Dune: Part Two
Durchschnitts-Wertung
4,4
422 Wertungen

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Robert Schmidt
Robert Schmidt

1 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 11. März 2024
Dicht am Roman.
Atmosphärisch dicht, holt mich als SciFi Fan total ab.
Freue mich auf Dune Part Three.
Isabelle D.
Isabelle D.

330 Follower 516 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 11. März 2024
"Dune: Part Two" von Denis Villeneuve ist ein sehr gut gemachter Film, ein Epos mit intensiver, hypnotischer Atmosphäre und einer Geschichte wie aus einer klassischen griechischen Tragödie. Ich persönlich fand den Film aber - trotz seiner nicht zu leugnenden hohen Qualität - ziemlich anstrengend und langatmig. Es hilft auch nicht, dass die meiste Handlung an Orten spielt, an denen es entweder gar kein oder zu viel Tageslicht gibt und nirgendwo frische Luft. Mir ist klar, dass das Teil der Handlung und Kern der erzählten Welt ist, in der die Geschichte spielt. Das muss so sein, keine Frage. Und es zeugt eindeutig vom Können des Regisseurs, der Kameraleute, der Ausstatter, der Kostümbildner, der Set-Designer, der Beleuchter, der Sound-Designer und des Filmmusikkomponisten, dass es gelingt, das Bedrückende, Beängstigende der Umgebung so zu transportieren, dass sich die erdrückende Stimmung aufs Publikum überträgt. Aber ich fand es, bei aller Anerkennung für diese Kunst, als Zuschauerin nicht sonderlich angenehm.

Nichtsdestotrotz war der zweite Film der Trilogie rund um den Wüstenplaneten eine sehr gelungene Fortsetzung des ersten Teils und hat den Boden bereitet für einen voraussichtlich ebenfalls äußerst starken dritten und letzten Teil der Reihe.

Fazit: Hat nicht hundertprozentig meinen persönlichen Geschmack getroffen, ist aber ohne Zweifel ein hervorragender Film. Vor allem im Kino auf der großen Leinwand entfaltet er seine atmosphärische Kraft. Insofern: sehenswert!
Annivy
Annivy

20 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 11. März 2024
Besser als der erste Teil! Obwohl der Film nicht zu meinen Lieblingsfilmen zählt, dennoch meisterhaft! Unbedingt im Kino schauen, da der visuelle Teil wohl nur im Kino seine volle Wucht entfaltet!
Michael B.
Michael B.

2 Follower 41 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 9. März 2024
Woooow, noch voll geflasht von dem Film. Teil 1 war schon der burner, der nach mehr verlangte, doch Teil 2 hat dem noch eins drauf gesetzt. Vom wahnsinns Sound über phantastisches fürs Auge sprich den Klasse CGI Effekten und den toll agierenden Mimen, wars von Anfang bis Ende eine 5 Sterne Vorstellung. Frage mich ob das in Teil 3 noch zu toppen ist ? 
Gaia Seraphina
Gaia Seraphina

13 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 9. März 2024
Opulent, emotional mitreissend und intelligent ... so verfilmt man ein politisch-philosophisch-esoterisches Sci-Fi Epos, dessen Romanvorlage aus den 60ern schon der geistige Vorläufer von Star Wars war!

War der erste Teil noch eher als ruhige Einführung zu sehen, welche die grausam-zerstörerische Fehde zwischen zwei galaktischen Adelshäusern  den Zuschauern erläuterte, so ist im zweiten Teil die Vergeltung als actionreicher, bildgewaltiger  Paukenschlag mit viel religiösem Fanatismus als unterstützendem Element zu sehen.

Handlungstechnisch hat sich der Regisseur ein paar gravierende Veränderungen erlaubt, welche jedoch trotzdem funktionieren und die allgemeine Ausrichtung des Filmes nicht verändern.
Zu erwähnen wäre da z.B. die zwar vorhandene, doch nicht äusserlich sichtbare Existenz von Alia, Pauls kleiner Schwester.
Am Ende des Filmes ist Pauls Mutter noch immer mit ihr (hoch)schwanger, anstelle daß Alia ein kleines vierjähriges Mädchen mit gruseliger seherischer Gabe ist.
spoiler: Allerdings ist Alia hier noch unheimlicher, da sie mit ihrer Mutter quasi aus dem Bauch heraus kommuniziert, was noch verstörender ist, da Lady Jessica dadurch selber wie bessessen erscheint. Die Tatsache, daß der Zeitsprung zwischen Teil 1 und zwei nur wenige Monate anstatt wenige Jahre umfasst, sorgt dafür, daß Chanis und Pauls erster Sohn hier auch noch nicht existiert. Dementsprechend ist die Fremenkriegerin noch nicht so stark emotional an Paul gebunden und daher weicht ihre ( vorläufige?) Entscheidung zum Schluß, nämlich nicht Pauls blosse Konkubine zu sein, von der Romanvorlage ab.


