mit blutrünstiger Handarbeit, die äußerst wirkungsvoll eingesetzt wurde. Fans von Hellraiser werden „hellauf“ begeistert sein.
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 4. Juni 2016
Absoluter Mist,totaler Müll ,Story total hirnlos,Schwachsinn oberster Klasse,wer dreht sowas????Horror billigster Art,rausgeschmissenes Geld
No Use For A Name
No Use For A Name

14 Follower 1.486 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 19. Juni 2026
Was für ein Brett von einem Film! Und so völlig unerwartet! Der Film fängt als ziemlich düsterer und dreckiger Polizeithriller an, verbreitet aber schon relativ früh ein irgendwie unbestimmtes, unangenehmes Gefühl, so ein Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt, man weiß aber nicht so genau was. Nach einem Zwischenfall auf dem Weg zu ihrem Einsatz, zu dem sie gerufen werden, entwickelt sich der Film auch relativ bald in eine völlig unerwartete Richtung und gerät zu einem immer wilderen, immer abgefuckteren Fiebertraum, um in einem der verstörendsten Finale zu kulminieren, die ich jemals erlebt habe. Worte können nicht beschreiben, was man hier zu sehen bekommt…

Es gibt keine Handlung im eigentlichen Sinne, der Film passiert einfach. Das Aufregende an dem Film für mich war aber – mal ganz abgesehen von der absolut heftigen Entwicklung, die die Geschichte nimmt -, dass es so viele religiöse, philosophische und kulturell-mythologische Anspielungen gibt. So ist beispielsweise die Darstellung der Polizisten (die allesamt männlich sind) in der ersten Szene beim Essen nicht zufällig. Sie werden sehr machohaft und sexistisch gezeichnet, es geht um unterdrückte Emotionen und das was man neudeutsch „toxische Männlichkeit“ nennen würde. Auch taucht im Film zu Beginn eine große Menge Frösche auf, die am Straßenrand sitzen. Der Frosch symbolisiert in der türkisch-schamanischen Mythologie oft die Ewigkeit, ebenso wie eine bevorstehende Katastrophe. Durch sein Erscheinen wird oft der „Übergang in eine andere Welt“ angekündigt, was im Film schon zu Beginn als unheilvolles Omen dient.

Das Wort „Baskin“ bedeutet wörtlich übersetzt so viel wie Polizeieinsatz oder Razzia. Dieser Einsatz, der dann ja letztlich ziemlich heftig und abgefuckt endet, ist in gewisser Weise das vorherbestimmte Schicksal der Männer, ihr Kismet. Durch ihr gotteslästerliches und arrogantes Verhalten zu Beginn haben sie das Unglück förmlich angezogen, ebenfalls ein Thema, das in der türkischen Kultur verankert ist. Wenn man will, kann man den Film auch als Ardas persönliches Trauma sehen, der ja irgendwie die Hauptperson ist. Seine Kollegen, die anderen Polizisten könnten verschiedene Aspekte seiner Psyche oder seiner Kindheit verkörpern. Und das Gebäude am Ende ist kein physischer Ort, sondern ein Labyrinth aus Ardas Sünden und verdrängten Erinnerungen.

FAZIT: „Baskin“ ist düster, dreckig, brutal, erbarmungslos und ein sprichwörtlicher Schlag in die Fresse! Wer sich auf etwas ent- und verrückten Independent-Horror aus der Türkei mit zahlreichen mythologisch-philosophischen Andeutungen und einem apokalyptischen Fiebertraum-Finale einlassen kann, wird auf jeden Fall mit einem der beeindruckendsten und aufregendsten Filme der letzten Jahre belohnt. Sehenswert!!!
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