Shang-Chi And The Legend Of The Ten Rings
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Petra Schönberger
Petra Schönberger

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5,0
Veröffentlicht am 8. September 2021
Das langersehnte Warten auf den neuen Marvel-Held und um die legendäre Organisation der „Zehn Ringe“ ist gelüftet.
Spektakuläre Kampfszenen und atemberaubende Spannung treffen in dem neuen Marvel-Film auf zahlreiche unterhaltsame Minuten. Es geht aber auch um die Vergangenheit, um Marvelhelden und nicht zuletzt um atemberaubende Action vor einer spektakulären Kulisse.
Spektakuläre und phantasievolle Kampfszenen mit einer Thematik, in der es darum geht, hart zu trainieren, denn wenn man gut sein will, muss man auch was dafür machen.
Traumhaft schöne und farbenfrohe Aufnahmen, die sich durch den ganzen Film ziehen. Es zeigt schon zu Beginn der Geschichte, mit welch gewaltiger Phantasie die Macher an dem sensationellen Film gearbeitet haben.
Spektakuläre Kampfszenen aus luftiger Höhe treffen auf einen Wahnsinns Soundtrack. Alles in allem eine rund um gelungene Geschichte, in der es um Machtkämpfe und jede Menge Phantasie geht. Wer chinesische Filme mag, kommt mit „Shang-Chi“ auf alle Fälle auf die Kosten.
Nicht zuletzt überzeugt der Film aber auch mit brillanten Aufnahmen und perfekt gespielten schauspielerischen Leistungen aller Schauspieler. Besonders hervorzuheben ist eigentlich niemand, aber Simu Liu ist schon ein herausragender Schauspieler, der es verdient hat, die Rolle des „Shang-Chi“ zu spielen.
Der Film ist ein Beispiel dafür, dass man unter Geschwistern zusammenhalten soll, egal was kommt. Alles in allem eben eine harmonische Geschwisterbeziehung.
Ein rundum gelungenes MARVEL Abenteuer mit einem grandiosen Finale sowie einer unerwarteten Überraschung, die garantiert zur Freude aufruft.
Auf alle Fälle sollte man bis zum letzten Bild sitzenbleiben, denn wie schon von MARVEL gewohnt, gibt es auch in diesem Film noch ein ganz besonderes Highlight, dass man sich keineswegs entgehen lassen darf.
FILMGENUSS
FILMGENUSS

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4,0
Veröffentlicht am 5. September 2021
NEUE HELDEN BRAUCHT DAS LAND
von Michael Grünwald / filmgenuss.com

Warum auch immer Black Widow als Auftakt für die neue Phase des MCU hergenommen wurde – Scarlett Johanssons womöglich letzter Ausflug als Natasha Romanoff scheint eher wie der Epilog der letzten Phase zu sein. Der Final Curtain für eine schneidige Heldin. So richtig frischen, neuen Wind, und das noch aus einer ganz anderen Himmelsrichtung, nämlich von dort, wo die Sonne aufgeht, bläst uns erst Shang-Chi oder The Legend of the Ten Rings ins Gesicht. Wie fühlt sich dieser Luftwechsel an? Ungefähr so, wie sich bereits die Serie Loki angefühlt hat. Dort wiederum, auf dem hauseigenen Streamingportal, ist das MCU längst schon an neuen Ufern angekommen. Der Gott des Schabernacks, Wanda Maximoff und der neue Captain America haben sich bereits schon warmgelaufen für das, was da noch kommen möge. Jetzt allerdings haben wir seit Captain Marvel nach langer Zeit wieder mal eine Origin-Story, die natürlich die gängigen Parameter für so eine Genese zu atmen hat, die aber durch sein wild wucherndes Märchen-Kolorit den Alles-ist-möglich-Wahnsinn der Guardians of the Galaxy auf die Erde wuchtet.

