Once Upon A Time... In Hollywood
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reichtoch!
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2,0
Veröffentlicht am 26. Dezember 2019
Ich glaube, das ist bisher der schlechteste Tarantino-Film. Nicht, daß er schlecht gemacht wäre. Auch die Akteure spielen ihre Rollen allesamt überzeugend. Doch was diesem Film in weiten Teilen absolut fehlt, ist der typische Geist einer Tarantino-Groteske. Dafür ist die Handlung einfach viel zu weichgespült, die Dialoge nicht lang und absurd genug und die ebenfalls für seine Filme so typische, grosteske Gewalt ist auf 2 Szenen beschränkt ( spoiler: beim Radwechsel und in den letzten 23 min des Films).
Scheint, als hätte der Altmeister der Groteske zuviel Konzessionen machen müssen, um die Hollywood-Megastars (oder deren Manager) überzeugen zu können, mitzuspielen (dabei hatte Brad Pitt in "Killing them Softly" doch schon einmal in einer Gewaltorgie überzeugt). Der Film bleibt zwar sicherlich in meiner Filme-Sammlung, aber ich glaube nicht, daß ich mir diese 160 min(!) Langeweile noch einmal freiwillig antun werde...
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 20. Dezember 2019
Sehr lau, lange passiert eher nix. Schade, hatte mich im Vorfeld sehr auf dem Film gefreut. Mal wieder auf die vollkommen über bewertete Kritik von Filmstarts.de rein gefallen.
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 3. Dezember 2019
Außer dem sehr unterhaltsamen Ende und einigen guten Stellen zwischendrin, insgesamt einfach zu langatmig und ohne viel Handlung. Zu viele Sachen verlaufen einfach im Sande, haben keinen Einfluss auf die Geschehnisse und nicht den Charme einer "Quarterpounder mit Käse" Szene. Hätte man gut 40min kürzer machen können und die guten Nebenszenen wären noch drin wie spoiler: "Bruce Lee Schlägerei", "Brad Pitt füttert den Hund" und "Kinderschauspielerin macht method acting"


Kann man anschauen, aber sich bei weitem nicht der beste Tarantino.
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 20. Oktober 2019
Der Film erinnert mich ein wenig an einem Museumsbesuch mit abstrakter Kunst. Ich konnte noch so lange vor dem schwarzen Bild stehen, aber ich habe den Sinn nicht verstanden. Der Film könnte auf 80 Minuten geschnitten werden und würde den gleichen Inhalt haben. Im Film musste ich mich konzentrieren nicht einzuschlafen. Es gab so viele belanglose Szenen. Ich kam mir vor, ob ich in der Straßenbahn sitze und mir den Alltag der Leute anschaue. Ein Stern für die letzte Szene, gute Kameraführung und ein guter Cast. - 4 für die verlorene Lebenszeit, den Eintritt den ich zahlen musste und ein mit Zeit aufgepumpter Film.
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 19. Oktober 2019
Endlos+Langweilig=endlos Langweilig! Entäuschend! Sonst toller Regisseur kommt mit dem Plott nicht zu potte und verschleisst Top Schauspieler für nichts. 4 Stunden Langeweile. Habe noch nie in einem Film sooft auf die Uhr geschaut!
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 19. Oktober 2019
Großartig. Leonardo DiCaprio und Brad Pitt spielen ihre Rollen absolut überzeugend. Visuell wie immer phantastisch.
Entspanntes nuanciertes Storytelling. Der Film kommt daher ohne große Ambitionen den Zuschauer von irgendetwas zu überzeugen. Gerade deswegen ein Meisterwerk.

Bitte nicht spoilern lassen, zurücklehne und genießen. Für mich das besten Kinoerlebnisse seit Langem.
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 18. Oktober 2019
Der Film hatte keine Handlung war absolut hirnrissig und eine pure Zeitverschwendung. So eine Verschwendung für die vielen guten Schauspieler. Ein absoluter Reinfall.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 15. Oktober 2019
Warum findet Tarantinos Meisterwerk bei der breiten Masse und vor allem außerhalb der Staaten wenig Anklang?

