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Petra Schönberger
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5,0
Veröffentlicht am 16. Februar 2022
Endlich wieder ein richtig guter und vor allem auch spektakulärer Science Fiction Film von Roland Emmerich. Der Regisseur kommt zurück zu dem Genre und genau das ist es, was ihn ausmacht, denn nur im Science Fiction Bereich kann Emmerich zeigen was in ihm steckt. Das sind atemberaubende Aufnahmen und jede Menge Action. Für seinen neuen Film konnte er einen großartigen Cast gewinnen. Patrick Wilson und John Bradley müssen an der Seite von Halle Berry in „Moonfall“ die Welt retten. Auch die deutschen Synchronstimmen, wie z. B. Manou Lubowski und Rene Oltmanns überzeugen in dem neuen Science Fiction Abenteuer. Roland Emmerich ist eben ein Meister des bildgewaltigen, spektakulären Kinos und genau deshalb sollte man sich „Moonfall“ auch auf einer großen Leinwand anschauen. In München z. B. im MK6 im Mathäser Filmpalast, denn dort kommen die spektakulären Bilder und großen Emotionen viel besser zur Geltung als auf einer kleinen Leinwand und der Humor darf natürlich auch nicht fehlen. Auf der großen Leinwand ist das Abenteuer ein Gedicht und unbeschreiblich, sowie traumhaft schön. In „Moonfall“ werden alle Erwartungen erfüllt! Es geht im Großen und Ganzen um künstliche Intelligenz, Nanotechnologie und darum, die Welt zu retten. Großartig spektakuläre Aufnahmen, die man so nur auf der großen Leinwand genießen kann. Wie heißt es im Film so schön: „Lieber um Verzeihung als um Erlaubnis bitten“. Das Zitat trifft es auf den Punkt…
Der Name Roland Emmerich hat doch eigentlich seinen Glanz verloren, oder? Der Mann hat sich nie aus den 90er Jahren weiter entwickelt und liefert heute wie damals seine Weltuntergangsszenarien. Diesmal gerät der Mond aus der Umlaufbahn und droht auf die Erde zu schlagen, ein paar Gestalten stellen sich dagegen. Jedes, nahezu jedes Klischee wird dabei bemüht, etwa der gebrochene Held, der Nerd und alles weitere. Die Welt geht unter in großen, aber billigen CGI Szenen, das Budget um die weltweiter Zerstörung zu zeigen hatte man anscheinend nicht so daß nur der Blick der Helden auf die Ereignisse bleibt und andere Vorfälle wie eine Flutkatastrophe einfach durchs abschalten des Fernsehens geregelt werden. Ob man eine Story braucht in der ein Verschwörungstheoretiker zum Helden wird und alles was er sagt sich bewahrheitet kann man auch in Frage stellen. Vorrangig aber bleibt die Frage was Emmerich hier versucht. Sein altes Publikum ist erwachsen geworden, die erreicht man mit der gleichen Kiste wie vor zwanzig Jahren nicht mehr. Und ein neues Publikum erschließt man sich hiermit auch nicht.
Fazit: Emmerich zitiert sich zwei Stunden lang selbst und aufgrund der inhaltlichen Blödheiten steigt man irgendwann schlichtweg aus.
Der Film ist hanebüchen! Das Drehbuch ist sooo dermaßen strunzdoof, da bleibt einem sogar das ironisch abfeiernde Lachen im Hals stecken. Grausam. Eine unüberschaubare Anzahl an Nebencharakteren, die sich tränenreich verabschieden, wieder zusammenfinden wieder langatmig verabschieden. Ätzend. Spannung kommt mal überhaupt keine auf, weil ständig, wenn die Zeit knapp ist, die Darsteller ellenlang pathetisch rumreden. Nervig. Die Zerstörungsszenen sind schlichtweg öde: Wie aus dem Nichts, steigt auf einmal das Wasser in einer Stadt seicht an aber zum Glück können sich die Protagonisten in ein höheres Stockwerk retten und halten erstmal einen Mittagsschlaf (!), die Brocken vom Mond schlagen nur im Dunkeln auf irgendwelche Berge ein, spoiler: ein in einer Scheune gefundenes, mit Graffiti beschmiertes, Space Shuttle wird innerhalb eines halben Tages startbereit aufgestellt aber wenn man drübernachdenkt, ist das noch das Wahrscheinlichste von allen Begebenheiten, die einem da sonst noch zugemutet werden... DER GESAMTE FILM IST ENE KATASTROPHE !!!! kein Stern - keinen einzigen!!!!
