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Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 7. September 2018
Leider einer der schlechtesten Filme, die ich je gesehen habe. Einzig positiv zu erwähnen sind die Schauspieler und eine gute Kamera. Ansonsten langweilig, unrealistische bis keine Handlung und keinen wirklichen Spannungsbogen. Keine Aufklärung der Hintergründe am Ende. 90 Minuten verschenkte Zeit. Sehr schade.
Es ist schon unglaublich, dass man aus einer so miserablen, völlig unlogischen und sau dämlichen Story noch einen so guten Film gemacht hat. Aliens die auf der Erde landen, völlig blind sind und sich nur an Geräuschen orientieren können? Und dann durch das All fliegen? Und nur um auf der Erde alles umzubringen was Geräusche macht? So eine schlechte Story hat man wirklich selten. Allerdings ist die Umsetzung (des Films, nicht der Story!) einfach super! Der Film ist spannend vom Anfang bis zum Ende (Ein wirkliches Ende gibt es nicht, der Film hört irgendwann einfach auf). Man ist sofort in der Welt der Stille angekommen und fiebert unglaublich mit. Selten hat mich ein Film so in den Bann gezogen wie dieser hier. Absolute Hochspannung 10/10 und ein sehr guter Grad an Horror mit dabei. Nicht auszudenken wie unfassbar gut dieser Film geworden wäre, wenn man auch eine Story hinterlegt hätte. Trotz aller unlogischen Elemente und der absolut hanebüchenen Story ein unfassbar spannender und mitreißender Film!
Toller Film mit grandiosen Szenen! spoiler: Die Geburtsszene werde ich nie vergessen! Mir hat nur der größere thematische Bogen gefehlt, schade, dass man bei nur der einen Familie bleibt und nicht auch die anderen in der Umgebung und deren Startegien erlebt.
Es bedarf eines sehr guten Drehbuchs und Regisseur, um mit so wenig Dialogen und "Ruhe" im Film eine Spannung aufzubauen und diese halten zu können. Anfangs stellt man sich die Frage woher diese Fiecher kommen und irgendwann ist es völlig egal den der Film zieht einen in seinem Bann.
Guter Film, spannend und Mal ein anderer Spannungs Aufbau als bei den klassischen Horrorfilmen. Aber wieso kam das Militär nicht auf die Idee die Monster mit ultrahohen Tönen zu bekämpfen? Macht doch mein Nachbar auch gegen seine Maulwürfe oder gegen seine Fledermaus. Die Biologen würden wohl zuerst gefressen. Aber sonst Klasse.
Sehr langatmiger Film. Habe durch den ganzen Hype mehr erwartet. Gute Handlung, aber nicht gerade die beste Umsetzung. Stellenweise doch recht langweilig.
Mich hat der Film völlig gepackt. Logische Hinterfragungen etc. konnte ich dabei völlig ausblenden, war unwichtig, da diese sowieso oftmals nicht gegeben ist. Im Kino war es tatsächlich ebenso still wie im Film. Man hat sich irgendwo festgehalten und gerade diese geringe Action und die Stille hat irgendwie die Anspannung immer weiter steigen lassen. Ich fand sofort Empathie mit der Familie und fand die Gefahr immer gegenwärtig. Wir haben auch noch eine Weile nach dem Film festgestellt, dass die innere Anspannung noch eine Weile da war. Toller Film, einfach ohne pausenloses Geballer und Gemetzel, aber mit super Darstellern, die wie ich finde, den Film auch ausgefüllt haben. Unbedingte Empfehlung
Toll gemachter Thriller. Etwas anderes als die Standard "Militär ballert alle Aliens über den Haufen". Im Fokus steht das Leben und Überleben einer Familie auf dem Land. Die Verzweiflung und Angst der Figuren ist deutlich und realistisch dargestellt. Also: Schauspieler waren topp! Es gab allerdings die ein- oder andere offensichtliche Logiklücke - nun ja - musste wohl sein, damit die Geschichte überhaupt erzählt werden konnte. Auch war vieles einfach "sehr glatt". Hmhh. Auch die Erzählweise, hauptsächlich durch Gesichtsausdrücke (meist ohne Geräusche) die Spannung zu transportieren, war mal in dieser Länge mal was anderes. Fazit: Ich fand den Film hervorragend. Kann aber auch diejenigen verstehen, die mit dem Film und der Erzählweise nicht so viel anfangen können.
"A Quiet Place" von John Krasinski ist ein nervenzerreißender Horrorfilm, der seine Spannung vollständig aus seiner Prämisse zieht: Mach kein Geräusch, sonst stirbst du. Lange habe ich nicht mehr in einem Gruselfilm gesessen und so den Atem angehalten, mich so in die Sessellehnen verkrallt und mich bei jedem Laut so erschrocken wie hier. Schauspielern, Regie, Ton und Kamera gelingt es mit relativ einfachen Mitteln, eine unheimliche Atmosphäre ständiger Bedrohung und eine klaustrophobische Stimmung zu erzeugen, die einem zeitweilig das Blut in den Adern gefrieren lässt.
Hinzu kommt, dass die Figuren und die Figurenkonstellation so aufgebaut sind, dass man sofort mit ihnen mitfühlt - das hervorragende Schauspiel tut sein Übriges.
Sicher kann man kritisieren, dass in diesem Film nicht viel passiert. Die Handlung besteht ja im Grunde darin, eine einzige Sache nicht zu tun, und das ist Krach. Es ist also vielmehr eine Nichthandlung, die die Story bestimmt. Das kann man doof finden, aber ich fand's genial. Das funktioniert aber auch nur, weil der Erzählrhythmus darauf abgestimmt ist. Wenn man jetzt zum Beispiel ohne Schnitt, ohne Musik, ohne Nahaufnahme in der Totalen 10 Minuten lang eine Person zeigt, die nur dasitzt und Kuchen isst, wie bei "A Ghost Story", funktioniert dieses Prinzip der Spannung durch Nichthandlung in keinster Weise.
Fazit: Ein großartiger Film, den man nicht verpassen sollte!