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    Caveman
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    2,6
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    CineMoenti
    CineMoenti

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    1,0
    Veröffentlicht am 24. Januar 2023
    Man möchte meinen, seit den 90er (gefühlt: den 80er) Jahren hätte sich nichts bewegt: in den Köpfen nicht, filmästhetisch nicht, humortechnisch nicht. Caveman geriert sich wie ein Prototyp deutschen Schenkelklopfer-Humors zum Verhältnis der heterosexuellen Geschlechter. Dass die Welt inzwischen eine andere ist, soll nicht jucken; ein Publikum hierfür wird sich allemale finden. Haben wir doch alles, was es braucht: die nervige, plappernde und launische Frau, den faulen, verpeilten aber sehr süßen Mann, ein soziales Umfeld, das rudimentär etwas Ähnliches wie Leben simuliert und - zentral natürlich - die romantisch verklärte Annahme, dass Frau und Mann eben doch irgendwie zusammen gehören.

    Interessante Einsichten bietet diese dünne Komödie ebensowenig wie kreative Lösungsansätze für ein Problem, das ja tatsächlich schon immer bestand und auch weiter bestehen wird. Dass Komik im Geschlechterstreit auch vorzüglich gelingen kann, beweisen beispielsweise die Eberhofer-Crimedy-Serie (R.: Ed Herzog), oder die aktuelle Schweizer Produktion Die Goldenen Jahre (R: Barbara Kulcsar).

    Selbst vor dreißig Jahren - einer Zeit, aus der dieser Film zu kommen scheint - wäre Caveman kein guter Film, keine gute Komödie gewesen. Sein Publikum wird er allerdings mit Sicherheit finden und amüsieren. Witze mit Barth kommen eben nicht aus der Mode.

    www.cinemoenti.blogspot.com
    Matthias Dittrich
    Matthias Dittrich

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    0,5
    Veröffentlicht am 24. Januar 2023
    Dieser Film war maximal unangenehm. Ich hatte das Missvergnügen, diesen in der Sneak zu sehen und bin froh, dass es nur 5,99 gekostet hat, auch wenn ich die Lebenszeit fürs Sehen leider nicht wiederbekomme. Die Erörterung der Frage, warum solche Filme überhaupt noch für das Kino produziert werden, spare ich mir an dieser Stelle einfach mal.

    Dass dieser Film Mario Barth laut der Filmstarts Kritik zeigt, wie man es richtig macht, halte ich doch für etwas grenzwertig. Den ganzen Film über bin ich nämlich sehr unangenehm an Mario Barth und seine "Witze" erinnert worden. Die Figuren waren so sehr überzeichnet, dass man schwerlich noch mehr Klischees hätte unterbringen können. Es beginnt bereits damit, dass das im Mittelpunkt der Geschichte stehende Paar so unterschiedlich und klischeebehaftet charakterisiert wird, dass ich mich den ganzen Film lang gefragt habe, warum diese Menschen überhaupt ein Paar, geschweige denn verheiratet sind. Warum sie etwas für den jeweils Anderen empfinden, wurde quasi gar nicht herausgearbeitet. Die meisten Witze waren mittelmäßig bis schlecht, auch wenn es ein oder zwei Situationen gab, in denen ich tatsächlich schmunzeln musste. Viele Szenen wirkten wahl- und lieblos aneinander gereiht und haben nicht besonders dazu beigetragen, die erzählte Geschichte sinnvoller zu gestalten. Besonders das Ende war dann etwas zu weit hergeholt und auch die implizite Botschaft ist mir sauer aufgestoßen.

