Mission: Impossible 7 - Dead Reckoning
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Apfelliebhaber
Apfelliebhaber

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4,5
Veröffentlicht am 15. Juli 2023
Gefahr lauert! Die wahre Bedrohung in diesem neuen Action-Blockbuster so subtil und unterschwellig wie möglich zu halten ist eine ungewohnte und doch gleich innovative Änderungen am sonstigen Schema solcher Filme. Die Action in diesem Streifen ist unübertroffen und sehr abwechslungsreich gestaltet, dabei büßt der Film allerdings nichts an Logik oder Sinnhaftigkeit ein, wobei gesagt sein muss, dass der nun siebte Teil der Filmreihe die Ernsthaftigkeit ein wenig verliert, wie beispielsweise durch One-Liner, die zwar meist nicht allzu schlecht sind, doch oft deplatziert wirken, wenn im nächsten Moment eine durch und durch emotionale Szene erfolgt. Trotz alledem kann man Mission Impossible: Dead Reckoning als epischen ersten Teil des Grande Finale der Filme lobpreisen und sich auf die baldige Fortsetzung freuen.
Martin Kares
Martin Kares

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5,0
Veröffentlicht am 15. Juli 2023
Der wohl bete actionfilm der letzten Jahre. Einfach nur Spannung von 0 bis Ende. Technisch und schauspielerisch auf obersten Niveau!
Jakim Essen
Jakim Essen

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5,0
Veröffentlicht am 13. Juli 2023
Bester Film aller Zeiten. Habe Angst, dass ich an keinem anderen Film mehr Spaß haben werde. Absolut spannend, witzig, traurig. Beste Kino Unterhaltung.
Cursha
Cursha

