Hereditary - Das Vermächtnis
Durchschnitts-Wertung
3,8
719 Wertungen

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Cursha
Cursha

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4,5
Veröffentlicht am 16. Juni 2019
"Hereditary" war ein Film, der mich auch nach dem Kinobesuch noch lange verfolgt hat und beschäftigt hat. Im Kinosaal selbst war der Film schon einzigartig, war ich von dem Film doch schnell in den Bann gezogen, haben sich gerade in den letzten Reihen doch viele lautstark zu dem Film äußern müssen. Besonders eine Gruppe von jungen Frauen, die irgendwann abgeschaltet hat, weil sie dem Film nicht mehr folgen konnten."Hätten wir doch lieber Germanys Next Topmodel geschaut", war danach die Aussage. Das trifft das Problem eigentlich ziemlich gut. "Hereditary" ist kein gewöhnlicher Horrorfilm, wie man ihn erwartet, wie ihn diese Damen erwartet haben. Er ist etwas gänzlich anderes. Der Film verlangt, im Gegenzug zu anderen Horrorfilmen, dass man mitdenkt und sich darauf einlässt. Hier ist der Film schon sehr untypisch. Der Film setzt die ganze Zeit auf seine Atmosphäre und auf den Aufbau der Figuren, bzw. auf deren Beziehung untereinander. Beziehung sind hier ohnehin wichtig. Spielt doch die Bindung zur verstorbenen Großmutter eine wichtige Rolle. Optisch setzt der Film auch wundervolle Akzente, ist der doch Stilvoll und zeitgleich trotzdem erschreckend. Die kleinen Miniaturhäuser, die Mutter Annie erbaut, stehen natürlich symbolisch auch für das Theater, welches hier vollbracht wird. Wir sind alle nur Marionetten, die Fremdgesteuert werden. Aber auch so setzt der Film, besonders in der ersten Hälfte kaum auf Horror, oder auf Ekel. sondern viel mehr auf eine unheimliche und beängstigende Atmosphäre, die schon nach einer halben Stunde in den Twist endet, der den ganzen Film nun prägen soll. Gerade diese Szene bleibt unvergessen und brennt sich ins Hirn, auch wenn man nichts davon sieht. Das ist toll erzähltes Kino, welches auf einer psychologischen Ebene funktioniert. Absolut mitreißend. Danach nimmt der Film eine immer tiefer gehende Abwärtsspirale auf sich. Auf die ich nicht weiter eingehen will. Vieles muss man sich selbst erschließen, mitdenken und interpretieren, aber das ist durchaus machbar. Darstellerisch umwerfend, besonders Toni Colette, ist es aber auch vor allem die Musik die einem eine Gänsehaut verpasst, obwohl sie kaum im Vordergrund steht und nicht dick aufgetragen ist. Auch die Kameraarbeit ist überwältigend und schafft tolle Bilder. Oft dreht diese auch den Spieß um, wenn jemand stirbt im Film ist es üblich, dass die Kamera vom Körper weg geht, hier ist es umgekehrt. Ari Aster hat mit seinem Regiedebut ein echtes Horrormeisterwerk abgeliefert.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 26. Juni 2018
Ich verstehen sowohl die schlechten Kritiken dieses Filmes (Ist wohl nicht für jeden was), aber umso besser verstehe ich die guten Kritiken von "Hereditary - Das Vermächtnis" . Der Film beginnt melancholisch, langsam und in einer düsteren Atmosphäre und endet in einem umso schnelleren grandiosen Finale. Die Schauspieler sind einsame Spitze und jedem nehme ich seinen Charakter vollends ab. Ein Tipp, die sich unschlüssig sind, ob sich der Weg ins Kino lohnt: Gefiel euch bereits "mother!" mit seiner düsteren Stimmung und immer schneller werdenden Handlung schließ ich daraus, dass euch wahrscheinlich auch dieser Film gefallen wird! Die Kinozuschauer in unserem Kino waren genauso gespaltener Meinung, wie damals bei "Mother!" Ein Punkt Abzug, wo ein paar Szenen unfreiwillige Komik hervorgerufen haben und den Film in der Gesamtwirkung schmälerten und deswegen nicht ganz so gut wurde wie der Film "mother!"
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 25. Juni 2018
Jeder hat das Recht einen schwachen Film zu drehen. Solange er Geldgeber und Schauspieler findet, die solch eine laue Produktion mittragen kann er das tun. Doch es grenzt an eine absolute FRECHHEIT von Filmstarts diesem langatmigen, langweiligen, unspannenden sich grausam in die Länge ziehenden Schwachsinn 5* zu vergeben!!! Und - "im Fall von Toni Collette wäre alles andere als eine weitere Oscarnominierung eine absolute Frechheit" WIE BITTE??? Dieser hysterisch schreienden, in jeder Szene unfreiwillig komisch wirkenden Heulboje? Man möchte Ihr nach spätestens 40 Min. mal links und rechts eine scheuern! Quälend langatmitge Szenen ohne jeden Grusel, gespickt mit absolut lächerlichen 1980ern B-Movie Effekten, ne Leute, so nicht! Der Film hat im Ernst einen Stern mehr als der z.B. superbe "A Quiet Place"?? Ihr seid verrückt! Man fühlt sich überhaupt nicht mitgenommen, gegruselt oder erschreckt, man hofft nur schon nach 45 Mn. dass dieses Trauerspiel endlich ein Ende hat. Die fünf besten Szenen wurden effekthascherisch in den Trailer gepackt, den Film kann man sich getrost sparen. Die grösste Enttäuschung seit langem.
Alex M
Alex M

