Rot
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Balticderu
Balticderu

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3,0
Veröffentlicht am 19. März 2022
Ganz solider Film mit niedlicher und lustiger Story, aber scheinbar nur für Mädchen zwischen 9-13. Genau darüber handelt der Film. Purpertierende Teenager und deren kindliche Probleme.
Unsere Jungs fanden den Film zwar ganz okay aber nicht grandios. Somit wohl ausnahmsweise mal kein Zielpublikum für diesen Film
Zu vieler Mädchenkram halt laut den Kindern.
Der Panda spielt als Figur halt nur eine Nebenrolle.
Fazit: Für Mädchen gut geeignet. Für männliche Grundschulkinder wohl eher nicht.
Aus meiner Sicht her, gab es schon weit aus besser Filme von Pixar/Disney, Dennoch kann man sich den Film anschauen in familiärer Runde.
Petra Schönberger
Petra Schönberger

31 Follower 195 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 15. März 2022
„Rot“ ist ein witziger und warmherziger Animationsspaß mit einer verrückten und außergewöhnlichen Geschichte, der mit einer einzigartigen Sprecherriege und einer ehrlichen Story überzeugt.
„Rot“ ist ein farbenfrohes, phantasievolles und liebevolles Animationsabenteuer über typische Teenie-Probleme, wie z. B. vom Erwachsenwerden, über die erste Liebe, Traditionen und Freundschaft…
Wunderschöne Musik trifft auf ein kindgerecht und liebevoll gestaltetes, aber auch lehrreiches Animationsabenteuer voller Humor, in dem es auch um Zusammenhalt und Familie geht.
In dem liebevollen Familienabenteuer geht es um Mut und Selbstvertrauen, aber auch um eine ehrliche Geschichte über die Tradition vom Roten Panda.
Abgerundet wird das wunderschöne Abenteuer von einem temporeichen Soundtrack von den „4*Towns“, der bei keinen und größeren Fans für großartige Unterhaltung sorgen wird.
Alles in allem geht es in dem Familienabenteuer aber auch um Veränderungen und Rituale, die in eine kindgerecht gestaltete Geschichte verpackt sind.
„Rot“ ist ab sofort auf Disney+ zum monatlichen Preis von 8,99 Euro zum Streamen! Billiger als eine Kinokarte, wenn man bedenkt, dass man sich einen gemütlichen Kinonachmittag im heimischen Wohnzimmer machen kann!
Thomas Testor
Thomas Testor

10 Follower 47 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 15. März 2022
Einer der wenigen Filme mit nativem 4K, wenn auch nur bei ausgewählten Szenen (der Rest dürfte FullHD sein). 4K ist in der Filmbranche leider immer noch echt selten, obwohl schon seit Jahren gar keine FullHD-Fernseher mehr produziert werden. Somit werden die meisten Filme auf heutigen Fernseher leider durch das Hochskalieren unscharf dargestellt. Natürlich könnte man irgendwo noch einen älteren Fernseher ergattern um ein schärferes Bild zu bekommen, der dann aber einen schlechteren Kontrast und eine geringere Helligkeit hat. Das ist meiner Meinung nach ein ernst zu nehmendes Problem, das aber offenbar keiner beheben möchte.
FILMGENUSS
FILMGENUSS

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4,0
Veröffentlicht am 14. März 2022
EIN KNUDDEL IM ZWINGER
von Michael Grünwald / filmgenuss.com

Ein Kind soll Kind sein dürfen. In der elterlichen Obhut gibt’s anfangs sowieso wenig ernsthaften Spielraum, um aus der Rolle zu fallen. Der Anbruch des Teenageralters ändert dann aber so einiges. Die Obhut wird lästig, die Erziehungsnormen zum Gähnen – das Entdecken der eigenen Skills, der eigenen Gefühle und der eigenen Vorlieben lässt Erziehungsberechtigte lieber in der Ecke stehen – ein zugewiesenes Plätzchen, das selbige im Grunde wahrnehmen sollten, aus Liebe zum Nachwuchs. Rat und Beistand on demand gibt’s dafür rund um die Uhr. In so manchen Kinderstuben ist so ein Ansatz nicht mal Grund zur Diskussion, wenn Traditionen und Dogmen die Freiheit rauben, ob religiös motiviert oder einfach nur vererbtes Zeremoniell. Disney hat beim Thema Coming of Age – wie das Subgenre rund um heranreifende Teenies in Kultur und Medien genannt wird – momentan einen Narren gefressen. Erst zu Weihnachten sind der mit nonkonformistischen Verhaltensweisen gesegneten Mirabel aus Encanto die vererbten Wunderkräfte alles andere als in den Schoß gelegt worden. Ihre Rolle in der Welt hat sich die Gute erst erarbeiten müssen – singend und tanzend und die klappernde Villa Madrigal erforschend. Vor den Wurzeln aller Probleme – der Erziehung – macht Disney keinen großen Bogen mehr. Konflikte in der Familie gehören ausgetragen. Es ziemt sich nicht mehr, den Psychoschmarrn der Eltern mitzutragen. Neudefinition ist die Devise, ohne hilfesuchend zurückzublicken.