Dabei ist das MCU seit jeher ein zwar stets zusammenhängendes und auch homogenes, aber in seiner Sprache manchmal hochgradig unterschiedliches Universum. So zu Beispiel bleibt die Captain America-Fraktion mit Winter Soldier, Nick Fury oder eben Falcon auf gesellschaftspolitischer Bühne und zeichnet das unserer Realität am nächsten kommende alternative Weltbild. Auf der anderen Seite stehen die Guardians und alles, was da so aus dem interstellaren Raum auf uns eintrudelt. Knallbunt, phantastisch und verspielt. In dieses Fahrwasser begibt sich auch der Neue unter den Weltenrettern: ein typ namens Shang-Chi, der den Infinity-krieg gut überstanden hat und so tut, als wäre er ein ganz normaler Amerikaner mit Migrationshintergrund, der seinen Alltag bestreitet wie jeder andere auch. Dem ist natürlich nicht so, und eines Tages tauchen wilde Kerle auf, die Shang-Chi an den Hals wollen. Um diesen hängt nämlich das Erbstück seiner verstorbenen Mutter, das Papa Xu unbedingt haben will. Und nicht nur das – die Familie, in dessen Besitz die zehn magischen Ringe fallen, soll wieder zusammenkommen, um Rache an denen zu nehmen, di Xus bessere Hälfte und Mutter von Shang-Chi gefangen halten.

Wie in Black Widow dreht sich auch in Shang-Chi an the Legend of the Ten Rings sehr viel um die Familie und dessen Zusammenfindung. Familie war Disney immer schon wichtig – man merkt deutlich den Einfluss des Mauskonzerns auf das Marvel-Franchise. Doch das macht nichts, diese Formeln fügen sich ganz gut in einen neuen, vielversprechenden Überbau, indem Magie, Zeit und Dimensionen eine große Rolle spielen werden. Dementsprechend heisst es bei Destin Daniel Crettons Marvel-Debüt: alle Sinne auf Empfang, denn da kommt was Unerwartet großes auf uns zu. Und auch wenn es im Film niemals ausgesprochen wird – es scheint, als wäre das von Mythen umrankte Tal Shangri La nun endlich gefunden worden.

Martial Arts war klar – die Fights sind formschön und übersichtlich choreographiert. Action State of the Art, was anderes hätte man ja nicht zu erwarten brauchen. Was letzten Endes die Erwartungen durchaus sprengt, ist der gegen Mitte des Films erhaltenen Drall Richtung sagenhafter Märchenwelt – im Gegensatz dazu wirkt das jüngste Mulan-Abenteuer wie eine solide Terra X-Doku. Neben den sympathischen Sidekicks wie die gewohnt burschikose Awkwafina und eines ganz besonderen, alten Bekannten aus den frühen MCU-Phasen sorgen phantastische Tierwesen, welche die Möglichkeit eines Crossovers mit dem Harry Potter-Universum einräumen könnten, für überraschtes Staunen. Und es kommt noch dicker, bunter und spektakulärer. Shang-Chi and the Ten Rings beginnt wie ein geerdeter Marvel-Film, zieht daraufhin sämtliche Asse an Schauwerten aus dem Ärmel und endet als folkloristisch angehauchtes und selbstbewusstes Eventkino. So beeindruckend der virtuose Bilderreigen auch sein mag – er hätte längst nicht so eine treffsichere Wirkung erzielt, wären die Protagonisten nicht so gewissenhaft gecastet worden wie sowieso schon immer im MCU (mit Ausnahme von Captain Marvel vielleicht). Serien- und nunmehr Kino-Shootingstar Simu Liu verleiht dem asiatischen Helden eine bescheidene Natürlichkeit. Wie Hawkeye, nur statt Pfeile sind es folglich Ringe, die noch eine wichtige, wenn nicht gar sehr wichtige Rolle spielen werden. Denn nach dem Abspann heißt es wieder: Sitzen bleiben!
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Mehr Reviews und Analysen gibt´s auf filmgenuss.com!
Thomas Testor
Thomas Testor

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1,5
Veröffentlicht am 7. September 2021
Dieser Film ist absolut anders als die anderen Marvel-Filme und damit leider der schlechteste im MCU. In der ersten Hälfte reiht sich ein Kampf nach dem anderen. Das ist absolut uninteressant, denn so etwas wie Atmosphäre, Immersion oder eine packende Story entsteht dabei überhaupt nicht. Außerdem ist gefühlt die Hälfte der Dialoge des gesamten Films in Chinesisch und nur mit deutschen Untertiteln versehen, was absolut ärgerlich ist! Das hatte ich in dem Ausmaß in noch keinem Kinofilm, wo ich jetzt doch schon einige gesehen habe. In einer deutsch synchronisierten Fassung möchte ich auch deutsche Stimmen haben! Wenn man ständig mit Untertitel lesen beschäftigt ist bekommt man vom Film selbst nicht wirklich viel zu sehen. Das passiert teilweise auch bei wichtigen Luftaufnahmen.

