After Passion
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Isabelle D.
Isabelle D.

330 Follower 512 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 12. April 2019
"After Passion" von Jenny Gage ist wirklich nicht gut gemacht und ganz objektiv betrachtet ein schlechter Film. Subjektiv betrachtet hatte ich trotzdem meinen Spaß. Ohne irgendetwas über den Film oder die Buchvorlagen zu wissen, bin ich vollkommen ohne Plan, aber dank Kino-Abokarte kostenlos, in diese Teenie-Schmonzette hineingestolpert. Ein Freund von mir hatte den Film vorgeschlagen und ich dachte: Warum nicht?

Ergebnis: Wir beide haben den Altersdurchschnitt im Kinosaal mindestens verdoppelt und mein Kumpel war im Prinzip der Hahn im Korb. Und wir beide waren vermutlich ziemlich nervige Mitzuschauer, weil wir uns die ganze Zeit gegenseitig Lästereien über den Quatsch, der da auf der Leinwand zu sehen war, zugeflüstert und uns beömmelt haben. Normalerweise sind wir diejenigen, die sich über solche rücksichtslosen Zeitgenossen echauffieren und schimpfen, wie man nur so schlecht erzogen sein kann - jetzt waren wir selber mal die Schnatterköppe im Saal. Interessante Erfahrung.

Aber zurück zum Film und warum der so schlecht war: Die Erwartung, die am Anfang geweckt wird, wird nicht erfüllt. Sowas ist aus Storytelling-Sicht natürlich schon mal richtig Murks. Man kann doch dem Zuschauer nicht versprechen, dass Tessa voll die krasse Wandlung durchmacht und von der braven Streberin zur verruchten Femme fatale mutiert, wenn das nachher gar nicht passiert. Nö. Wir sehen hier eine etwas artige, ehrgeizige und intelligente, ansonsten aber ganz normale junge Studienanfängerin, die durch die Begegnung mit Hardin lernt, aus sich heraus zu kommen, ihre sinnliche Seite entdeckt, und an Selbstvertrauen und Entschlossenheit gewinnt. Sie bleibt sie selbst, sie öffnet sich halt nur mehr. Das ist schön für sie, aber wo ist denn da das Drama?

Und was ist Hardin bitteschön für ein misslungener Bad Boy? Gut, der führt sich am Anfang auf wie ein Vollidiot, ist arrogant und dauerbeleidigt, aber man merkt doch ziemlich schnell, dass das nur Gepose ist. Ich fand's zum Beispiel ziemlich unrealistisch, dass diese angebliche Leseratte nur schnieke Hardcover im Regal hatte. Also, ich als echte Leseratte und Tochter einer echten Leseratte würde niiiiiemals den wertvollen Platz in meinem Bücherregal mit fancy Hardcovern zustellen. Außerdem: Die Dinger sind scheiße schwer, die kann ich doch gar nicht in meiner Handtasche mit mir herumtragen, da hole ich mir doch 'nen Bandscheibenvorfall. Nee, ich hab meine Bücherregale (genau: plural) hauptsächlich mit Taschenbüchern vollgestellt, einige sind in Ermangelung von genügend Platz in zweiter Reihe geparkt, überall in der Wohnung liegen weitere Taschenbücher herum verstreut - und man sieht, dass sie gelesen wurden. Von daher wirkte Hardins Bücherwurmerei auf mich reichlich aufgesetzt und angeberisch, nicht echt. Na gut, aber Tessa sah das anscheinend anders.

Seine Tattoos sahen aus wie Abziehbildchen und nur weil man eine schicke Lederjacke und schwarze T-Shirts trägt, ist man noch lange kein böser Junge. Ich hab auch eine schwarze Lederjacke und schwarze T-Shirts und bin die Friedfertigkeit in Person. Und zwischendurch hatte der dann so einen putzigen Dackelblick drauf, dass ich ihm am liebsten einen Keks und einen Kakao angeboten hätte.

Wobei ich aber auch positiv anmerken möchte, dass die Anziehung zwischen Tessa und Hardin in den - jugendfrei und züchtig gehaltenen - Fummelszenen durchaus rüberkam. Und jaaa, hätte sich ein gut aussehender Typ vor 20 Jahren mit mir in der Bücherei einschließen lassen, um mir was vorzulesen, das hätte ich schon ziiiemlich heiß gefunden. Hach.

Aber immerhin macht Hardin im Gegensatz zu Tessa tatsächlich eine Wandlung durch. Ist er am Anfang noch der verkrachte, depressive, verschlossene, egozentrische Dummdödel, wird er durch Tessa zu einem ehrlichen, feinfühligen jungen Mann, der nicht nur um das eigene Herzeleid kreist, sondern sich auch für andere Menschen interessiert. Und so geben sie sich auch beide etwas: Hardin wird durch Tessa empathischer, Tessa merkt, dass sie in Ordnung ist, wie sie ist, und zu sich zu stehen.