Eine weitere Veränderung ist wohl eher dem Zeitgeist verschuldet, welcher es in modernen Filmen ungern sieht, wenn übliche  soziale Randgruppen als Bösewichte dargestellt werden.
Aus diesem Grund ist die ( päderastische ) Homosexualität des Barons nicht offen zu sehen. Einzig seine inzetuöse Lust gegenüber seinem jüngeren Neffen wird schwach angedeutet.

Ein visuelles, sehr einfaches Stilmittel wird hier zudem interessanterweise neu eingeführt.
Wir sehen zum ersten Mal wie die Oberfläche von Gedi Prime, dem Heimatplaneten der Harkonnen, aussieht. Dem Planeten mit der bereits im Buch erwähnten schwarzen Sonne, welche erklärt, warum die Harkonnen und die anderen Bewohner so blass und kahl aussehen.

Eine der grossartigsten und eindrucksvollsten Szenen des Filmes dürfte wohl auch Pauls erster Ritt auf dem Riesensandwurm sein.
Die Szene ist länger als in den anderen Versionen und zeigt auf wie anstrengend die Besteigung des Biests wirklich ist, v.a. wenn die Viecher mit einem Affenzahn durch die Dünen preschen und der aufstobende Sand dem Reiter brutal ins Gesicht peitscht.

Zudem setzt man hier den religiösen Fanatismus der meisten Fremen nunmehr noch etwas stärker in den Mittelpunkt als zuvor, ebenso wie Pauls anfangs enorme Abneigung gegenüber der Rolle des Messias ( sowie seine unvermeidliche Kapitulation durch den Druck aufgrund der äusserlichen Umstände ), sowie die manipulative Art seiner Mutter ebendiese religiöse Rolle zu befeuern.

Das Ende ist etwas offener als in den anderen Verfilmungen ( und erst recht der Buchvorlage ).
Doch der Regisseur hat inzwischen durchblicken lassen, daß das Drehbuch zu einem dritten Teil bereits in Arbeit wäre ( und bei Erfolg des aktuellen Filmes wohl auch im Filmformat zustandekäme ).
Dieses würde dann den Roman "Der Herr des Wüstenplaneten" ( orig. Dune Messiah ) behandeln und Pauls Geschichte damit offiziell abschliessen.
Zwar ist Villeneuve selber nicht daran interessiert noch weitere Teile der 9-bändigen Dune-Saga zu verfilmen, doch es täte mich nicht wundern wenn sich ein Streamingdienst dazu entschließen würde, diese in großem Stil ins Fernsehen zu bringen.

Ansonsten gäbe es noch die ( visuell nicht so überwältigende ) 20 Jahre alte Mini-Serie, welche ganz nah an der Vorlage ist ( bestehend aus 3 Staffeln: Dune, Dune Messiah und Children of Dune ) ... sowie die kultige Verfilmung aus den 80ern.
Und natürlich die Romanreihe selber.

Damit sind Dune 1&2 zwar nicht die werkgetreuesten, doch nichtsdestotrotz grossartigsten, der Dune Romanverfilmungen.
Villeneuve hat ein neues Sci-Fi Epos für die grosse Leindwand geschaffen, welches ganz sicher noch weitere Generationen begeistern wird.
TheLifter
TheLifter

3 Follower 36 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 8. März 2024
Ich weiß wirklich nicht, was ich da an Wertung geben soll. Audiovisuell ist das absolut herausragend. Aber die Story?

