Neueste Kritiken: Der Junge muss an die frische Luft - Seite 3
Der Junge muss an die frische Luft
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Anonymer User
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Veröffentlicht am 27. Dezember 2018
Toll, einfach nur toll. Ich hatte eigentlich einen Film erwartet in dem ich durchgängig lachen kann. Nein, das war er nicht. Aber ich habe selten einen so tollen Film gesehen in dem Ernstes mit Humorvollem so gepaart war. Diese Autobiografie war so bewegend und gab einen tollen Einblick in das Leben von Hape Kerkeling. Vielen Dank dafür. Ich habe mich selten so gut unterhalten im Kino. Absolut sehenswert. Fazit: eine tolle Familie macht alles möglich.
Genial, der Junge (Hans Peter) spielt seine Rolle total autentisch. lustiger Film mit einigen traurigen Stellen. Würde ich auf jedenfall wieder schauen.
Vorweg, ich liebe HaPe. Mir fehlt er in der Medienlandschaft. Es war nicht alles lustig in seinem jungen Leben. Dennoch konnte mann schmunzeln, lachen und manchmal auch traurig sein. Bei dem kleinen Jungen hatte ich im Laufe des Films immer mehr das Gefühl, "ja, das ist er". Der Film erzählt eine Geschichte mit Höhen und Tiefen, mit lustigen Szenen und traurigen Szenen. Da wünsche ich mir nur eins, einen Fortsetzungsfilm von seinem weiteren Lebensweg.
Nach „Ich bin dann mal weg“ ein weiterer Film der sich mit dem Leben von Hape Kerkeling befasst, diesmal geht es um die Jugendjahre, genau genommen die Zeit Anfang der siebziger in denen das Leben des dort etwa 10 jährigen Hans-Peter durch einige grausame Schicksalsschläge durchgerüttelt wurde und wie er dabei seinen Humor als Waffe gegen die grausame Realität entdeckt und verwendet. Der Film ist indes überaus plotarm, aber das ist das wahre Leben meist. Dafür ist er eine große Liebeserklärung: an die Familie Kerkelings, eine handvoll feierwütiger, fröhlicher Arbeitergestalten die irgendwie alle auf ihre Weise sich im guten abmühen, ebenso ein aufarbeiten von tragischen Momenten und dem durchleben. Der Film hält erzählerisch zwar inne wenn er z.B. eine Beerdigung lange zeigt, greift aber den unfassbaren Kummer exakt auf und vermittelt ihn fast zu gut an den Zuschauer. Und es ist ein toller Darstellerfilm bei dem insbesondere der kleine Julius Weckauf in begeisternder Form aufspielt und die Zuschauerherzen für sich gewinnt. Vielleicht auch weil der Film nicht mit Gewalt darauf pocht daß hier eine Kerkeling Geschichte erzählt wird sondern die Hauptfigur für sich alleine steht.
Fazit: Trauriger Film mit lustigen Momenten und lebensechten Darstellern – absolut emotional und glaubwürdig!
Selten schafft es ein Film zu zeigen, wie nah Lachen und Weinen zusammen liegen. Caroline Link hat mit „Der Junge muss an die frische Luft“, einen sehr authentischen, lustigen aber auch traurigen Film geschaffen, der kaum ein Auge trocken lässt. Der Film erzählt sehr einfühlsam die Geschichte des jungen Hape Kerkelings. Die Hauptrolle spielt der heute 10 Jährige Julius Weckauf aus Jüchen mit einer erfrischenden Leichtigkeit. Die fröhlichen Jahre der Jugend bringen das Ruhrgebiet der 70er zum Strahlen. Vor allem Hapes große Familie sorgt immer wieder für viele humorvolle Einlagen. Die traurigen Erfahrungen in Bezug auf die Depressionen und den Tod der Mutter zerreißen einem fast das Herz, wenn der junge Hape versucht sie immer wieder aufzuheitern. Hauptdarstellerin Luise Heyer spielt die depressive Mutter so überzeugend, dass man das Gefühl hat den beiden in den gemeinsamen Szenen besonders nah zu kommen. Ein toller, emotionaler Film, der es auf sehr pietätvolle Weise schafft, die Themen Humor und Krankheit miteinander zu verbinden.