Insofern finde ich auch die Liebesgeschichte zwischen Tessa und Hardin gar nicht mal so ärgerlich, sondern eigentlich ganz süß. Also kein rückständiges "Hauptsache, ich kann bis in alle Ewigkeit jung und schön und mit meinem Schnuckelhasi zusammen sein, scheiß auf Ausbildung, eigene Pläne und Gedöns"-Beziehungsbild à la Twilight. Und auch kein nerviges "Ich opfere mich für dich auf" "Oh nein, ICH opfere mich für DICH auf" Theater wie in Divergent.

Allerdings geht man ja eigentlich nicht ins Kino, um eine eigentlich ganz possierliche Teenie-Liebesgeschichte zu sehen, mit der man - wären das die eigenen Kinder - absolut einverstanden wäre. Sondern man will ja Spannung, Drama, Schmerz, Versöhnung und alles sehen, worauf man im echten Leben ganz prächtig verzichten kann, aber das eine Geschichte eben aufregend macht.

Was gibt es sonst noch zu meckern? Ach ja, die Dialoge. Grauenhaft. Die Schauspieler? Na ja. Ziemlich hölzern. Die Nebenfiguren? Schnarch. Die mise en scène? Lieblos. Kostüme, Make-up? Klischeehaft. Spannungskurve? LOL.

Fazit: Harmloser, süßer Teeniefilm, den man sich aus Jux angucken kann, auch wenn er echt schlimm ist.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 12. April 2019
Der Film ist großartig. Viele gehen ins Kino mit der Erwartung das Buch vorzufinden, obwohl oft gesagt wurde, dass es natürlich anders ist. Ich finde, sie haben die wichtigsten Stellen perfekt umgesetzt, mit tollen Schauspielern..Ich bin ein Riesen Fan. 5 Sterne und sehr empfehlenswert. ❤
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 12. April 2019
Ich muss ehrlich sagen normalerweise gebe ich keine Bewertung für Filme ab, aber nachdem ich das Buch schon so gut bewertet habe, weil ich wirklich finde dass das Buch fantastisch ist, muss ich leider auch eine Kritik für den Film abgeben. Ich bin mit wirklich hoher Erwartung ins Kino gegangen, vor allem weil ich gehört habe dass die Autorin selbst an dem Film beteiligt war. Mir war natürlich klar, dass der Film nicht zu 100 % dem Buch entsprechen kann. Nachdem das Buch ziemlich lang ist, verstehe ich natürlich generelle Kürzungen & teilweise auch Veränderungen der Handlungsstränge.
Mir war jedoch nicht klar, dass der Film so komplett anders sein würde. Ab jetzt bitte nicht weiterlesen, wenn das Buch nicht gelesen wurde.
spoiler: Viele Schlüsselszenen fehlen, vor allem die Wette über Tessa’s erstes Mal ist nun eine ausschließliche wette darüber, ob er sie dazu bringen kann sich in ihn zu verlieben. Die generelle Beziehung der zwei Hauptcharakteren wurde verzerrt, das spielerische, fordernde und neckische hin und her zwischen den beiden gibt es quasi nicht mehr. Steph ist von Anfang an mit einem Mädchen zusammen (Tristan als Name ist geblieben) und Sex, was wohl schon mit das größte Thema des Buches war, gibt es bis auf einmal auf der Hochzeit (wo jetzt auf einmal ihr erstes Mal ist) nicht. Tessa und ihre Mutter verstehen sich eigentlich bis auf eine kleine Auseinandersetzung super, bei dieser meint man fast dass Tessa diejenige ist die ihre Mutter falsch behandelt. Generell fand ich den Film auch eher langweilig. Das Buch hingegen hab ich an 2 Tagen durchgelesen und alle Folgebände sofort bestellt gehabt.

Für jeden Buchfan kann ich den Film leider nicht empfehlen. Wirklich schade.
Das einzig gute was ich sagen kann ist, dass die Besetzung der Hauptcharaktere wirklich gut gelungen ist.
Johannes G.
Johannes G.

192 Follower 312 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 11. April 2019
Der Grund, dass ich in diesen Film gegangen bin, war, dass Trailer und Kritiken angedeutet haben, dass es eine dunkle Seite an der Person gibt, in die sich die Protagonistin verliebt, was für Spannung oder sogar Thriller-Elemente sorgt.