7.500 Follower 1.067 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 13. Juli 2023
Es ist im Kino absolut unüblich, dass eine Filmreihe mit fortschreitender Zeit immer besser wird. Tom Cruise aber gelingt mit seiner "Mission Impossible"-Reihe, immer wieder den vorherigen Teil zu überbieten und sich dabei in neue, teils lebensgefährliche Situationen zu bringen und somit neue Maßstäbe im Bereich Action zu setzen. Nach einer konsequenten Steigerung der Stunts, fand die Reihe für mich persönlich seine Meisterklasse im direkten Vorgänger "Fallout", welcher für mich nicht nur der beste Teil der Reihe war, sondern einer der besten Filme seines Genre überhaupt und ein absolutes Meisterwerk. An diesen kommt der erste Teil des vorläufigen (?) Finals "Dead Reckonning" nicht ran, reiht sich aber dennoch nahtlos an seine Vorgänger an und bietet atemberaubendes Kino.
Mit einem immensen Vertrauen ausgestattet, inszeniert Christoph McQuarrie nun schon seinen dritten Teil der Reihe. Bisher hat sich dieses Vertrauen auch ausgezahlt. Nach "Rogue Nation " und "Fallout" hat sich seine Handschrift etabliert. Die Zahlen stimmten, die Kritiker und Fans waren glücklich und das Team dahinter eingespielt. Dass er nun auch den Zweiteiler umsetzen wird, war ein logischer Schritt.
Kurz zur Handlung: Eine neue Bedrohung steht auf dem Plan: Die "Entität". Diese KI hat ein mörderisches Eigenleben entwickelt und droht die Menschheit an den Abgrund zu führen. Ethan Hunt und sein Team erhalten den Auftrag zwei Hälften eines Schlüssels zu beschaffen, die es ermöglichen die "Entität" zu kontrollieren. Doch alle Nationen wollen ihn bekommen und so beginnt ein globaler Wettstreit um diese Superwaffe.
Ähnlich wie schon in den Vorgängern ist die Handlung eigentlich ziemlich simpel gehalten, aber endlos kompliziert erzählt. Man kann in dem ganzen zwar immer wieder mal den Überblick verlieren, tut dem ganzen aber keinen Abbruch, da die Bedrohung sich hier vor allem sehr greifbar und durchaus möglich anfühlt. Tonal schlägt der Film immer wieder in zwei Richtungen aus, ernste Situationen paaren sich immer wieder mit sehr witzigen Szenarien, die sie vor allem in Actionszenen ausspielen. Trotz der oft verschachtelten Erzählung sind viele Szenen dann aber doch unglaublich spannend erzählt und mitreißend.
Christopher McQuarrie hat sein Handwerk verstanden und so inszeniert er auch diesen Film ähnlich wie seine Vorgänger. Totalen in fulminanten Aktionszenen, die auch lange auf das gezeigte draufhalten. Nahaufnahmen in Faustkämpfen lassen wieder die Gewalt ihrer Akteure spüren. Schräge Kamerawinkel wenn Tom Cruise etwas auf die Schliche kommt. Das Handwerk sitzt! Auch der Score und die Effekte sind bekannt.
Der Film punktet wieder stark in seinen Aktionmomenten, von denen es wieder einige gibt. Die Faustkämpfe in einer Gasse sind genauso wuchtig und adrenalingeladen, wie Cruise, der durch jene engen Gassen durchsprintet. Höhepunkt sind zwei zentrale Aktionszenen. In einer fliehen Ethan und Grace in einem kleinen, gelben Fiat durch die Straßen von Rom. Dabei wird jede Menge Humor eingebaut und ordentlich Sachschaden verursacht. Auch hier stockt wieder mehrfach der Atem. Der zweite Höhepunkt ist die Szene am Ende, die durch den vielfach angekündigten Sprung von der Klippe, samt Motorrad und Fallschirm eingeleitet wird. Da setzte, nicht nur dank des Making-Ofs, die Gänsehaut ein, sondern ich musste auch wieder kurz schlucken. Die darauffolgende Szene im Zug lässt es dann nochmal ordentlich krachen. Auch wenn die Aktion im Vorgänger nochmal stärker war, so ist auch dies wieder absoluter Maßstab, der weit über dem Durchschnitt liegt, was heute als "Aktion" verkauft wird. Nur wenige Filme können damit konkurrieren.
Etwas schwächer als üblich ist das Zusammenspiel der Figuren. Hier gibt es überraschend wenig vom Team zu sehen und dieses agiert auch recht wenig zusammen, im Vergleich zu den anderen Teilen. Alles konzentriert sich sehr stark auf Tom Cruise, der die Rolle wieder gewohnt stark ausfüllt und sie einfach atmet und auf Grace, gespielt von Hayley Atwell, die den Cast gut ergänzt und sich gut einreiht. Simon Pegg und Ving Rahmes machen wieder ihr Ding, während Rebecca Ferguson hier nur noch einen sehr kleinen Part innehat, was ich als großer Fan ihrer Figur sehr schade fand. Blass hingegen bleibt Antagonist Gabriel. Viel tut er noch nicht und wirkt lediglich wie ein Spielball für die Entität. Aber mal schauen was Teil 2 bringt. Anders ist es mit Pom Klementieff. Ihre wortkarge Paris wird zwar gezielt eingesetzt, aber sie versprüht jede Menge Lust an der Rolle und war für mich eine super Ergänzung für den Film.
Der Film hat leichte Schwächen, was das Zusammenspiel der Figuren angeht und auch die Aktion wird nicht getoppt, im Vergleich zum Vorgänger, ABER dennoch ist Teil 7 ein mörderischer Spaß geworden.
Kurz: "Dead Reckonning Teil 1" ist purer Bombast, der wieder ausführt weshalb Tom Cruise mit seiner "Mission Impossible"-Reihe das Aktionkino seit den 10er Jahren dominiert. Auch wenn er "Fallout" nicht überbietet, so kann eine gute Dosierung Humor und Ernst, wieder das gesamte Aktionfeuerwerk tragen, was wieder der Maßstab setzt fürs moderne Blockbusterkino. Einmal mehr ist die Mission geglückt und lässt hoffnungsvoll auf Teil 8 blicken, in dem man wieder gespannt sein kann was sie sich als nächstes einfallen lassen. Auf Mission Impossible ist Verlass!
Paul
Paul

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5,0
Veröffentlicht am 13. Juli 2023
Tom Cruise zeigt wie ein Bondfilm auszusehen hat. Fantastische, realistische Action, gepaart mit einer packenden Handlung, die sowohl zeitgemäß ist als auch nostalgische Aspekte mitsichbringt. Klare 10/10 und damit der beste Film den ich jemals im Kino gesehen habe.
Robert
Robert

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5,0
Veröffentlicht am 13. Juli 2023
Tom Cruise hat sich mal wieder selbst übertroffen. Der Film war durchgehend sehr unterhaltsam und hat sich nie gestreckt angefühlt. In jeder Minute war die Spannung zu spüren, sehr passender Humor und ein ausgeklügelter Plot parat. Kann ich jedem ans Herz legen, der sich erstklassig unterhalten lassen möchte.
FILMGENUSS
FILMGENUSS

