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Kinobengel
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3,5
Veröffentlicht am 21. April 2013
Mit „Oblivion“ liefert Regisseur Joseph Kosinski einen Science-Fiction-Actioner mit hochdotierten Schauspielern ab.
Die Erde ist nach dem gewonnen Krieg gegen die außerirdischen „Plünderer“ verwüstet, die Menschheit lebt auf dem Saturnmond Titan. Energie wird aus Meerwasser der Erde gewonnen. Das Management obliegt „Tet“, einer erdnahen Raumstation im All. Jack (Tom Cruise) ist Techniker und muss die Drohnen reparieren, die schwer bewaffnet die Energiegewinnungsanlagen beschützen und schon mal defekt sind, entweder durch Verschleiß oder im Kampf gegen übriggebliebene „Plünderer“, die sich in Höhlen verschanzt haben. Jack startet die Einsätze stets mit einem Fluggerät von einer Plattform in den Bergen, auf der er zusammen mit Victoria (Andrea Riseborough) arbeitet und lebt. Er hat verwirrende Erinnerungen an eine andere Frau, mit der er ein New York City erlebt, das es schon vor seiner Zeit nicht mehr gab. Nur ein Traum? Eines Tages entdeckt er eine abgestürzte Raumkapsel der NASA. Die einzige Überlebende Julia (Olga Kurylenko) trägt das Gesicht der Frau aus Jacks Erinnerungen. In der Folge werden Jack einige Dinge klar und es entsteht Handlungsbedarf.
„Oblivion“ ist mit der opulenten Bilderpracht gegenüber „Tron: Legacy“ desselben Regisseurs als Steigerung zu bewerten und setzt ein Highlight im Bereich des grafisch Möglichen. Die künstlichen Objekte werden in ihrer Bewegung, Farbe und Einbettung als real wahrgenommen. Die gute Abstimmung zwischen Musik, Kamerafahrten und Schnitt trägt zur nie ausbleibenden Spannung des 125 Minuten dauernden Films bei. Da darf man Kosinsky auch nicht böse sein, wenn mit einigen Bildsequenzen über der verwüsteten Erde kokettiert wird. Von den Schauspielern verlangt der Regisseur allerdings nicht viel. Auch die namhaften ihrer Art sind in die überwiegend turbulente Technikorgie integriert und funktionieren solide ohne besondere positive oder negative Auffälligkeiten. Tom Cruise steht als Jack ständig im Mittelpunkt, darf aber seine Qualitäten wie in „The last Samurai“ oder „Geboren am 4. Juli“ nicht einbringen. Ansehnlich sind allenfalls die vielen Gesichter der Olga Kurylenko. Das Ende des Films wird nicht jedem Zuschauer schmecken. Der Menschheit bleibt in dieser Geschichte zwar nichts anderes als der gezeigte Neubeginn, aber hier dürfte es für einzelne Figuren bei nur wenig näherer Betrachtung Möglichkeiten geben, die auf andere Wege führen, denn es bekommt nicht immer jeder, was er sich wünscht. In der Summe ein optischer, spannender und auch von der Story her reizvoller Leckerbissen für Science-Fiction-Liebhaber, wenn auch mit zu einfach gestrickten Charakteren.
