Once Upon A Time... In Hollywood
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Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 4. Oktober 2019
Also der Film ist toll geschauspielert, und toll gemacht. Ich mag ihn aber nicht so . Er hat leider einfach schlicht keine Handlung. Das ist die erste Stunde noch OK. Dann beginnt es mich leider zu langweilen und es wird richtig anstrengend. Es zieht sich wie Kaugummi. Aufheller in der Mitte ist noch mal die kleine Westernheldin. Bester Gag des Filmes Töte mich schnell Ringo sagte der Gringo.. Aber bei aller Coolness ein Film benötigt eine Handlung
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 27. September 2019
FILM:
Auf der großen Leinwand zog er die Kinobesucher in sein Bann und machte unglaublich viel spaß einfach mega Stark von Quentin Tarantino.

Schauspieler:
Brad Pitt hat sehr cool einfach mega gespielt.

Leonardo DiCaprio wie immer spitzenmäßig gespielt er ist und bleibt der stärkste Schauspieler Hollywoods.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 22. September 2019
Die Wahrheit ist bei Quentin Tarantino noch nie viel Wert gewesen. Auch hier nicht. Gut, das ist Künstlerische Freiheit und in diesem Fall genial.
Aber fange ich am Anfang an. Der Film erzählt die Geschichte von zwei abgehalfterten Schauspielern in Hollywood 1969. Eine neue Film Ära ist im vollen Gang, niemand interessiert sich mehr für den einstigen Westernstar. Sehr gut inszeniert und Bild gewaltig zieht einen der Film in seinen Bann. Der Geschichte um den Mord an Sharon Tate rückt zugegebenermaßen in den Hintergrund, aber was soll es. Lieber schaut man sich die wunderschönen Bilder an. Ein paar Fehler in den Restaurant namen in L.A. (es heißt „Das Schnitzelhaus“ nicht „der Schnitzelhaus“) fielen mir auf, aber was soll’s.
Wie immer schafft er es die Spannung bis ins Unendliche zu steigern, vor allem auf der Farmszene, wobei nichts passierte. Dafür war die Gewalt wie immer, so böse das klingt, amüsant.
Kommen wir aber zum Genialen Schluss, jedenfalls in meinen Augen. spoiler: Nicht Tate wird umgebracht, nicht unsere Hauptdarsteller, sondern unsere eigentlichen Mörder.
Und gerade als man denkt jetzt geht es los, ist der Film zu ende. Dies wird manchen nicht gefallen, mir schon. Denn letztendlich geht es um Mord und wie setzt er ihn um, in dem der Zuschauer unbefriedigt aus dem Kino geht. Denn Mord ist immer unbefriedigend.
squashplayer
squashplayer

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3,5
Veröffentlicht am 15. September 2019
Dieser Tarantino-Film ist etwas anders als seine üblichen Filme. Es gibt weniger Action, aber dafür mehr Gespräche. Das ist nicht jedermanns Sache. Da mir die Tarantino-Dialoge, von denen es z.B. in "The Hateful Eight" in der Blockhütte auch sehr viele gab, aber immer gut gefallen, fand ich es nicht so schlimm.

Generell würde ich den Film als Milieustudie der Filmindustrie der 60er Jahre bezeichnen. Es geht um Existenzangst, Druck, ständiges sich-Anbiedern-müssen, Westernhelden, aber auch um das Lebensgefühl der 60er. Er ist auch ein Generationenporträt.

Es geht um einen zweitklassigen Filmstar, der einige mittelmäßige Erfolge hatte, der aber nun keine lukrativen Angebote mehr bekommt. Mit dabei ist immer sein Stuntman, der allerdings schon länger nicht mehr als solcher arbeitet. Unterm Strich also die prekäre Situation von 90% der Schauspieler in Hollywood.

Der Film ist aufwändig inszeniert und die Stimmung des L.A. der 60er kommt gut rüber.

Allerdings hat der Film auch einige Schwächen. So z.B. wirken einige Gags konstruiert und lasch. Der Sprecher mit der sonoeren Stimme aus dem Off klingt oft bedeutungsschwanger, erzählt aber nur Banalitäten, die eigentlich nicht der Erwähnung wert sind und den Zuschauer nicht interessieren. Insgesamt ist die Story eher solides Mittelmaß, da gab es von Tarantino schon besseres.

