Gladiator
Durchschnitts-Wertung
4,5
3885 Wertungen

49 User-Kritiken

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1 Kritik
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Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 19. April 2010
Der Film ist dermassen Kitschig und die Story traurigst platt! Zu allem Ueberfluss ist das ganze auch noch in eine pralle Ansammlung geschichtlicher Fehler gebettet. Absolut ueberbewertet! Man bekommt am Ende gradezu das Gefuehl dass einem die Amerikanische Flagge ins gesicht klatscht.....
udo43
udo43

10 Follower 46 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 28. März 2013
Über die audiovisuelle Umsetzung kann man nichts schlechtes sagen. Ganz im Gegenteil. Dass das Genre "Sandalenfilm" wiederbelebt werden musste, war nur ein Frage der Zeit und ist mit diesem Film und den technischen Möglichkeiten (und dem Budget) vollkommen gelungen. Russel Crowe und Joaqin Phoenix machen ihre Arbeit gut, die Dramaturgie stimmt. Lobenswert ist auch der Score mit der wunderschönen Stimme von Lisa Gerrard. Dennoch bleibt der Film ein typischer Hollywoodkracher ohne weiteren Anspruch und eklatanter Geschichtsverzerrung. Man merkt eben sofort, dass "old-europe" für die Amis eben eine Art "fantasy-land" ist. Das fängt schon mit der ersten Barbaren-Szene an.

Scott hat sich aber noch viel mehr Blödsinn erlaubt, z. B. Das Marc Aurel NICHT ermordet wurde, sondern an der Pest starb.

Da musste dem Klischee vom intrigenverseuchten Rom natürlich gerecht werden. Es gab sogar Kaiser, die eines natürlichen Todes starben - sieh an.

Auch wurde - wie im Film erwähnt - Rom nicht als Republik, sondern als Königreich gegründet. Die Republik wurde erst 243 Jahre NACH der Gründung des Königreiches im Jahre 510 v. Chr. gegründet. Auch diesen Quatsch hätte man aus den Dialogen streichen können.

Auch die Politik, dass ein Sohn automatisch Nachfolger wird, ist falsch. Dieses Prinzip musste von Aurel erst "eingeführt" werden. Er gab die Politik Trajans und Hadrians auf und entschied, nicht einen nach Eignung ausgewählten Erben, sondern seinen Sohn Commodus zum Nachfolger zu ernennen (Im Film wollte er genau das nicht ). Es ist bis heute ein Rätsel warum er das tat - vielleicht aus Liebe zu seinem Sohn. Im Film ist alles genau anders herum.

Dass Commodus als "Gladiatorenkaiser" und Aurel als "Philosophenkaiser" (wie im Film erwähnt) in die Geschichte eingingen, ist klar. Commodus stieg tatsächlich in die Arena und war tatsächlich von den politischen Geschäften gelangweilt und löste später den Senat auf. Er war auch derjenige, der die (blutigen) Spiele mit Erfolg nach Rom zurückbrachte. Das waren Aspekte, die im Film doch ganz nett beleuchtet wurden.

Da gab es aber noch viele Patzer mehr im Film, z. B. dass solche Landsitze (also das Heim von Maximus) erst im 15. Jahrhundert gebaut wurden.

Nun - ich will mich nicht auf Fehlersuche begeben, aber dass sind nun mal Dinge, die mir aufstoßen. Dass geschichtliche Ereignisse derart verfälscht und vor allem dann geglaubt werden, ist schwer zu ertragen. Sicherlich ist ein Film immer seiner Dramaturgie verpflichtet-aber hier ist es offensichtlich, dass Historie kaum keine Rolle spielt und nur als Kulisse dient. Man hätte auch einen Pesttod des Marc Aurel schön dramatisch inszenieren können - irgendeine Story drumherum kann man sich immer ausdenken.

Frage: Hätte ein amerikanischer Regisseur solch einen Blödsinn erzählt wenn es um die Unabhängigkeitskriege ginge? Wohl eher selten, oder?

Aber, es ist ja nur "fantasy-europe", ist ja nicht so wichtig. Nur wird genau das im heutigen "old-europe" geglotzt und geglaubt! Das heißt, die hinter´m Teich transportieren unsere

Geschichte verfälscht zu uns. Sollte man mal drüber nachdenken.

