Neueste Kritiken: Hereditary - Das Vermächtnis - Seite 6
Hereditary - Das Vermächtnis
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Isabelle D.
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1,5
Veröffentlicht am 1. Juli 2018
"Hereditary" von Ari Aster hat mich neugierig gemacht, weil die Kritiker sich auf der einen Seite vor Lob überschlugen, die Zuschauerkritiken hingegen einen unterirdisch schlechten Film versprachen. Und da dachte ich, das wird so ähnlich wie bei "mother!", der Film ist entweder völlig krank, aber gut - oder richtig grottig. Und da ich ja in Besitz einer Kino-Abokarte bin, kostete es mich nichts, das herauszufinden.
Na jedenfalls war ich ziemlich enttäuscht, denn der Film ist bis kurz vor dem Ende durchschnittlich und banal. Die einzigen starken Momente gehören Toni Collette, die als trauernde Mutter, die an ihrem Verstand zu zweifeln beginnt, absolut überzeugt. In diesen Szenen funktioniert "Hereditary" denn auch im Zusammenspiel mit Gabriel Byrne und Alex Wolff sehr gut als Familiendrama. (Auch wenn ich finde, dass Alex Wolff viel zu alt für die Rolle ist, man sieht ihm einfach an, dass er schon 20 ist und keine 16/17 Jahre
Die Gruselelemente funktionieren teilweise auch ganz gut, ich hab mich ein paar Mal ganz schön erschrocken, und die unheimliche Atmosphäre hält zumindest solange an, bis der Film auf sein lächerliches Finale zusteuert. Mich hat sogar das permanente Unglücksgeraune und Bassgedröhne nur ein bisschen genervt, weil ich doch wissen wollte, worauf dieser Film eigentlich hinauswill.
Leider wussten die Macher das wohl selbst nicht so genau. Und so mäandert die Handlung vor sich hin, bis das Ganze dann mit einem Deus-ex-machina-Ende seinen misslungenen Abschluss findet. Immerhin hat der Schluss mir geholfen, mich zu entscheiden, wie ich den Film finde - nämlich schlecht. Weil's aber vorher durchaus starke Momente gibt, erhält er immerhin 1,5 Sternchen.
Fazit: Den muss man sich nicht antun. Wer psychologisch feinsinnigen Grusel in Kombination mit einem Familiendrama sehen möchte, sollte sich lieber den großartigen "Babadook" oder "Das Waisenhaus" anschauen.
selten, dass man sich im Kinosessel festkrallt und gebannt auf die Leinwand starrt. Und sich ständig denkt, "was für ein Psychoterror geht denn hier ab?!". 'Hereditary' überzeugt duch seinen undurchsichtigen Plot - man weiß nie, wohin die Geschichte steuert, ob die nächste Wendung entweder laut und brachial wie ein Vorschlaghammer draufhaut; oder still und leise unter die Haut einzieht, bis sich die Härchen aufstellen. Oder von einer zur nächsten Einstellung zwischen diesen Momenten wechseln. Selbst die Charakterzeichnungen in den ruhigen Momenten erfüllen ihren Zweck, nicht zuletzt, weil wirklich der gesamte Cast überragend agiert. Zum Ende hin gibt es mache Momente, die vielleicht nicht ganz passen wollen - es soll hier nicht gespoilert werden, deswegen bleibt es bei dieser chiffrierten Formel. Allerdings bleibt die Story kohärent. Und das ist für einen Horrorfilm schonmal echt viel! Fazit: nach dem 'Ghostland' Desaster von Laugier ist 'Hereditary' die Blaupause für künftige Horror-Regisseure!
