Der Patriot
Durchschnitts-Wertung
3,9
1200 Wertungen

46 User-Kritiken

5
6 Kritiken
4
13 Kritiken
3
13 Kritiken
2
9 Kritiken
1
4 Kritiken
0
1 Kritik
Sortieren nach:
Die hilfreichsten Kritiken Neueste Kritiken User mit den meisten Kritiken User mit den meisten Followern
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 24. Januar 2022
Dieser Film“Der Patriot“ wurde von dem Regisseur Ronald Emmerlich im Auftrag von Colombia Picture (USA) gedreht und ist im Jahre 2000 erschienen. Im Film geht es um eine fiktive Geschichte eines "wahren " Amerikaners, Benjamin Martin, der für die Freiheit und das Wohlergehen seiner Familie auf der Seite der „Continental Army“ kämpft. Der Film ist sehr emotional gestaltet worden (mehrere Tragödien, starkes „Gut und Böse“-Szenario usw.) und in geringeren Mengen bezieht sich der Film auf den historischen Ereignissen der amerikanischen Revolution. Am Anfang der Filmstory wird sehr schlicht die Steuerpolitikkrise behandelt und durch eine Versammlung verschiedener Gesellschaftsgruppen in einem lokalen Unterhaus die Uneinheitlichkeit der damaligen Gesellschaft (Patrioten-Loyalisten-Neutrale) gezeigt. Im Laufe des Films geht man dann auch oberflächlich auf die Unabhängigkeitserklärung ein. Der Film, genauer die Filmstory, fokussiert sich nur meisten auf den Unabhängigkeitskrieg der amerikanischen Revolution, der fast dreiviertel oder sogar mehr der Filmzeit einnimmt. Zum Thema „Unabhängigkeitskrieg“ werden verschieden Feldschlachten simuliert mit einer eindeutigen Niederlage der Amerikaner (nur die Endschlacht, unter der Führung von dem patriotischen Amerikaner Benjamin Martin, ist glorreich) und es erfolgt auch eine starke Darstellung einer Guerillakriegsführung im Zusammenhang mit dem Protagonisten Benjamin Martin. Zudem wird auch die Allianz der Amerikaner mit den Franzosen in der ganzen Filmstory ständig am Laufen gehalten und abnorme Kriegsverbrechen der Briten ( spoiler: Verbrennen einer Kirche mit Menschen
ähnelt den Zügen von Faschisten im zweiten Weltkrieg gegenüber den Slaven) gegenüber den einfachen amerikanischen Zivilen veranschaulicht.
Die Amerikaner, insbesondere die Protagonisten Benjamin Martin, Gabriel Martin usw., werden im ganzen Film als menschliche, schlaue, großzügige, tugendhafte, moralisch überlegende, ehrenvolle Menschen mit Würde dargestellt, die nur das Rechte tun und Frieden wollen und etwas Unrechtes gar nicht tun können, es kann sogar nicht hinterfragt werden. Sie sind im ganzen Film die Vertreter der heutigen demokratischen Säulen-Freiheit, Recht und Gleichheit. Die Sklaven, also der afrikanische Teil der damaligen Bevölkerung, sind im Film eigentlich keine Sklaven, das sind einfache Plantagearbeiter, die nur sehr viel für die großzügigen Amerikaner aus eigenem Willen arbeiten.
Wenn die Afroamerikaner sich sogar auf die Seite der „Contental Army “stellen und für eine gewissen Zeitraum auf ihrer Seite kämpfen, können sie ihre Freiheit bekommen und sollen als „gleichberechtiget Amerikaner“ angesehen.
Die Briten werden im ganzen Film tyrannisiert, als arrogante, unmoralische, unmenschliche Menschen inszeniert, also im Grunde genommen wird das Gegenteil von Amerikaner dargestellt.
Aus meiner Sicht ist der Film misslungen, weil es übertrieben wurde und nicht geschichtstreu ist. In der amerikanischen Revolution hat es nie ein „Gut und Böse“-Szenario gegeben. Beide Seiten hatten ihre guten Seiten und ihre Schattenseiten. Man muss auch bemerken, dass die meisten in der damaligen amerikanischen Gesellschaft auf keiner der beiden Seiten standen, sie behielten einen neutralen Status. Im Film wird auch der Umgang der Amerikaner gegenüber den Sklaven ziemlich idealisiert, sie würden frei sein, wenn sie sich der „Continental Army“ anschlossen-was für ein Unsinn.Mit der Gründung des amerikanischen Staates wurde Sklaverei weiter beibehaltet und der afrikanische Teil der Bevölkerung wurde weiterhin nur auf Grund ihrer Hautfarbe und ihren sozialen Status misshandelt, missbraucht und geschändet.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 23. Januar 2022
Filmrezension "Der Patriot"

