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Janos V.
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3,5
Veröffentlicht am 16. Dezember 2012
"Gladiator" ist handwerklich top, toll gespielt und optisch ein Genuss. Warum also hat mir der Film so wenig Spaß gemacht? Vielleicht, weil Gladiatorenkämpfe einfach ein schwieriger Rahmen für einen Film sind, dem es eigentlich nur darum geht, seinen großen Vorbildern Tribut zu zollen und den Kinogänger mit altbekannten Themen wie Heimat und Familie zu unterhalten, ohne komplexere Denkanstöße zu liefern.
Irgendwann kommt nämlich unweigerlich der Zeitpunkt, an dem man sich fragt: "Bin ich als Zuschauer eigentlich besser als das Publikum in der Arena, das sich daran erfreut, wie Sklaven sich gezwungenermaßen gegenseitig abschlachten?". Diese Frage wäre überhaupt kein Problem, wenn sie auch im Film irgendwie reflektiert würde. Regisseur Ridley Scott jedoch nutzt die Arena stattdessen als Bühne, um seinem Protagonisten einen glanzvollen Sieg im Rampenlicht zu ermöglichen. Die Politik steckt nur die Rahmenbedingungen ab, die Entscheidungen fallen in "Gladiator" immer im Kampf Mann gegen Mann, um Leben und Tod. Diese fragwürdige Moral kann einem die Freude durchaus etwas verderben.
Denn ansonsten liefert der Film durchaus genug Anlass zur Freude. Ausstattung, Kostüme und Kulissen sind, wie es sich für ein ordentliches Historien-Epos gehört, eine Augenweide. Die Dialoge sind kurz, punktgenau und intelligent, Hans Zimmers Score wirkt nur in ganz wenigen Szenen zu aufdringlich (was bei Zimmer an sich schon recht erfreulich ist). Die Kamera von John Mathieson fängt die Atmosphäre jeder Szenerie perfekt ein, vom Kolosseum in Rom bis zu den bläulich-verwaschenen Heimaterinnerungen von Maximus.
Dieser Maximus ist sicher die größte Stärke des Films. Russell Crowe deckt mit seiner hochkonzentrierten Leistung alle Facetten seines vielschichtigen und nicht unbedingt sympathischen Charakters ab, wirkt als trauernder Familienvater genauso glaubwürdig wie als schwertschwingender Berserker und hat die Zuschauer so letztlich doch auf seiner Seite. Das liegt auch daran, dass Joaquin Phoenix einen hervorragenden Antagonisten abgibt und so für einen Gegenpol sorgt. Auch der restliche Cast kann ausnahmslos überzeugen.
Fazit: "Gladiator" ohne Gladiatorenkämpfe? Klingt paradox, doch am stärksten ist der Film während der ersten halben Stunde, in der Maximus' Fall vom Tribun zum Sklaven nachgezeichnet wird, also noch bevor dieser zum ersten Mal eine Arena betritt.
Ich muss sagen dieser Film hat sich zu meinem Lieblingsfilm herauskristalisiert hat. Das liegt daran,dass der Film einfach mitreißt. Die Handlung( wenn auch geschichtlich nicht korrekt), die Musik und die schauspielerischen Leistungen (besonders hervorzuheben sind Russell Crowe und Joaquin Phoenix) waren in dem Film unübertreffbar. Zur Handlung kann ich nur sagen, dass sie einen durch das tragische Schicksal von Maximus mitzieht. Ich finde sie bietet Spannung, Mitgefühl und Action (gute Kampfszenen). Die Schauspieler haben sich hier selbst übertroffen. Das Auftreten des Maximus ist so präsent und wirkt echt, dass man einfach gefesselt wird. Der Zuschauer fühlt richtig mit ihm (bestes Beispiel meiner Meinung nach ist die Szene wo er in der Arena den Helm abnimmt und Commodus zum ersten mal sieht, dass Maximus nicht tod ist). Joaquin Phoenix macht seine Sache auch mehr als gut. Man entwickelt fast schon einen Hass auf ihn, aber da er der "Böse" ist, ist das ein gutes Zeichen für seine Leistung. Zu anderen Darstellern möchte ich jetzt nichts mehr schreiben,da diese Kritik sonst wohl nie enden würde. Es bleibt nur zu sagen, dass wirklich jede Rolle perfekt besetzt wurde. Die Musik ist der nächste Faktor, die den Zuschauer mitreißt. Ein Beispiel ist die erste Schlacht im Kolluseum. Als Maximus dort auf dem Pferd ritt und diese Musik im Hintergrund lief war es wirklich schwer dort nicht mitzufiebern. Generell war auch die Musik im Film unübertrefflich, wie ich finde. Gute Arbeit Hans Zimmer. Zum Abschluss kann ich nur sagen, dass ich dem Film, wenn es möglich wäre auch 10/5 Sternen geben würde und ich kann jedem, der ihn noch nicht gesehn hat nur raten ihn sich anzuschauen.