Unterm Strich fand ich den Film aber unterhaltsam. Er ist gut, aber er reißt einen nicht vom Hocker.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 12. September 2019
Umso länger ich über den Film nachdenke, umso besser gefällt er mir. Ich fand es wahnsinnig faszinierend in das Hollywood der späten 60er abzutauchen. Über die Ausstattung und die Kulissen braucht hier gar nicht erst gesprochen zu werden, denn die Welt, die der Film erschafft, wirkt unfassbar homogen.
Einige Kritikpunkte kann ich wirklich nachvollziehen, wie beispielsweiße das Brechen mit filmischen und drehbuchtechnischen "Gesetzen". Aber wie sagte der berühmte Drehbuchautor Robert Mc Kee noch sinngemäß? “Anxious, inexperienced writers obey rules. Rebellious, unschooled writers break rules. Artists master the form.” Tarantino versteht zweifelsohne diese Regeln, bricht sie aber (wie übrigens in vielen seiner anderen Filme auch) bewusst, um so u.a. einen Erwartungsbruch zu erzeugen. Allgemein wird oft Spannung aufgebaut, die dann aber nicht zu erwarteten Höhepunkt kommt. Viele sind kein Fan davon, was ich durchaus verstehen kann. spoiler: (SPOILER: Ich aber halte die Szene auf dem Manson Gelände für eine der am spannensten inszenierten Szenen aus den letzten Jahren.)

Andere Kritikpunkte kann ich aber nicht nachvollziehen. Beispiel: Margot Robbie. Die Rolle dieser hochtalentierten und bewährten Hollywoodgröße ist keinesfalls unnötig und ergibt im Gesamtbild durchaus Sinn. Für mich fungiert sie zum einem natürlich als Verbindung zu den Manson Morden spoiler: (SPOILER: auch hier wird wieder mehrfach mit dem Erwartungshorizont gespielt)
, zum anderen aber auch als Gegenbild zu dem Schauspieler Rick Dolton. Sie, als aufstrebender Star und er, als eher untergegangene Größe, der das "neue" Hollywood noch nicht wirklich verstanden und den Übergang verpasst hat. Die wird meiner Meinung nach auch gut durch die Szene mit den beiden roten Autos an der Ampel veranschaulicht. Der eine ein hübscher, neuer Wagen, der andere ein älteres und heruntergekommenes Modell.
Insgesamt glaube ich, dass dies einer von den Filmen ist, den man nur lieben oder hassen kann. Ich meinerseits liebe den 9. Film Tarantinos.
Klar kann man argumentieren und sich fragen, wie man den Film sehen würde, wenn er nicht von Tarantino wäre, aber ein Monolog hierüber ist hier fehl am Platz.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 9. September 2019
Das ist das geile an Tarantino-Filmen: Entweder man liebt sie oder man hasst sie. Und bei „Once Upon A Time in Hollywood“ zeigt sich das ganz besonders: Natürlich hat dieser Film längen und selbst ich habe die Sinnhaftigkeit einiger Sequenzen hinterfragt, aber je länger ich über den den Film als Ganzes, und zwar sowohl das 60er-Jahre-Setting, die unvergleichlichen Dialoge und das Facettenreichtum usw. nachgedacht habe, desto mehr ist mir klar geworden: das ist ein Meisterwerk Tarantinos, welches trotzdem ein Großteil derer, die diesen Film gesehen haben enttäuscht, da es nicht diese klassischen Blockbuster-Erwartungen vieler erfüllt, sondern Tarantino wieder ganz gezielt etwas einzigartiges kreiert, was es so noch nie zu sehen gab.
Ich kann jedem, der sich bereit fühlt sich auf eine lange magische Tarantino-Reise zu begeben, diesen Film wärmstens ans Herz legen.

P.S.
4,5 statt 5 Sterne gibt es wegen einiger meiner Meinung nach nicht notwendigen Längen in diesem Film.
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 9. September 2019
woher bekam dieser Film diese guten Kritiken? Für mich der letzte Schwachsinn. Handlung ist unterirdisch.
Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 5. September 2019
Filmstarts, ich lese eure Seite seit vielen Jahren echt gerne, aber frage mich grade was hier für eine Dissonanz entstanden ist. Ihr gebt diesem Film eine 5? Mal im Ernst. Künstlerisch? Dann vielleicht. Keine Ahnung, ich bewerte das eher aus "Normalo"-Sicht. Tarantino-Filme sind super. Aber bei diesem Film habe ich mir 2/3 der Zeit gewünscht, dass er ENDLICH zuende geht. Nein, ich bin nicht der Typ, der den tieferen Sinn von Filmen nicht checkt. Sorry, aber ich glaube grade dieser Film wurde eher für eine Minderheit produziert als um die breitere Masse zu begeistern. "Entertainment" gab es die letzten 20 Minuten. Bitte überdenkt nächstes mal, wenn ihr einem Film eine 5 gibt, weil das doch eine besondere Bedeutung hat, Danke!
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 2. September 2019
Also ich gehe ja ins Kino wenn ich einen Film mit einer tollen Story sehen will. Eine Story, mit Charakteren mit denen ich mitfiebere und mit denen ich mich im guten wie im schlechten identifizieren kann.