Trotzdem bleibt der Film sehr unterhaltsam und nett anzuschauen - nicht mehr und nicht weniger.

Was gute Historienfilme betrifft; an dieser Stelle seien hier Filme wie "Master and Commander" oder "Barry Lyndon" erwähnt. Geht doch!
Lamya
Lamya

1.384 Follower 801 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Also ich finde den Film etwas überbewertet. Er ist gut, keine Frage, aber sooo gut ist er nun auch nicht. Schauspielerisch ist das ne super Leistung. Fands stellenweise etwas langweilig, da der Film doch etwas lang ist. Dieses Historienzeug ist aber auch einfach nicht mein Ding. In meinen Augen eher ein Film für zwischendurch, aber entscheidet selbst...



6/10
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Dass in so einem Film nicht alle historischen Fakten erfüllt werden, sollte eigentlich jedem klar sein. Auch in Braveheart, Ben Hur etc. sind einige historische Ungenauigkeiten. Nun zum Film: Ich finde ihn einfach überragend. Geniale Schauspieler (Phoenix hätte den Oscar einfach bekommen müssen), eine mitreißende Story, tolle Musik und phänomenale Kampfszenen. Mit diesem Film hat sich Ridley Scott zu einem meiner Lieblingsregisseure emporgeschwungen. Und verweichlicht, wie unten ebenfalls genannt, finde ich ihn ebenfalls nicht.
SpiderLoc91
SpiderLoc91

3 Follower 20 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Habe ihn heute wieder einmal gesehen und fand ihn dennoch nicht langweilig sondern eher wieder aufs Neue gelungen.

Die Geschichte ist gut und überzeugend, sodass eine Verbindung zum Film ensteht, die einen Topfilm ausmacht.Man muss richtig die Story und die Gefühle die transportiert, werden mitfühlen können, was durch die hervorragende schauspielerische Leistung von Russel Crowe und auch Joaquin Phoenix in diesem Film passiert.

Ab und zu schweift die Geschichte ab und man langweilt sich kurze Passagen, wenn die Beziehungen erläutert werden.aber dennoch ein absoluter Blockbuster.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Einer meiner Lieblingsfilme.

themightymerlin
themightymerlin

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0,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
simon im bestand
Critics
Critics

8 Follower 38 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Monumentale Epen mit Bezügen zu geschichtlichen Ereignissen gibt es zuhauf. Troja, Alexander, King Arthur, Braveheart, der Patriot etc. Charakteristisch für solche Filme sind meist eine epische Handlung, die in den geschichtlichen Kontext eingebettet wurde, atemberaubende Kulissen, einige effektvolle Schlachten und viel Patriotismus. Leider wirken viele dieser Filme übertrieben. So beispielsweise âžDer Patriot✠mit Mel Gibson, in dem sich der Hauptdarsteller auf einen Rachefeldzug begibt, weil er den Tod seiner Familie nicht ungesühnt lassen will. Dabei wird maßlos übertrieben und die doch recht geschichtliche Atmosphäre im Keim erstickt. Auch Brad Pitt in âžTroja✠leidet unter den selben Mängeln, wenn sie auch hier nicht so ausgeprägt zu sein scheinen. Man scheitert hier oft an der Darstellung der Hauptfiguren. Brad Pitt beispielsweise entgegnet, als er vor einer kleinen Armee steht: âžIst das wirklich alles?✠und metzelt einen Kämpfer mit absoluter Leichtigkeit nieder. Hier wird die Übermacht jeweils mit unauthentischen Mitteln zu suggerieren versucht. âžDer Patriot✠geht da stellenweise noch weiter. Er versteift sich derart auf den Racheakt des gefrusteten Familienvaters, dass der Streifen eher als âžRevengemovie✠statt âžHistorienfilmâœ, der er ja eigentlich sein will, bezeichnet werden sollte.
Nun ist weit und breit kein Film in Sicht, der dem damaligen âžBen Hur✠das Wasser reichen könnte. âžHerr der Ringe✠beispielsweise gehört für mich zwar zur besten Trilogie, hat aber sicherlich nicht dem Anspruch sich auf historische Gegebenheiten zu berufen.

Doch Ridley Scott ist es mit âžGladiator✠endlich gelungen. Er erzählt ebenfalls eine dramatische Geschichte, bietet packende Kämpfe, tiefgehende Charaktere, exzellente Schauspieler und eine großartige Atmosphäre.