In einer ähnlichen Dysfunktionalität, die nach außen hin perfekten Frohsinn versprüht, bohrt auch der neue Pixar-Streifen Rot herum. Wie in Encanto fungiert auch hier, im Toronto des 21. Jahrhunderts, ein aus der Zeit gefallenes Matriarchat als Hemmschuh für einen befreiten, selbstbestimmten Lebensentwurf. Disney folgt dabei einem streng erdachten und trendeigenen Vokabular aus Minderheiten- und Frauen-Quote, das durch seine Dominanz alles Männliche zur kleinlauten Randfigur schrumpft. Mal sehen, wie lange noch diese Schräglage mit politischer Korrektheit begründet werden kann, doch momentan will der Mauskonzern mehr als nur alles richtig machen.

In diesem Fall ist Mei Lee ein Mädchen mit asiatischem Migrationshintergrund, gut in Mathe und offen für alles, was momentan im Trend liegt. Diese Leidenschaft für K-Pop (BTS lassen grüßen) und Social Media teilt die aufgeweckte Achtklässlerin mit ihren drei Freundinnen, die alles versuchen, um Karten für das anstehende Boyband-Konzert zu ergattern. Wenn der charakterlich liebevoll ausgearbeiteten Mädchenclique im Manga-Stil die kugelrunden Äugleins vor Begeisterung verschwimmen, wird bei Disney das Gefühl für Zeitgeist großgeschrieben. Währenddessen aber ist unser dreizehnjähriger Star des Films ein emotionales Hormonbündel schlechthin, reift langsam zur Frau und entfesselt ob ihres Gefühlschaos einen riesengroßen, knuddeligen roten Panda, der allerdings sie selbst ist. Ein Fluch? Ein Segen? Was soll dieses Wunder der Gestaltwandlung, für welches sich Mei Lee zunehmend schämt und wovon auch bald Helikoptermama Ming Lee Wind bekommt? Was gar nicht gut ist, denn dieser Bär, der überall für Aufsehen sorgt, ist ein jahrhundertealtes Geheimnis, das unterdrückt werden muss.

Das geht in aufgeklärten Zeiten wie diesen eigentlich überhaupt nicht. Für diese Freiheit, flügge zu werden, bricht Pixar gleich mehrere Lanzen und sucht den Konflikt der Generationen ohne Scheu davor, eingerostete Mutterrollen aus der Reserve zu locken. Das gelingt besser als in Encanto, ist dynamisch, launig und melodramatisch. Und überraschend kausal. Statt gemeinsam als Übermutter und Tochter bei der psychosozialen Familienberatung aufzuschlagen, tut’s die Sache mit dem Problembären, der als liebevoll ausgestaltete Symbolik (jeder mag Pandabären, die schwarzen so wie die roten) Dominanz und juvenile Auflehnung an einen Tisch bringt. Pixar gibt sich dabei trotz so einigem märchenhaften Disney-Zauber nicht mit plotbedingten Floskeln zufrieden, sondern führt den Konflikt recht spielerisch und unbelastend zu einem familiären Wendepunkt, der einen Neuanfang verspricht.
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Johannes G.
Johannes G.

192 Follower 312 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 14. März 2022
Es ist wohl das Schicksal jedes neuen Pixar-Films, dass die Erwartungshaltung sehr hoch ist: Gemessen an "Alles steht Kopf" oder "WALL·E" sind Enttäuschungen fast zwangsläufig: Dabei erleben wir durchaus einen überdurchschnittlich unterhaltsamen Film, der mit Humor, unkonventionell-liebenswerter Figurenzeichnung und zumindest kleineren Überraschungen punkten kann. Aber zugleich auch eine handlungsmäßig absehbare Coming-Of-Age-Geschichte und (bei aller Liebe für ironische Zuspitzung) eine manchmal zu stark übertriebene Lebhaftigkeit und Energie der Hauptfiguren. Anspielungen auf die Pop-, Musik- und Animekultur der 90er-Jahre zeigen, wer eigentlich Zielgruppe dieses Films ist.
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

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3,0
Veröffentlicht am 12. März 2022
Ich bin und bleibe nicht das Zielpublikum für Animationsfilme, generell habe ich nichts gegen diese, aber nicht in der Fülle in der sie raus gebracht werden. Nach Luca und Encanto ist dies ein weiterer hochkarätiger Kinofilm der direkt auf disney plus entsorgt wird. Das macht mich eigentlich am meisten traurig, auch wenn es inhaltlich für mich keine Rolle spielt. Die Geschichte eines kleinen Mädchens das zu einer Popband gehen will und sich in einen Pandabären verwandelt spricht mich nicht nennenswert an, auch wenn ich zwei bekannte Elemente darin wiedergefunden habe: es ist ein bisschen Hulk und ein bisschen Teen Wolf. Der quietschbunte Look und die quirlige Hauptfigur macht es mir trotzdem schwer den Film zu schauen, aber im späteren Verlauf mischt sich dann doch einiges an Emotionen und vernünftige Gedanken mit ein. Was stark mitschwingt sind die chinesischen Traditionen da es sich um eine chinesische Familie handelt und man mag über die familiären Verbindungen die darin auftreten geteilter Meinung sein. Am Ende ist es einfach ein lauter Film mit kleinen emotionalen Momenten der eben im Stream höhere Qualität darstellt, insgesamt aber kein Muss ist.

Fazit: Laut anstrengend quietschbunt und stürzt zum Ende hin doch überraschende emotionale Gefilde
Ogün Arapözengi
Ogün Arapözengi

7 Follower 103 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 11. März 2022
Der Film war sehr schön und witzig und lustig und heldenhaft und emotional ich freu mich schon auf den zweiten Teil wenn es einen zweiten Teil davon gibt
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