Evil Dead Rise
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Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

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1,5
Veröffentlicht am 25. Mai 2023
Ein tolles Franchise trägt sich selbst zu Grabe...

Die „Tanz der Teufel“-Trilogie von Sam Raimi (1981 – 1992) hat ihre Höhen und Tiefen, ist aber im Großen und Ganzen unterhaltsamer Horror-Comedy-Spaß mit gesundem Trashfaktor. Mehr als 20 Jahre später (2013) erschien das Remake von Fede Alvarez, das ganz solide war. Seitdem versuchte Produzent Sam Raimi das Franchise in eine deutlich ernstere Richtung zu bringen, weil das heutzutage wohl mehr Leute ins Kino lockt. Daran hat sich auch heute leider nichts geändert, denn nun, im Jahre 2023 (über 40 Jahre nach de ersten Film), gibt es den insgesamt fünften Teil der Reihe: „Evil Dead Rise“. Regie führte wieder ein Neuling in der Branche, Lee Cronin. Der neuste Ableger dieser verrückten Horror-Reihe hat einige interessante und spaßige Aspekte, hat mich aber im Großen und Ganzen doch sehr enttäuscht!

Das Buch der Toten (auch Nekronomikon genannt) wird nach einem Erdbeben bei einer Familie in L.A. entdeckt und sorgt nun in einem heruntergekommenen Apartment für Chaos und blutiges Verderben…

Das Prinzip dürfte mittlerweile klar sein und niemanden mehr überraschen. Doch „Evil Dead Rise“ bringt ein paar hübsche, neue Ideen mit. Zum Beispiel die Umgebung: Statt in einer abgelegenen Hütte, sind wir nun in einem Apartment in einer Stadt. Auch dass es nun eine Familie betrifft, ist neu. Ansonsten hakt der Film aber leider die üblichen „Evil Dead“-Klischees ab. Demnach hat mich der Film hier auch nie wirklich überrascht. Ok, aber ist das Ganze denn zumindest gut und unterhaltsam gemacht? Na ja… Es gibt einige Momente im letzten Drittel, in denen der Film sich nicht mehr so ernst nimmt und dann wirds spaßig. Davor jedoch ist „Evil Dead Rise“ typischster Hollywood-Horror aus der Klamottenkiste. Ja, der Gore-Faktor ist hoch und wer allein darauf aus ist, der wird hier auf seine Kosten kommen. Aber was nutzt das, wenn die Figuren allesamt Schrott sind? Ich mochte keine der Figuren hier! Lle warenmir egal, demnach hat es mich auch mehr amüsiert, wenn irgendjemandem etwas Schlechtes passiert ist.

Das Drehbuch ist wahrlich einfallslos und dämlich. Logik und Natürlichkeit sucht man vergebens. Und in einem „Evil Dead“-Film verlange ich auch nicht in erster Linie nach sowas, aber da der Film die ernste Schiene fahren will, bleibt leider nicht mehr viel, an das man sich sonst hängen kann. Denn die ersten Filme lebten von einer wilden und unberechenbaren Verrücktheit. Horro und Comedy lagen oftmals direkt beieinander und mit Bruce Campbell als sympathischen Antihelden war das Ganze umso unterhaltsamer. Dieser Charme fehlt hier. „Evil Dead Rise“ fühlt sich bis auf ein paar Momente wie jeder andere leblose Hollywood-Horror-Film an. Die Story ist dafür da, um schnellstens zum nächsten Erschrecker zu kommen, es wimmelt von Jump Scares und keine der Figuren verhält sich wie ein Mensch. Und die Kinder in diesen Filmen? Die sind mehr Requisite als echte Charaktere. Da passieren die schlimmsten Dinge, die man sich vorstellen kann und die kleinste Göre schaut nur entsetzt und drückt sich mit viel Glück eine Träne raus.

Das ist ein perfekter Übergang zu den Darstellern, wobei ich den Begriff nur mit Vorsicht benutze. Denn das Gruseligste an dem Film sind die schauspielerischen Leistungen der Leute vor der Kamera. Gerade die eben angesprochenen Kids waren furchtbar…

Was ich dem Film wirklich positiv anrechnen muss, ist die Optik. Die Kameraarbeit von Dave Garbett ist tatsächlich sehr kreativ und kraftvoll. Der Score von Stephen McKeon hingegen ist typisch, nerviger Horror-Kram, der besonders die falschen Jump Scares furchtbar laut untermalt...

Fazit: Es ist sehr schade, dass dieses wilde Franchise nun langsam aber sicher zum 0815-Horror ohne Charme verkommt. „Evil Dead Rise“ ist nervig, dumm und bis auf wenige Momente wirklich langweilig, weil das Konzept eben so vorhersehbar ist. Ich werde nun aber definitiv mal die Serie mit Bruce Campbell ausprobieren!
Craftnight405
Craftnight405

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3,5
Veröffentlicht am 7. Mai 2023
Die Gitarrentechnikerin Beth (Lily Sullivan) erfährt, dass sie schwanger ist und besucht daraufhin unangekündigt ihre Schwester Ellie (Alyssa Sutherland), mit der sie kaum Kontakt hat. Ellie ist eine Tätowiererin, welche zwei Töchter und einen Sohn hat. Außerdeim ist Sie frisch von ihrem Mann getrennt. Durch ein Erdbeben gelangt der Sohn an das Necronomicon, und einer Schallplatte. Durch die Schallplatte verwandelt sich Ellie in das Böse und ihre Kinder und Schwester sind in Gefahr.