Maximus (Russel Crowe) kämpft an der Seite Cäsars und hat gerade erfolgreich die Schlacht gegen die Germanen gewonnen. Sein einziger Wunsch ist es, seine Familie wieder in die Arme schließen zu können, da bittet ihn Cäsar erneut um Hilfe. Er soll sein Nachfolger werden, er soll über Rom wachen und es von der Korruption befreien. Dies will aber auch Commodus (Joaquin Phoenix), Cäsars Sohn, der die Entscheidung seines Vaters nicht einfach so hinnimmt und ihn prompt tötet. Maximus wiederum soll ebenfalls getötet werden, weil er ahnt, was sich hinter den Vorhängen des Palastes abgespielt hat. Doch er kann dem Tod entrinnen, eilt zu seiner Familie und findet sie ermordet in seinem Haus auf. Von Sklavenhändlern verkauft, kämpft er fortan als Gladiator in Arenen um sein Leben. Als er dabei Commodus begegnet, packen ihn langsam die Rachegelüste.

Endlich mal ein Epos an dem (fast) alles stimmig ist. Die Charaktere wirken glaubhaft und nicht fiktiv wie beispielsweise in âžPatriotâœ. Da fühlt man mit, wenn Commodus seinen Vater weinend und voller Selbstzweifel umarmt und ihn fragt, was er nun tun müsse, damit er ihn endlich liebe. Man fühlt mit, wenn Russel Crowe seine Familie tot auffindet und es macht sich schon gleich das Gefühl der Rache breit. Gerade Joaquin Phoenix spielt den kranken, angeschlagenen neuen Cäsar mit absoluter Hingabe. Man kann seinen Wahnsinn förmlich spüren. Dazu tragen zum Einen die ausgefeilten Charaktere bei, zum Anderen die hervorragenden Schauspieler. Nicht zu vergessen ist aber hierbei auch die allgemeine Erzählweise. Es wird nicht ein Mal erwähnt, dass Maximus ein Mensch ist, der ohne Rücksicht seinem Land dient und dabei im Kern doch ein liebender Mensch ist. Es wird so erzählt, dass der Zuschauer selbst die Erfahrung macht und ihn immer besser kennenlernt, wodurch man im Laufe des Filmes immer mehr mit ihm mitfiebert. So lernt man auch Commodus kennen, nie wird einem vorgekaut, dass es sich hierbei um eine kranke Persönlichkeit handelt, vielmehr verbreitet sich der Eindruck im Laufe des Filmes von ganz allein.
Mit effektvollen Schlachten kann der Film hingegen nicht aufwarten. Sogar die Schlacht zu Beginn des Filmes erreicht lange nicht die Klasse eines âžDer Herr der Ringeâœ. Aber diesen Anspruch hat der Film auch nicht. Die mit wenigen Ausnahmen einzigen Kämpfe, die gezeigt werden, sind die Gladiatorenkämpfe, die der Hauptcharakter so ab Mitte des Filmes bestreiten muss. Das 150 Minuten lange Epos wird aber trotz der Schlachten nie wirklich langweilig. Neben dem anspruchsvollen Teil gesellen sich packende Gladiatorenkämpfe dazu, es werden Fluchtversuche geplant, über das Schicksal anderer gehadert und teils weise Worte geteilt.

Was macht also Gladiator zu einem absoluten Muss? Es ist der erste Film dieser Art, der mich gepackt hat, der mich mit dem Hauptcharakter mitfiebern und nicht mehr los ließ bis der Abspann über die Leinwand flimmerte. Dazu tragen gewiss die hochkarätigen Schauspieler bei, dem größten Dank hierbei gebührt jedoch Ridley Scott: Selbst in diesem Genre gelingt ihm ein Geniestreich. Vielen Dank dafür! Mir bleibt nichts anderes übrig, als die Höchstwertung zu vergeben.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Gladiator hat alles was ein guter Action Film braucht, einen sehr guten männlichen "Action Held", eine passable Story, wirklich schöne Kampfszenen und Momente die einen mitnehmen und die Aufen mindestens nass werden lässt. Das alles hat Gladiator und deswegen ist Gladiator eindeutig ein muss für alle Filmfans. Auch nicht Action Film Freunde werden sicherlich an diesem Film ihren Spaß haben.
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