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King17
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5,0
Veröffentlicht am 28. Januar 2024
Ein sensationeller Blockbuster, der es in sich hat. Die Handlung ist sehr gelungen und die Spannung ist den ganzen Film über vorhanden bzw. vergrößert sich auch. Die Besetzung passt so. Insgesamt ist der Film sehr gelungen, spannend und actionreich.
Meine Vorkritiker haben schon alles geschrieben, der Film ist optisch gigantisch, aber das Drehbuch muss der Augsburger Puppenkiste entsprungen sein. Es war für mich sehr schwer eine Bindung zur Story aufzubauen, zumal der Film vor Logikfehler nur so strotzt. Auch der Cast kann kaum überzeugen. Schade, da war mehr drin.
THE CREATOR ist vielleicht nicht der ganz große Wurf, den man sich von Gareth Edwards erhofft hat - aber immer noch ein starker Film. Der Regisseur des überragenden ROGUE ONE zeigt, dass er Sci-Fi auch außerhalb von Star Wars kann. Wenn er die Menschen gegen Künstliche Intelligenz kämpfen lässt, bedient er sich dabei einiger Motive aus AVATAR und TERMINATOR, schafft aber daraus etwas eigenes, das sich sehen lassen kann. Visuell überragend setzt er eine spannende und emotionale Story um, die nur ein wenig von holprigen Tempowechseln, etwas holzschnittartigen Charakteren und einem seicht-rührseligen Ende getrübt wird. Nicht nur für Sci-Fi-Fans sehenswert.
Die KI wie wir sie kennen (2023-12) Millionen artet nur darauf, dass sie mobil wird. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Mobilität und Ausbreirung für alle Organismen das größte Ziel ist. Dieser Film verharmlost alle Gefahren und macht dieses komische Kind sympathisch. Mega gefährliche Idee. Film ist technisch 5 Sterne aber er geht komplett in die falsche Richtung.
KI-Wesen werden mit Menschen gleichgesetzt. Die US-Army zerstört zentralasiatische Gegenden, sogar eine tibetische Stupa wird gezeigt, wie sie von einem US-Raumschiff in die Luft gejagt wird. Auf jedem Raumschiff steht US-Army und diese Raumschiffe zerstören im Film Asiatisches Kulturland. Manipulativer geht es nicht! Mit einer kritischen KI-Auseinandersetzung hat dieser Film nicht das Geringste zu tun. Der Westen wird stattdessen als Killer der Asiatischen Kultur dargestellt,. Herr Gareth Edwards, wieviel Kohle haben Sie aus China kassiert, wiederlich, ihr Machwerk, noch dazu über weite Strecken lausige Regie!
Für mich ist dieser Film überbewertet . Die Story ist eine bunte Mischung aus mehreren Filmen wie zB. AI, Bladerunner, Auf der Suche nach dem goldenen Kind, ein Hauch von Star Wars. Der Film hat nichts eigenes und ist zudem auch noch schlecht gemacht. Das der Film 'nur' 80 Millionen gekostet hat, sieht man ihm auch an. Für mich ganz eindeutig die größte Enttäuschung des Kinojahres.
Die Vorfreude war groß, und das Set sowie die CGI-Effekte haben meine Erwartungen erfüllt. Leider konnte die Story nicht mithalten – einige Passagen waren langweilig und zogen sich unnötig in die Länge. Es ist kein Meisterwerk, aber dennoch sehenswert.
Technisch aufwendig; reele Drehorte, doch grob ein CGI-Massaker mit einem auffällig ungetarnten USA-Bashing. Der Film gleicht einer persönlichen Fehde von Edwards zu den USA, was mir persönlich sehr übel aufstößt, zumal man kaum Filme weltweit wahrnimmt, die mit asiatischen oder russischen Kriegshistorien aufräumen.
Der Film geht nicht wirklich auf die Beziehung zwischen KI und Mensch ein, sondern dient lediglich als Maske für ein handlungsarmer Film, der Nordamerika sehr konsequent verunglimpft und maximal einseitig und ausschließlich die reelen Mißgeschicke der USA fiktiv in einer nicht weit entfernten Zukunft beschreibt.
Nach überschwänglichen Kritiken habe ich mich dann doch aufgemacht, mir "The Creator" selber anzuschauen. Aber: Irgendwie hat mich "The Creator" nicht wirklich begeistert. -Ja, er ist handwerklich gut gemacht. Sogar richtig, richtig gut gemacht! Die Action-Szenen sind zahlreich, erdrücken den Film aber wenigstens nicht (wie das in all den blutleeren Hollywood-Block-Bustern der letzten Jahre leider der Fall ist). Und eigentlich hat der Film ja auch eine interessante Geschichte zu erzählen: Wann ist ein Mensch unmenschlich und eine Maschine dafür "menschlicher als der Mensch"? Und wo verwischt die Grenze, eine Maschine "aus" zu schalten oder sie "zu töten"?
Nur leider kennt man diese Story schon seit "Blade Runner" und dort hat sie Ridley Scott doch weitaus raffinierter erzählt. Und das ist es glaube ich dann auch, was mich an "The Creator" stört: Die Handlung ist komplett vorhersehbar, die Figuren bleiben ziemlich eindimensional und sind praktisch alle Stereotypen. Dazu gesellen sich dann leider auch noch hanebüchene Logikfehler im Plot -so groß, dass man mit einem Bus durch sie durchfahren könnte! Da soll unser Held bspw. jahrelang mit seiner Frau am Ende der Welt zusammengelebt haben, aber nichts von ihrem Doppelleben gewusst haben? Und die US-Generalität verfügt über billionenteure Superwaffen und Spezialeinheiten, ist aber nicht in der Lage, den KI-Architekten Nirmata ausfindig zu machen, was unser ausrangierter Held dann aber mühelose über einen Billigscanner aus der Grabbelkiste innerhalb von einem halben Tag schafft: Solcher Art Ärgernisse leistet sich der Film leider zuhauf.
Versöhnt wird man da ein bisschen wieder mit wunderschönen Bildern: Die Landschaften, Kostüme und Settings sind perfekt gefilmt, die Vermischung von Androiden und Menschen fühlt sich supernatürlich an und John David Washington holt aus seiner ex-Agent-wird-reaktiviert-um-die-Welt-zu-retten-Rolle Joshua wenigstens ein paar schöne Momente heraus.
So bleiben unter dem Strich 137 Minuten einigermaßen passable Unterhaltung. Aber eben auch nicht mehr.
Eigentlich ein wichtiges und aktuelles Thema. Wie dazu gemacht, um es filmisch von verschiedenen Seiten zu beleuchten. Leider ist dieser Film in mehrerer Hinsicht eine Enttäuschung. Ich störe mich vor allem an der Darstellung der Figuren, die ich abgesehen von der Hauptrolle einfach nur platt finde. Auch die technischen Aspekte zielen mehr auf Effekte als auf Logik. Warum sollte ein Einsatzkommando hell erleuchtet nachts am Strand erscheinen? Warum hat ein altes Auto ein modernes Cockpit? Warum hat eine Handgranate einen Timer von 10s? Achtung Spoiler: Damit ein Hund sie in aller Ruhe ins Maul nehmen kann und sie zu den komplett doofen Verfolgern bringen kann. Und so weiter.