Spider-Man 4: Brand New Day
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Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 20. August 2020
Ich finde die Seite gut. Auf den Film freue ich mich jetzt schon riesig, aber erst man Spider Man Home run gucken.
FILMGENUSS
FILMGENUSS

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3,5
Veröffentlicht am 3. August 2026
DU ENTSCHULDIGE ICH KENN' DICH ...
von Michael Grünwald /

Kevin Feige im Kabelsalat

Diese Multiversum-Saga hat keinen roten Faden mehr, obwohl das neueste Abenteuer der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft immer noch dazugehört. Du meine Güte, wie haben sich Disney und Marvel, genauer genommen Kevin Feige hier nicht verheddert wie man sich sonst nur in einem Kabelsalat verheddern kann, der hinter dem Schreibtisch vor sich hinstaubt.

Zu Beginn war noch alles relativ strikt und stringent erzählt, bevor all die neuen Gesichter, Protagonisten und Antagonisten überhandnahmen, zwischendurch mal auftauchten, dann wieder gekippt wurden und gar nicht mehr weitergeführt, da es schier unmöglich schien, an all diesen Sidestorys, Nebenplots und sonstigen Abenteuern dranzubleiben. Die Multiversum-Saga hat irgendwann, vielleicht nach der letzten Folge der Serie Loki, ihren Geist aufgegeben. Die ganze Phase des MCU nennt sich vermutlich nur proforma so, damit das ungeliebte Kind einen Namen hat.

Bingewatching mit den Kinofilmen

Filme und Serien wurden seltener, die Abstände zwischen den Releases so enorm, dass wohl kaum jemand mehr den Konnex zu einem der älteren Filme herstellen würde. The Fantastic Four? Stimmt, da war doch was. Die sollten angeblich die Phase 6 des MCU einläuten, und nicht, wie es logischer wäre, die Thunderbolts* aka New Avengers. Die Fantastic Four: First Steps mit Pedro Pascal und Vanessa Kirby schwammen letztes Jahr irgendwo im Sommerkino mit, erzählten so nebenbei ein Abenteuer über und mit dem gigantomanischen Galactus, bevor das Alternative-Universum-Abenteuer wieder sang und klanglos aus dem Gedächtnis verschwand. In Avengers: Doomsday sollen sie dann erneut antanzen. Vermisst hat man sie nicht. Vielleicht aber einen wie Spider-Man mit Tom Holland in seiner Paraderolle – was spätestens seit der Odyssee klar wird. Statt Telemachos lieber Peter Parker.

Mister Anonym im Großstadtdschungel

Und der schließt mehr oder weniger nahtlos (5 Jahre später) an einen noch weiter zurückliegenden Film an, nämlich Spider Man: No Way Home. Dieses Abenteuer hat so seine Spuren hinterlassen, mitunter auch jene der anderen beiden Spider-Man-Darsteller: Toby Maguire und Andrew Garfield. So wurden die Sony-Filme in die MCU-Timeline aufgenommen, Stiefkind bleibt dabei nach wie vor Venom.

Aber gut: Dieser neue alte Peter Parker hat doch, um die Menschheit und seine Geliebte MJ (Zendaya) zu retten, seine Identität aus allen Gedächtnissen auf diesem Planeten gelöscht. Spider-Man: Brand New Day trifft es also ziemlich gut: Ein Neuanfang steht ins Haus, Business as usual, möchte man fast meinen – wozu auch gehört, einigen Mittelklasse-Bösewichten wie dem Skorpion (Michael Mando, Better Call Saul) das Handwerk zu legen.

Natürlich behält Peter seine ehemaligen Freunde weiter im Auge und wartet auf den Moment, um neu anzudocken, als kleiner großer Unbekannter. Währenddessen aber macht sich eine schwer zu fassende Präsenz in New York breit: eine, die man nicht sehen kann und nur in den Köpfen der Leute steckt. Ein telepathischer Unhold treibt sein Unwesen, und diese Bedrohung kommt natürlich gerade dann, wenn sich Spideys Spinnen-Gene entschließen, ein organisches Upgrade durchzuführen.

Alleine kann er diese ganzen Herausforderungen nicht stemmen, da braucht es einen alten Bekannten. Ist es Hulk? Ja, der auch, aber nur peripher. Vorrangig ist es der Punisher, die wohl brutalste und gnadenloseste Figur von Marvel, absolut nicht jugendfrei, moralisch zweifelhaft, aber im Ganzen als urbaner Berserker unwiderstehlich.

