Dunkirk
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4,0
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Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 28. Juli 2017
Gestern war ich bei der Premiere, und ich muss sagen, dass ich ziemlich enttäuscht war.
Erstens war in diesem Film nie eine Struktur zu erkennen, es gab keinen Höhepunkt.
Viele behaupten, dass Realismus bei Dunkirk groß geschrieben wurde, was meines Erachtens nur zum Teil vertretbar ist.
Die Luftschlacht war wirklich sehr realistisch, aber alles andere?
1. In der Anfangsszene werden ein paar Briten beschossen, einer kann sich über ein Holztor retten. Er bleibt dahinter sitzen und lädt sein Gewehr, obwohl das deutsche MG durch das Holz durchschießt. Als ausgebildeter Soldat sollte man eig wissen, dass man vom Tor schnellstens weggehen sollte.
2. Der Strand war im Film unter "Artilleriebeschuss". Komisch nur, dass nirgens Krater von den Einschlägen waren
3. Wenn eine StuKa angreift, und inmitten von Soldaten eine Bombe wirft, zerfetzt es normalerweiße die meisten. Aber im Film stehen die Toten ( die noch alle Gliedmaßen hatten) einfach nicht mehr auf. Normalerweise wäre hier ein blutiger Matsch. Apropos Blut: Nach dem Angriff hat niemand geblutet, der Strand war vollkommen rein.
4. Wenn ein Torpedo ein Schiff trifft, sinkt dieses meistens. Soweit, so gut. Es ist aber ziemlich unrealistisch, dass ein britischer Zerstörer innerhalb von 2 min sinkt. (Die Wilhelm Gustlof brauchte mindestens eine halbe Stunde und war ein Kreuzfahrtschiff)
Alles in allem: Das Thema wär toll gewesen, man hätte was daraus machen können.
Überhaupt nicht sehenswert.
Was mich so aufregt: Die deutschen Panzer, die in der "Schlacht" um Dünkirchen eine Schlüsselposition Einnahmen, wurden im Film gar nicht gezeigt, nicht einmal erwähnt.
Einfach schlecht, so leid es mir tut.
Alex M
Alex M

135 Follower 262 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 28. Juli 2017
Unbarmherzig und unnachahmlich entfaltet Christopher Nolan ein apokalyptisches wie hypnotisches Inferno das auf ein einzigen Instinkt setzt: Überleben. 10/10
Michel M.
Michel M.

12 Follower 85 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 28. Juli 2017
Der Film ist handwerklich überragend. Der Ton dürfte sich bei den Oscars einige Hoffnungen machen. Die Aktion wirkt echt und Spezialeffekte sind nicht zu erkennen. Ebenso gönnt einem der Film keine ruhige Minute und ist durchweg spannend. Der Film ist fürs Kino gemacht.

Es ging um die einfache Botschaft: Ihr habt überlebt und das ist nun mal das wichtigste im Krieg. Diese wohl wichtigste Botschaft wurde selten so gut dargestellt.

Zur Höchstwertung hätte man der Handlung doch etwas mehr Breite und Tiefe geben müssen.
Christoph K.
Christoph K.