Die Idee der Erde-vernichtenden Aliens ist bei Gott nicht neu, doch egal wie oft man es vorgesetzt bekommt, (für mich) immer wieder spannend und interessant, da es jede Menge Zündstoff für inhaltliche und optische Ergüsse bietet. In Oblivion wird es jedoch nur als Lockvogel genutzt um einen völlig anderen Hintergrund zu verschleiern. Doch sonst bleibt die Geschichte vorhersehbar und lockt kaum noch einen hinter dem Ofen hervor. Optisch kann sich der Streifen sehen lassen, auch wenn einige Design Entscheidungen doch Geschmackssache blieben. Sterile futuristische Umgebungen wechseln sich mit unglaublich gut gestalteten Panoramen der leider zerstörten Erde ab. Hier drängt sich der Vergleich mit Tron: Legacy auf, was auch auf die muskalische Untermalung zutrifft. Mehr als nur einmal fühlt man sich daran erinnert. Ab der Hälfte des Films kommt dann schließlich Freeman zum Vorschein der jedoch, wie es den Anschein hat, nur aus Marketing Gründen in den Cast aufgenommen wurde. Er bekommt nur wenige Szenen und bleibt die ganze Zeit über recht blass. Hier merkt man das es dann doch zu einem großen Teil ein 08/15-Endzeit Story ist. Leute die mit der Thematik nicht viel anfangen könne sind hier fehl am Platz. Technisch brillant umgesetzt sind die Gefechte mit den Überwachungs-Drohnen. Davon gibt es im ganzen Film jedoch nur zwei und reichen somit bei weitem nicht um das Ruder herumzureißen um mehrere WOW- Momente zu erzeugen. Darstellerisch ist auch kaum etwas geboten, was bei einem Film mit derart wenigen Charackteren doch sehr ins Gewicht fällt. Andrea Riseborough hat hier einen recht undankbaren Part und hat von Anfang an nicht die Möglichkeit das Publikum für sich zu gewinnen und muss den Buhmann verkörpern. Die Rolle von Cruise` Herzdame übernimmt Olga Kurylenko und scheitert kläglich, bekommt jedoch nicht viel Gelegenheit beim Zuseher irgendwelche Gefühle außer starkes Gähnen hervorzurufen. Fazit: Ein gut gemeinter Versuch mehrere Thematiken des Sci-Fi zu mischen, der jedoch in die Hose ging. 1,5/5 Sterne
Optisch ein Genuss und auch seit langem mal wieder ein Science Fiction, der dem Genre gerecht wird. Wer sich an Bildern berauschen kann und nicht nervös wird, wenn nicht mindestens nach 3 Szenen-Wechsel eine 15 minütige Action folgen muss, der wird durchaus belohnt werden. Eins fällt allerdings bei Joseph Kosinski's Filmen wie Oblivion und Tron auf. Die Filme sind immer ein wenig emotional unterkühlt, jedoch auf optisch hohem Niveau. Dies führt zwangsweise zu einer geringeren emotionalen Bindung beim Zuschauer. Die durchaus gut inszenierten und durchgestylten Liebesgeschichten wollen immer nicht so richtig funken. Einziger Wermutstropfen bleibt das Ende. Die Vermutung liegt nahe, dass dieses als alternatives Ende nach den Test screenings angefügt wurde...
Zugegeben,als ich den Trailer das erste Mal gesehen habe, dachte ich zuerst: Verdammt, jetzt wird auch noch Wall-E mit echten Darstellern verfilmt und zwar mit niemand anderem als unserem treuen Sektenmitglied Tom Cruise! Ganz so ist der Film zwar nicht geworden, aber kein Spaß, auch während dem Film musste ich manchmal an den grandiosen Zeichentrickfilm von Pixar denken. Gerade am Anfang kommt es einem so vor als ob es auch hier heißt: “Der Letzte räumt die Erde auf”! Bei dem Schlussfazit bin ich doch etwas zwiegespalten. Einerseits ist Oblivion ein visuell beeindruckender Science-Fiction-Film mit einigen wirklich guten Ideen, andererseits konnte er mich nicht wirklich über die volle Laufzeit bei Laune halten. Wer also einen einigermaßen unterhaltsamen Popcornabend verbringen möchte, macht nichts falsch, groß in Erinnerung bleiben wird Oblivion aber sicherlich auch nicht.
Die ganze Kritik gibt es auf unserer Website zu lesen:
Ohne Zweifel ist Oblivion ein visuelles Highlight. Nicht nur das futuristische Design der Flugobjekte wie auch des über den Wolken thronenden Hauses sind wirklich gelungen. Auch die Szenen der untergegangenen Städte und ausgetrockneten Meere sind beindruckend. Das absolute Highlight war für mich jedoch das Design der Kampfdrohnen. Es ist wirklich erstaunlich wie die Macher es geschafft haben diesen Maschinen eine Art tödliche Böseartigkeit auf den Leib zu designen.