WOW wieder mal ganz großes Kino von Roland Emmerich auch Schauspieler und natürlich Effekte , Verarbeitung der Ideen das Umzusetzen und in ein riesiges Spektakel zu Verwandeln ist wieder mal gelungen . Sensationell , ich empfehle diesen Film jeder der Emmerichs andere Filme kennt wird hier nicht enttäuscht !
Jetzt ist es soweit - Roland Emmerich lässt den Mond auf die Erde fallen und da das nicht irgendeine kleine Katastrophe ist, wie der Klimawandel in 2012 braucht es dazu alles, was das Sience-Fiction-Genre zu bieten hat...und noch einiges mehr! Verschwörungstheorien, militärische Vertuschungen, Geheimnisse der NASA und natürlich Außerirdische. Dazu gibt es Tragödien, Dramen, Action, heroische Taten, Pathos ohne Ende und natürlich Zerstörung. Zerstört wird alles mit allem. Wasser, Erdbeben, Meteoriten, um nur einiges zu nennen. Ein wilder Mix aus allen Bereichen, der einem nur selten ein paar Sekunden zum Durchatmen lässt. Viele Kritiker haben den Film zerrissen und auch einige Zuschauer waren scheinbar enttäuscht. Mir hat er gefallen!
Also Matrix war für mich dieses Jahr schon das "Non Plus Ultra" des schlechtesten Blockbuster 2022, mit dem größte Finanzziele Flop. Aber Roland Emmerich wird mit seinem Film #MOONFALL alle Erwartungen sprengen. Der schlechteste Film in so gut wie jeder Hinsicht + der größte Flop 2022.
Dieser Film ist seit langem mal wieder ein sehr gelungener und spannender Film, dabei konnte ich kaum zwingen aus Angst etwas zu verpassen! Die Leute, die DIESEN Film schlecht reden haben meiner Meinung nach keine Ahnung von guten Filmen. Absolut empfehlenswert. Wer Naturkatastrophenfilme oder sonstiges in diese Richtung nicht mag sollte diesen Film nicht ansehen und dann eine Schlechte Kritik schreiben. Absoluter Schwachsinn was die Leute hier teilweise reinschreiben!
Was-für-ein-Kinoerlebnis. Selten wurden meine Erwartungen SO dermaßen übertroffen. Die Kritiken ließen ja Böses ahnen, es kam allerdings komplett anders. Zuallererst: Man darf den Film wirklich in keiner Minute erst nehmen!!! Genau das ist der Fehler derer, die den Film abstrafen. Die Geschichte ist so irre, der Cast so grottig schlecht (die meisten hat man wohl von irgendwelchen Pimmel Filmen gecastet) - Himmel! Was für ein Spaß! Und genau das ist der Grund, warum der Film wieder so gut ist. In "Tenet" war die Handlung auch strunz-dämlich, hat sich aber total wichtig und ernst genommen. Daher war dieser ja ein totaler Fail. "Moonfall" macht das nicht. Vielmehr lacht sich der Film durch die immer absurdere Einfälle selber aus. Ähnlich absurd war vielleicht noch "Iron Sky". Aber auch die herrlich bescheuerten Dialoge - herrlich (Mann, habe ich lachen müssen). Und das Ende!!: DAS ist wirklich großes Kino! Auf dem Plot der Geschichte kommt wirklich niemand - so schwachsinnig irre ist es. Das Ende hat wohl jemand geschrieben, der seit 30 Jahre unter Medikamente in der Psychiatrie lebt. GRANDIOS dieser Einfallsreichtum! Mein Tipp: Mit Freunden bei ner Tüte Popcorn abfeiern. Der Film hat irgendwann Kult-Charakter.
Und weg ist die Kohle. 140 Millionen $... pffffff, ab durch den Wind. Aber gut, die Chinesen haben es ja. „Independence Day“ und „2012“ in einen Mixer gehauen, rausgekommen ist „Moonfall“ und mal wieder „ist ihre Technik der unseren um Lichtjahre voraus“. Ich hoffe Donald Sutherland hat sich den Satz während seines fünfminütigen Auftritts fürstlich bezahlen lassen. Hanebüchene Story, kein Witz, kein Charme, kein Knistern, einfach kein richtiger Pep drin. Alles fast nur Weltall-Randale, zwischendurch Langatmigkeit. Zwei Sterne sind fast noch zu viel, aber das Innere des Mondes hat’s mir schon angetan und so manch ein Katastrophenszenario kam visuell ganz gut rüber. Allerdings muss man auch hier feststellen, im Gegenteil zu früheren Werken hatte ich bei „Moonfall“ nicht selten das Gefühl, ich bin in den „Hamburger Miniaturwelten“, die gerade vom Mond platt gemacht werden. (Keine Angst, alles OK in HH). Fazit: enttäuschend!