Tarantinos Filme waren jetzt noch nie wirklich für eine klassische Story bekannt. Und nach dem mittelmäßigen Django Unchained habe ich Hateful Eight komplett sausen lassen, da ich einfach kein Interesse mehr an seinen selbstrefenziellen Dialogen und Charakten gefunden habe. Alle einfach zu cool um wahr zu sein...


Dann hab ich aber gehört dass Tarantino einen Film über das alte Hollywood und die Manson-Morde machen wollte, was sich richtig spannend angehört hat.

Filmstarts zückt 5 Sterne und dann vertraue ich dieser Seite doch noch einmal.


Tjoa...Film vor 3 Tagen geschaut und ja...tolle Optik, tolle Kameraarbeit, tolle Schauspieler, teilweise coole Dialoge aber trotzdem ein Film zum vergessen - weil einfach belanglos. Ich dachte man sieht mehr über die Manson-Morde bzw. die Family wird mehr in die "Story" miteingebunden. Man sieht Sharon Tate stundenlang zu wie sie Musik hört, Filme schaut etc. nur um am Ende verschont zu bleiben. Mir ist schon klar, dass Tarantino bewusst die Erwartungen umgekehrt hat aber das ist doch schon eine ziemliche Mogelpackung. In dem sowieso Karikatur-haften Inglorious Basterds Hitler und Göbbels abschießen zu lassen passt ja irgendwie noch, aber hier fand ich es doch arg enttäuschend die Geschichte neu zu schreiben. Brad Pitt ist soooo cool, dass nichts aber auch absolut NICHTS ihm etwas anhaben kann. Wow, was für eine Spannung.


Dabei hat der Film ja gute Szenen wie bspw. Die Ranch der Manson-Family wo wirklich mal so etwas wie Spannung aufkommt oder die Schauspiel-Szenen mit DiCaprio. Inszenieren kann Tarantino, und auch aus den Schauspielern besondere Leistungen herauskitzeln, aber eine kohärente Story auf keinen Fall.


Dieser Film ist am Ende pures Stückwerk. Und ich verstehe bis heute nicht, dass alle Kritiker - Sorry - immer einen St*nder in der Hose kriegen wenn Tarantino irgendetwas abliefert. Er könnte auch einfach 10 Minuten lang filmen wie Hundefutter aus der Dose rutscht und alle würden es abfeiern.


Die Klasse eines Pulp Fiction, Reservor Dogs oder Jackie Brown fehlt einfach.
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 2. September 2019
Wir hatte uns auf einen guten Quentin Tarantino Film gefreut. Ohne groß Kritiken zu lesen sind wir gut gelaunt ins Kino.
Allerdings haben wir das Kino gelangweilt, verärgert und maßlos Enttäuscht verlassen. "Django" ist ein wirklich sehr guter Film von Quentin Tarantinp, so waren die Erwartungen hoch bei uns. Zugegeben, die Filme zwiaschen Django und Once upon a time, hatten mir, auch schon nicht mehr gefallen. Aber sooo Inhaltsleer wie "Once upon a time in Hollywood" ist, waren auch diese nicht. Stundenlange Einstellungen auf dem Körper der Schauspielerin Margot Robbie die Sharon Tate darstelle, ließ in mir nur den Gedanken aufkommen, dass Quentin diese Frau sehr schön findet.
Dieser Film, nimmt den Zuschauer nicht mit, die Geschichte ist sehr langatmig und langweilig, so wie sie hier erzählt wurde. Und dann am Ende die übliche grenzenlose Prutalität, die, wenn sie vom Thema getragen ist, ja noch akzeptabel ist, wie in Django, aber hier einfach nur eckelhaft und wiederlich erscheint. Ich bin super enttäuscht, vor allem, dass dieser Film noch gefreiert wird. Einzig und allein war schön anzusehen, das Flair dieser glamourösen Zeit der 60 und 70 Jahre und natürlich das Talent der herausragenden Schauspieler Leonardo diCaprio und Brad Pitt. Wobei ich nicht verstehen konnte, dass sie sich für so einen Film her gegeben haben.
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