Der Harte und der Zarte

Tom Hollands Freund Jon Bernthal schafft doch irgendwie das Kunststück, vom brutalen Selbstjustiz-Killer, umhüllt von trostloser Trauer, zur einer immer noch martialischen, aber aufgeweckten und weniger grimmigeren Kampfmaschine zu wechseln. Das heisst nicht, dass sein Charakter, so wie ihn seine Fans bislang kannten, dadurch korrumpiert wird – einzig der Fokus ist ein anderer. Und der Punisher kann durchaus auch mal Licht am Ende des Tunnels sehen, vor allem, wenn er es mit Spider-Man zu tun hat, mit dem er auf Staten Island irgendein Ding gedreht hat und der bei ihm schließlich etwas gut hat.

So haben wir in Brand New Day doch einige bekannte Gesichter, ein überraschendes Cameo – und eine ganz neue Figur, über die ich hier natürlich nichts verrate. Diese Figur aber bemüht sich genauso wie Spider-Man selbst, die Brücke zu schlagen vom letzten Marvel-Film bis zum großen Opus Magnum im Dezember – Avengers: Doomsday.

Ein Superheldenfilm wie damals?

Was Destin Daniel Cretton dabei gelingt: Die Erinnerung an die phänomenale Infinity-Saga zu wecken. Schließlich waren aus diesem Handlungsbogen wohl die besten Superheldenfilme hervorgegangen, die es je gegeben hat und die es womöglich jemals geben wird. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort und in der richtigen Zusammensetzung war Marvel da am Zenit seiner Kunst.

Cretton kann sich noch daran erinnern, schließlich zählt sein Film Shang Chi and the Legend of the Ten Rings zu einem der besseren Episoden der Post-Infinity-Ära. Cretton weiß, und auch Holland weiß es, wie Spider-Man tickt; was er erlebt hat, und wie sich der Charakter weiterentwickeln könnte. Das fängt er gut ein, und hat auch nicht vor, hier seinen individuellen Stempel aufzudrücken, sondern begnügt sich damit, den Marvel-Kosmos weiter zu atmen.

Mit dem Auftritt von Hulk ist es dann fast so, als säße man wieder in den Avengers-Filmen von damals. Richtig nostalgisch und warm ums Herz wird einem da – auch wenn Spider-Man: Brand New Day wirklich nicht zu jenen Filmen zählt, die die größten Schauwerte und die spektakulärsten Erlebnisse bereithalten.

Es geht um Emotionen

Crettons neue Episode ist wie eine Serien-Staffel in kompakter Form. Sehr viel Freundschaft, sehr viele Begegnungen, dazwischen ordentliche Handgemenge und jede Menge Details, die Kenner der Materie mit Verzückung inhalieren. Auf fast schon bescheidene Weise, die mehr Geschichte erzählen will als wirklich zu beeindrucken, bleibt der Spider-Man: Brand New Day ein entspanntes Young-Adult-Abenteuer, das sich an vieles erinnert, was in diesem Universum schon so passiert ist, das wir als Fans vielleicht schon vergessen haben und das am Ende die Lust auf mehr weckt, auf noch mehr bewährtes Storytelling. Und auf eine Fusion, die manche schon lange herbeisehnen.



Mehr Reviews und Analysen gibt’s auf !
Brodie1979 ..
Brodie1979 ..

170 Follower 626 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 28. Juli 2026
Der Film nacht drei Plots rund um Spidey auf und zappt wild dazwischen hin und her, dazu kommen diverse MCU Charaktere in Cameos. Weniger wäre mehr gewesen, wenn man sich auf weniger Stories fokussiert hätte und diese konsequenter weitererzählt hätte. Die ACtion passt trotzdem, Holland spielt routiniert und alles anderes ist so, wie wir es kennen. NUr schonmla besser gesehen haben.