172 Follower 322 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 3. August 2017
Ohhha, das war ja echt erhellend zum 2. Weltkrieg. Wenn Bomben einschlagen, oder wenn man gut für den Feind sichtbar am Strand gelangweilt am Strand herumsteht, dann braucht man gar nicht in Deckung zu gehen, oder einen Schutz zu suchen. Wer getötet wird, ist ja im Krieg schließlich purer Zufall - was für eine tiefgreifende Erkenntnis des Krieges. Dass es in der englischen Armee eigentlich gar keine Befehlshaber, Truppenführer gab und so alle Soldaten nur kurz hinter der Front von der eigenen Einheit weg umherstolzieren und nach alten Schiffen Ausschau halten konnten, dass war allerdings bekannt (britische Soldaten waren ja schließlich alle wilde Anarchisten ohne jegliches Autoritätsempfinden). Und wie laaaaaangweilig doch auch der Krieg in Dunkirk gewesen sein musste... alle waren sooo gelangweilt, dass sie sich noch nicht mal untereinander unterhalten haben und einfach nur so rumstanden (gut als Zielscheibe gern auf einem langem Steg, oder in einer Reihe(?!?) wartend vor der See). Da sind wohl auch einige Soldaten an purer Langeweile gestorben. Besonders fand ich da die Schlußszene: Da hat doch taaatsächlich ein Soldat vor lauter Rumlungern und Schlafen glatt fast das Schiff von der Front in die sichere Heimat verpennt. Zum Glück kam da Käpt'n Iglu und hat großzügig seine Koje angeboten. Toll fand ich auch die modernen Häuser im Stil der 90'er Jahre (die Franzosen waren halt schon damals ihrer Zeit voraus).
Alles in Allem war es eine erhellende Geschichte vom Krieg: Auch Shampoo-Boys aus der Werbung haben mit Waffen irgendwo herum gestanden; Reden ist unter Kameraden im Krieg echt scheiße und Sinn und Verstand brauchte man generell im Krieg nicht zu suchen. Glückwunsch!
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 27. Juli 2017
Mit großen Erwartungen hineingegangen, etwas verwirrt zurückgeblieben. Nolan schafft es trotz einem gewaltigen Bildepos keine wirklich gelungene Erzählung abzuliefern. Wirklich bei weitem nicht einer seiner besten Filme. Er nutzt eine fast dokumentarische Form, vergisst aber seinen Charakteren Tiefe zu geben. Deswegen legt sich auch nach großartigem Beginn zunehmend die Spannung. Für mich ist Nolan an seinen großen Ambitionen gescheitert. Sicher kein Meisterwerk.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 27. Juli 2017
Christopher Nolan is back! - Nach der "The Dark Knight"-Trilogie, Inception und Interstellar wagt sich der britisch-amerikanische Regisseur an das Kriegsgenre heran. Dessen Herangehensweise wir so noch nicht gesehen haben. Nolan macht sich nicht die Mühe einen charakteristisch spezifischen Spannungsbogen aufzubauen, sondern er katapultiert den Zuschauer schlicht und ergreifend sofort auf den Höhepunkt des Films - Die Evakuierung der britischen Soldaten aus Dünkirchen - dessen hohes Level bis zum Schluss aufrechterhalten wird.. Das aus drei Blickwinkeln betrachtete Szenario wird mit gewaltigem Sound von Hans Zimmer zudem stark untermauert.
Den Schauspielern ist es zugleich gelungen die Gefühle und Beweggründe ihrer Taten am Ufer des Ärmelkanals glaubhaft zu vermitteln. Auch wenn die Starbesetzung des Films in diesem Projekt ihr Potenzial nicht ganz ausschöpfen konnten.
Fazit: Christopher Nolan´s neuer (Kriegs)-film zeigt auf beeindruckende Weise die Geschehnisse von Dünkirchen, in dem ausnahmsweise nicht "der Feind" im Fokus steht. Für Alle, die nach Hacksaw Ridge noch nicht genug bekommen haben, ist dieser Film das passende Gegenstück!
komet
komet

