“Das Kostbarste aller Güter" hat eine Altersfreigabe ab 12 Jahren bekommen. Das bedeutet, dass nur Personen, die mindestens 12 Jahre alt sind, diesen Film im Kino sehen dürfen. Kinder, die zwischen 6 und 11 Jahre alt sind, dürfen laut FSK den Film allerdings auch im Kino sehen, wenn sie in Begleitung einer sorgeberechtigten Person oder eines Vormunds sind.
2021 nominierte die Jugendjury den Holocaust-Roman "Das kostbarste aller Güter" für den Deutschen Jugendliteraturpreis. Bei der Filmadaption des Jugendbuchs von 2020 wurde Regisseur Michel Hazanavicius vom Autor des Originalromans Jean-Claude Grumberg beim Drehbuch unterstützt. Übrigens war ursprünglich geplant, dass der Film schon kurz nach dem Erscheinen des Buchs Premiere feiert, allerdings machte COVID diesem Plan einen Strich durch die Rechnung.
Für die Rolle des "Holzfällers" in "Das kostbarste aller Güter" war ursprünglich der französische Filmstar Gérard Depardieu vorgesehen. Einvernehmlich mit den Produzenten schied der Schauspieler aus der Produktion jedoch wieder aus, da ab 2022 erneut wegen Anschuldigungen von sexuellem Missbrauch und Vergewaltigung gegenüber dem Charakterdarsteller ermittelt wurde. Dépardieu wurde ersetzt durch Grégory Gadebois.
Beim Erzähler in "Das kostbarste aller Güter" handelt es sich in der Originalfassung um keinen Geringeren als Jean-Louis Trintignant in seiner letzten Filmrolle. Trintignant verstarb bereits 2022 - kurz nach der Aufnahme seiner Sprechrolle. Der Star des französischen Nachkriegskinos debütierte 1951 in seiner ersten Filmrolle und spielte in vielen Klassikern des europäischen Films wie "Ein Mann und eine Frau" (1966) oder auch "Der große Irrtum" (1970) Hauptrollen. Zuletzt brillierte Trintignant noch im hohen Alter in Michael Hanekes "Liebe" (2012).