Paulus, der Apostel Christi
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Jerrybalotelli
Jerrybalotelli

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2,5
Veröffentlicht am 2. April 2026
"Paulus, der Apostel Christi" hat natürlich eine schöne Botschaft. Für mich als gläubigen Christen war es wichtig diesem Film mal anzuschauen. Er hat mich inhaltlich schon ein klein wenig enttäuscht und der Inhalt wurde leider nicht spannend erzählt.
Fazit: Eine wichtige Botschaft, denn der Weg ist nur Jesus und seine Gnade und Liebe für uns. Aber liest lieber die Bibel als diesen Film zu schauen.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 23. März 2020
Der Film läßt die Zeit der grausamen Christenverfolgungen unter Kaiser Nero lebendig werden und kommt ganz ohne übertriebenen Pathos und religiöse Verzerrungen aus. Die ungeheuer tiefe Hingabe der ersten Christen, angesichts der täglichen Bedrohung durch Tod und schwerste Folter, und die Zerrissenheit zwischen Liebe und Hoffnung einerseits, und Angst und hilfloser Wut andererseits, werden dem Zuschauer sehr lebendig vor Augen geführt.
Gleichzeitig werden die Römer auch als Menschen mit ihrem eigenen, tief empfundenen Glauben gezeigt. Die vielen Nuancen der verschiedenen Figuren verleihen dem Film aus meiner Sicht sehr viel Tiefe und Glaubwürdigkeit.
Vor diesem Hintergrund trifft der Evangelist Lukas, ein griechischer Arzt, in Rom ein.
Weil der Glaube der jungen, versteckt lebenden christlichen Gemeinde unter der brutalen Verfolgung durch Nero Risse bekommt, will Lukas die Lebensgeschichte seines langjährigen Freundes und Weggefährten Paulus zu Papier bringen, um damit seinen Glaubensbrüdern wieder Mut und Vertrauen in den gemeinsamen Weg zu vermitteln. Im Verlauf der Geschichte wird die besondere Rolle und Bedeutung von Paulus sehr deutlich. Einem Mann, der selbst Christen verfolgt und ermordet hat, und dessen Erweckungserfahrung Ihn zu einem von bedingungsloser Liebe erfüllten Leuchtturm in dieser so dunklen Zeit werden ließ. Denn niemand konnte ihm oder seinen Leuten etwas antun, das er selbst - vor seiner Erweckung- nicht schon anderen angetan hatte. So wird seine tiefe Dankbarkeit und Demut menschlich verständlich. Und auch wenn ich mich schon lange von der Kirche gelöst habe, und institutionelle Religionen für einen Teil des Problems, und nicht der Lösung halte. dieser Film läßt die Zeit und den Glauben der ersten Christen wieder lebendig werden. Und erinnert uns an das, was in unserem Leben, in unseren Kirchen, genauso wie in den christlichen Parteien oft so schmerzlich fehlt.
Das es Mut braucht, mit offenem Herzen auf andere zuzugehen. Das jeder Mensch unser Bruder/unsere Schwester ist. Und das im Zweifelsfall der Tod eines Menschen mit dem Herz in der Hand ungleich viel wertvoller ist, als der mit einer Waffe in der Hand!
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