spoiler: Im Grunde ist es religiös aufgeladener, reaktionärer Mist. Da gibt es das Wüstenvolk, das sein Heil im (fundamentalistischen) Glauben sucht und auf einen "Messias" wartet. Es gibt die faschistoiden Harkonnen (die regelmäßig ihre Offiziere umbringen, wo man sich doch fragt, wie man mit der "Managementkultur" derartig erfolgreich werden konnte) und natürlich den ganzen Fürstenhäuser-Irrsinn inkl. Imperator. Und dann natürlich auch noch die sinistre Schwesternschaft, die aus den Schatten heraus manipuliert. Und natürlich den (männlichen) Messias, der zwar mit seinem Schicksal hadert, aber am Ende (und ziemlich vorhersehbar) zum Erlöser aufsteigt. Anstelle eine emanzipative Perspektive aufzuzeigen, wird hier eine geradezu hündische Treue auf feudal-patriachale Strukturen abgefeiert. Und Frauen werden als Giftmischerinnen in Szene gesetzt. Für das alles kann Villneuve natürlich nichts, das Buch ist, wie es ist. Sehr wohl kann er aber was für die Auswahl des Buches. Dass dieser Quark in der SciFi-Community derartig gefeiert wird, ist mir ein Rätsel und lässt tief blicken.
For dev
For dev

2 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 7. März 2024
Fand den Film 3h lang schlecht bis der der Dude alle vernichten will obwohl er genau das Gegenteil erzählt hat.

- Genial, mehr davon!
beco
beco

83 Follower 435 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 5. März 2024
Dune 2 schafft es, die epische Geschichte der Kämpfe um Herrschaft und Macht in den Galaxien der fernen Zukunft weiterzuspinnen. Das zieht sich etwas in die Länge, dafür werden tolle Bilder geboten und die Fülle der handelnden Charaktere etwas länger beleuchte, so dass etwas mehr Klarheit entsteht, auch wenn man die Bücher nicht kennt.
Nicht meine erste Wahl, aber durchaus beeindruckend
Bald W
Bald W

5 Follower 21 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 15. April 2024
Es ist ein pathetisches, langatmiges und schwermütiges Machwerk. Zudem fehlt mir eine wirklich originelle Handlung. Im Schwerpunkt dreht sich alles vor allem um Macht, Kontrolle, Ausbeutung und Gewalt. Wer braucht denn so etwas noch. Die Schauwerte und die Musik sind gut - passend.
Merkatz
Merkatz

55 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 5. März 2024
Beeindruckend und gewaltig, aber kein Meisterwerk, das einen mitreißt.
Dune 2 bietet viele tolle Schauwerte und bombastische Musik, aber für ein nachhaltig beeindruckendes Filmerlebnis fehlt doch einiges. Zum einen ist die Geschichte etwas zu dünn und oberflächlich erzählt.
Es geht den halben Film darum, wie Paul in die Welt der Fremen eingeführt wird, eine Prüfung beispielsweise schickt ihn allein in die Wüste. Aber anstatt diesen spannenden Teil zu zeigen, ist es in der nächsten Szene gleich wieder vorbei.
Auch bleibt der Wüstenplanet selbst noch ein vollkommenes Rätsel. Man weiß, dass dort Spice abgebaut wird, aber warum das so wertvoll ist, geht nicht genau hervor. Es dürfte im Grunde nur ein spezielle Art von Droge sein.
Der Rest vom Wüstenplaneten wird komplett ausgeblendet. Was gibt es dort noch außer Wüste und Spice? Wovon ernähren sich die Fremen? Welche Wesen abgesehen von den Sandwürmern und einer Wüstenmaus gibt es dort noch?
Bei zwei so langen Filmen hätte man etwas genauer auf diese Themen eingehen können. Auch die Prüfungen bleiben eher oberflächlich, dafür zeigt man minutenlang wie seine Mutter den Platz der ältesten Priesterin einnimmt, während diese stirbt.
Zwischendurch gibt es einige Längen und gegen Ende hin verliert der Protagonist einiges an Sympathie. Das liegt natürlich auch an der Geschichte, in der er zum Erlöser aufsteigt. spoiler: Aber wer will einen Erlöser sehen, der einen wehrlosen Mann tötet und seine große Liebe ohne mit der Wimper zu zucken verrät?

Teil 3, falls er kommt, wird vermutlich nicht auf meiner Liste stehen. Dune ist kein Film, den man sich gerne mal öfter anschaut. Es ist ein Kriegsfilm vom Anfang bis zum Ende. Alles ist so ernst, düster und dramatisch. Keine Filmwelt, in die man sich hineinwünschen würde. Als einmaliges Kinoerlebnis ok, aber mit anderen Genre-Klassikern nicht vergleichbar.
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