135 Follower 262 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 24. Juni 2018
Hereditary erfordert unbedingten Willen sich auf das Geschehe einzulassen, hat man dieses erlebt man einen sprichwörtlichen Albtraum der mit zahlreichen bizarren und doppelbödig inszenierten Mephaern nur um sich schmeißt. Audiovisuell und Schauspielerisch fantastisch gestaltet und fotografiert ist Hereditary reinstes frisches Blut für ein ganzes Genre das mitlerweile nur noch aus Jump Scars bestehen zu scheint. 9/10
blutgesicht
blutgesicht

174 Follower 292 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 23. Juni 2018
Schon nach 30min wird dem Zuschauer langsam klar, dass hier nicht mehr viel kommen kann. Was andere als atmosphärisch bezeichnen, entpuppt sich als langatmig und langweilig. Die erste Stunde des Films hätte man auch locker in 15min zusammenfassen können. Auch der zweite Teil des Films entpuppt sich nicht viel spannender ..... Da fragt man sich mal wieder, welchen Film den die Kritiker von Filmstarts und Co gesehen haben.
Michael K.
Michael K.

60 Follower 295 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 9. August 2023
Zwar ist 'Hereditary' in der Tat stimmungsvoll und atmosphärisch gedreht, aber die Story und die Dramaturgie erfüllen nicht ansatzweise das, was die kaum erklärbar guten Kritiken versprechen. Hier wird in einer Weise Klischee an Klischee gereiht, dass es für mich wirklich besorgniserregend wäre, wenn das eine Vorlage für das 'neue Horrorkino' sein soll. Es ist bezeichnend, dass man in eigens verfassten Artikeln eine Erklärung der Handlung nachlesen kann, und diese ist in der Tat spoiler: so wirr, dass ich bis jetzt den Zusammenhang zu dem, was auf der Leinwand gespielt wird, nicht wirklich sehe
. Einige Szenen spoiler: (etwa die Mutter, die sich am Ende den Hals durchschneidet)
sind wirkliche Scares, und retten das Filmerlebnis ein wenig (wenn man einen Horrorfilm erwartet). Andere Szenen hingegen spoiler: (etwa die 'Geisterbeschwörungen' oder die 'gruselig' herumschwirrenden Insekten, die ja gar nichts dafür können)
sind unfreiwillige Comedy, und leider fand ich die Handlung schlichtweg nicht überzeugend und erstaunlich langweilig. Gute Thriller und gute Horrorfilme gehen meiner Meinung nach ganz anders - ich bin über die kommerziellen Kritiken ja oft erstaunt - so auch hier.
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 17. Juni 2018
So I watched this movie and it was a waste of money and time! I don't know who paid the critics to leave such positive reviews, but I guess you can't trust them anymore. The ending of the movie is so stupid, that the audience begun to laugh.