FAzit: Solider Nachklapp der ichts NEues ergänzt und nichts wirklich falsch macht
King17
King17

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5,0
Veröffentlicht am 31. Juli 2026
Ein exzellenter Film! Der Film bietet pure Emotionen, Enttäuschungen, Action, Abenteuer, etwas Brutalität, viel Humor und eine richtig spannende Storyline. Der Film ist peak! Des Weiteren bietet der Film viele verschiedene Charaktere und Einleitung neuer Charaktere bzw. neuen Cast von bestehenden Charakteren! Sadie Sink hat ihre Rolle exzellent gespielt! Insgesamt ist Spider-Man 4: Brand New Day ein wahres sensationelles Meisterwerk und wahrhaftiger Blockbuster Film!
challengesbya.d.2k
challengesbya.d.2k

25 Follower 381 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 31. Juli 2026
Heftiger Film! Wir sehen in dem Film eine traurige, emotionale Seite von Spiderman und Peter Parker. Dabei liefert der Film in jedem Aspekt: Emotionen, Action, Humor, Abenteuer und Hardcore Brutalität. Des Weiteren bietet der Film schöne Bilder und eine emotional geladene Storyline. Das Ende war besonders schön gemacht. Im Gesamtpacket ist der Film wieder mal ein wahres Spider-Man Meisterwerk!
das Odeon
das Odeon

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2,5
Veröffentlicht am 1. August 2026
tut mir sehr leid, das hier ist eine eher nichtssagende userkritik.
was daran liegt, dass ich den film gut und total blöd beides gleichzeitig finde.

es ist richtig, was in der inhaltsangabe steht. hier wird durchaus ein reset-knopf gedrückt, was dem film sehr gut tut. gleichzeitig, bzw genau deswegen findet hier auch eine art weiterentwicklung statt.
mit den ersten drei tom-holland-spidey filmen hat dieser hier kaum noch etwas zu tun.
neuanfang und weiterentwicklung beides gleichzeitig.
so richtig präzise erklären kann ich das aber nicht, das ist halt schlicht und einfach nur subjektive wahrnehmung.
mit tobey maguire und andrew garfield haben mir die spidey-filme gefallen und bin jetzt mit tom holland rein quantitativ überfordert.

ist ja mein problem. der macht seinen job schon irgendwie ganz gut und man merkt auch, dass der drehbuchschreiber hier etwas neues und innovatives einbauen wollte, was auch so halbwegs gelingt.
trotzdem mal wieder schlicht und einfach nichts anderes, als so ein blöder superhelden-film, in dem dauernd irgendjemand sinnlos irgendwo raufspringt oder runterfällt oder sich prügelt oder was auch immer für ´ne blöde scheisse.
viel action und zuwenig zum mitdenken oder mitempfinden.
ich hab nur ´ne stunde und 20 minuten durchgehalten, dann war ich raus.
da ich aber wild entschlossen war, den film von vornherein abgrundtief zu hassen, sprechen diese 80 minuten, die ich durchgehalten habe, dann wohl eher für diesen film. irgendetwas unterhaltsames muss dieser film ja anscheinend an sich haben, sonst hätte ich nicht so lange durchgehalten.
dieser film ist altbacken und frisch beides gleichzeitig und genau und präzise kann ich es leider nicht erklären.
sorry.

dieser film ist zu lang, was den otto normalverbraucher wohl nicht stören wird, da man hier für sein geld nicht nur 90, sondern 120 minuten action und "wow" auf der leinwand geboten bekommt.
der durchschnittliche kinobesucher wird sich hier wohl kaum beschweren, sondern für sein geld höchstwahrscheinlich ein durchaus unterhaltsames kinoerlebnis bekommen.
Ybr
Ybr

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4,5
Veröffentlicht am 9. August 2026
Ein sehr guter Film! In der erste Hälfte ein bisschen zu wenig Action für mich, aber sonst alle gut gedreht. Gutes CGI. Eine gute Leistung von Schauspielern.
Rob T.
Rob T.

7 Follower 407 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 6. August 2026
Dieser Deal wirkt nach. Um das Multiversum zu retten, ließ sich Peter Parker (Tom Holland) darauf ein, dass nach einem Zauberspruch ihn niemand mehr kennt. Auch nicht seine große Liebe MJ (Zendaya). Er ist auf sich allein gestellt.
Zwar ist er weiterhin als Spider-Man unterwegs, stellt Diebe und andere Verbrecher und ist bei den Leuten beliebt – aber der Mensch dahinter ist quasi verschwunden. Er fühlt sich als Loser – und vor allem allein.
Als ein Panzerwagen durch New York rast, scheint es, als ob eine neue Bedrohung auf den Plan tritt. Eine mysteriöse Gestalt schafft es, sich in andere Menschen zu beamen und ihr Wesen zu übernehmen. Für Spider-Man und die Welt eine große Gefahr, und allein wird er es nicht schaffen, das Problem aus der Welt zu schaffen…