"Hereditary" war ein Film, der mich auch nach dem Kinobesuch noch lange verfolgt hat und beschäftigt hat. Im Kinosaal selbst war der Film schon einzigartig, war ich von dem Film doch schnell in den Bann gezogen, haben sich gerade in den letzten Reihen doch viele lautstark zu dem Film äußern müssen. Besonders eine Gruppe von jungen Frauen, die irgendwann abgeschaltet hat, weil sie dem Film nicht mehr folgen konnten."Hätten wir doch lieber Germanys Next Topmodel geschaut", war danach die Aussage. Das trifft das Problem eigentlich ziemlich gut. "Hereditary" ist kein gewöhnlicher Horrorfilm, wie man ihn erwartet, wie ihn diese Damen erwartet haben. Er ist etwas gänzlich anderes. Der Film verlangt, im Gegenzug zu anderen Horrorfilmen, dass man mitdenkt und sich darauf einlässt. Hier ist der Film schon sehr untypisch. Der Film setzt die ganze Zeit auf seine Atmosphäre und auf den Aufbau der Figuren, bzw. auf deren Beziehung untereinander. Beziehung sind hier ohnehin wichtig. Spielt doch die Bindung zur verstorbenen Großmutter eine wichtige Rolle. Optisch setzt der Film auch wundervolle Akzente, ist der doch Stilvoll und zeitgleich trotzdem erschreckend. Die kleinen Miniaturhäuser, die Mutter Annie erbaut, stehen natürlich symbolisch auch für das Theater, welches hier vollbracht wird. Wir sind alle nur Marionetten, die Fremdgesteuert werden. Aber auch so setzt der Film, besonders in der ersten Hälfte kaum auf Horror, oder auf Ekel. sondern viel mehr auf eine unheimliche und beängstigende Atmosphäre, die schon nach einer halben Stunde in den Twist endet, der den ganzen Film nun prägen soll. Gerade diese Szene bleibt unvergessen und brennt sich ins Hirn, auch wenn man nichts davon sieht. Das ist toll erzähltes Kino, welches auf einer psychologischen Ebene funktioniert. Absolut mitreißend. Danach nimmt der Film eine immer tiefer gehende Abwärtsspirale auf sich. Auf die ich nicht weiter eingehen will. Vieles muss man sich selbst erschließen, mitdenken und interpretieren, aber das ist durchaus machbar. Darstellerisch umwerfend, besonders Toni Colette, ist es aber auch vor allem die Musik die einem eine Gänsehaut verpasst, obwohl sie kaum im Vordergrund steht und nicht dick aufgetragen ist. Auch die Kameraarbeit ist überwältigend und schafft tolle Bilder. Oft dreht diese auch den Spieß um, wenn jemand stirbt im Film ist es üblich, dass die Kamera vom Körper weg geht, hier ist es umgekehrt. Ari Aster hat mit seinem Regiedebut ein echtes Horrormeisterwerk abgeliefert.
Ich verstehen sowohl die schlechten Kritiken dieses Filmes (Ist wohl nicht für jeden was), aber umso besser verstehe ich die guten Kritiken von "Hereditary - Das Vermächtnis" . Der Film beginnt melancholisch, langsam und in einer düsteren Atmosphäre und endet in einem umso schnelleren grandiosen Finale. Die Schauspieler sind einsame Spitze und jedem nehme ich seinen Charakter vollends ab. Ein Tipp, die sich unschlüssig sind, ob sich der Weg ins Kino lohnt: Gefiel euch bereits "mother!" mit seiner düsteren Stimmung und immer schneller werdenden Handlung schließ ich daraus, dass euch wahrscheinlich auch dieser Film gefallen wird! Die Kinozuschauer in unserem Kino waren genauso gespaltener Meinung, wie damals bei "Mother!" Ein Punkt Abzug, wo ein paar Szenen unfreiwillige Komik hervorgerufen haben und den Film in der Gesamtwirkung schmälerten und deswegen nicht ganz so gut wurde wie der Film "mother!"
