Neueste Kritiken: Once Upon A Time... In Hollywood - Seite 8
Once Upon A Time... In Hollywood
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Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 24. August 2019
Mittlerweile mein neuer Lieblings-Tarantino. Bereits fünf Mal in der ersten Woche gesehen, entdecke jedes Mal noch ne neue Seiten und Facetten, weil der Film so komplex und so vielseitig ist, so viel drinsteckt. Jede Szene ist für sich meisterhaft, aber trotzdem kann man eigentlich keine herausgreifen und sezieren, weil sie nur im Zusammenspiel mit allen anderen Szenen ihre volle Wirkung einfällt. Eine möchte ich trotzdem herausgreifen: die Spahn-Ranch-Horror-Szene mit Brad Pitt ist vielleicht der beste Moment, den Tarantino je inszeniert hat - so voller subtiler Spannung, da ist jeder Horror-Regisseur wahrscheinlich neidisch drauf.
Coolness ist eine Form, aber kein Inhalt, und für sich genommen noch nicht abendfüllend. Endloses und unzusammenhängendes Gequatsche vor schönen Kulissen. Und nicht selten sexistisch. Ein Film zum Fürchten.
Langatmig und langweilig. Die letzen 20 Minuten retten gerade noch den 2 Stern. Meine Frau war stinksauer, weil ich sie überredet habe mitzukommen. Kommt an Pulp Fiction in keiner Weise heran.
Der neunte Film von Quentin Tarantino ist mit wahnsinnig vielen Stars besetzt. Leonardo DiCaprio, Brad Pitt, Margot Robbie und Al Pacino. Es geht um eine wahre Männerfreundschaft. Eine Geschichte über Hollywood, die man so eigentlich selten sieht. Es ist ein Fest für Filmfans. Die Dialoge sind sehr gut ausgefeilt. Für mich ist "Once Upon a Time..in Hollywood" der beste Film von Quentin Tarantino. Konnte mit Pulp Fiction irgendwie nicht so viel anfangen. Dieser Streifen hier könnte in paar Jahren auch zu einem Kultfilm werden.
Ich hatte auf Grund der vielen schlechten Bewertungen nicht viel erwartet und wurde dennoch enttäuscht! Außer zwei unbeschwert aufspielenden Hauptdarstellern und einer stimmigen 70er Jahre Atmosphäre bietet der Film wirklich nichts. Keine nennenswerte Handlung, keine Spannung und wirklich Lustig ist nur die Bruce Lee Szene. Was aber wirklich absolut unerträglich ist, die Länge! Wie kann man so viel Belanglosigkeit nur auf fast 3 Stunden in die Länge ziehen?
Muss mich den vielen negativen Kritiken anschließen. Der Film ist völlig unbedeutend. Es passiert ewig gar nichts. Keine Frage, Q. Tarantino ist ein begnadeter Regisseur. Er kann, wie hier; aus einer Zero-Story einen Film drehen. Tolle Einstellungen, tolles Casting - nur die Story ist merde. Und genau das ist mein Problem: Es bleibt nichts vom Film. Man kann die Stunden gänzlich vergessen. Es ist völlig unbedeutend. Fazit: Ein Film den die Welt nicht braucht.
Meine erste Kritik jemals und dadurch vielleicht nicht mit rotem Faden, aber ich gebe mein Bestes.
Unterteilen würde ich den Film einmal in "Setting", "Acting" und "Story".
Das Setting der späten 60er ist einfach klasse gestaltet, mit viel Liebe zum Detail und gerade die Kameraführung hat es mir angetan. Erfrischend anders als die aktuellen Blockbuster mit ihren harten Schnitten, wird hier lange aus der gleichen Perspektive gefilmt, passend zum Filmsetting. Autos, Häuser, Kleidung und Gebären sind auf den Punkt und sorgen für ein echtes Zeitreise-Feeling.
Das Acting ist das größte Plus, einfach on point und super. Pitt und DiCaprio feuern in ihren Rollen eine Höchstleistung ab und auch die Nebenrollen bringen eine top Performance an den Start. Nur dadurch erreicht der Film seine drei Sterne, andernfalls wäre ich wohl bei nur Zweien gelandet.
Das Problem ist nämlich die Story, die nicht existiert. Ohne Spoiler zu schreiben und allgemein zu bleiben kann ich sagen, dass man als Zuschauer lange auf die Verknüpfung der Handlungsstränge wartet, während man sich öfters fragt, wo der Film eigentlich hin möchte. 161 Minuten wird ein Setting aufgebaut, welches dem Zuschauer keine Idee bietet, was überhaupt passieren könnte. Einige Szenen hätte man auch einfach wegfallen lassen können, denn sie bringen die Handlung nicht voran und werden später auch nicht mehr aufgegriffen. Warum also werden 20 Minuten verschwendet? Wer die wahre Geschichte um den Kern des Films kennt, kann sich vermutlich etwas eher ausrechnen, was noch passieren könnte, aber selbst für diese ist der Weg ein kleiner Irrgarten. Für Zuschauer wie mich, die extra keinen Trailer und keine Details gesehen haben, um sich überraschen zu lassen, erschließt sich der Film erst in der letzten halben Stunde und auch dann nur unzureichend. Das Ende, in nun typischer Tarantino Manier, ist unterhaltsam, aber auch irgendwie aus der Luft gegriffen und abrupt an den Film angehängt. Mein erster Gedanke bei Abspann war, und dies tut mir fast weh, "Wäre es kein Tarantino, fände ich ihn wohl kacke".
Alles in allem rettet Tarantino mit seiner Qualität fürs filmische Detail und mit Hilfe einer klasse Besetzung in Topform aber einen inhaltlosen und zu langen Film, der die Zuschauer spalten wird. Mich und meine Begleitung konnte er jedenfalls nicht vom Kinosessel reißen.
Dieser Film ist eine Frechheit. Sowas langweiliges hab ich ja noch nie gesehen. Ich bin im Kino zweimal eingenickt. Solche Filme müssen von der Kinoleitung gesperrt werde.
Die wenigen dramaturgischen Schwächen/inhaltliche Längen sind nicht zu übersehen, keine Frage, Tarantino ist hin und wieder cineastisch zu verspielt, dennoch summa sumarum bleibt fast nach 2,5 Stunden verblüfft in seinem Kinosessel zurück und wundert sich über den Sinn dieses absoluten Meisterwerk. Den Film ist viel mehr als nur eine Zeitreise, sondern vielmehr eine vielschichtige Interpretation über die Filmindustrie der 60er Jahre und ihre Karrierenaufstiege in Hollywood. Sinnbildlich dafür ist die letzte Metapher mit dem geöffnetem Tor, wobei der Weg des Schauspielers stets nur über das Tor des Regisseurs "nach oben" führt. Die letzten 30 Minuten sind an Spannung nicht zu überbieten, der Schluss ist einfach legendär, Musik, Humor, Dialoge, Gewaltakt, das ganze Setting ist das, was Tarantino von den ganzen anderen Mainstream-Regisseuren unterscheidet: es war mit das Beste, was ich jemals im Kino gesehen habe, filmhistorisch unvergesslich, auch dank Brad Pitt! So mancher wird sich über den Oscar- und Filmpreisregen dieses Meisterwerks noch wundern!!!