Der Film "Der Patriot" ist ein in 2000 veröffentlichtes US - Historiendrama, welches sich mit der amerikanischen Revolution beschäftigt. Der 175 Minuten lange Film wurde von Roland Emmerich in Amerika gedreht und handelt von dem Witwer Benjamin Martin, welcher mit seiner Familie auf einer Plantage in South Carolina wohnte. Jedoch wurde er von den britischen Soldaten bedroht und sein zweitältester Sohn ermordet. Obwohl er der festen Überzeugung ist, das Gewalt keine Lösung ist, muss er eingestehen, dass er seine Familie nur beschützen kann, indem er für die Freiheit einer jungen Nation kämpft. Gemeinsam mit seinem ältesten Sohn führt er eine Rebellen - Miliz in den Kampf gegen die englische Armee. In dem Film werden Themen wie Unabhängigkeitskrieg, Unabhängigkeitserlärung und Ungerechtigkeit behandelt.

Durch die sehr triumphierende Musik und Zeitlupensequenzen in den Kampfszenen wird eine sehr heldenartige Atmosphäre geschaffen. Filter erzeugten eine bestimmte bildliche Wirkung der Farben. Als es um die sehr schlecht aufgestellten Milizen ging wurden dunkle - bis Blaufilter benutzt, welche die Verzweiflung und Aussichtlosigkeit verbildlicht. Die Farben wurden sehr intensiv, als es um Schlachtsiege ging. Die Kameraführung ist sehr flüssig und lenkt das Auge auf die wichtigsten Ereignisse. Es wirkt so, als ob man selbst in diesem Krieg kämpft.

Im verlaufe des Films ist zu sehen, dass Menschen jeden Alters und Herkunft für die Freiheit Amerikas kämpfen wollten. Dadurch, dass eine dunkelhäutige Person eine der Nebencharaktere gespielt hat, die gleichen Rechte hatte, wie jeder andere und dieser sogar eine Waffe besaß, erzeugt es die Wirkung, dass dunkelhäutige Gleichberechtigung besaßen, was nicht der Fall war. Zudem wurde es des Öfteren dargestellt, dass sie freiwillig gekämpft hatte. In Wirklichkeit wurden den Menschen Land und Freiheit versprochen, um diese in die britischen Armeen zu locken.

Die Brutalität der Briten wird besonders durch den Charakter Colonel Travington verdeutlicht. Er tötete einige Zivilisten und deren Eigentümer, welches eine negative Wirkung auf die Stellung der britischen Gesellschaft erzeugte. Benjamin Martins Charakter wird mit sehr vielen Emotionen dargestellt, was eine Bindung zu dem Zuschauer erzeugt. Dadurch verzeiht man Martin seine schlimme Taten, wie z.B. das Umbringen von Ergebenden, da man im Hinterkopf hat, dass die britischen Soldaten seinen Sohn Gabriel umgebracht haben.

Im Film wurde der erste Schuss von den Briten gefeuert. In der Realität weiß man bis heute nicht, wer den ersten Schuss löste, welches die Briten erneut verschlechtert darstellt. Der Film stellt zudem den großen Zwiespalt zwischen Patrioten und Loyalisten nicht dar.

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Film sehr gut für Unterhaltungszwecke geeignet ist. Jedoch wurden einige Handlungen überspitzt oder falsch dargestellt, wodurch es nicht immer der wahren Ereignisse entspricht.
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 23. Januar 2022
Der Patriot
Eine Filmkritik

Der amerikanische Film "Der Patriot", wurde hauptsächlich in South Carolina unter der Regie von Roland Emmerich gedreht. Er wurde im Jahr 2000 erstmals ausgestrahlt und umfasst eine Filmlänge von 175 Min.

Die Story des Films basiert auf den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg im Zeitraum von 1776 bis 1782. Erzählt wird aus der Perspektive von Benjamin Martin, einem Familienvater, der zunächst den Krieg ablehnt und im weiteren Verlauf der Geschehnisse doch zum Kriegshelden aufsteigt. Dominierend sind die Werte der Amerikaner, die für einander und für ihre Freiheit kämpfen wollen und dabei viele Schicksalsschläge erleiden müssen. Der Film lässt sich in das Genre Action (mit historischem Hintergrund) einordnen.