Ich möchte über Gladiator gar nicht viel schreiben:
-Klasse leistung von Russell Crowe (wie immer). -Eine von Anfang bis Ende überdachte, ausgereifte, logische und spannende Story. -Bilder und Aufnahmen die man einfach nur als gelungen betiteln kann, dazu tolle Hinterrundmusik die allerdings nie auch nur annähernd zu aufdringlich oder gar nervig wird.
Gladiator kann man nur 5 Sterne geben...gerade weil ich mir diesen Film auch noch ein 8x angucken kann und mich keine Minute langweile!
Ganz gut für Kiddies, die gerne mal den Halbstarken raushängen lassen wollen und sich mit einem Macker-Film aufbauen wollen. Maximus der Starke spielt wie Conan, ist unverwüstlich und trotzt allen Gefahren. Wie in den Superman-Heftchen halt. 1 Punkt, weil er den Kaiser noch gekillt hat.
"Gladiator" ist ein toller film. so wie es sein muss: eine menge action durch die ganzen kampfzenen,tolle story,spannung und emotional! gehört auf jedenfall zu der creme de la creme wie man so schön sagt! zieht ihn euch rein, wenn ihr das noch nicht getan habt,sonst habt ihr was verpasst!
Nach unzähligen Jahren konnte ich mir diesen Film gestern ein weiteres Mal anschauen. Haha, ich liebe Historien bzw. Sandalenfilme. Bereits Ben Hur hat mich umgehauen, dieser Film tut es eigentlich auch.
Ein beeindruckender Schauspieler-Cast, immer noch sehenswerte Effekte, ein ganz toller Soundtrack und ein insgesamt spannender Film. Der Pathos stört mich dabei überhaupt nicht. Im Gegenteil, ich liebe diese Art von [b]Männerfilm[/b] (wie Braveheart)! Ganz klar einer der ganz großen Filme dieses Jahrhunderts. [b]10 von 10 Punkten[/b]
My name is Maximus Decimus Meridius...Gänsehaut pur!!! Meiner Meinung nach Ridley Scotts bester Film mit einem grandiosen Russell Crowe und wie ich finde mindestens genau so grandiosen Joaquin Phoenix als Commodous ;) genialer Film kann man sich immer wieder ansehen !!
Ein auf Schauwerten basiertes, in antikes Setting verkleidetes Kitsch-Märchen auf dem Niveau von Sonntagvormittags-Fernsehen. Der Film überspannt an der Oberfläche alle Charaktere und ihre Konflikte, während diese in der klischeehaft dramaturgischen Forcierung keinesfalls an Tiefe gewinnen. Auch durch die elegische Anordnung des Geschehens entsteht nichts als Leere.
Meiner Meinung nach ein hervorragender Film. Der Plot - durchdacht, die Kämpfe - schön inszeniert, die Charaktere - perfekt ausgewählt! Wie kann ein einzelner Mann SO stolz sein, kriege jedesmal bei dem Film Gänsehaut! :D