In der zweiten Hälfte sehen wir dann immerhin schöne Landschaften und auch ein wenig Fantasy. Das kann den Film aus meiner Sicht aber nicht retten. Insgesamt kann ich hier keine Empfehlung abgeben. Auch wenn ich kein Hardcore-Marvel-Fan bin, habe ich trotzdem alle Marvel-Filme gesehen, die mal sehr gut und mal mittelmäßig sind. Dieser Film hier ist allerdings eine Enttäuschung. Es kommt mir auch so vor, als hätte man hier möglichst viele Zielgruppen erreichen wollen, was man zwar von Blockbustern generell kennt, aber hier hat man es klar übertrieben.

Es dürfte auch eine Rolle spielen, dass Marvel zu Disney gehört und die immer mehr zu einem Quasi-Monopol heranwachsen, was der künstlerischen Ader von Disney tatsächlich sehr schadet. Offenbar ist der Konzern nur noch auf Geld aus. In letzter Zeit kommt da einfach nichts gescheites mehr, egal ob wir jetzt von Marvel oder von Disney-Filmen sprechen. Auch diese Streaming-Strategie mit VIP-Gebühr ist höchst fragwürdig. Kommt zwar bei diesem Film nicht zum Einsatz, aber ob sie damit jetzt wirklich aufgehört haben, weiß man halt nicht und wer weiß wie viele Filme noch einfach über Streaming entsorgt werden, statt im Kino zu laufen, wie z.B. Luca vom Pixar-Studio das ebenso wie Marvel, Star Wars und 20th Century Fox von Disney gekauft wurde. Was wollen die noch alles kaufen!? Alle anderen Major Studios auch noch? Eines haben sie ja mit 20th Century Fox schon.
Liboki
Liboki

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4,5
Veröffentlicht am 3. September 2021
Hervorragendes gemeinsames Kinoerlebnis mit allzuviel wortlosem Kampfszenen, wie leider in allen Film derzeit üblich, dafür empfand ich Awkwafina erfrischend und fühlte mich insgesamt gut unterhalten. Vermutlich wird mich der Bondfilm Ende des Monats dermaßen langweilen das ich mir Shang Chi erneut als FildeWo sichte :)
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

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2,5
Veröffentlicht am 3. September 2021
Marvel stellt die nächste Garde auf: mit Shang-Chi gibt es die erste, gänzlich neue Heldenfigur die diesmal versucht alle Aspekte des chinesischen Kinos zu etablieren. Allerdings setzt der Film neue Maßstäbe: selten war Marvel ein solches CGI Gewitter daß so unglaublich billig und häßlich ausschaut, selten war eine Abspannszene so unnötig um dafür zehn Minuten abzusitzen und selten gab es eine so nervige Nebenfigur wie Awkwafina. Ansosnten ist es eine übliche Originstory bei der die Hauptfigur allerdings schon „komplett“ ist, nur eben dem Zuschauer schrittweise enthüllt wird. Es gibt dumme Sprüche, viele Kämpfe und eben ein permanent technisch unterlegtes Schlachtgetümmel welches für Jugendliche und Nichtkenner viel Spaß liefert, dem Rest aber nur ein müdes Lächeln abringt. Marvel wird einen langen Weg gehen müssen um die Begeisterung für ihren Themen neu zu entfachen.

Fazit: Passable Nummer deren grässlicher CGI Look aber eine Tortur darstellt!

Videoreview von mir: https://youtu.be/CTa1vuquRoA
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 2. September 2021
Absolut gelungen! Hat mich total in den Bann gezogen. Ein Meisterwerk aus atemberaubenden Aktionszenen, einer tollen Story und vielem mehr.
Riecks-Filmkritiken
Riecks-Filmkritiken

34 Follower 212 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 27. August 2021
Skandal - Sie haben es schon wieder getan!!! Es ist einfach unglaublich, aber nachdem ich spätestens mit dem verkorksten Black Widow Film innerlich damit abgeschlossen hatte irgendeine Begeisterung für die folgenden Filme nach Avengers: Endgame zu finden, ist es den Marvel-Studios doch tatsächlich gelungen mit dem hiesigen Werk einen Leinwandkracher zu produzieren, der dazu anregt Lust auf folgende Filme zu entwickeln. Ich bin plötzlich wieder gehypt für dieses Franchise und hoffe nun auf weitere Filme dieser Qualität, denn in Shang-Chi passt unglaublich viel bestens zusammen. Nicht nur dass der Film ein deutlich bodenständigeres Level wieder aufnimmt und tatsächlich nur eine kleine recht unbedeutende Familiengeschichte erzählt, es wird auch endlich viel stärker die asiatische Art der Filmproduktion eingebunden, was sich unter anderem auch im Cast erkennen lässt. Fantastische Bilder kombiniert mit sattem und durchdringenden Sound liefern uns die Möglichkeit endlich wieder ganz und gar in einen Kinofilm abtauchen zu können. Die verschiedenen Genre sind wohldosiert kombiniert wurden und liefern uns schlussendlich sogar einen Ausflug in eine Welt, die ich nie erwartet hätte und durchaus nicht unter allen Fans Begeisterung wecken wird – mich aber vollkommen für sich vereinnahmt hat. Die perfekt durchchoreographierten Kampfsequenzen und der unerwartet große Anteil an chinesischer Sprache lassen kaum noch erahnen, dass man sich tatsächlich in einem Multimilliarden Dollar Franchise befindet, welches im Tunnelblick amerikanischer Produzenten entstanden ist.