Für mich ist Once Upon a Time in Hollywood ein Meisterwerk!
Warum?
Dieser Film ist ein absolutes Muss für jeden Kinoliebhaber. Vorweg selbst ein schlechter Tarantino ist besser als das Mittelmaß was uns heutzutage geboten wird im Lichttheater.
Aber Once Upon a Time in Hollywood ist vielmehr als nur Mittelmaß. Es ist die erneute Sternstunde eines der begnadetsten Regisseurgenies der Welt.
Tarantino malt sich sein Märchen im Jahre 1969 mit so viel Präzision und Liebe, sodass es einen fast erschrickt, dass dieser Film 2019 gedreht wurde und zwar nicht vor dem Greenscreen.
Tarantino schafft es den Flair und das Lebensgefühl des Ende der 60er perfekt einzufangen. Die Kulissen und die Garderobe suchen seinesgleichen, niemals zuvor wurde das Jahr 1969 so detailgetreu und schön dargestellt auf der Leinwand. Der Soundtrack ist für mich persönlich der beste den ein Tarantinofilm je hatte und man bedenke dabei, dass mit dem Namen Tarantino ein genialer Soundtrack einhergeht. Man bedenke auch, dass ich diesen Soundtrack sogar über den von Pulp Fiction, Kill Bill und dem unterschätzten Jackie Brown stellen würde. Das Duo Rick Dalton (Leonardo DiCaprio) und Cliff Booth (Brad Pitt) wird mit ziemlicher Sicherheit Kultstatus erlangen und kann sich mit Vincent Vega und Jules Winnfield messen. Was gibt es schöneres als diesem Duo 3 Tage in ihrem Leben zu folgen. DiCaprio spielt nach „The Revenant“ wieder einmal fulminant auf und begeistert mit seiner Darstellung eines heruntergekommenem Serienstars. Spätestens wenn DiCaprio als Schauspieler einen anderen Schauspieler mimt, der gerade wiederum in den Charakter eines Bösewichts schlüpfen soll und dabei als Schauspieler, den er darstellt, versagt, ist dieser Film absolut sehenswert und genial.
Aber damit nicht genug.
Auch Brad Pitt feiert nach den letzten Seuchenjahren seit „Killing them softly“ wieder seine Auferstehung. Er brilliert als cooler Stuntman, der immer einen Spruch auf den Lippen hat und bildet den perfekten Sidekick zu DiCaprio, wobei er zum heimlichen Liebling des Publikums moniert.
Auch die Kameraführung( z.B. die Saloonszene) ist einsame Spitze und man merkt dem Film an, dass Tarantino wieder zu seinen alten Cutmustern zurückgekehrt ist.
Letztendlich bietet der Streifen auch wieder ein Finale a-la-Tarantino, wofür schon allein der Film sehenswert ist.
Doch Tarantino bietet so viel mehr als nur ein fulminantes Finale. Er rekonstruiert seine 1969er, verneigt sich vor der Zeit, dem Kino im Ganzen und vor allem auch vor Sharon Tate.

Doch warum funktioniert dieser Film bei vielen nicht und wird derart schlecht bewertet?
Es hängt größtenteils mit 3 Arten von Erwartungen zusammen.


1.Die Erwartungen an den Regisseur

Der Name Tarantino steht für etwas. Es ist ein absolutes Qualitätssiegel unter Filmbegeisterten. Jeder seiner Fans stellt sich selbst über dem Mainstream, dem Schrott der teilweise im Kino läuft, den Prequels, den Sequels, der nächsten Marvelverfilmung.
Die Erwartungen sind riesig!
Er hat mit Pulp Fiction einmal die Filmwelt verändert und jeder erwartet, dass er es wieder tut. Er wird sich wie Falco nach Rock me Amadeus immer mit seinem größten Erfolg messen müssen. Eine große Bürde.
Doch es gibt auch das junge Publikum. Sie sind erst durch Inglorious Basterds und Django Unchained mit Tarantino warmgeworden, aber können teils mit Pulp Fiction weniger anfangen.
Once Upon a Time in Hollywood ist wie auch schon teilweise Hateful 8 wieder eine Rückkehr zu den Wurzeln seiner Karriere.


2.Die Erwartungen an den Film

Die ganze Thematik um Sharon Tate und den Manson Morden haben aufhorchen lassen und die Marschroute für den Film gelegt.
Doch wer die erste offizielle Inhaltsangabe gelesen hat, dem sollte aufgefallen sein, dass auch schon dort Sharon Tate nur eine Nebenrolle zukommt und es in aller erster Linie um die Buddystory rund um diCaprio/Pitt im alten Hollywood geht. Sharon Tate wird in dieser offiziellen Erklärung eben nur als Nachbarin von Rick Dalton angekündigt und diese Rolle kommt ihr so auch im Film zu. Die Manson Morde sind mehr die zeitliche Einordnung als der zentrale Aspekt der Story.
Ich tue mich immer damit schwer Filme zu vergleichen, da der Vergleich immer hinkt, aber Hitler hat z.B. in Basterds auch kaum Screentime. Warum sollte ihn nun Manson bekommen?


