Joker 2: Folie À Deux
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Stephan Bönig
Stephan Bönig

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1,5
Veröffentlicht am 4. Oktober 2024
Handwerklich und schauspielerisch gut aber ansonsten eine Katastrophe. Ich weiß nicht welchen Hass der Regisseur auf die Welt hat aber ihn am Publikum auszulassen und dafür auch noch 200 Millionen zu verbrennen - das hat niemand verdient. Fazit: Vergesst den Film und vergesst am besten auch den Regisseur. Es war auf jeden Fall das letzte Machwerk von diesem Mann, dass ich geschaut habe und sei es nur aus Prinzip!
Thomas Baliet
Thomas Baliet

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0,5
Veröffentlicht am 4. Oktober 2024
So sehr auf joker 2 gefreut und Selten so eine Sch***e gesehn wie das , hätte am Liebsten meine augen Veräzt und hätte meine Ohren abschneiden sollen . sowas schlechtes noch nie gesehen .
Michael Friedla
Michael Friedla

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4,5
Veröffentlicht am 4. Oktober 2024
Eine absolut brutale Zuschauerreise.

Todd Phillips schickt uns Fans mit ihren durch den ersten Film aufgeladenen Erwartungshaltung auf eine brutale Reise und stellt wieder erneut Arthur in den Mittelpunkt. Hinzu kommt ein Spiel des ohnehin fantastischen Joaqin Pheonix der wirklich alles aus der Rolle des Arthurs herausholt. Selbst Lady Gaga vermochte schauspielerisch zu überzeugen. Man merkt allen Beteiligten an wie viel Energie sie hineingesteckt haben um genau diese Geschichte zu erzählen.

Der Film drückt einen mit einer unfassbaren "schwere" von Beginn an mit seiner düsteren Musik tief in den Kinosessel. Als Zuschauer wird einem der Genuss des Films permanent verleidet. Die Bildsprache ist zutiefst traurig mit vielen dunklen Farbtönen unterbrochen von wenigen farbigen Momenten. Im klaren Kontrast stehen dazu die Musicalszenen die uns in die Fantasiewelt des Jokers mitnehmen. Diese sind bunt und versprühen eine Leichtigkeit ein Schweben unseres Protagonisten.

Wir sehen die Welt eines psychisch schwer kranken Straftäter der mit sich und seiner Welt absolut überfordert ist.
Ein Mann der durch Psychopharmaka ruhig gestellt wurde. Arthur ist in diesem Film kein Joker, er ist das Opfer aber auch der Täter Arthur. Ein Mensch der von seiner Umgebung und der Öffentlichkeit zum Joker gemacht wurde und beim Spiel der Rolle des Jokers kläglich scheitert, weil er der kranke Arthur, nicht der mordende, intelligente, selbstischere Joker ist, sondern einfach nur Arthur.
Es wird im Film nicht wirklich geklärt ob Arthur schizoid ist oder nur einfach so "psychisch" krank ist.

Wer erwartet hier den Aufstieg des Jokers zu sehen wird bitterlich enttäuscht werden, man bekommt die Fortsetzung des Niedergang von Arthur zu sehen, der nicht das ist wozu man ihn machen möchte und dem auch im zweiten Teil jede Form von wahrem Glück verweigert wird. Hinzu kommt die sehr spezielle Erzählweise mit diversen Musicaleinlagen die sicher nicht jedem gefallen wird.
Erzählerisch ist der Film aber ein absolutes Meisterwerk nur für viele leider so gar nicht was man erhofft hat.
Ich selbst habe es keine Minute bereut ins Kino gegangen zu sein. Der Film ist absolut sehenswert.
Elias Moser
Elias Moser

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1,0
Veröffentlicht am 3. Oktober 2024
will mein geld zurück will mein geld zurück will mein geld zurück will mein geld zurück will mein geld zurück
Alex Migiryan
Alex Migiryan

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0,5
Veröffentlicht am 7. Oktober 2024
War eine reine Katastrophe, ich weiß nicht ob das ein Musical war oder nicht bin nur enttäuscht nach dem ersten Teil
Jessica Wittemer
Jessica Wittemer

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1,0
Veröffentlicht am 3. Oktober 2024
Langweiligster Film allerzeiten! Kaum Geschichte alle 5 min wird gesungen…nun gibt es mindestens 5 Varianten wie Joker Harley Quinn traf..
Joey B.
Joey B.

