Evil Dead Rise
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BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.853 Follower 5.015 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 24. April 2023
Ich habe so ziemlich alles von der Marke angeschaut, einschließlich der "Ash vs Evil" Serie. Ich möchte mich keinen Fan, nennen, wohl aber jemanden, der die Marke schätzt und respektiert. Trotzdem war ein neuer Film nicht wirklich das, was ich wollte. Dies ist ja eigentlich auch ein Streamingtitel der es ins Kino geschafft hat. Zum Glück. Inhaltlich komplett von allem anderen abgekoppelt, entfacht dieser hier das ultimative Grauen in einem Wohnhaus. Auch wenn , s in der Stadt spielt, ist die Handlung fast bühnenhaft an eine Wohnung und den Flur gebunden. Und in den ersten 60 von gut 90 Minuten baut sich da ein solider Horrorfilm auf, der bekannte Versatzstücke der Reihe enthält und einfach neu zusammenbaut. In der letzten halben Stunde geht das alles aber auf eine intensive Ebene, die einem die Schuhe
Kinobengel
Kinobengel

506 Follower 607 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 23. April 2023
Darf ich bitten?

Der junge Danny (Morgan Davies) entdeckt nach einem Erdbeben ein altes Buch neben zwei Schallplatten. Seine Experimentierfreude wird sehr bald zum Nachteil für die Geschwister Bridget und Kassie (Gabrielle Echols, Nell Fisher), die Mutter (Alyssa Sutherland) sowie für Tante Beth (Lily Sullivan), die zu Besuch erschienen ist.

KANDA! Bitte nicht laut vorlesen, denn das Buch der Toten könnte aufgeschlagen daneben liegen. Keines vorhanden? Sicher? Die liegen doch überall ‘rum. Eine Überzeugung der US-Filmindustrie lautet auf Remake. Etwas Neues birgt ungeahnte Risiken. Nachdem „Evil Dead“ (2013 von Fede Alvarez) ein starkes Remake des Originals aus den frühen 1980ern war, öffnet das Produktionsteam um Sam Raimi zehn Jahre später nochmals den nun mehrfach aufgebrühten Teebeutel, fügt ein paar andere Krümel hinzu und wirft ihn in den kochenden Kinosaal.

Nach einer Videobotschaft des irischen Regisseurs Lee Cronin (ebenfalls dabei: Bruce Campbell) beginnen die Fantasy Filmfest Nights 2023 mit der Vorstellung von „Evil Dead Rise“.

Ergebnis: diabolisch gut. Die hochtechnische, detailreich gestaltete Horror-Produktion zeigt, was Filmemacher dem Publikum an blutüberfluteter Grausamkeit antun können. Für die Kameraarbeit (Dave Garbett) war augenscheinlich reichlich Zeit. Die entstandenen Bilder sind zum wilden Tanz der Teufel perfekt montiert. Cronin (auch Drehbuch) erreicht mit seiner Inszenierung über die dargestellten Familienbande eine für Genre-Filme ordentliche emotionale Tiefe. Aufgrund der Leinwandpräsenz von Lily Sullivan und Alyssa Sutherland erfährt diese nochmals eine Aufwertung.

Elemente der Vorgängerversionen sind deutlich zu erkennen. Die erforderliche räumliche Abgeschiedenheit ist in einem Mietshaus in L.A. durchaus erreichbar. Das entpuppt sich als hervorragende Idee, denn ein großes Gebäude inkl. Tiefgarage bietet im Wesentlichen andere Bewegungsmöglichkeiten als eine unterkellerte Hütte im Wald. Türen, Ketten(sägen), seelenhungrig derangierte Besessene, die perfekt sitzende Prise Humor, ein kleiner Cast reicht. Wie selbstverständlich kann das heranrasende Übel nur aus der Perspektive der Shaky Cam sein Opfer erreichen.

Der Tee der Toten hat nur eine kurze Ziehzeit, denn das Böse gibt Vollgas. Es erlaubt keine Ruhe, weder auf noch vor der Leinwand. Nicht die Schockmomente, sondern das ständig erbarmungslose Drängen verbietet jede Langeweile.

Lee Cronin gelingt ein aufwendig angelegtes, gnadenlos fesselndes weiteres Remake des über 40 Jahre alten Klassikers, welches eine Fortsetzung nicht nur erahnen lässt.
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