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Lemmiblog
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3,0
Veröffentlicht am 16. August 2026
STEH ZU DEM, WAS DU BIST
Im Jahr 1959 betreiben von der Welt gesuchte Verbrecher in Burma ein grausames Gefangenenlager. Sie zwingen Männer, gegeneinander zu kämpfen und wetten auf den Ausgang. Der Verlierer bekommt keine zweite Chance. Einer der Kämpfer ist Martin, doch er so gut, dass niemand mehr gegen ihn wettet und ein unschlagbarer Champion ist schön fürs Ego, aber beschissen fürs Geschäft.
Savage Dog von 2017 geht ca. 90 Minuten und ist ab 18 Jahren freigegeben. Wir haben hier einen Actionstreifen mit Scott Adkins in der Hauptrolle, was eine gewisse Qualität bei den Kämpfen verspricht. Wenn dann noch Marko Zaror mitmischt, darf man davon ausgehen, dass es im Finale kracht. Denn diesen beiden bei ihrer Martial-Arts-Kunst zuzusehen ist wie einen guten Cognac zu trinken oder einem Meister an der Geige zuzuhören, es ist einfach etwas Besonderes. Kämpfe gibts hier reichlich, allerdings sind die meisten belanglos und spannungsarm inszeniert. Gegner kommen, Gegner kassieren, Gegner liegen. Erst die beiden finalen Fights zeigen, wofür man solche Leute engagiert hat. Abseits davon wird nicht mit Munition oder Kunstblut gespart. Es wird geballert, geschlitzt und Gegner werden im Hunderterpack durchsiebt. Spannend oder einfallsreich ist das selten, aber für einen stumpfen Actionabend reichts. Die Story erfüllt dabei genau ihren Zweck. Ein Mann verliebt sich, die Bösis nutzen das gegen ihn und irgendwann wird aus der Geschichte ein großer Rachefeldzug. Unterm Strich bleibt ein Actionstreifen, der zu keinem Zeitpunkt wirklich schlecht ist, einen aber ebenso wenig aus dem Sessel tritt. Die Handlung reicht aus, das Geballer erfüllt seinen Zweck und spätestens wenn Adkins und Zaror loslegen, bekommt man die Qualität geboten, auf die man die gewartet hat.
6/10 Punkten. Savage Dog war übrigens nicht die erste Zusammenarbeit von Scott Adkins und Marko Zaror: Bereits 2010 standen sich die beiden in Undisputed III: Redemption gegenüber. Wer wissen möchte, warum man sich bei Savage Dog auf ihr Aufeinandertreffen freut, braucht eigentlich nur diesen Film anzuschauen.
Es ist mal wieder ein Standard Scott Adkins Film. Die Story ist bekannt aud zig anderen Filmen. Aber Scott Adkins ist wieder super und die Fights sind wie immer Klasse. Aber ein Kritikpunkt reißt den Film extrem runter. Und zwar die Zeitlupen. In der ersten Stunde ist so gut wie jede Actionszene mit Zeitlupen aufgebaut. Oder es sind einfach Zeitlupenszenen die am komplett falschen Zeitpunkt vorkommen. Zum Glück lassen sie das in den großen Kämpfen. Außerdem war der Film extrem blutig und ziemlich brutal. Bei jedem Machetenzuschlag von Scott Adkins spritzt das Blut wie aus einem Springbrunnen rauß. Aber das Blut sieht total unecht aus.
Insgesamt ist es ein mittelmäßiger Film der dumm, blutig und spaßig ist.