3.Die Erwartungen im Film

Tarantino spielt den ganzen Film über mit den Erwartungen der Zuschauer. Dafür setzt er aber voraus, dass wir als Zuschauer wissen was damals wirklich geschehen ist.
In den Staaten kennt die Geschichte von Manson jeder, hierzulande leider nicht. Wer die Wahrheit nicht kennt, erkennt nicht die Gefahr, welche die Hippies oder die Spahn Ranch ausstrahlen.
Natürlich kann man hier argumentieren, dass es dann die Aufgabe eines Regisseurs sei diese Vorgeschichte aufzugreifen und zu erläutern für die Unwissenden. Aber in diesem Fall muss man sich in die Amis hineinversetzen. Für sie ist es selbstverständlich Manson mindestens genauso gut zu kennen wie Hitler.

Viele erwarten bei Tarantino viel Blut. Das gibt es in den ersten zwei Stunden nicht...sind sie deswegen langweilig? Keinesfalls!
Der Fokus wird auf die einzelnen Szenen im Leben von Dalton und Booth gelegt, sowie auf die, den Raum erhellenden Gestalt der Sharon Tate. Nie zuvor hatte ich so viel Spaß Leuten beim Autofahren und Fernsehen glotzen zu zuschauen.
Tarantino weiß, dass sein blutiger Ruf ihm voraus eilt und gibt dem Zuschauer am Ende mit den Worten -And now, what you’ve been waiting for- das blutige Ende a-la-Tarantino.

Fazit:
Tarantino perfektioniert die Ausschreibung seiner Charaktere wodurch er fast gänzlich auf eine Story verzichten kann. Er schafft es mit den Erwartungen des Publikums zu spielen und belohnt diese, welche sich trotz Zeiten der Schnelllebigkeit und des Handys auf den Film einlassen können mit einem der größten Finals der letzten Jahre.
Brad Pitt und diCaprio machen zusammen so viel Spaß, dass man am Ende des Films trotz 2 1/2 Stunden wehmütig reinschaut, wenn man aus dem Märchen Tarantinos herausgerissen wird.
Während euch nichts anderes übrig bleibt als diesen Film sich anzuschauen, bleibt mir nichts anderes übrig als auf den angekündigten 4 1/2 stündigen Directors Cut zu warten um noch mehr Einblicke, als in den bisherigen „langweiligen“ (Achtung Meinung vieler!!!) 2 Stunden in der Kinofassung, in die Tage meiner witzigen und saucoolen Helden zu erhaschen.
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 7. Oktober 2019
Schlechtester Film seit langem! Schade das im Film Stars mitgespielt haben wie Brad oder der Leonardo! Film ist einfach unübersichtlich und man kann es nur schwer begreifen um was es überhaupt handelt! Einfach Inhaltslos!!!
niman7
niman7

