Prospect
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JepGambardella
JepGambardella

8 Follower 74 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 14. Juli 2021
Ein echtes Kleinod. Atmosphärisch dicht, richtig cooler Look, geniale Ausstattung und super gefilmt (insbesondere in Anbetracht des Budgets). Wunderbar anders als andere Sci-Filme.
Cursha
Cursha

7.500 Follower 1.067 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 17. Dezember 2019
Ein interessanter und neuer Sciencefiction Film, dem man zwar das Budget ansieht an manchen Stellen, aber eine gute Atmosphäre und eine spannende Story kreiert, die vielversprechend ist. Ein größeres Budget hätte dem Film wirklich gut getan, da er so vermutlich sehr viel mehr seines Potenziales hätte ausschöpfen können, welches in ihm drin steckt.
Thomas Z.
Thomas Z.

139 Follower 653 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 23. Februar 2023
* enthält leichte Spoiler *

Nach Erstsichtung hatte ich für den Low-Budget-Indie-Sci-Fy-Film aus 2018 zwei bis zweieinhalb Sterne anvisiert. Krude Story, unsympathische Figuren, optisch ganz nett anzuschauen. Und trotzdem: irgendetwas beschäftigte mich über den Film hinaus und so beschloss ich, ihm eine zweite Chance zu geben, eine Zweitsichtung..... und die konnte erheblich besser punkten.
Zeek Earl und Christopher Caldwell machen es dem Zuschauer nicht gerade einfach. Völlig unvorbereitet findet man sich in einem Universum wieder, das zeitlich nicht verortet, so einige Merkwürdigkeiten bereithält. Da gibt es einen Grünmond mit toxischer Atmosphäre der noch Reste von Aurelac in sich birgt, die während des großen Rausches nicht geborgen wurden. Seither suchen unter anderem Randlinge nach den kostbaren Perlen. Einen frisch geputzten Werfer, sollte man also schon bei sich tragen. Es erfolgt keinerlei Einführung und auch weiterhin keine Erklärungsversuche. Es ist eben, wie es ist. Nicht minder merkwürdig erscheint die Beziehung zwischen Vater (Jay Duplass) und Tochter Cee (Sophie Thatcher), die neben einem Wartungsjob auch dem kostbaren Aurelac auf der Spur sind, um finanziell unabhängiger, ihrem Nomadenleben ein Ende setzten zu können.
Aufgenommen in einem dichten Wald unweit von Seattle, verzichten Zeek und Caldwell auf CGI. Der Look ist dreckig, staubig; die Landekapseln sehen nach 70er-Jahre Sowjet-Sci-Fi (Solaris) aus.
Atmosphärisch passt das gut zusammen und wird perfekt von einem unaufdringlichen aber enorm effektiven Score (Daniel L. K. Caldwell) unterstützt.
Schauspielerisch setzen vor allem Sophie Thatcher (Cee) und Pedro Pascal (Ezra) Akzente, indem sie die äußerst problematische Beziehung und deren Entwicklung glaubhaft transportieren können.
"Prospect" ist ein sehr ruhiger Film, langsam erzählt, weitgehend Action-befreit und somit nicht jedermanns Sache. Er hat aber seinen ureigenen Charme und bleibt im Gedächtnis haften.
derbo73
derbo73

3 Follower 20 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 13. August 2019
Solide Atmosphäre, gute Ausstattung, lasche Story und irgendwie zu lang. Leider stimmt hier nur das Drumherum, die erzählte Geschichte hat keine Dimension und ist so belanglos wie Klischee behaftet. Man wünscht sich einen weiteren Film in diesem Universum, nur mit interessanteren Geschichten.
AndiundFilm
AndiundFilm

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3,0
Veröffentlicht am 20. April 2023
Für einen Film, der nun sicherlich nicht unzählige Millionen gekostet hat, echt gut gemacht! Die ersten 10 Minuten dachte ich, naja...sieht nach einem B-Movie aus. Aber der Film entwickelt sich gut...ist spannend und die Story und Schauspieler passen.
Fazit: kann man ruhig mal ansehen
FILMGENUSS
FILMGENUSS

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3,5
Veröffentlicht am 19. September 2019
ALLE IM GRÜNEN BEREICH