Die gesamte Kritik gibt es auf https://riecks-filmkritiken.de/shang-chi-and-the-legend-of-the-ten-rings
Michael S.
Michael S.

301 Follower 415 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 25. August 2021
Eins darf gleich verraten werden: Langeweile kommt hier in keiner Minute auf. Selbst wenn man Martial Arts oder auch Superhelden wenig abgewinnen kann, überzeugt doch zumindest die schnörkellos erzählte Geschichte, die dank eines coolen Helden und einem ganz und gar nicht auf den Mund gefallen Sidekick, der trotzdem nie degradiert wird, hochgradig unterhaltsames Kino ergibt. Wenn man es erst einmal durch den ausführlichen Prolog geschafft hat, kann man sich an dutzenden Glanzmomenten erfreuen, ob bei Prügeleien im Bus, trockenen Kommentaren von Katy, bei Fahrten mit Geländewagen durch verzauberte Wälder oder der Rückkehr eines alten Bekannten aus "Iron Man 3".

Vorkenntnisse aus dem Marvel Universum benötigt man darüber hinaus kaum. Natürlich sind die Gastauftritte von Wong (Benedict Wong) aus "Doctor Strange" umso unterhaltsamer, wenn man ihn aus eben jenem Film schon kennt, und die Verweise in Richtung des Mandarin ebenso sinniger wie die üblichen Gastauftritte in der Post-Credit-Szene wenn man Bescheid weiß, aber im Grunde steht das Soloabenteuer fast noch mehr für sich als "Black Panther". Ähnlich wie sein afrikanischer Kollege T'Challa und Ms. Marvel, der noch recht neuen ersten muslimischen Marvel-Heldin, soll sicher auch Shang-Chi neue Zuschauergruppen erschließen, pardon, repräsentieren, und das tut er auf angenehm unaufdringliche Weise.

Man könnte noch viele moralische Seitenhiebe auf die Situation asiatischstämmiger Amerikaner einbauen, doch schon Shauns Job und die Lebensumstände von Katys Großfamilie sprechen für sich. Dass man selbst als Blockbuster-Fan kaum einen der Hauptdarsteller kennt wirkt sich ebenfalls nie negativ aus, vielmehr bieten die zumindest für viele westliche Zuschauer unbekannten Gesichter eine gute Abwechslung während sie für den millionenschweren chinesischen Filmmarkt einen guten Grund für Erfolge an den Kinokassen liefern.

So zynisch man es auch betrachten möchte - das neueste Marvel-Abenteuer ist grundsätzlich ein unterhaltsamer, sympathisch gecasteter und hervorragend choreografierter (wenn auch mit reichlich CGI aufgehübschter) Martial-Arts-Film mit Superhelden-Einschüben, dem auch die Tatsache nicht schadet, dass über die Herkunft der magischen Ringe wenig bekannt ist und man sie offenbar auch ohne großartiges Training damit beliebig als Sprungfeder, Wurfgeschoss, Energiekanone oder Kampfpeitsche einsetzen kann.

Das mit mythologischem Fantasy-Bombast überkleisterte und auch noch überlange Finale muss man ebenso ertragen wie die Product Placements von Adidas und BMW, doch darüber hinaus kann man nur wenig bemängeln. "Shang-Chi" macht das MCU auch dank eingeflochtenem Familiendrama noch ein Stück zugänglicher, selbst wenn man kein oder nur wenig Interesse für die Comic-Vorlage, Spin-Offs, Sequels und Serien-Ableger mitbringt. Nichtsdestotrotz wünscht man dem sympathischen Helden von Herzen weitere Abenteuer, gern auch auch ohne Avengers.
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