931 Follower 616 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 6. Oktober 2019
Es gibt wohl kaum einen Regisseur, der die Zuschauer so spaltet, wie es Quentin Tarantino tut. Dass er es mit seinem neuesten Film "Once upon a time in Hollywood..." das wieder geschafft hat, spiegeln hier wohl auch die FS-Kritiken wieder. Die einen finden ihn schnarchend langweilig, die anderen feiern ihn.
Mir dagegen hat der Film großartig gefallen- ich kann aber auch verstehen, wenn sich viele langweilen.
Was ich jedoch nicht nachvollziehen kann, ist die Behauptung, der Film hätte keine Handlung...
Hollywood im Jahre 1969: Nicht nur die Filmbranche, nein, das ganze Land befindet sich im Wandel. Die Hosen werden immer kürzer, für sein Land im Krieg zu kämpfen, ist nicht mehr patriotisch und die Westernfilme interessieren keinen mehr...
So musste auch die einst erfolgreiche Westernserie "Bounty Law" von Rick Dalton (Leo Dicaprio) dran glauben. Der in die Jahre gekommene Schauspieler versucht nun vergeblich gemeinsam mit seinem Stuntdouble Cliff Booth (Brad Pitt) Fuß in Hollywood zu fassen. Zitat von Rick: "man mietet in Hollywood kein Haus, man kauft es! Damit jeder weiß, dass man lange bleiben möchte".
Sein letzter Strohhalm ist der erfolgreiche Produzent Marvin Schwartz (Al Pacino). Auch wenn dieser sich als großer Rick Dalton Fan entpuppt, bietet er ihm lediglich die Option an, nach Italien zu fliegen um dort die verpönten Italowestern zu drehen.
Parallel zu der Geschichte, erhält Rick prominente Nachbarn in Form der Newcomerin Sharon Tate (Margot Robbie) samt Regisseur Roman Polanski- der in aller Munde ist...und die Manson-Bande streift auch noch in der Gegend herum.
Wie eingangs erwähnt, kann ich nachvollziehen, wenn man sich von dem Film gelangweilt fühlt. Tarantino verlangt von seinem Zuschauer nämlich enorm viel ab. Man muss nicht nur eine gewisse Vorliebe für das Medium Film mitbringen, nein, man muss sich auch bestens mit der schwierigen Zeit von 1969 auskennen. Filmzitate, Filmtitel, Filmschauspieler, Regisseure, usw- werden einem im Minutentakt um die Ohren gehauen. Oft sind es aber nicht nur große Klassiker, die man kennen sollte (Rosemaries Baby von Polanski), sondern auch viele kleine Werke. Tarantino ist wohl der größe Filmfan auf diesem Planeten und das spürt man auch in jeder Szene. Sein Werk ist ähnlich wie Chazelle´s La La Land. Er ist eine Verneigung vor dem alten Hollywood. QT zeigt aber auch die Schattenseiten. Beispielweise wie schnell eine Karriere enden und man in Vergessenheit geraten kann. Der fiktive Schauspieler Rick Dalton war einst aus der TV-Landschaft nicht wegzudenken. Es gab sogar Brotboxen mit seinem Abbild! Nun interessiert sich keiner mehr für ihn und er muss sich mit billig produzierten B-Filmen über Wasser halten. Dass er schauspielerisches Talent mit bringt, beweist er auch am Set.
"OUATIH" geht sage und schreibe 3 Stunden. Natürlich plätschern viele Szenen vor sich hin. Es wird durch die Gegend gefahren (berühmte Kameraarbeit von QT), in Restaurants gegessen und ganz viel geredet. Für die meisten wirkt dies wahrscheinlich belanglos und wirr zusammengeschnitten. Für mich war das ein schöner, intensiver Einblick in den Berufsalltag. QT erzählt hier auch aus der Sicht seiner Kindheit. Neben all den Szenen, hat der Film auch sehr viele kultige Szenen. Den meisten wird wohl die Bruce Lee Szene in Erinnerung bleiben. Ein Zweikampf zwischen Lee und Booth sorgt für extrem viele Lacher. Sehr unheimlich, wird es, wenn Booth die ehemalige Westernranche von Georg Spahn (Bruce Dern) besucht...Dicaprio kann in einigen Szenen beweisen, was für ein fantastischer Schauspieler er doch ist. Die schiere Verzweiflung in ihm, wenn er seinen Text verhaut und anschließend im Wohnwagen sein Glas gegen die Wand schmettert, nimmt einen den Atem. Zwischendurch darf er auch einen bösen Cowboy spielen, was verdammt cool wirkt. Daneben darf Pitt zeigen, dass er im hohen Alter, noch bestens in Form ist. Sein Booth ist eine coole Socke und eigentlich stets ein Szenendieb. Der echten Tate ereilte leider ein grausames Ende. QT widmet ihr sehr viel Zeit und schenkt ihr eine wunderschöne Szene. Eine Szene, die der damaligen Schauspielerin, der eine große Karriere prophezeit wurde, würdig ist. Robbie spielt diese engelsgleiche Figur so fabelhaft. Ihr Lächeln, lässt einen vergessen, was ihr wohl am Ende passieren wird...
FAZIT: QT´s neuestes Werk ist ein Geschenk an alle Filmfans. Es gibt so viel zu entdecken, er verspürt so viel Coolness, DiCaprio und Pitt sind ein absolut fantastisches Duo, Robbie war ebenfalls die perfekte Wahl und die lange Filmdauer geht so schnell vorbei. Ich habe ihn sogar 2x gesehen und beim zweiten Schauen, fand ich ihn gar besser. Ich habe mich regelrecht auf einzelne Szenen gefreut. Was den Streifen von einer vollen Bewertung hindert, ist, dass QT es mit Zitaten übertreibt und ein enormes Vorwissen abverlangt. Es gibt die eine oder andere Stelle, die einem aus dem Geschehen reißt, da man überlegen muss, welchen Film er wohl gemeint hat.
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