Die Handlung des Films ist chronologisch, beginnend mit einem friedfertigen Familienvater, der aus Rachegefühlen aufgrund den Toden seiner Söhne und dem Drang seine restliche Familie zu schützen, zu einer der wichtigsten Personen im Kampf gegen die Briten wird, aufgebaut. Die meisten Szenen spielen sich draußen auf Wiesen, Feldern und vereinzelt in Gebäuden, wie z. B. einer Scheune oder Kirche ab. Im Film begegnet man vielen Bauern und Adligen, sowie Soldaten, die allesamt ihre Rollen mit passenden, aus der Zeit scheinenden, Kostümen und Schauspiel glaubhaft übermitteln. Dennoch sind viele Szenen vorauszusehen, da Momente verlangsamt, bzw. verzögert werden und die Handlungen schnell auf folgende schließen lassen, spoiler: wie beispielsweise ein General der vermeintlich erschossen wurde, aber im letzten Moment doch den Soldaten umbringt oder Überraschungsangriffe, die für den Zuschauer einfach zu erahnen sind und damit den Überraschungseffekt tilgen
.
Die Kameraeinstellungen sind häufig auf drei Perspektiven begrenzt und wechseln lediglich zwischen den sprechenden Parteien. Die "good guys" (hier: Amerikaner) der Geschichte werden hierbei größtenteils auf Augenhöhe gefilmt, was die Nähe zum Zuschauer stützt. Dahingegen werden die "bad guys"(hier: Briten) meist von einer unteren Perspektive gefilmt, was deren Arroganz betont und Distanz zum Zuschauer schafft. Zudem ist auffallend, dass viele Szenen in Slow-Motion gezeigt werden. Diese wurden häufig mit Kampfszenen/ Todesszenen oder Heldenszenen gefüllt, die die Dramtik steigern. An vielen Stellen des Filmes kamen sie zu vermehrt auf, was oft zur Wirkung hatte, dass statt der Steigung der Spannung, ein Fall der Stimmung erzeugt wurde. Zur Tongestaltung lässt sich sagen, dass Dialoge sehr verständlich waren und hervorgehoben und nicht von Musik gestört wurden. Musik kam eher in ruhigen entspannten Szenen zum Vorschein und füllte die Stille.

Der historische Kontext lässt sich offensichtlich zu Ereignissen des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges zuordnen. Besonders im Vordergrund steht der Patriotismus, der die Amerikaner vereinte und zum Kampf gegen Großbritannien ermunterte. Dies lässt als Gesamtwirkung im Film darauf schließen, dass vereint mit Waffengewalt Werte erkämpft werden können, was nicht positiv ist, hier aber den Bezug zur Historik herstellen soll. Zudem werden viele Ereignisse im Film nur angeschnitten und in der Handlung schnell durchgenommen, weshalb es sehr oberflächlich und an einigen Stellen nicht glaubhaft genug wirkt. Der Grund hierfür könnte allerdings der Fokus auf die Hauptcharaktere sein, weil Geschichte anhand ihrer Geschichte erzählt wird. Dieser Aspekt ist außerdem der Grund weshalb sehr einseitig erzählt wird und es ein klare Trennung von Gut und Böse gibt.

Insgesamt ist der Film "Der Patriot" ein durchschnittlicher Actionfilm mit stark präsentem historischen Hintergrund. Er soll patriotische und familiäre Werte vermitteln, die auf den Zuschauer allerdings schnell erdrückend wirken. Empfehlenswert wären einige Reduzierungen, auch in den Kampfszenen bezüglich der Brutalität. Die Geschichte generell wird an einem guten, einfach zu verstehenden Strang erzählt. Zudem werden Bindungen von Schauspieler und Zuschauer durch gute Kameraeinstellungen auf emotionaler Ebene gefördert. Stark zu kritisieren sind die vielen Slow-Motion Szenen, die die Spannung eher wegnehmen und nicht steigern.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 23. Januar 2022
Der Film „Der Patriot“ (2000) ist ein amerikanischer Historien- und Kreigsfilm unter der Regie von Roland Emmerich, welcher sich thematisch mit dem amerikanischen Unabhängigkeitskrieg befasst und eine Spielzeit von ca. 175min hat.

Der Fokus des Films liegt dabei auf die von Mel Gibson gespielte Hauptrolle „Benjamin Martin“, welcher ein alleinerziehender Vater von 7 Kindern ist und mit ihnen in einem Haus zurückgezogen auf einem Feld in South Carolina lebt.
Benjamin lehnt jegliche Gewalt ab und weigert sich im Krieg zu beteiligen und steht somit auf der Seite der Neutralen.
Nach einigen Ereignissen, welche sich ergaben nachdem der Krieg bis vor seiner Haustür stattfand, entschied sich Benjamin mit in den Krieg zu ziehen auf der Seite der Amerikanern und schloss sich einer amerikanischen Miliz an, zusammen mit seinem ältesten Sohn, Gabriel, welcher von Heath Ledger gespielt wird.

Die Handlung folgt einem klassischem „Gut gegen Böse“ Muster bei denen natürlich die Amerikaner zu den „Guten“ gehören und die Briten zu den „Bösen“.
Wie der Titel auch einen schon verrät ist der Film stark patriotisch, welches man auch sehr stark in den Gestaltungsmitteln wieder erkennt.
Der Fokus auf die (damalige) amerikanische Flagge bei wichtigen Schlüsselmomenten oder auch die geschickte Anwendung der farblichen Mittel und der Beleuchtung bei vielen Szenen, wie z.B. bei Szenen mit den Amerikanern, vor allem bei positiven Ereignissen, wird ein Bild mit warmen und hellen Farben und Lichtern gezeigt und bei Szenen mit den Briten werden eher kalte und dunklere Farben und Lichter gezeigt.
Diese Gestaltungsmittel und viele weitere zeigen den Zuschauern genau, was und wen sie als „Gut“ und was und wen sie als „Böse“ empfinden sollen.