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4,0
Veröffentlicht am 12. Juli 2023
DAS HÜTCHENSPIEL ALS ACTIONKNÜLLER

Wir alle kennen es, dieses ohnmächtige Gefühl, wenn uns siedendheiß einfährt, dass wir den Schlüssel verloren haben. Die Suche nach dem extra fürs eigene Schloss geschliffenen kleinen Werkzeug gestaltet sich meistens schwierig, und nicht selten auch mit Jähzorn. Im schlimmsten Fall erfährt die Haustür dann noch ein Sicherheits-Upgrade, denn was weiß man schon, wie fix manche Langfinger sind, wenn heimatloses Sperrutensil zur freien Entnahme auf der Straße liegt. Ähnlich ergeht es Agent Ethan Hunt und seiner IMF. So ergeht es dem MI6, der CIA und gefühlt allen anderen geheim operierenden Organisationen, die zwar nicht den Schlüssel zum Eigenheim, aber immerhin den Schlüssel zum Wohle der Welt suchen. Wie Tom Cruise und Christopher McQuarrie – der Regisseur seines Vertrauens, der dem Star alle Wünsche von den Augen abliest – aus der Plot-Essenz rund um ein High-Tech-Artefakt eine hyperventilierende Action-Sensation kreieren, ist erstaunlich. Das zeugt von Planung und punktgenauer Umsetzung.

Zugpferd ist natürlich der ewig junggebliebene Sunnyboy mit fragwürdiger Scientology-Affinität, die, betrachtet man die öffentliche und offene Person, gar nicht passt. Weit weg von jeglicher Ideologie will der, der alles kann, auch wirklich zeigen, wie weit er für sein Publikum gehen will. Tom Cruise ist ein Entertainer. Er kennt das Kino und weiß, wie Filme mit Erfolg funktionieren; worauf es ankommt, und wie sehr man vermeiden sollte, andauernd more of the same zu erzählen. Bei Mission: Impossible – Dead Reckoning Teil Eins könnte man ja fast vermuten, die Action-Franchise hat sich ähnlich ausgeleiert wie jene von Stirb langsam. Die Plots werden immer dünner, die Stunts immer generischer, Autoverfolgungsjagden die Hunderttausendste. Nicht so bei Mission: Impossible. Denn Cruise arbeitet so, als würde er einen James Bond-Film drehen. Neuer Kontext, neuer Plot, neue Figuren und doch auch Bewährtes. Die Figur des Ethan Hunt ist eine Konstante, mit ihr kämpfen die Buddys Luther und Benji (Ving Rhames und Simon Pegg, die man immer wieder gerne sieht), ab und an auch Rebecca Ferguson als Elsa Faust. Alles andere drum herum ist in Bewegung – und erfindet sich, wie auch in Dead Reckoning Teil Eins, zum sechsten Male neu. Dabei muss darauf geachtet werden, nur nicht die Haben-Seite in neuem Gewand nachzuimitieren, sondern aus einer völlig anderen Richtung das Damoklesschwert über alles und jeden zu erheben und dabei auch den Nerv der Zeit zu treffen, die mit der Parade Künstlicher Intelligenzen völlig überfordert scheint. Zu aller Bedrohung ist da noch die Büchse der Pandora, die unbedingt geöffnet werden will. Wenn diese in die falschen Hände gerät, reicht selbst der elegante Sprung von der Klippe nicht mehr – ein Stunt, der in den Zirkus gehört, nur ist kein Zelt groß genug. Daher: ab ins Kino.

Viel über den Inhalt, der als straffes Libretto für die Actionoper dient, sollte ich gar nicht ausplaudern. Zu wissen ist nur: dieser Schlüssel, das kleine. glänzende Objekt der Begierde, hat bald ein Eigenleben. Und irgendwann weiß niemand mehr, wer wann wie oft und wo eben diesen unter seinem Hütchen verbirgt. Derer gibt es mehrere, und sie werden so lange hin und hergeschoben, bis einem schwindelig wird. Warum das Teil plötzlich dort auftaucht, wo es keiner vermutet – nun, das ist der Trick. Auf Basis der Philosophie dieser auf Fußgängerpromenaden gern gesehenen Abzocke ersinnt nicht nur die Mission: Impossible-Reihe neue Parameter, sondern auch das totgelaufene Genre des Actionfilms bekommt die Adrenalinspritze. Es geht also doch. Und es gibt sie noch: Szenen, die man so kaum jemals gesehen hat. Selten war eine Autoverfolgungsjagd so witzig. Selten entfesselte ein Eisenbahncrash einen derartigen Dominoeffekt, so, wie er hier auf Spannung setzt und Murphys Gesetz bedient. Cruise und McQuarrie sind Showrunner, die ihr Spektakel mit Herzblut erarbeitet haben; mit Spaß am Improvisieren und Selbermachen. Irgendwann sind Tom Cruises Hemdsärmel dann aber auch genug aufgekrempelt – so ganze ohne CGI geht’s dann doch auch nicht. Gesprengte Brücken sprengen schließlich das Budget.