86 Follower 179 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 27. Juli 2017
dieser film ist nicht schlecht, wenn man mal was neues und etwas anderes haben möchte. wenn man mal so eine art kunstprojekt haben möchte, dann ist man hier richtig.
aber allen anderen, die hier gerne einen normalen (kriegs-)film sehen möchten, kann ich nur raten fernzubleiben. spart euch das geld! dieser film ist geld- und zeitverschwendung. - - - - - - - - - - - - - - - - das liegt daran, dass dieser film kein normaler film sein möchte, sondern etwas anderes. in diesem film gibt es absolut gar keine handlung und auch keine hauptdarsteller. also keine figuren, mit denen man sich identifizieren könnte. es gibt nur viele verschiedene einzel-szenen vom strand an dünkirchen und ein paar szenen von irgendwem in einer spitfire. sonst nix. - - - - - - - - - - - - - - - - dieser film will anscheinend die trostlosigkeit und die verzweiflung und die aussichtslosigkeit der soldaten damals am strand direkt auf die heutigen zuschauer
übertragen. und das schafft der film auch. dieser film ist eine reine dokumentation über die verzweiflung und hoffnungslosigkeit der soldaten damals. aber sonst nichts. keine handlung und auch keine unterhaltung. wer sich hier einen schönen kriegsfilm (mit handlung und hauptdarstellern) anschauen möchte dürfte mit private ryan oder windtalkers oder hacksaw ridge besser bedient sein. mein fazit ist nach wie vor: absolute zeitverschwendung!
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 25. Juli 2017
Dunkirk
Christopher Nolan erschafft weiteren Antikriegsfilm. So könnte die Schlagzeile für diejenigen lauten, die dieses Filmgenres langsam überdrüssig sind. 
Dunkirk gehört allerdings zur sehenswerten Kategorie, die auf moderne Weise versucht, die Schrecken eines Krieges in Bilder zu fassen. Operation Dynamo, in der Mitte des Jahres 1940, die dazu dienen sollte, ca. 350000 britische, französische und belgische Soldaten aus einer ausweglosen Lage zu befreien. Es ist ein bildgewaltig umgesetzter Film, der den Surrealismus der Situation eines Krieges und insbesondere dieses schmalen Zeitfenster der Rettung, wunderbar einfängt. Es ähnelt einem Dali Bild, wenn die Soldaten am Strand, ganz in britischer Lieblingsmanier, in langen Reihen anstehen und warten. Der Zuschauer wird ebenso verdutzt wie verwirrt zurück gelassen, durch den Ablauf der Geschehnisse. So irritiert müssen auch die alliierten Soldaten gewesen sein, als den deutschen Panzern am 24. Mai 1940 plötzlich das weitere Vorrücken untersagt wurde. Durch eine Unterbrechung der Kampfhandlungen wurde es so möglich, die eingekesselte Berufsarmee der Briten zu retten, was im weiteren Kriegsverlauf ungemein wichtig für die Moral der Briten gewesen ist.
In mancher Einstellung hat man zwar das Gefühl, dass es unmöglich so wenig Soldaten auf den Schiffen und am Strand gegeben haben kann, wenn Harry Potters Lehrer „Gilderoy Lockhart“, alias Kenneth Branagh, schon sagt, das 400.000 Mann evakuiert werden müssen. Aber das ist ein vernachlässigbares Manko, das durch die ausgesprochen anständige handwerkliche Umsetzung des Films mehr als aufgefangen wird. Bravo Mister Nolan (The Dark Knight, Inception, Interstellar). Wieder einmal!
„Dunkirk“ erzeugt Antikriegsstimmung dabei nicht wie ein „Der Soldat James Ryan“ mit Mutterliebe und endlosem Gemetzel, sondern vielmehr durch die Darstellung der Situation des Individuums und der Entscheidungen die es zu treffen hat. Beklemmung entsteht durch das vermitteln unsagbarer Einsamkeit, wenn die Protagonisten mit sich selbst und der Situation kämpfen. Jeder muss seine Entscheidungen treffen und am Ende auch damit leben (ähnlich wie in der 1964er Verfilmung). Das wird selbst dem One Direction Sänger Harry Styles (welch Besetzung…), der den Army Soldaten Alex spielt, hart eingetrichtert.