Wie man sieht bin ich eher auf die Gestaltungsmittel des Filmes gegangen, weil ich diese persönlich als sehr interessant zu beobachten finde, aber die Story fand ich auch ganz interessant, denn sie war recht abwechslungsreich, da es mal emotional war, manchmal humorvoll und manchmal auch sehr seriös und das alles in einer guten Balance. Daran erkennt man, dass die Story zusammen mit den schauspielerischen Leistungen der Schauspieler und Schauspielerinnen gut umgesetzt wurde.
Natürlich kann man sagen, dass die Handlung des Filmes sich nicht detailgetreu an die wirklichen Ereignissen des Unabhängigkeitskriegs orientieren oder starke Verharmlosungen gab, wie z.B. das mit der Sklaverei, usw. aber für das, dass es ein Spielfilm ist und keine Kriegsdoku finde ich diese Umsetzung ganz okay.

Persönlich finde ich den Film bisschen zu patriotisch für meinen Geschmack und er gehört nicht wirklich zu meinen Lieblingsgenres, aber man muss auch zugeben, dass es viele Elemente gab, die ich interessant fand und dass ich ab und zu mitgefühlt habe und schmunzeln musste, somit würde ich sagen, dass ich den Film recht gut fand.
Es ist jetzt nicht wirklich mein Lieblingsfilm geworden, aber bereue es auch nicht mir 175min lang den Film angeguckt zu haben.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 23. Januar 2022
Rezension

„Der Patriot“ ist ein amerikanisches historisches Drama, das sich mit der amerikanischen Revolution befasst. Der 159-minütige Spielfilm richtet sich an Jugendliche und älter und gewann 2001 den Preis für die beste Kameraarbeit. Mel Gibson spielte die Rolle von Benjamin Martin, welcher mit seinen sieben Kindern in einem Haus in South Carolina lebte. Der Film behandelt die vielen Schicksalsschläge und Veränderungen in seinem Leben und ebenso den Verlauf des Unabhängigkeitskrieges.

Roland Emmerich führte bei dem Film regie und dieser ist bekannt für seine Actionfilme.

Die Briten werden als brutale und herzlose Kämpfer dargestellt. Im gegenteil werden die Amerikaner nicht so brutal dargestellt. Im weiteren Lauf des Films werden Bürger jeden Alters und Herkunft in die Milizen gruppe eingebunden, da diese auch für ihr Land kämpfen wollen. Dazu zählt auch ein Schwarzer, der zuerst als Sklave eines Weißen dargestellt wird, aber dennoch ein freier Mann war.
Ein weiterer Unterschied der zwei Armeen ist die nähe zu Gott. Die Amerikaner besaßen Kreuze und waren oft in der Kirche wiederzufinden. Die Briten hingegen verbrannten die Kirche.

Der Charakter Colonel Tavington ist der gnadenlose und brutale Offizier der britischen Armee. Seine Taten, wie zum Beispiel die Tötung von unschuldigen Zivilisten weist eine negative Wirkung auf die Briten. Vergleichen kann man die Filmfigur mit der echten Persönlichkeit von Banastre Tarleton, welcher ein Angst einflößender und gehasster Offizier während der Amerikanischen Revolution war. Beide werden/wurden im Film sowie in der Realität als „Der Schlächter“ betitelt.
Eine im Gegenteil gute Wirkung erlangt man bei Benjamin Martin, welcher ein verwitweter Vater von sieben Kindern ist. Er möchte nicht in den Krieg ziehen, doch nach der Tötung seines Sohnes Thomas ändert er seine Meinung. Er folgt Gabriel und gemeinsam suchen und finden sie weitere Kämpfer für ihre Miliz.
Im Film werden viele Emotionale Momente mit ihm und seiner Familie gezeigt, wo es einem warm ums Herz werden lässt und genau deshalb mag man seinen Charakter.
Zu den anderen Familienmitgliedern oder den Freunden der Familie baut man auch schnell eine Bindung auf. Zum Beispiel Benjamins jüngsten Tochter, die lange Zeit nicht mit ihrem Vater reden wollte und trotzdessen weinend in seine Arme gerannt ist.
Oder Anne, die sich mit Gabriel verheiratete. Insbesondere da beide sich vom ganzen Herzen liebten und sich Briefe schrieben, lagen die Tode der beiden bei dem Zuschauer schwer im Magen

Zu der ästhetischen Gestaltung und dem Ton kann man sagen, dass der Regisseur viel von allem benutzt hat. Aber das kann man auch bei seinen anderen Filmen wiederfinden.
Es wird triumphierende Musik eingesetzt und auch Szenen in Zeitlupe versetzt, damit der Moment eine spannende und heldenhafte Atmosphäre aufweist.
Außerdem werden Nahaufnahmen von Gesichtern oder Tätigkeiten in dramatischen und emotionalen Momenten gemacht. Das hat die Wirkung weiter gucken zu wollen und zu wissen, was als nächstes passiert. Die Kameraführung ist flüssig und somit lenkt man seine Aufmerksamkeit auf die wichtigsten Ereignisse.