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0,5
Veröffentlicht am 3. Oktober 2024
Langweiliger haufen dreck...........................................................................
Zwiespalt_
Zwiespalt_

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4,5
Veröffentlicht am 3. Oktober 2024
Mir hat der Film sehr gut gefallen.

Ob es jetzt die DC-Marke "Joker" getroffen hat kann und möchte ich nicht beurteilen.
Bin persönlich der Meinung, dass Geschichten auch anders erzählt werden dürfen, neue Perspektiven geschaffen, alte Regeln und Normen gebrochen – kann aber akzeptieren und nachvollziehen, wenn das für einen eingefleischten Fan bereits der absolute Bruch ist und die Sache dadurch abgelehnt oder kritischer gesehen wird.

Natürlich kenne ich ein paar Batman Filme, natürlich kenne ich die ein oder andere Joker Darstellung, aber außer hier und da ein paar Namen, die ich kannte (Harvey Dent, Joker, "Lee" Quinn (…)) und dachte "Ah! Der Name sagt mir was" habe ich zu der Grundlage wenig Bezug.

Die beiden Filme als solches, losgelöst von einer "Joker"-Thematik, die ich nicht beurteilen kann, finde ich jedoch sehr gelungen.

Die Darstellung psychischer Krankheiten, die damit auftretenden Probleme, die Ablehnung der Gesellschaft, die dadurch unbewusst und unabsichtlich viele Monster in ihrer Ignoranz erst durch tiefe Verletzungen erschaffen.
Hilfeschreie, die nicht gehört und abgetan werden mit "Reiß dich halt zusammen".
Und auch das möchte ich nicht als Schuldzuweisung verstehen, im Sinne von "Schuld sind immer die anderen".
Es ist komplex, bei der die eine Seite immer struggelt die andere zu sehen.

Jeder hat Probleme, das spreche ich niemandem ab.

Eventuell hat mich dieser Film einfach komplett abgeholt aufgrund meiner persönlichen Geschichte, meine Verbindung zum Thema und den tiefen Verletzungen, die ich als psychisch kranker Mensch in meinem Leben erfahren habe.

Ich habe mit Arthur mitgefühlt.

Wie gesagt: Ob das jetzt unter dem Label des Jokers laufen muss, das kann und will ich nicht beurteilen.

Dass Leute eventuell schlicht was anderes "jokerartigeres" erwartet hätten akzeptiere ich.
Dass Gesang in dieser Häufigkeit für viele Leute nichts ist und denen den gesamten Filmabend versaut, wissen wir auch nicht erst seit Joker und Wonka (…)

Ist am Ende dann wohl auch konsequent Internetdiskussionsniveau, dass es entweder das Beste auf der Welt, oder absolute Grütze ist.
Die Formulierung "Meiner Meinung nach" sucht man häufig auch vergebens, so als wäre jede persönliche Empfindung die unumstößliche allgemeine Wahrheit.

Würde diesen Film daher jedem ans Herz legen, der mit psychischen Krankheiten, Psychiatrie, Persönlichkeitsentwicklung zu tun hat oder sich dafür interessiert.
Vielleicht – und das mag das Problem sein – gerade denen, die sagen "Superheldenfilme? Damit kann ich nichts anfangen", was die Problematik vermutlich gut umreißt: Viele dieser Leute sahen sich eventuell als Zielpublikum.

