Nein, nicht „Journey To China: The Mystery Of Iron Mask“, nicht „The Dragon Seal“, sondern „The Iron Mask“! Was für ein großer Name für einen Film, bei dem so ziemlich gar nichts richtig rund lief. Vier, oder waren es gar fünf Jahre bis der Film dann doch nur größtenteils in Russland und China ins Kino kam. Ansonsten meist nur als DVD (so in Deutschland) oder eben bei dem einen oder anderen Streaming-Anbieter. Natürlich, so fair muss man sein, auch der Pandemie geschuldet.
45 Millionen US $..., reingebuttert von 12 (!) Produktionsfirmen aus Russland und China (Streit vorprogrammiert), und auch von Arni und Jackie Chan gab‘s wohl noch Zaster dazu. Die ersten dreieinhalb Minuten kann man getrost nochmal auf’s Klo gehen, da werden die ganzen Geldgeber nach und nach aufgelistet. Ergebnis: na ja…! Ganz, ganz viel Computer, ganz viel bunt, ganz schön lang, Yuri Kokokolnikov als Peter der Große ganz schön schlecht, die Dialoge (vor allem in der zweiten Hälfte) ganz schön hölzern, Jason Statham und Steven Seagal sollten auch erst mitspielen- ganz viel Glück gehabt… usw. usw. Kann man dem Film etwas abgewinnen? Ja, manches, auch wenn es vom Computer gemacht ist, hat was. Visuell gibt es ein paar Momente, die einen gerade so zum Ende kommen lassen.