Abschließend kann ich sagen, dass mir der Film gefallen hat, da man die zwei verschiedenen Seiten sehen konnte, auch wenn einiges einwenig überspitzt dargestellt wurde. Trotzdem vertieft man sich in die guten Charaktere, wie Benjamin und Gabriel und interessiert sich wie es in jedem Moment weiter gehen könnte. Die emotionalen Szenen sind ein guter Kontrast zu den eigentlichen Geschehnissen, da man so wieder Spannung auf die wesentlichen Dinge aufbauen konnte.
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 23. Januar 2022
Der 159 Minuten lange Spielfilm ,,Der Patriot“, welcher im Jahr 2000 veröffentlicht wurde, handelt von dem Unabhängigkeitskrieg, in dem die Amerikaner gegen die Briten kämpften.

Was mich persönlich an dem Film sehr gestört hat, war die Überspitzung und die falsche Darstellung von einigen Handlungen. Dadurch, dass beispielsweise eine dunkelhäutige Person einer der Nebencharaktere spielte und sogar eine Waffe besaß, erzeugte dies die Wirkung, dass dunkelhäutige Menschen gleichberechtigt waren, was nicht der Fall war. In Wirklichkeit war es so, dass die Milizen den Gebrauch von Waffel von Dunkelhäutigen verweigerten. Zudem werden Indigenen gar nicht thematisiert, obwohl sie im Unabhängigkeitskrieg mitkämpften.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Film sehr gut für Unterhaltungszwecke geeignet ist. Wenn man jedoch etwas über den Unabhängigkeitskrieg lernen möchte, dem empfehle ich diesen film nicht, da -wie schon zuvor gesagt- einige Handlungen oft nicht der Wirklichkeit entsprechen.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 23. Januar 2022
Filmkritik: „Der Patriot“



Der Hollywood-Film „Der Patriot“ (2000), gedreht von Roland Emmerich, wurde in Amerika produziert und hat eine Laufzeit von ca. 175 Minuten. Das Action-Drama beschäftigt sich mit der Geschichte von Benjamin Martin und seiner Familie zur Zeit der Amerikanischen Revolution und des Unabhängigkeitskrieges. Nach einem tragischen Verlust will der eigentlich pazifistische Familienvater für Gerechtigkeit sorgen, indem er als General eine Armee an Rebellen in den Kampf gegen ihren gemeinsamen Feind, die Briten, anführt.

Der Film verläuft Chronologisch und zeigt die Erlebnisse die Benjamin Martin macht, während seine Heimat von Briten unterdrückt wird. Die Szenenbilder bestehen größtenteils aus ländlichen Gebieten und eher Natur orientierter Szenerie. Die Kostüme sind schlicht gehalten, die Charaktere tragen typische Kleidung, die man im 18. Jahrhundert sehen würde. Die schauspielerischen Leistungen sind größtenteils überragend und lässt einen tief in den Film und seine Geschichte eindringen. Die Schauspieler liefern allesamt Glaubhafte Rollen ab, wobei es bei den jüngeren Schauspielern (die Kinder) an Erfahrung fehlt. Die Kameraperspektive versucht bei Schlachten ein möglichst großes Spektrum für den Zuschauer sichtbar zu machen, während diese in emotionalen Situationen auch sehr nah an die Schauspieler kommt, um deren Mimik besser in Kraft zu setzen.

Der einzige Punkt, in der der Film meiner Meinung nach etwas abnimmt ist die historische Ungenauigkeit. Genauer gesagt die Verherrlichung der Patrioten und Rebellen und die antagonistisch dargestellten Britten und Loyalisten. Dies lässt den Film oft sehr einseitig wirken, da die Regie definitiv darauf setzt, dass man die Patrioten feiert und für sie anfeuert, während man größtenteils versucht die Britten so schlecht Dastehen zu lassen wie es nur geht (töten massenweise unschuldige, handeln aus Gier). Im Großen und Ganzen lässt das eine recht einseitige Sichtweise stehen, die für einen historischen Film recht unpassend ist. Es ist klar, dass hier eher der Fokus auf eine spannende Erzählung und viel Action gesetzt wird, aber dies hätte genauso mit einer zweiseitigen Erzählung klappen können.