Tom Holland hat es doch noch mal getan. Ein viertes Mal schlüpft er ins Spinnenkostüm – und es lohnt sich. Waren die vorherigen Filme schon großartig, legt „Spider-Man: Brand new Day“ noch mal eine Schippe drauf.
Diese knapp zweieinhalb Stunden sind eine regelrechte Achterbahnfahrt. Einerseits arbeitet Spider-Man bei der Verbrecherbekämpfung mit der Polizei zusammen, er feiert Erfolge, ist beliebt. Aber Peter ist einsam und traurig, gerade wenn er auf seine Freunde trifft, die er leibt, die ihn aber nicht kennen.
Der Film vereint viele Gefühle: Traurigkeit, Melancholie, Spannung, Humor. Zwischen Slapstick und Thriller.
Er ist eine Ode an die Freundschaft und Liebe, daran, an das Gute zu glauben, dafür zu kämpfen.
Technisch ist das alles auch stark umgesetzt. Wenn wir mit Spider-Man über die Häuserschluchten schwingen, ist das sehr imposant. Und ein paar „Gastauftritte“ gibt’s auch.
Lemmiblog
Lemmiblog

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4,0
Veröffentlicht am 3. August 2026
SPIDER-MAN KOMMT IN DIE PUBERTÄT

Peter Parker lebt seit Jahren allein. Seine alten Freunde verfolgt er nur noch auf Insta und den Bösewichten verschafft er regelmäßig ein vergittertes Zuhause. Doch als ein neuer Gegner auftaucht, der in die Gedanken anderer eindringen kann und gleichzeitig Peters Spinnenhormone verrücktspielen, steht ihm sein bisher wohl merkwürdigster Kampf bevor.

Spider-Man: Brand New Day geht ca. 145 Minuten und ist ab 12 Jahren freigegeben. Wir haben hier den vierten Solofilm von Tom Hollands Spider-Man und mir hat er wirklich gut gefallen. Zwar erreicht er nicht die Emotionalität des dritten Teils, dafür überzeugen Action und die Dynamik mit dem Punisher. Denn jedes Mal, wenn Frank Castle auftaucht, klaut er allen die Show. Seine Wortgefechte mit Peter, aber auch MJ, sind trocken und unterhaltsam. Die Action, gerade gegen die Hand, ist fantastisch inszeniert. Man merkt den Einfluss des Jackie-Chan-Stuntteams, denn die Kämpfe wirken brachial, kreativ und hervorragend lesbar.
Die Geschichte zeigt Peters Leben wie er versucht mit dem Verlust seiner Liebsten klarzukommen, kämpft sich täglich durch New York und muss sich schließlich dem neuen Obermuffti stellen. Dessen Motivation ist solide, nachvollziehbar und leicht sadistisch.
Tom Holland hat für den Film sichtbar zugelegt. Seine neue Verwandlung sorgt allerdings dafür, dass er unkontrolliert sein Zimmer mit einer weißen Substanz besudelt, seine Augen fahren die Emo schiene und sein Zorn wächst. Für ne Edgie Verwandlung braucht es eben nicht immer einen Symbionten.
Was mich störte, waren die unnötigen Rückblenden und Wiederholungen. Außerdem wird gefühlt jedes Problem mit dem Talk-no-Jutsu gelöst.
Unterm Strich bleibt eine gelungene Fortsetzung des Franchise. Action, Inszenierung und vor allem der Umgang mit Peter, MJ und Ned haben mir wirklich gut gefallen.

8/10 Punkten. Immerhin helfen Peter gleich zwei Avengers und eine Post-Credit-Szene gibt es natürlich ebenfalls.
Karsten N.
Karsten N.

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3,5
Veröffentlicht am 30. Juli 2026
"Spider-Man Brand New Day'" erfüllt erfolgreich die Notwendigkeit, die Hauptfigur neu zu starten, ohne das Gewicht von allem, was zuvor kam, zu opfern, und öffnet das MCU für neue dringend benötigte wiederhergestellte Welten. Dieser Film erreicht eine ungewöhnliche greifbare Qualität, eine zurückhaltende Emotion ohne Sentimentalität und einige humoristische Blitze ohne die Anhäufung absurder Witze oder die wiederkehrende Gefahr von Zynismus. Der Regisseur Dustin D. Cretton bringt Stil, Herz und ein tieferes Verständnis von Peter Parker und zeigt Tom Hollands gutes visuelles Selbstbewusstsein in dieses Film. Eine durchweg unterhaltsame Geschichte, die echtes Herz und Einsätze in diesem effektiven Film bieten, worauf die Fans sicherlich gewartet haben.
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