Der Film kann aber nicht nur visuell überzeugen, auch die Soundeffekte (hier seien wieder mal die Drohnen hervorgehoben) sind wirklich gelungen. Alleine die Story mag nicht wirklich überzeugen. Obwohl die Leistung von Tom Cruise (egal was man von ihm hält) durchaus überzeugen kann. Trotzdem kommt der Film an manchen Stellen eher schleppend voran.
Wer gerne Filme sieht mit opulenten visuellen Effekten wird hier nicht entäuscht werden. Oblivion ist eher ein ruhiger Film, bei dem die Bilder und der Sound wirken. Wer die große Action sucht ist hier jedoch falsch.
Ich war alles in allem etwas enttäuscht von dem Film. Tom Cruise hat schon wesentlich bessere Filme gedreht. DIe Handlung war überschaubar und besonders spannend war Oblivion aus meiner Sicht auch nicht. Vielleicht habe ich auch zu viel erwartet, aber bei mir fällt er in die Kategorie, einmal sehen und vergessen...das war`s.
Mit "Oblivion" erzählt Regisseur Kosinski (Tron Legacy) die Geschichte von Jack Harper (Tom Cruise) und Vika. Nachdem der Mond von so genannten "Plünderen" zerstörrt wurde, hüttete ein großer Krieg auf der Erde. Als die Menschheit nicht mehr weiter wusste, setzte man die Atombombe ein. Der Krieg war zwar gewonnen aber das Leben auf der Erde nicht mehr möglich. Die übrig gebliebenen bauten ein Raumschiff in der Nähe der Erde. Drohnen wurden auf die Erde geschickt um den übrig gebliebenen Plünderer zu vernichten sowie Resourcen wie Wasser zu sichern. 60 Jahre später sollen Jack und Vika auf der Erde leben und die Drohnen reparieren. Als Jack während einer täglichen Mission 6 Raumkapseln fand und es schaffte eine der Kapseln zu retten, wachte die wunderschöne Julia (Olga Kurylenko) auf. Julia scheint Jack zukennen und allmählich kommt Jack ins grübeln ob das alles überhaupt stimmt was er zu denken glaubt...Auch wenn man schon an der Sterne vergabe eindeutig erkennen kann, muss ich hier sagen, dass ich nicht wirklich begeistert von dem Film war. Optisch ist der Film bombastisch! Selten so gute Effekte gesehen. Wenn Jack mit seinem stylischen Motorrad durch die zerstörrte Erde rumfährt, bleibt man einfach Sprachlos zurück. Wie jeder doch weiß, ist die Handlung der größte Feind eines Sci-Fi Filmes. Leider schaffen es nur ganz wenige Regisseure eine packende Geschichte zu erzählen und das ganze auch noch dabei gut aussehen zulassen. Selbst ein Großmeister wie Steven Spielberg schaffte es mit seinen Krieg der Welten (ebenfalls mit Tom Cruise) nicht einen packende Story zu erzählen. Das schlimme jedoch, der Film ist unglaublich vorhersebar. Allein wenn man sich den Trailer anschaut, weiß man hinterher warum Jack nun anfängt ernsthaft nachzudenken. Desweiten ist der Film äußerst unlogisch. Die Dialoge hätte genauso ein 5-Klässler schreiben können. Wenn was gesagt wird, ist die häufigste Antwort: "aha", "gut", "ok". Für gute Stimmung sorgt dann schließlich Altmeister Morgan Freeman. Richtig coole Performence. Leider hat man sie im Trailer schon gesehen. Abgesehen von dieser wahnsinnig coolen Einlage, ist Freemans Rolle leider Gottes unbedeutet und extrem kurz. Cruise gibt gewohnt alles und gibt eine gute Figur auch wenn sein Hang zu