Im Fazit hat mir der Film als Action Drama sehr gut gefallen und war sehr spannend, jedoch hat die einseitige Verherrlichung der Patrioten mit das Filmerlebnis ein wenig beschädigt.
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 23. Januar 2022
Filmkritik: „Der Patriot“

Der ca. 175 Minuten lange Hollywood Film „Der Patriot“, welcher von Roland Emmerich verfilmt und am 3. Aug 2000 im Auftrag von Columbia Pictures veröffentlicht wurde, verfolgt den Hauptcharakter Benjamin Martin bei dem Kampf gegen die Briten, zur Sicherung der Freiheit der Amerikanischen Staaten.
Nach der Ermordung seines zweitältesten Sohns und der Zerstörung seines Heims macht Sich Benjamin Martin, gespielt von Mel Gibson, zusammen mit seinem ältesten Sohn Gabriel, gespielt von Heath Ledger, auf den Weg sich zusammen mit den amerikanischen Milizen gegen die britischen Besatzer zu wehren.
Der Patriot ist dabei ein geschichtlicher Actionthriller, dessen Handlung sich im allgemeinen mit dem Unabhängigkeitskrieg der amerikanischen Kolonien und der darauffolgenden Unabhängigkeit befasst.
Geprägt wurde der Film durch panoramische Kulissen und Szenenbilder, welche für eine landschaftliche Vorstellung der damaligen historischen Ereignisse sorgten.
Szenerien wie das Versteck im Sumpf verstärken ebenfalls die Handlung und sorgen für eine verstärkte Stimmung. So war z.B. das verlassene Dorf eine idyllische, einsame Szenerie welche als „ruhe vor dem Sturm“ fungierte.
Die Schauspielerischen Leistungen von Mel Gibson und Heath Ledger als gutherzig Amerikaner welche sich vollen Herzens der Sache widmen sollten die Betrachter Ansprechen und eine Sympathie für die Amerikaner und die Revolution hervorrufen. Ebenfalls spielt Jason Isaacs die Rolle des erbarmungslosen und brutalen Colonel Tavington, welcher die Briten repräsentiert und durch seine Taten die Briten als unsympathisch erscheinen lässt, um so die Zuschauer durch ein „Good guy, Bad guy“ System mehr mit den Amerikaner sympathatesieren zu lassen.
Die glaubwürdig gespielten Hauptcharaktere werden dabei durch ebenso glaubwürdige Nebencharaktere unterstützt welche für Abwechslung zwischen humorvollen und emotionalen Szenen sorgen und die Handlung des Films so abwechslungsreich gestalten.
Besonders die Kostüme der Charaktere sind historisch Akkurat gestaltet, wobei besonders die Uniformen der Briten ins Auge fallen.
Um die Spannung in Szenen zu zeigen werden oftmals Nahaufnahmen von den Gesichtern der Hauptcharakteren gezeigt, Landschaftsaufnahmen und Kamerafahrten werden jedoch benutzt um Ausdrucksvolle Szenen zu kreieren oder die Szenerie zu betonen. In Schlachten wird vorzugsweise zwischen diesen beiden Kameraperspektiven gewechselt, wobei oftmals Zeitlupe als Betonungsmittel benutzt wird.
Die Lichteffekte spielen ebenfalls eine wichtige Rolle und helfen die Intention von Szenen zu Betonen. Hoffnungsvolle Szenen, meist in Verbindungen mit den Amerikanern sind hell gestaltet und durch z.B. explizite Sonnenstrahlen ausdrücklich gemacht, dramatische Szenen werden hingegen Dunkel gestaltet. Lichtdifferenzen helfen dabei den Fokus auf wichtige Dinge zu legen.
Hinterlegt werden die Szenen mit leichter Tonkulisse und klaren Geräuschen. So hört man in gewissen Szenen nur Schritte oder Kanonenschüsse, was wiederum hilft den Fokus auf bestimmtes zu setzen.
Verstärkt werden wichtige Szenen jedoch durch melodische Flötenmelodie oder orchestrale Musikstücke, was bei einer Filmlänge von 175 Minuten jedoch sehr repetitiv wird.
Durch Zusammenarbeit von Ton, Kameraeinstellungen sowie Lichteffekten wird in manchen Szenen eine epische Atmosphäre kreiert, welche den Zuschauer wieder auf die Seite der Amerikaner ziehen soll.
Szenerien welche explizit in South Carolina gefilmt wurden, sorgen für eine gewisse Nähe zum historischen Kontext, welcher durch musikalischen Hintergrund und Großraumaufnahmen als besonders Interessant gestaltet werden soll. Die Guerilla-Kriegsführung der Milizen im Zusammenhang mit der Szenerie sorgen für eine konkrete Vorstellung des Zuschauers, wie der Unabhängigkeitskrieg in gewissen Aspekten ausgesehen haben könnte. Die Schlachten gepaart mit dem musikalischen Hintergrund sorgen dafür das die amerikanischen Milizen in der Art eines Epos dargestellt werden.
An manchen Stellen ist zudem der historische Kontext jedoch abgeändert oder komplett verworfen worden.Die gezeigte Kriegsführung ist zwar historisch akkurat, jedoch sind viele kleine Sachen im Film falsch.
Abgesehen von der falschen Darstellung der Briten wurde Sklaverei zudem stark verharmlost. Dies wurde wahrscheinlich getan um den Film interessanter zu gestalten damit dieser auch besser in Erinnerung bleibt, ist jedoch kritisch zu bewerten.

