Neueste Kritiken: Once Upon A Time... In Hollywood - Seite 7
Once Upon A Time... In Hollywood
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Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 30. August 2019
Wieso konnte dieser Film in die Kinos gelangen? Es gibt zum Ende des Films ca. 10 Minuten die etwas Spannung aufkommen lassen. Der Rest des Films ist eine langweilige Aufreihung belangloser Szenen. Geh in Rente lieber Quentin....bitte. Ooopss eingeschlafen....Gähnn
Die Welt des Films ist eine, deren Möglichkeiten prinzipiell unbegrenzt sind. Es lässt sich alles machen, alles ausprobieren, und damit meine ich jetzt nicht vorrangig die am Computer generierten alternativen Kulissen aus Welten, die über Zeit und Raum erhaben sind. Damit meine ich auch die Möglichkeit, Geschichte zu manipulieren, sie zu verzerren oder ganz anders aussehen zu lassen. Damit meine ich auch, Aggressoren zu bannen oder Schreckliches im Nachhinein zu verspotten. Film schafft Veränderung, wo sich nichts mehr verändern lässt. Und nimmt Rache, wo Rache noch Sinn macht. So wie bei Quentin Tarantino. Denn der in den 60er und 70ern aufgewachsene Sonderling, der macht nämlich genau das: Vergeltung üben. Das hat er schon bei Inglourious Basterds getan, als wohl einziger Filmemacher, der den Mut gehabt hat, ein heikles Thema wie den Nationalsozialismus von ganz anderer Seite anzugehen, nämlich nicht im Sinne von Aufarbeitung und Information, sondern mit dem irren Vorhaben, dieses Trauma zu enttraumatisieren, in dem er die Geschichte einfach soweit verbogen hat, damit etwas völlig anderes entstehen kann. Um damit die in Stein gemeißelte Resignation vor dem Fürchterlichen zu brechen.
Weiterlesen auf FILMGENUSS unter https://filmgenuss.com/2019/08/30/once-upon-a-time-in-hollywood/
Langweiligster Film des Jahres Wir sind große Fans der Quentin Tarantino Filme und sind mit großer Vorfreude ins Kino. Der Film geht 160 Minuten wovon gefühlt 120 Minuten nur Geplänkel mit kleinen Schmunzlern ist. Die Bruce Lee Scene ist großartig und auch am Schluss sind 20 Minuten sehenswert. Aber davor und dazwischen einfach nur sinnlose! Wirklich schade.
Die knapp drei Stunden werden nie langweilig, es gibt immer etwas zu entdecken und zu erinnern. Da hat jemand mit viel Liebe seine 60er Jahre-Erfahrung auf die Leinwand gebracht und das Ganze in einen schönen Plot verbunden. Unbedingt sehenswert
Dieser Film ist der schlechteste, den ich je gesehen habe. Hat mit Quentin Tarantino Filme nichts zu tun, im CineStar Bremen verkniff sich das Publikum Buhhh Rufe... ich bin sehr enttäuscht- nicht ansehen, auch in 2 Monaten im "Free TV" Zeitverschwändung....hätte lieber Unkraut bei 30 Grad gejähtet bzw. Sharknado oder Downtown Abbey mit meinen Action verwöhnten Freunden gesehen-Downtown Abbey ist ein kranker Psycho Actionthriller im Gegensatz zu diesem... keine Ahnung....man sollte Once Upon A Lifetime noch nicht einmal Film nennen! Basta
Ich fasse mich - im Gegensatz zu dem Film - kurz: Technisch gesehen brilliant, auch schauspielerisch ziemlich gut. Aber ansonsten langweilig, langatmig, inhaltlich nervend und deprimierend, selbsthuldigend und schließlich - wie bei diesem Regisseur nicht anders zu erwarten - gewalt- und blutgeil (das muss spritzen!). Während der Vorstellung gab es bereits Publikumsabwanderungen und ich war froh, als es endlich zu Ende war. Und das Ende habe ich auch nicht verstanden. Durfte Sheron Tate nicht ermordet werden, weil Polanski den QT zu verklagen drohte?
Unser Kinosaal hatte 240 Deckenplatten. 6 Leute haben das Kino während dem Film verlassen. Es war sooooo langweilig. Wieso? Wieeeso bin ich nicht einfach gegangen!? Die Frage kann ich mir selbst nicht beantworten. Genauso wie den Sinn des Films. Keine Handlung, sinnfreie Szenen.. ich komm nicht darauf klar was da los war..