Die langweilig gewordene Dämonisierung der Achsenmächte (hier nur Achsenmacht) ist hier kaum bis gar nicht ausgeprägt. Anders, als im Film „Herz aus Stahl“, wo allerdings beide Seiten als extrem verroht und unmenschlich dargestellt werden (es ist eben schon Kriegsende und nicht mehr Kriegsanfang, wie in „Dunkirk“). Hier ist es ein gesichtsloser Gegner, der die alliierten Soldaten malträtiert. Nur einmal keimt das alte Schema auf, in dem Deutsche mit abschätzigen, stereotypen Bemerkungen bedacht werden. Die Situation in der das geschieht, nimmt für die Figur des Alex allerdings eine lächerliche Wendung. Er beschuldigt einen Alliierten Franzosen ein „Kraut“ zu sein und beleidigt ihn anschließend als froschfressender Franzmann.  Dafür erntet er die Missbilligung seiner Kameraden, wenngleich diesen zum großen Teil egal ist, was nun genau mit dem Franzosen Gibson passiert, da sie nur selbst überleben wollen. Überhaupt tritt in dieser Szene am deutlichsten hervor, was Kubrick immer gern in seinen Filmen versuchte heraus zu kitzeln: die Abgründe des menschlichen Ichs.
Der Film wird auf eine nicht konventionelle und zu gebräuchliche Art und Weise erzählt. Die Geschichte folgt einer nicht-linearen Erzählstruktur mit einzelnen Handlungssträngen, die mit der Zeit Bezug aufeinander nehmen. Die Gefahr bei dieser Erzähltechnik besteht darin, den Zuschauer all zu leicht verwirren zu können, welcher Punkt der Geschichte gerade erzählt wird. In diesem Film ist die Wahrscheinlichkeit dafür, sich irgendwann zu fragen „ wie passt das jetzt zusammen“ ausgesprochen hoch. Es wird jedoch das ein oder andere mal durch einen „Achso!“ Moment etwas aufgelöst. Durch diese unkonventionelle Erzählung entstehen aber auch zusätzliche interessante Momente während des Films. Manche Stränge scheinen nach aufreibendem hin und her endlich abgeschlossen, um dann plötzlich doch wieder aufgegriffen zu werden und überraschende Wendungen einzubringen. Man sollte definitiv ein waches Auge und 2 gespitzte Ohren haben, um tatsächlich alle Nuancen des Films auffangen zu können und um nicht frustriert zurück gelassen zu werden.
Die Schauspieler, viele von ihnen Berühmtheiten, machen ihren Job hervorragend. Selbst die Newcomer, wie Fionn Whitehead, bleiben im Gedächtnis. Die Erzählstruktur ist zwar anspruchsvoll, aber die surrealen Bilder und die Emotionen der Verwirrtheit, die bei einem selbst entstehen, entschädigen für das bisschen Gehirnschmalz, dass man aufbringen muss. 
Die Ausrüstung der Soldaten blieb zum großen Teil in Dünkirchen zurück. Wie schlecht muss Churchills Laune gewesen sein, als er sich deswegen, mehr oder weniger inoffiziell, zum Satz „Wir werden sie mit den Enden abgebrochener Flaschen bekämpfen, denn das ist verdammt nochmal alles, was wir noch haben.“ hinreißen ließ? Sicher ähnlich schlecht, wie die Laune der Hauptfigur Tommy, der bereits in den ersten Minuten ein großes Geschäft verrichten wollte. Bis zum Ende des Films hat er dies allerdings nicht fertig gebracht. Es war einfach zu viel los.
toby l.
toby l.

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4,0
Veröffentlicht am 15. Oktober 2021
Fantastisch. Mehr braucht man nicht schreiben. Bild und vor allem der gewaltige Sound pressen einen mit einer Wucht in den Sessel, das muss man im Kino erleben.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 21. Juli 2017
Bester Film des Jahrzehnts!!!!!!!!!!!!!!!!!
Genialer Soundtrack: Uhr submarine
Interpretation (Kafka, Freud, Conrad, Bibel), einer der psychologischsten Kriegsfilme nach Thin red line, Platoon, Apocalpyse Now, Full Metal Jacket.........
Muss man gesehen haben:::::::::.
geniale Kamera, (hoyte), Schnitt, Musik, Tonschnitt, Inhalt, geniales Drehbuch............
Oscars 2018 - Dunkirk
BEST MOVIE
BEST REGIE
BEST SCHNITT
BEST TONSCHNITT
BEST KAMERA
BEST DREHBUCH
BESTE MUSIK
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