Das ist leider nicht der Fall. Wir erleben eine kitschige und sich ernst nehmende Dreiecks-Teenager-Liebesgeschichte mit ein bisschen Coming-of-Age à la "Bis(s) zum Morgengrauen", frei von Überraschungen und inklusive des Genre-üblichen Lieben und phaseweise Streiten. Dass einige Figuren arg unglaubwürdig handeln und keinerlei Sympathie für sich gewinnen können, macht es nicht besser.

Der einzige Weg, hier Spaß zu haben: Sich drüber lustig machen und lästern.
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 11. April 2019
Der Film war total schlecht. Ich hätte heulen können weil dieser extrem ungenau zum Buch war der Film war verwirrend und willkürlich zusammen gesetzt es wurde sich keine Mühe gegeben. Die Charaktere passen nicht ganz zusammen. Und schlüsselszenen fehlen deutlich. Wenn ich könnte würde ich nicht in diesen Film gehen. Den der Film hat mir die letzten 2 Bücher vermiest. Ganz schlecht und nicht zu empfehlen. Sparen Sie sich das Geld!!!
Sorry aber kein Stern. Meine Hoffnungen waren groß
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 11. April 2019
Der Inhalt der Geschichte mag wohl der gleichen sein wie im Buch, aber das drum herum wurde so umgeschrieben und verharmlost das es einfach nur eine Enttäuschung für mich war.
MichaStgt
MichaStgt

7 Follower 21 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 11. April 2019
Billiger fifty shades of grey Abklatsch. Film plätschert leider vor sich hin. Leider fand ich auch die schauspielerische Leistung nicht gut
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 11. April 2019
Ich habe mich sehr auf den Film gefreut und habe ihn gestern in einer Ladies First Vorstellung gesehen. Erst mal die große Überraschung: FSK 0!? Über die Besetzung lässt sich streiten, ich fand die Besetzung im Nachhinein eigentlich doch ganz gut. Aber alles andere - sorry, geht gar nicht.
Der Film weißt zwar Parallelen zum Buch auf, jedoch wird das Buch hier nur "angekratzt". Der Film hat keine Tiefe. Im Buch bekommt man wirklich eine Verbindung zu Tessa und Hardin, aber im Film? - leider nein.
Die Story geht einfach viel zu schnell und ist aus meinen Augen nicht schlüssig wenn man das Buch nicht kennt. Ich habe hier viel mehr erwartet.
Leider wurde ein süßer Teeniefilm draus und nicht mehr. Ich bin total enttäuscht und das ging glaube ich gestern allen im Kinosaal so. Wirklich sehr schade.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 12. April 2019
Ich fand er war gut hätze was besser sein können aber kann man sich gut anschauen
Hardin hätte besser gespielt sein können, aber Tessa würde perfekt gespielt 
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 11. April 2019
Furchtbar!!! der Film spiegelt in keinster Weise die Beziehung zwischen den beiden wieder. Es fehlen Unmengen an Stellen, die wichtig sind um die Beziehung zu verstehen... Hardin entschuldigt sich ständig und man weiß gar nicht wofür, weil im Film gar nichts passiert ist vorher. Wenn man das Buch gelesen hat, weiß man worum es geht- Leuten, die das Buch nicht gelesen haben erschließt es sich aber eben nicht! Warum wurde aus dem Bad Boy, den die Leser des Buches so liebten und der meines Erachtens die tragende Rolle des Buches war, ein verweichlichtes Schoßhündchen gemacht?? und warum um Gottes Willen ist Tristan eine Frau und heißt trotzdem Tristan??

Es ist klar, das ein Film nicht ein ganzes Buch wiederspiegeln kann. Aber der Film ist zusammenhangslos, es macht an vielen Stellen einfach keinen Sinn. Dazu wirkt er billig produziert, gerade im Bezug auf die Textpassagen. Es wurde sich gefühlt überhaupt keine Mühe gegeben beim ausarbeiten der Texte- es werden einen zum Teil stichpunktartig die Sätze hingeworfen.

Die Bücher sind mitreißend, fesselnd, toll geschrieben!!!! Im Normalfall würde ich sagen, das die Autorin zu bemitleiden ist. Das der Film eine Schande für ihre Bücher ist!!! Aber da die Autorin selbst an der Produktion des Film mitgewirkt hat, kann ich einfach nur den Kopf schütteln. All die Interviews, die sie gegeben hat - ihre Erklärung bezüglich der Beziehung zwischen Hardin und Tessa.... Der Film spiegelt nicht wieder, was sie vorher gesagt hat bzw. was sie sich für den Film vorgestellt hat!

Die beiden Hauptakteure Hero und Josephine fand ich in ihren Rollen eigentlich ganz gut. Wäre der Text und die Handlung sinnvoller gewesen, hätten beide eine wirklich tolle Arbeit gemacht bzw. machen können.

ich bin wahnsinnig enttäuscht vom Film!!!!
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