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    M. C. Escher - Reise in die Unendlichkeit
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    Anonymer User
    5,0
    Veröffentlicht am 6. November 2019
    Das war mal ein außergewöhnlicher Film. Dem Protagonisten entsprechend. Es geht um einen Ausnahmekünstler bzw. um einen Mathematiker, den viele dem Namen nach erstmal nicht kennen. Wenn man dann diverse Bilder von ihm zeigt, fällt der Groschen.

    Der Film basiert auf den Tagebucheinträgen und Briefen des Herrn Escher, vorgetragen von Willi Brandts Sohn, Matthias Brandt. Letzterer ist selbstredend ein hervorragender Schauspieler, aber hier stellt er seine (für meine Ohren) überragend angenehme Stimme zur Verfügung, entführt den geneigten Cineasten und Kunstliebhaber in die Welt, in das Leben Eschers. Faszinierend, bedrückend, inspirierend gleichermaßen. Latent tauchten Gedanken an die Nähe zwischen Genie und Wahnsinn in meinem Kopf auf beim Betrachten der Werke und beim Hören von Eschers Überlegungen.

    Man sieht Fotos der Familie aus dem privaten Fundus, Einspielungen in schwarz-weiß, die den Künstler bei der Arbeit zeigen. Seine betagten Söhne kommen zu Wort, ebenso eine Schwiegertochter. Der Sänger von Crosby, Stills, Nash & Young, Graham Nash, hat meines Erachtens den Wert dieser Arbeiten erkannt und tut das in äußerst sympathischer Weise in dieser Dokumentation kund. Und Mick Jagger bekommt eindrucksvoll einen Korb von Mister Escher. 😄

    Untermalt wird dieser unbedingt empfehlenswerte Film (natürlich nur für kreativ interessierte Leute, die keine Schmonzette oder Actionkäse erwarten) von imposanten musikalischen Werken, gekonnt punktuell und ergreifend eingesetzt.

    Was für ein Genuss.

    Kriegszeit und Flower Power, Flucht und Einsamkeit, große Liebe und psychische Krankheit. Ja, manchmal ist ein Leben einfach zu kurz.
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