Neueste Kritiken: Arielle, die Meerjungfrau - Seite 6
Arielle, die Meerjungfrau
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Gaia Seraphina
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3,5
Veröffentlicht am 26. Mai 2023
Glücklicherweise hat sich der Film durchaus als gelungen entpuppt. Ich hatte die nächste Disney Katastrophe erwartet, da deren Filme in letzter Zeit eher Nieten waren.
Positiv:
Entgeben meiner früheren Befürchtung, hat sich Ariels veränderte Ethnie als nicht sehr befremdlich entpuppt, da die Geschichte nicht in Europa, sondern einer tropischen Insel ( Karibik? ) spielt. Wenn überhaupt, dann sticht eher der hellhäutige Prinz Erik ( dessen Mutter die dunkelhäutige Herrscherin der Insel ist ) etwas seltsam hervor.
Ariels Haarfarbe sieht am Meeresgrund brünett, im seichten Gewässer kastanienbraun und in der prallen Sonne dafür tatsächlich fuchsrot aus.
Die CGI Unterwasserszenen sehen glücklicherweise nicht so steril aus wie es in den Trailern noch der Fall war. Es gibt Bläschen und schwebende Teilchen im Wasser, was die Glaubwürdigkeit unterstützt. Ist ungefähr auf dem selben Niveau wie bei Aquaman ( da wohl nichts in der nächsten Zeit an Avatar 2 heranreichen wird ).
Die tierischen Sidekicks sind nicht schlecht. Sie sehen hier photorealistisch aus, was bei vielen Zuschauern erschreckend wirkte wegen des "uncanny valley" Effekts. Doch da besagter Effekt auf mich nicht wirkt, hat es mich nicht gestört. Die Krabbe Sebastian und der Seetaucher Scuttle sind jedenfalls so lustig wie eh und jeh.
Es ist eine interessante Veränderung zum Orginalfilm, daß Ariel den Handel mit Ursula mit einer blutenden, ausgerissenen Schuppe besiegelt, anstatt einer Unterschrift auf Papier. Zum Einen ist das eine Hommage an den blutigeren Deal in der Märchenvorlage, zum Anderen zeigt es auf, daß Ariel naturgemäß schriftunkundig ist. Was wiederrum erklärt, warum sie Erik nicht einfach alles erklärt, indem sie es niederschreibt.
Die Schauspielleistungen waren überzeugend. Allen voran Melissa McCarthy als Meerhexe Ursula. Aber auch Halle Bailey lieferte ab. Stimmlich und darstellerisch.
Negativ:
Ich bin nicht sehr glücklich mit den veränderten Liedtexten. Besonders Ursula's Lied fehlt es an Sexappeal und manipulativer Toxizität ( Stichworte: Unterschätze nie die Wirkung der Körpersprache; die schweigende Frau kriegt den Mann ). Es ist eine Schande, daß Modernisierung auch die Schurken gezähmt und politisch korrekt macht.
Ich mag die Tatsache nicht, daß Ariel selber gezwungen ist spoiler: ihre eigene Tante zu töten ( anstatt das Erik diese erledigt ).
Sippenmord ist nicht wirklich eine Heldentugend.
Zudem hat Ariel Erik bereits gerettet, daher wäre er an der Reihe gewesen sie zu retten. Das wäre echte Gleichheit und auch ein überzeugender Beweis für Triton, daß Erik wirklich etwas an seiner Tochter liegt.
Ausserdem ist Ariel zu feministisch. Sie scheint nie jemandes Hilfe zu benötigen. Auch dann nicht, wenn sie halb ertrinkend und mit ihren neuen menschlichen Beinchen trettend aus Ursulas Unterwasserhöhle an die Oberfläche entkommt.
Ariels Haarstil sieht schmuddlig und ungepflegt aus. Wirr herumschwimende Rastalocken sind in meinen Augen total hässlich.
Die Tatsache daß Ariels ältere Schwestern alle unterschiedliche Ethnien haben, basiert eindeutig auf einer reinen Diversitäts-Abhackliste. Zudem wirkt es hier so, als ob Triton viele verschiedene Meerfrauen aus den 7 Weltmeeren geschwängert hätte. ^^
Fazit: Kein großer Wurf, aber dennoch ein sehenswerter, durchaus gelungener Disney-Realfilm.
Furchtbar. Düster und lieblos und komplett fehlbesetzt. Selbst die Lieder wurden geändert weil sie nicht "feministisch" genug waren. XD Was für ein Schwachsinn.
Ich muss sagen, dass ich den Film geliebt habe. Es war wunderbar, die echte Ariel zu sehen. Alle Schauspieler waren spektakulär, die Musik und das Meeresrauschen, ich habe alles geliebt. Ich werde sie auf jeden Fall wiedersehen!
Ich muss schon sagen, dass der Film sehr gelungen ist. Finde den Film sowas von spannend, bemerkenswert und schön. Die Handlung war natürlich sehr spannend und unterhaltsam. Die schauspielerische Leistung war einwandfrei. Finde den Film sehr schön.
Ich war positiv überrascht von der Neu- und Realverfilmung von Arielle. Ich finde, dass dieser Film sehr gut geworden ist und niemand die Rolle von Arielle besser als Halle Bailey hätte spielen können. Ich fand den Film ebenfalls nostalgisch, sowie emotional bewegend. Fand den Film sehr gut.
Süßer Familienfilm der uns und unseren Kindern großen Spaß gemacht hat..insbesondere die Hauptdarsteller sind hervorragend besetzt und die Chemie stimmt einfach
Rob Marshall ist - wie schon mit Mary Poppins' Rückkehr (USA 2018) - das würdige Remake eines kaum einholbaren Disney-Klassikers geglückt. Kleine Abstriche möchte ich zu Beginn machen: das Licht in den ersten Sequenzen sieht etwas zu sehr nach Studio aus, da sind sie auf Nummer sicher gegangen. Das gibt sich im Laufe des Films. Und in Totalen unter Wasser wirkt die Animation der schwimmenden Figuren (insbes. Arielle) ein wenig unausgereift. Bei den allzu glatt gestalteten Schwestern von Arielle, die anfangs nur kurz auftauchen, dachte ich: It's a Barbie World! - und sah schon die Spielzeugregale voll mit den entsprechenden Merch-Produkten. Aber sonst...
Neue Musikstücke weist dieses Märchen-Musical auf, die sich nicht nur organisch und auf Augenhöhe mit dem alten Bestand einfügen, sondern neue und sehr belebende, moderne Vibes hinzufügen. Das erzeugte bei mir bisweilen eine Gänsehaut! (Under the Sea) Dem Prinzen werden deutlich mehr Facetten und Eigenschaften zugesprochen (im gezeichneten Film diente er lediglich als Projektionsfläche), und die Performance aller Hauptfiguren ist ausgesprochen stark (Bailey als Arielle: bezaubernd. Bardem als König Triton: perfekt. McCarthy als Ursula: ich hätte mir mehr Mut zur Hässlichkeit gewünscht, aber sie gibt wirklich alles).
Auch wenn ich bezweifle, dass ein zwei-einviertel Stunden langer Kinderfilm nur bedingt für die Kleinen geeignet ist, so kam mir die Erzählung doch keinen einzigen Moment langweilig vor. Vor allem die so ganz anders gebauten Figuren Krabbe Sebastian und Möwe Scuttle tragen hierzu enorm bei.
Dieses Remake eines an sich schon liebenswerten Disney-Klassikers ist rundum gelungen, mitreißend und bewegend, Kinounterhaltung vom Feinsten, der Überlänge wegen am ehesten für das Kind im Erwachsenen. Nicht verpassen!