Only credits go to Tony Colette. Her performance was great. What is she doing in such a production???
Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 17. Juni 2018
Der Film hält bei Weitem nicht das, was die übrigen Kritiken angedeutet haben! Ich bin mit hohen Erwartungen in den Film gegangen, wurde aber, bis auf wenige Szenen, sehr enttäuscht. Dieser Streifen, meines Erachtens, nicht annähernd die Klasse wie beispielsweise "The Conjuring".
Christoph K.
Christoph K.

172 Follower 322 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 17. Juni 2018
Also irgendwie verfings sich der Film nicht bei mir. Ich war mit riiiiesen Erwartungen ins Kino gegangen. Aber leider kann ich diesen Hype um den Film nicht verstehen. Klaro: Der Sound ist brilliant, die Schauspieler grandios, die Kameraarbeit fantastisch...... aber die Story? da fehlte mir was. Ich hatte eher das Gefühl, der Film wollte Drama/Horror/Thriller auf einmal sein... und kann aber aufgrund der verschiedenen Richtungen der Genres sich nicht wirklich für eine Richtung entscheiden. Stellenweise fand ich es auch arg langweilig. Die Charaktere waren hervorragend gezeigt (super Cast). Vielleicht war ich einfach zu müde/kritisch oder das 3. Bier kappte das Adrenalin. Evtl. werde ich den Film mir ein 2. mal anschauen (nüchtern - zu 100% wach). Irgendwie muss ich beim "besten Horrorfilm der letzten Jahrzente" doch mehr heraussehen, als ich es gestern Abend tat. ALLERDINGS: Die anderen Kinogänger (mit denen ich den Film sah) fanden den Film auch nicht so doll.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 26. Juni 2018
Hereditary ist ein Film, bei dem es mir schwer fällt, eine Rezension zu schreiben. Nach dem Tod von Ellen Taper Leigh, die durch ihre dominante Art einen großen Einfluss auf ihre Familie, besonders auf ihre Tochter Annie und Enkeltochter Charlie ausgeübt hatte, entwickelt sich das Familienleben nach und nach zu einer Horrortragödie.
Ellen selbst tritt nicht in Erscheinung, da der Film erst nach ihren Tod beginnt, sondern wird nur durch Erzählungen ihrer Tochter Annie präsentiert und auf Fotos gezeigt. Annie ist Künstlerin und arbeitet an einer Miniaturausgabe ihres Hauses vergleichbar mit einer Art Puppenhaus. Immer wieder taucht auch die Miniaturfigur von Ellen darin auf, wodurch das Verhältnis zwischen ihr und Ellen verdeutlicht wird. Durch Annies Erzählungen, die Fotos und die Konstellation der Miniaturfiguren wirkte Ellen für mich sehr lebendig.
Anders als in anderen Horrorfilmen wie z. B. "Conjuring" oder "Insidious: The Last Key" tauchen in dem Film keine bzw. nur sehr wenige Schockszenen auf, sondern die Handlung und deren Auswirkungen auf die Personen entwickeln sich schleichend. Das ist aber absolut nicht negativ, da ich die Umsetzung durch die auf jede Situation angepasste Kameraperspektive, die leise, fast versteckt klingende Musik, die an einen Herzschlag erinnert, genial fand. Die schauspielerische Leistung dabei war so überzeugend, besonders die Rolle von Annies Sohn Peter hat mich fasziniert. Während er zu Beginn des Films für mich wie ein Nebendarsteller wirkte, entwickelte er sich nach dem Unfall mit seiner Schwester nach und nach zur Hauptfigur.
Das Ende allerdings gefiel mir nicht so, weil die Art, in der die Charaktere, besonders Annie agierten, total übertrieben, eigentlich schon fast albern wirkte. Es kam mir vor, als wenn der Regisseur sich lustig machen wollte.
Ich bin eigentlich bekannt dafür, dass meine Meinungen zu Filmen meistens immer das Gegenteil von den Meinungen der Mehrheit sind. Aber dieser Film gehört trotz des eher schwachen Endes (aber kein Film ist perfekt) zu den wenigen Ausnahmen, wo ich verstehen kann, wenn der Film zum besten Horrorfilm ausgezeichnet wird, wobei es kein Horrorfilm im eigentlichen Sinn ist, sondern eher ein Thriller und er daher in diesem Genre ausgezeichnet werden sollte.
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