Mission: Impossible – Dead Reckoning Teil Eins ist ein Genre-Genuss, da gibt es keine Zweifel. Mag sein, dass die Menge an unwahrscheinlichen Koinzidenzen das logische Verständnis strapaziert, doch das Überzeichnen des Thrillers ist Part of the game. Wer schon die unmögliche Masken-Mechanik akzeptiert, wird auch den Rest akzeptieren. Solche Szenarien sind aber das, was Actionkino ausmacht. Mission Impossible ist irreale Fiktion und spannendes Theater, zwischen Agentenkrimi und Science-Fiction. Tom Cruise holt für den ersten Teil des Grande Finale alles raus, was noch geht. Und wird für das Ende vom Ende noch einige Asse im Ärmel haben. Sein Schlüssel zum Erfolg, der passt.
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CineMoenti
CineMoenti

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3,0
Veröffentlicht am 7. Juli 2023
Kurzweilig ist dieser lange Action-Film, ja. Die von Cruise selbst durchgeführten Stunts stellen auch einen Mehrwert dar, ja.
Aber die gesamte Gattung leidet allmählich an Materialermüdung. Zu viele Ideen sind allzu bekannt aus sehr viel älteren Genreklassikern, und einige Sexismen (wie etwa eine Frau "the girl" zu nennen, als hätte sich in den vergangenen Jahrzehnten aber auch gar nichts getan) grenzen an bemerkenswerte Ignoranz. Abgesehen davon würde mich einmal sehr freuen, wenn es Cruise gelänge, hier und da so etwas wie eine Emotion zu spielen, die über ein aalglattes Angespanntsein hinaus ginge (bezeichnend: in einer hochemotionalen Szene wird hauptsächlich auf sein Gegenüber geschnitten).
Und doch: der spektakulären Action wegen, die durchaus mehrere Adrenalinschübe verpasst, kann der Kinobesuch lohnen.
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.853 Follower 5.015 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 7. Juli 2023
Das unmögliche Ding an Tom Cruises Filmmissionen ist wohl mittlerweile, jedes Mal noch einen draufzusetzen und es nochmal zu toppen. Der neue Film der Reihe tut dies gleich in zwei Belangen: zum einen der Lauflänge. Das endlose Ausdehnen der Szenarien und der bedeutungsschweren Dialogen erwirkt, daß der Film auf eine epische Laufzeit von über 160 Minuten anschwillt. Und zum zweiten das Pathos: jedes Szene, jeder Dialog, wird mit bleischwerer Bedeutung, fieser Ernsthaftigkeit und Tragik untermalt. Ebenso sind es aber die Figuren: gerade Überbösewicht Gabriel, dessen bleiche Darstellung die Bösheit, die ihm das Drehbuch unterstellt, nicht erfüllt. Gabriel ist eine absurde „Larger than Life“ Figur, ebenso wie der alles wegsteckende Cruise und jeder in seinem Umfeld. Man schaut so einen Film nicht, um Realismus oder wahre Figuren zu sehen, aber wenn sowas dann wie hier ins epische übersteigert wird, knüpft man kaum emotional an. Die Action ist natürlich wie immer das Aushängeschild und dort liefert der Film entsprechend ab. Allerdings sind es Tom Cruises eigene, frühere Titel die belegen, daß es das alles schonmal in besser gab. Und es zeigt, wie mies so ein erster Teil 1: der Film knipst in der Mitte ab und man weiß erstmal nicht, ob es zu einem lohnenden Ganzen führen wird.
 
Fazit: Die bislang schwächste Mission, wenngleich selbst ein mauer Titel dieser Reihe mehr liefert als alle Konkurrenz!
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