Mir war der Gesang am Ende jedoch auch ein wenig zu viel.
Obwohl des englischen mächtig, bin ich kein Freund davon mir Lieder selbst zu übersetzen und in der Interpretation von Liedern bin ich auch unfassbar schlecht. Konnte mir aber natürlich trotzdem den Kontext und die Gefühle ableiten.
Daher war es lustig, als der Film selbst einen kleinen Seitenhieb gegen Ende auf den vielen Gesang einbaut.
Jonny Bianco
Jonny Bianco

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2,0
Veröffentlicht am 3. Oktober 2024
Nach langem vorzeitig den Saal verlassen. Ich wollte kein Musical sehen. Extra vorher nochmal Teil 1 angeschaut und dann sowas. Total enttäuscht.
CEl.
CEl.

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4,0
Veröffentlicht am 3. Oktober 2024
Die Geschichte des "Joker" von 2019 führt nun mit "Joker - Folie à Deux" in das Arkham Asylum, einer psychiatrischen Anstalt für Schwerkriminelle auf einer Insel vor Gotham City, wo "Joker" auf seinen Gerichtsprozess wartet. Regisseur Todd Phillips hat für die Hauptrolle wieder Joaquin Phoenix gewonnen, der seinen Joker alias Arthur Fleck als Figur mit zwei Gesichtern spielt, wobei das glamourösere immer mehr verblasst. Fleck ist bis auf die Knochen abgemagert und durch eine Vielzahl an Tabletten kaum mehr als sein eigener Schatten. Die Phantasiefigur des maskierten Clowns, sein Alter Ego, kann ihn nur noch behelfsmässig von seinem wirklichen Ich wegtragen in phantastische, im Wirbelwind von Musicaleinlagen sich drehende Traumsequenzen. Der fünffache Mörder wird von der Aussenwelt jedoch noch immer als Figur mit der Maske wahrgenommen, die mehr wagte als man sich selbst je zutraute.
Die unvermittelt auftauchende Psychiatrieinsassin Lee Quinzel (Lady Gaga) lässt zwar die Liebe wieder aufleben, doch sucht auch sie im Grunde nur den Joker in ihm und verführt Fleck zu Träumen, die sich als abgründig erweisen. Als er am zweiten Prozesstag schliesslich nicht noch einmal unter seiner Maske auftritt - wie am ersten Tag, als er das Gericht wie auch die Geschworenen und das Publikum mitreissen und in Angst und Schrecken versetzen konnte - sondern ganz profan als Arthur Fleck, verlässt Lee enttäuscht die Zuschauerbank. Und das Gericht sieht ihn jetzt nüchtern als Strafgefangenen und verurteilt ihn entsprechend.
Berge wollten die beiden versetzen, Joker und sein Augenstern, doch geht das nur in der Welt der Phantasie. Als er von seinen Fans aus dem Gerichtssaal befreit wird und entkommt, sehen die Berge dann wie eine steile Treppe aus, die der Geschundene geschwächt hinaufsteigt, um auf halber Höhe Lee noch einmal anzutreffen, die ihm jedoch nur ihren Abschied mitteilt.
In der Regie von Todd Philipps wurden die Phantasiesequenzen in Form von mitreissenden Musical- und Tanzeinlagen auf intime Zweisamkeiten als "Folie à Deux" zurückgefahren und im Verlauf immer brüchiger und unbeholfener. Wie auch das Make-Up des Joker häufiger verwischt ins Bild kommt, ein Sinnbild für die verblassende Traumwelt. Joaquin Phoenix spielt Fleck intensiv und einnehmend und hat dafür seinen Körper - ähnlich wie einst Robert de Niro, an dessen Seite er in der ersten Folge den Joker spielte - derart malträtiert und bis zu einer erbärmlich wirkenden Schwachheit abgemagert, wodurch seine Figur in dieser zweiten Folge noch beeindruckender erscheint. Neben ihm spielt Lady Gaga wie auch schon 2021 in "House of Gucci" mehr oder weniger sich selbst. Sie kann singen, sie kann tanzen, doch macht sie auch da keine besonders gute Figur, zumindest wirkt sie nicht glaubwürdig neben einer hochkomplexen wie dem Joker.
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