Evil Dead Rise ist für mich der erste Teil, den ich von der Evil Dead Reihe gesehen habe, weswegen ich diesen Film nicht mit dem kompletten Franchise vergleichen kann. Für mich ist der Film ein sehr guter Horrorfilm und hebt sich von anderen Horrorfilmen stark ab. Es gibt nicht viele Jump-Scares, wenn welche kommen sind diese gut Platziert worden. Die Darsteller spielen alle überzeugend, es bekommt zwar fast keine richtige Tiefe, aber das erwarte ich ihn, so eine Art von Film auch nicht. Der Film ist sehr brutal und es gab einige Szenen wo ich wegschauen musste, da diese für mich zu ekelhaft sind. Freddy vs Jason gilt als der Horrorfilm, wo am meisten Kunstblut verwendet wurde, dieser Film kann dies bestimmt locker toppen. Viele Szenen fand ich interessant z. B. mit dem Tattoo oder sich die Bösen verbinden. Die Effekte sehen sehr gut gemacht und erzeugen bei mir Ekel. Evil Dead Rise ist ein guter Horrorfilm, welcher braucht um in Fahrt zu kommen. Es ist ein sehr guter Film um in das Evil Dead Franchise hereinzukommen, wenn man keine Ahnung davon hat. Die Anfangsszene fande ist sehr gut und man erfährt sofort als Zuschauer wie brutal der Film sein wird. Danach braucht der Film einwenig in Fahrt zu kommen. Der Film spielt nur an einem Ort, nämlich im Apartment von Ellie, was ich gut finde, da durch die Gefahr größer ist. Ich habe auch ein paar Ester Eggs von anderen Filmen bemerkt wie Shinning oder Es.

8/10
TyeJ
TyeJ

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2,5
Veröffentlicht am 2. Mai 2023
Leider sehr enttäuscht gerade aus dem Kino raus. Viel Blut aber kaum eine Story und fast null Spannung. Dazu austauschbare Schauspieler, lediglich die Mutter weiss zu überzeugen. Und natürlich gibt es wie irgendwie immer in den amerikanischen Filmen irgendein kleines Kind was nervt. Paar sinnlose Momente (warum steht diese Maschine in der Garage, was ein Zufall).
Weit entfernt von der Qualität des letzten Films von 2013.
Fazit: Kann man sich anschauen, ist aber nicht besser als x andere Standard-Horrorfilme. Schade.
Nergal
Nergal

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3,0
Veröffentlicht am 2. Mai 2023
Der Film war nett und unterhaltsam, kann man gut gucken - aber ich ich bin bezüglich der Bewertung deutlich mehr beim Leinwandliebe Podcast als bei der Bewertung von Cristoph Petersen hier auf der Seite. Wenn man das Review list, erwrtet man eine untrabrutale Blutorgie - und das ist der Film nicht. Er hat seine Momente, aber der Vorgänger von 2013 war diesbezüglich in einer andere Kategorie, sowohl was die Brtalität angeht, als auch bezüglich der unangenehmen Atmosphäre und Spannung. Beim Vorgänger wußte man immer wieder nicht was einen erwartet - Rise hat zwar seine Momente, über weite Strecken fand ich ihn aber sehr orhersehbar und einfach spannungslos. Guter Horror muß für mich kein Gemetzel sein, ich mag auch Filme wie Conjuring etc sehr gerne, aber dann muß die Spannungsschraube auch sitzen. Rise schafft leider beides nicht, weder Spannung noch Gore. Schlecht ist er trotzdem nicht, aber auch nicht mehr als Mittelmaß.
Michael K.
Michael K.

60 Follower 295 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 2. Mai 2023
Im Grunde sieht man hier nicht mehr als eine gut inszenierte Horror-Freakshow. Einzelne Szenen sind wirklich schockierend. Aber zu wirklicher Spannung gehört mehr, nämlich Storytelling, Jump Scares und idealerweise ein harter Twist in der Story. Das alles ist hier unterrepräsentiert. Das führt dazu, dass der Film bisweilen trotz der meist spektakulären Effekte unpassend läppisch ist. Die Hauptfiguren sind allerdings recht stark - insgesamt halt Durchschnitt.
Retro Randy
Retro Randy

1 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 1. Mai 2023
Hammer Film! Jetzt schon mein Highlight dieses Jahres.
CGI war nur minimal vorhanden vielleicht 10%.
Story auch solide + Anspielungen ala "swallow your soul". Sobald die Story ins Rollen kommt heißt es bis zum Ende Vollgas und nicht wie bei jedem 0815 Horrorfilm ein auf und ab. Klare Empfehlung für das neue Reboot! Für mich nur minimal hinter dem 2013er Reboot.
challengesbya.d.2k
challengesbya.d.2k

24 Follower 336 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 1. Mai 2023
Der beste Teil dieser Reihe. Evil Dead Rise hat mich ehrlich gesagt positiv überrascht und ich finde den Film enorm gelungen.
Negronackk
Negronackk

3 Follower 17 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 29. April 2023
Eine der besten Horrorfilme, die ich je gesehen habe. Finde ich sehr gut. Die Handlung ist sehr gut und der Film ist extrem gruselig.
Frank I
Frank I

2 Follower 11 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 28. April 2023
Ich finde ihn gnadenlos gut für die Kompromisslosigkeit. Keine Mogelpackung. Straight. Filme, die mehr sein wollen als sie sind, gibt es genug. Oder anders gesagt. Gehe ich zu Mc dann will ich auch Mc.
Erique Cartmanez
Erique Cartmanez

5 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 26. April 2023
Habe den Film heute Abend in der Sneak Preview gesehen. Der Film war recht solide und hatte auf jeden Fall eine interessante Hintergrundstory. Allerdings fürchte ich das richtige Horrorfans hier nicht auf ihre kosten kommen, war kaum gruselig und die "Schockmomente" ziemlich low.
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