Im generellen war der Film interessant anzugucken, obwohl die Spielzeit von 175 Minuten ziemlich harsch ist und man sich manchmal durch den Film quälen muss, da er in vielen Szenen sehr repetitiv wird. Auch der konstant wiederholende Dialog über Freiheit und Kampf von Seiten der Hauptcharaktere lassen den Film stark als pures patriotisches Mittel wirken. Trotz guter Leistung der Schauspieler wird ein typisches „Gut und Böse“ Bild der beiden Seiten inszeniert, wobei die Amerikaner natürlich die gute Seite sind und trotzt großer Unterlegenheit gegen die „hochnäsigen“ Briten gewinnen.
Trotz abnormaler Spielzeit die man an gewissen Stellen hätte kürzen können, sowie unakkurater historische Darstellung ist der Film ein guter Actionfilm für zwischendurch.
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 24. Januar 2022
Der in South Carolina (Vereinigte Staaten von Amerika) gefilmte und am 3. August 2000 veröffentlichte Film "Der Patriot", bei welchem Roland Emmerich Regie führte, verfolgt in 175 Minuten die Geschichte des friedfertigen Familienvaters Benjamin Martin in seinem Kampf gegen die Briten zur Zeit des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs 1776. Trotz seiner Ablehnung von Gewalt muss sich Benjamin eingestehen, dass er seine Familie nur beschützen kann, indem er die gewalttätigen Taten der Briten mit Gewalt bekämpft. Dabei verfolgt der Film die Gesamtaussage, dass Menschen, die für ihre Rechte und Freiheit kämpfen, unberechenbar und am stärksten sind.

Der Film kann trotz seiner starken Besetzung mit Mel Gibson als Benjamin Martin und Heath Ledger in der Rolle des ältesten Sohnes von Benjamin namens Gabriel Edward Martin, die beide mit ihren glaubhaften Schauspielkünsten überzeugen können, nicht als ein Meisterwerk betrachtet werden, da der Film viel zu vorhersehbar ist. Es ist durchgängig offensichtlich, was in der nächsten Szene passiert. Taten und darauf folgende Tode der einzelnen Charaktere kommen nicht überraschend und sorgen dafür, dass der Film langweilig wirkt und den Spaß beim Schauen des Films verdirbt. Auch die vielen Kampfszenen können daran nichts ändern. So gut wie jeder Kampf besteht aus Zeitlupen-Sequenzen, Gesichtsaufnahmen und epischer Musik, die die Dramatik der Szene untermalen soll. Doch diese Eintönigkeit der Kampfszenen sorgt nicht für Spannung, sondern vielmehr dafür, dass sich der Film zu stark in die Länge zieht. Nicht einmal der finale Kampf kann da noch überzeugen.

Außerdem spielt der eigentliche Unabhängigkeitskrieg in diesem Film eine nebensächliche Rolle. Vielmehr verfolgt der Zuschauer einen Racheakt der Hauptpersonen, wobei der Film eine klare Trennung von Gut und Böse vornimmt. Die Briten werden als kaltherzige Menschen dargestellt, die vor nichts zurückschrecken, bis sie ihr Ziel erreicht haben. Bis auf ein paar mitleidende Blicke einiger Soldaten repräsentiert die Darstellung der britischen Armee das Böse. Dem gegenüber stehen die Patrioten mit Benjamin Martin. Der Zuschauer soll sich auf ihre Seite stellen und sich mit ihnen identifizieren und zugleich die gegnerische Seite ablehnen. Erreicht wird dies durch Szenen, in denen Benjamin bei seiner Familie ist und deutlich wird, dass er lieber bei seiner Familie wäre. Er sei jedoch dazu gezwungen zu kämpfen, da die kaltherzigen Briten keine Ruhe geben würden, bis alle Aufständischen tot seien.

Abgesehen davon spielen in dem Film die Loyalisten, die Sklaven und die Indigenen eine minimale Rolle oder werden komplett ignoriert. Vermutlich liegt diese Reduzierung daran, dass es hauptsächlich um den Patriotismus, wie es der Titel verspricht, gehen soll, allerdings verkauft der Film ein falsches Bild vom Unabhängigkeitskrieg. Die Darstellung macht weis, dass nur die Kontinentalarmee gegen die britische Armee gekämpft habe. Zudem wirkt es so, als sei lediglich Benjamin Martin den Krieg ablehnen und alle anderen Amerikaner seien für den Krieg gewesen, weshalb die Briten ohne amerikanische Unterstützung gekämpft hätten. Gerade diese verzerrte Darstellung des Kriegs ist zwar verständlich, aber für einen Historienfilm, der wahre Personen zum Vorbild hat, keine gute Darstellung, um die Geschichte näherzubringen.