Es ist eigentlich ganz einfach: Man gehe auf einen Flohmarkt, am besten aber auf einen, der so absonderliches technisches Zeug anzubieten hat wie Schläuche, Gerätschaften aller Art, alte Staubsauger und Waschmaschinen zum Beispiel. Oder ausrangierte Zweiradhelme, die den HSSE-Standards nicht mehr genügen. Als Location bräuchten wir einen Urwald, am besten einen in höheren Lagen, der mit Flechten und Moosbewuchs nicht spart. Vielleicht lässt sich ja für Drehzwecke wenig frequentiertes Gebiet betreten, wie zum Beispiel den Białowieża-Nationalpark in Polen oder das Refugium rund um den österreichischen Dürrnstein. So unberührt wie möglich, nicht dass Jogger und Biker durchs Bild flitzen. Natürlich, wir räumen nachher wieder alles auf. All das Graffel, das wir eingekauft haben, landet nachher vielleicht wieder am Flohmarkt – oder aber, wenn der Sponsor nicht absrpingt, könnte man die Requisiten auch für ein Sequel nutzen. Ist nun alles da, was wir brauchen, fehlt nur noch ein toughes Drehbuch, und vielleicht ein Hauptdarsteller, der sich als Zugpferd für die Produktion zumindest als Nebendarsteller in der wohl besten Serie aller Zeiten einen Namen gemacht hat. In diesem Fall war das Pedro Pascal. Game of Thrones-Fans – und das sind fast alle – wissen: Pedro Pascal war die Sandschlange Oberyn Martell aus dem sonnigen Süden, die dem reitenden Berg zum Opfer fiel, und das schon in Staffel 4. Der gebürtige Chilene aber hat die Rechnung mit dem Wirten damit gemacht – er wird zukünftig als kesser Mandalorian das Star Wars-Universum unsicher machen. Es sei ihm vergönnt, der Mann ist sympathisch, und es macht ihn noch sympathischer, wenn kleine, feine Filme wie Prospect ihn zu ihrem Cast zählen dürfen.

Weiterlesen auf FILMGENUSS unter https://filmgenuss.com/2019/09/19/prospect/
reichtoch!
reichtoch!

9 Follower 70 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 8. Mai 2020
Der Indie-Film ist zwar atmosphärisch ganz gelungen und wartet mit überzeugend spielenden Darstellern auf. In der zweiten Hälfte ging dem Drehbuchautor dann aber wohl doch ein bißchen die Puste aus und der Spannung leider auch. So wie bei einem Eimer mit Wasser in den man unten ein kleines Loch bohrt, geht es mit dem Level langsam aber stetig bergab/runter. Hätte man mehr draus machen können.
No Use For A Name
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14 Follower 1.209 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 8. November 2025
Die Geschichte wird sehr ruhig und langsam erzählt, es gibt die ganze Zeit zwar schon eine subtile Spannung, aber wenig Action, der Film lebt vielmer von der Story und vor allem von der starken schauspielerischen Performance der beiden Protagonisten.
Das kann schon den einen oder anderen Zuschauer langweilen, man muss sich etwas auf die Story und die etwas verworrene Erzählweise einlassen. Auch werden nicht alle Fragen bis zum Schluss beantwortet, es gibt kaum Backstory oder Exposition zu den Charakteren, man muss sich alles irgendwie selbst zsuammenbasteln. Das ist für den einen anstrengend, für den anderen (wie mich) erst recht aufregend.

Mir hat der Film gut gefallen. Das Setdesign und die visuelle Bildsprache sind eindrucksvoll und hervorragend gearbeitet. Der Planet (oder Mond oder whatever) auf dem sich alles abspielt, wirkt irgendwie vertraut, wie ein Wald auf der Erde, gleichzeitig aber auch nicht, das ist schon cool gemacht. Die Figuren im Film tragen alle unterschiedliche Anzüge und Helme, das wirkt alles sehr authentisch. Die Idee, die beiden Protagonisten durch einen Sauerstoffschlauch aneinander zu "fesseln" ist ebenfalls ein genialer Trick.

Wir müssen aber auch nochmal über die Schauspieler sprechen, die hier überwiegend in den Raumanzügen und hinter den Helmen zu sehen sind, was also nochmal eine zusätzliche Herausforderung an das Acting stellt. Pedro Pascal ist uns ja bereits als charismatischer Charakterdarsteller bekannt, für mich persönlich wird er für immer Joel aus "The Last of Us" sein! Hier zeigt er uns auch nochmal für alle, die es nicht wussten, sein großartiges Talent, ich würde fast sagen, eine seiner besten Rollen.

Dennoch steht er klar im Schatten von Sophie Thatcher, die hier in ihrer ersten Kinofilmrolle eine wahrlich herausragende Performance abliefert und sich hier schonmal für weitere große Filme empfiehlt. 6 Jahre später wird sie mich in "Companion" nochmal richtig flashen! Durch ihr und Pedro Pascals Spiel wird der Film erst zu einer emotionalen Erfahrung, die Beziehung der beiden so ungleichen Charaktere zueinander bildet den Ankerpunkt des Films.

FAZIT: Zugegebenermaßen etwas sperriges und nicht so leicht zugängliches Science Fiction-Drama mit eindrucksvollen Bildern und vor allem zwei herausragenden Schauspielern. Das Pacing ist relativ langsam, Actionszenen sind spärlich, fast hat man es mit einem Kammerspiel zu tun. Dennoch möchte ich für alle Genrefans eine Empfehlung aussprechen, aber auch alle Filmfreunde, die Spaß am langsamen aber stark erzähltem Drama haben, dürfen einen Blick wagen.
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