Jeder hat das Recht einen schwachen Film zu drehen. Solange er Geldgeber und Schauspieler findet, die solch eine laue Produktion mittragen kann er das tun. Doch es grenzt an eine absolute FRECHHEIT von Filmstarts diesem langatmigen, langweiligen, unspannenden sich grausam in die Länge ziehenden Schwachsinn 5* zu vergeben!!! Und - "im Fall von Toni Collette wäre alles andere als eine weitere Oscarnominierung eine absolute Frechheit" WIE BITTE??? Dieser hysterisch schreienden, in jeder Szene unfreiwillig komisch wirkenden Heulboje? Man möchte Ihr nach spätestens 40 Min. mal links und rechts eine scheuern! Quälend langatmitge Szenen ohne jeden Grusel, gespickt mit absolut lächerlichen 1980ern B-Movie Effekten, ne Leute, so nicht! Der Film hat im Ernst einen Stern mehr als der z.B. superbe "A Quiet Place"?? Ihr seid verrückt! Man fühlt sich überhaupt nicht mitgenommen, gegruselt oder erschreckt, man hofft nur schon nach 45 Mn. dass dieses Trauerspiel endlich ein Ende hat. Die fünf besten Szenen wurden effekthascherisch in den Trailer gepackt, den Film kann man sich getrost sparen. Die grösste Enttäuschung seit langem.
Hereditary erfordert unbedingten Willen sich auf das Geschehe einzulassen, hat man dieses erlebt man einen sprichwörtlichen Albtraum der mit zahlreichen bizarren und doppelbödig inszenierten Mephaern nur um sich schmeißt. Audiovisuell und Schauspielerisch fantastisch gestaltet und fotografiert ist Hereditary reinstes frisches Blut für ein ganzes Genre das mitlerweile nur noch aus Jump Scars bestehen zu scheint. 9/10
Schon nach 30min wird dem Zuschauer langsam klar, dass hier nicht mehr viel kommen kann. Was andere als atmosphärisch bezeichnen, entpuppt sich als langatmig und langweilig. Die erste Stunde des Films hätte man auch locker in 15min zusammenfassen können. Auch der zweite Teil des Films entpuppt sich nicht viel spannender ..... Da fragt man sich mal wieder, welchen Film den die Kritiker von Filmstarts und Co gesehen haben.
Zwar ist 'Hereditary' in der Tat stimmungsvoll und atmosphärisch gedreht, aber die Story und die Dramaturgie erfüllen nicht ansatzweise das, was die kaum erklärbar guten Kritiken versprechen. Hier wird in einer Weise Klischee an Klischee gereiht, dass es für mich wirklich besorgniserregend wäre, wenn das eine Vorlage für das 'neue Horrorkino' sein soll. Es ist bezeichnend, dass man in eigens verfassten Artikeln eine Erklärung der Handlung nachlesen kann, und diese ist in der Tat spoiler: so wirr, dass ich bis jetzt den Zusammenhang zu dem, was auf der Leinwand gespielt wird, nicht wirklich sehe . Einige Szenen spoiler: (etwa die Mutter, die sich am Ende den Hals durchschneidet) sind wirkliche Scares, und retten das Filmerlebnis ein wenig (wenn man einen Horrorfilm erwartet). Andere Szenen hingegen spoiler: (etwa die 'Geisterbeschwörungen' oder die 'gruselig' herumschwirrenden Insekten, die ja gar nichts dafür können) sind unfreiwillige Comedy, und leider fand ich die Handlung schlichtweg nicht überzeugend und erstaunlich langweilig. Gute Thriller und gute Horrorfilme gehen meiner Meinung nach ganz anders - ich bin über die kommerziellen Kritiken ja oft erstaunt - so auch hier.
So I watched this movie and it was a waste of money and time! I don't know who paid the critics to leave such positive reviews, but I guess you can't trust them anymore. The ending of the movie is so stupid, that the audience begun to laugh.
Only credits go to Tony Colette. Her performance was great. What is she doing in such a production???
Der Film hält bei Weitem nicht das, was die übrigen Kritiken angedeutet haben! Ich bin mit hohen Erwartungen in den Film gegangen, wurde aber, bis auf wenige Szenen, sehr enttäuscht. Dieser Streifen, meines Erachtens, nicht annähernd die Klasse wie beispielsweise "The Conjuring".