Zuerst einmal: Ich finde Tarantino klasse - normalerweise! Pulp Fiction, Kill Bill, Sin City und Inglorious Bastards sind z.B. Filme die ich immer wieder schauen kann. Django fand ich etwas schwächer aber immer noch ein guter Film. Dann kamen die Hateful Eight - habe ich einmal geschaut, war sicher keine Katastrophe aber irgendwie hat die Story bei mir nicht richtig gezündet. konnte ich nichts mit anfangen. Aber das ist schließlich Geschmacksache und man kann nicht immer jeden Film gut finden. Also habe ich Once Upon A Time in Hollywood geschaut. Was soll ich sagen. Gute Schauspieler mit guten Leistungen, Kameraführung, Atmosphäre des Hippie-Hollywoods - alles gut. Es gibt auch ein paar wirklich gute Szenen - das Ding mit Bruce Lee war genial - aber irgendwie das Gleiche wie bei den Hateful Eight - der Funke ist nicht übergesprungen, die Story hat mich nicht wirklich gefesselt und war teilweise scheinbar gar nicht vorhanden. Alles dümpelt so vor sich hin, man wartet immer auf eine krasse Wendung wie z.B. die Wende vom Road Movie zum Vampirmovie bei From Dusk Till Dawn - die kommt aber leider nicht! Natürlich könnte ich das jetzt von der künstlerischen Seite angehen und mir sagen: Hey, Du hast es vielleicht nicht verstanden und der tiefere Sinn ist Dir entgangen. Kann sein, aber wenn ich mich bei einem Film, der unterhalten soll, anstrengen muss um positive Sachen zu erkennen, dann ist da was falsch gelaufen! Insgesamt so ein Film, den man schaut aber dann nicht wieder schauen muss. 5 Sterne sicher nicht - eher magere 2-3! Von der alten Größe des lieben Quentin habe ich leider zum zweiten Mal hintereinander nichts mitbekommen. Schade!
"Once Upon a Time ... in Hollywood" von Quentin Tarantino erzählt zwar keine Geschichte im eigentlichen Sinn, besticht aber durch stimmiges Zeitkolorit als Hommage an die Hollywoodfilme der ausgehenden 60er Jahre. Wer eine spannende Handlung erwartet, dürfte also enttäuscht sein und sich in dem Film langweilen. Aber wer sich darauf einlässt, ein Stück Filmgeschichte und ein Stück amerikanische Geschichte mit viel Liebe zum Detail und großartigen Schauspielern zu sehen, dem dürfte der Film genauso gefallen wie mir.
Es schadet aber definitiv nicht, bereits mit ein wenig Vorwissen zu den Hintergründen der Manson-Family und den von einigen ihrer Mitglieder verübten sogenannten Tate-Morden zu haben, wenn man den Film sieht. Sonst versteht man die Anspielungen kaum. Und generell zu wissen, wer 1969 in Hollywood angesagt war, wie es um das Genre Western zu der Zeit bestellt war (nicht gut) und eine gewisse Sympathie für alte Westernserien wie Bonanza ist dem Filmvergnügen ebenfalls zuträglich.
Außerdem würde ich davon abraten, den Film in einer Spätvorstellung zu sehen - er ist halt sehr ruhig erzählt, es passiert vordergründig kaum etwas und dann ist er einfach sehr lang (inklusive Werbung und Trailern über 3 Stunden) - da ist die Gefahr groß, einzuschlafen, und einen richtig gut gemachten Film zu verpassen.
Fazit: Lohnt sich für Cineasten mit Faible für popkulturelle Geschichte!
Bester Film von Tarantino mindestens seit Pulp Fiction. Ich war schon sehr lange nicht mehr so begeistert von einem Film. Hier stimmt einfach alles: Die Schauspieler, bis in die kleinste Nebenrolle perfekt besetzt, das Set-Design, unfassbar gut wie hier 1:1 die End-60er abgebildet werden, der Soundtrack, und wie geschickt mit Erwartungen gespielt wird. Und als Filmfreak bzw. Cineast ist "Once upon a time in Hollywood" einfach ein Meisterwerk und Fundus an Material. Ja, es mag Zuschauer geben, denen das ganze langweilig erscheint, "zu wenig passiert". Bei mir war das Gegenteil der Fall, die 160 Minuten vergingen wie im Fluge und ich habe mich regelrecht in jedes gesprochene Wort, jedes gezeigte Bild verliebt. Leonardo DiCaprio und Brad Pitt sind zudem noch ein Traumpaar zusammen in einem Film. Wer Filme liebt ist hier richtig aufgehoben. Unbedingt ansehen. Wer zwei Stunden mit Geballer berieselt werden will ist hier falsch.