Insgesamt finde ich, dass auch wenn die Idee des Films, den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg aus Sicht einer bestimmten Person darzustellen, meiner Meinung nach sehr interessant ist, der Film bei seiner Umsetzung enttäuscht. Trotz der hervorragenden und überzeugenden schauspielerischen Darbietungen der Hauptcharaktere ist der Film viel zu lang gezogen und eintönig. Die Versuche, Spannung aufzubauen, scheitern an der Vorhersehbarkeit des Films und dem durchweg gleichen Aufbau der Kampfszenen. Schlichtweg fehlt es dem Film an überraschenden Handlungswenden wie beispielsweise eines Seitenwechsels von Figuren.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 23. Januar 2022
Filmrezension - Der Patriot

"Benjamin. Nichts und niemand kann Ihre Söhne ersetzen. Aber wenn Sie mit uns kommen, können Sie ihrem Tod einen Sinn geben." Ein Zitat aus dem bekanntesten amerikanischem Kriegsfilm „Der Patriot“ von Roland Emmerich, der im Jahr 2000 ausgestrahlt wurde. Der 2h 45 minütige Film befasst sich mit dem alleinerziehenden Vater Benjamin Martin, der als Loyalist dem britischen Volk diente. Als sein Sohn jedoch schlagartig von der britischen Truppe ermordert wurde, wandte er sich gegen die britische Krone und kämpfte mit seinem ältesten Sohn und seiner selbst erstellten Miliztruppe für die Unabhängigkeit Amerikas.

Der Handlungsablauf ist chronologisch gegliedert:
Zunächst wird der Protagonist als ein Familienvater vorgestellt, der Gewalt als keine Lösung empfindet und somit der britischen Krone dient. Nach dem sein mittlerer Sohn ermodert wird, wird der Protagonist mit dem zu lösenden Problem konfrontiert und durchlebt anschließend die Entwicklung zum Patrioten. Während des Filmes erduldet er und seine Miliztruppe mehrere Schlachten gegen die Briten, sodass der Film mit der Schlacht von Yorktown endet und die Kolonialisten ihre Unabhängigkeit erlangten.
Die Kostüme sind sehr gut gewählt worden. Die Briten sind mit sauberen roten Uniform ausgestattet, währenddessen die Kolonialisten in blauen Uniformen und auch in alltäglicher Kleidung zu erkennen sind. Daher lassen sich beide Bevölkerungsgruppen viel leichter unterscheiden. Bei der Farbgestaltung wurde beim Auftreten der britischen Armee relativ monotone, dunkle Farben und Lichteffekte gewählt, sodass diese als die „Bösewichte“ wirken sollten, was meiner Meinung nach gut gelungen ist. Im Vergleich wurde für die Amerikaner nur helle, grelle Farben und Lichteffekte benutzt, die die „Guten“ widerspiegeln sollten. Das Gleiche gilt auch für die Musikwahl.
Die Charaktere wirken im Vergleich zu anderen Filmen sehr realistisch. Ein Protagonist, der selbst mit ansehen durfte wie sein eigens Kind stirbt und sich somit sich zu einem starken, mutigen und ehrenhaften Kämpfer entwickelt, wirkt für mich sehr viel versprechend. Auch die schauspielerischen Leistungen den Anti - Heldens Colonel Tavington sind herausragend. Insbesondere seine kämpferischen Leitungen gegenüber dem Protagonisten.

Der vorliegende Film soll die historischen Ereignisse aus dem Unabhängigkeitskrieg widerspiegeln, welches meiner Meinung nach sehr gelungen ist. Mel Gibbson passt hier hervorragend zu seiner Hauptrolle und reißt förmlich das Publikum mit in das Geschehen ein. Eine Szene, die mir positiv aufgefallen ist, ist vor allem die Szene als Benjamin die amerikanische Flagge zog. Diese Kernszene reflektiert die Hoffnung und den Patriotismus der Amerikaner, ihren Willen endlich nach grauenvollen Jahren unabhängig von den Briten zu werden.

Auch wenn der Film nicht alle historischen Elemente des Krieges wie das Bündnis mit den Spaniern und Franzosen darstellt und die Handlung sehr dramatisch erscheinen lässt , repräsentiert er dennoch gut den Unabhängigkeitskrieg und den Rassismus, den nicht nur die Kolonialisten erleben mussten, sondern auch die Sklaven, die endlich nach dem Krieg ein Teil ihrer Freiheit gewonnen haben.
Möchtest Du weitere Kritiken ansehen?
  • Die neuesten FILMSTARTS-Kritiken
  • Die besten Filme