übertreiben bemerkbar ist. Die Rolle der Vika war einfach nervig und kristalisierte sich schon relativ früh zum Hassobjekt. Viele sagen, dass wenn ein Schauspieler es schafft solche Emotionen beim Zuschauer hervor zuholen, hat er seinen Job gemacht. Schön wärs! Vika wiederholt sich nur (bald fliegen wir hier weg, ein weiterer schöner Tag im Paradis) oder sie zickt Jack von allen Seiten an. Als die schöne Julia dann auch noch ins Haus kommt, brennen alle Sicherungen durch. Die beste Darbietung hat hier jedoch uns Melissa Leo geliefert. Sie taucht zwar nie als Fleisch und Blut auf (nur auf dem Monitor) aber ihre giftigen Sprüche und Lacher sind einfach grandios. Mehr will ich da auch nicht dazu sagen. Sound technisch war der Film gut. Mit der Kameraführung bin ich auch soweit einverstanden. FAZIT: Solche Szenen wie die Verfolgungsjagt sind einfach fürs Kino gemacht. Richtig tolle Effekte. Die Story ist sehr schwach und vorhersehbar. Das meißte ist dann auch noch zusammengeklaut.
Großartiges Art Design. Für mich gab es lange keinen Film mehr, der aufgrund seines Designs und Inszinierung derart überzeugen konnte. Die Technik insbesondere die Drohnen sind ein Augenschmaus. Der Sound und die Bildsprache auf absolutem Refferenzniveau. Häufig wird an dieser Stelle ein schwaches Drehbuch kritisiert. Aber ganz anders als bei Tron ist die Story durchaus unterhaltsam und bringt 2-3 nette Wendungen. Den absolut tiefen Anspruch darf man in Oblivion nicht suchen. Im Prinzip ist es ein typisches Heldenepos mit absolut Hollywood typischen Ende. Für mich war der Film durchweg kurzweilig. Ich konnte aufgrund des unfassbar starken Art Designs wirklich in die Welt abtauchen. Trotz oder gerade wegen der gut zu durchdringenden Story und atemberaubender Bildgewalt kann ich Oblivion zu 100% empfehlen. Tolles FamilienKinoerlebnis!! Das Art Design ist für mich persönlich ein kleiner Meilenstein.
Der Film hat eigentlich alles gehalten, was die Werbung versprach. Ein wirklich tolles Design und eine nahezu perfekte Ausstattung. Gut agierende Mimen (viel hatten sie ja nicht zu tun). Mitreißendes Sounderlebnis, wenngleich eine ergänzende "wohlkomponierte", mehr emotionalisierende Filmmusik dem ganzen Werk um einiges zuträglicher gewesen wäre ( z.B. vergleichbar mit Werken von Goldsmith, Morricone, oder Zimmer). Man konnte den Eindruck gewinnen, dass das gesamte Script ein einem Taschenbuch Platz gefunden hat, was ja grundsätzlich nicht gegen die Qualität sprechen muss. Den gesamten Handlungsstrang darf man wohl gerne als etwas "hölzern" bezeichnen; das Ende des Films als "typisch amerikanisch", denn wer möchte schon gerne "seinen Helden, der die ganze Zeit tapfer alle Prüfungen bestanden hat" zum Ende des Streifens auf alle Zeiten in die "Ewigen Jagdgründe" verbannt sehen. Alles in allem ein kurzweiliges Zukunftsmärchen - ohne störenden Tiefgang, aber mit hohem Erlebnisfaktor.
Der Film ist einfach eine einzige Enttäuschung. Von Anfang bis Ende, langgezogenes (pretty much) langweile Story ohne wirklichen Sinn und Verstand. Eine an den Haaren herbei gezogene "Bösewicht" Figur, mit einem sehr Fragwürdigen Handlungsstrang im allgemeinen.