    spoiler: Man erfährt bereits am Anfang, dass die die Frau des Protagonisten diesen "verlassen" hat und dies wird dann im Laufe des Films im Zuge seiner Open-Mic-Vorstellung aufgearbeitet. Am Ende erfährt man dann auch, warum es überhaupt passiert ist. Während sich alle Figuren den ganzen Film über höchst fragwürdig, stellenweise sau doof und möglichst unnatürlich verhalten haben, eskaliert der Protagonist am Ende in einem derart macho-klischeehaften Verbaldurchfall, dass es nur schwer zu ertragen ist. Das Wichtige dabei ist jedoch, dass all die unschönen und selten dämlichen Dinge, die er zu seiner Frau sagt, nicht der Grund für die "Trennung" sind. Nein, der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt ist der, dass er eine Exfreundin, die er im Laufe des Films wieder trifft, um Rat fragt, damit er seine Frau/Frauen allgemein besser versteht. Diese ist dann kurz vor seinem Auftritt da und hat (trotz lesbischer Beziehung) nichts besseres zutun, als ihn auf ganz merkwürdige, sehr unangenehme, ja fast verstörende Weise anzumachen. Gerade als sie sein Genital (zwar durch die Hose) in der Hand hält, platzt ihre Frau herein und unterstellt dann (völlig unnötiger Weise), dass sie es wusste. Was genau bleibt unausgesprochen, aber vermutlich, dass sie doch keine Lesbe ist? Es kommt zum Streit, in dessen Zuge die Frau der Exfreundin den Griff ans Genital des Protagonisten wiederholt, um was auch immer Nachdruck zu verleihen und genau in dem Moment platzt die Frau des Protagonisten herein. Diese Situation ist dann der Overkill und die Message ist dann quasi folgende: Es ist egal, was für gemeine und verletzende Dinge man seiner Partnerin oder ggf. auch dem Partner sagt, denn es ist erst zu viel, wenn man tatsächlich fremd geht. Einen derart beknackten und fragwürdigen "Höhepunkt" habe ich selten gesehen.


    Generell war die Wandlung vom absoluten Höhlenmenschen, der komplett vollgekleckerte Shirts trägt, sich bei jedem Essen völlig einsaut, den Fernseher zu Meditationszwecken nutzt und seiner Frau nicht zwei Minuten zuhören und natürlich keine Gefühle (nicht mal sich selbst gegenüber) zeigen kann, zu einem emanzipierten, verständnis- sowie respektvollen Menschen schwierig und kaum nachvollziehbar. Auch die Überbetonung der weiblichen Perspektive und ihrer Unfehlbarkeit war weder modern noch sinnvoll. Natürlich ist es leicht, einen Mann als Idioten darzustellen, aber an einer Beziehung müssen beide Parteien arbeiten und auch Frauen haben ihre Fehler. Hier wurde es aber so verkauft, dass der Mann kein Arsch sein soll, seine Fehler ausbügeln und die seiner Frau einfach ertragen soll, weil diese sie zu dem Menschen machen, der sie ist. Alles in allem ein schändliches Machwerk, aber dafür steht der deutsche Film ja seit geraumer Zeit mit seinem Namen.
    Christus Luxus
    Christus Luxus

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    0,5
    Veröffentlicht am 26. Januar 2023
    Waren gerade in der sneak preview. Sind nach ca. einer Stunde aus dem Kino geflüchtet. An diesem Film war leider nichts gut. Schade um die “Star Besetzung”. Es wird pausenlos auf veralteten Klischees rumgeritten (dass dies es ein Remake ist rechtfertigt nichts) und das Ganze ist einfach nur traurig. Der eigentlich Witz war der Film selbst. Diese Art von Film macht das deutsche Kino kaput, weil manche denken, man müsse sich keine Mühe geben nur weil man gefördert wird.
    Amato Prudente (ap-film)
    Amato Prudente (ap-film)

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    0,5
    Veröffentlicht am 23. Januar 2023
    Verzweifelter Versuch lustig zu sein. Übertrieben aufgesetzter Klischee-Humor. Anfänglicher den Eindruck gehabt, dass die Art ganz lustig sein könnte, aber total versagt. Die Message an sich, absolutes Einbahnstraßendenken.
    Lea Dachau
    Lea Dachau

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    5,0
    Veröffentlicht am 27. Januar 2023
    Witzige deutsche Komödie nach dem Theaterstück Caveman, leichte Kinounterhaltung für einen schönen witzigen Abend. Kein James Bond - was aber vorher auch klar ist. Mein Empfehlung für leichte Unterhaltung. 👍
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