The Creator
Durchschnitts-Wertung
3,5
279 Wertungen

52 User-Kritiken

5
5 Kritiken
4
12 Kritiken
3
8 Kritiken
2
14 Kritiken
1
7 Kritiken
0
6 Kritiken
Sortieren nach:
Die hilfreichsten Kritiken Neueste Kritiken User mit den meisten Kritiken User mit den meisten Followern
Mi Sch
Mi Sch

2 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 14. Oktober 2023
Tolle Bilder, sehr gute Action, super Schauspieler. Das man im Endeffekt emotional auf die Seite der KI gezogen wird und die bösen Amis auf die Mütze bekommen, liegt wohl im Trend 
Die Locations wurden nachträglich bearbeitet und sehen wirklich toll aus, die Roboter dagegen manchmal wie Blechdosen...aber was soll's...
ich wurde durch den Film sehr gut unterhalten und das will man ja, wenn man ins Kino geht.
Er kommt nicht an Blade Runner 2049 + Original in seiner Tiefe und auch nicht an Dune in seiner Coolness heran aber ist für sich gesehen ist es ein wirklich guter Science Fiction der einen neben der ganzen Action doch mal kritisch über das Thema KI nachdenken lässt.
Andreas Witte
Andreas Witte

User folgen

1,0
Veröffentlicht am 10. Oktober 2023
Unsinniger Film mit logikfreier Handlung und schlechten Dialogen. Wer im Kino gern einschlafen möchte, ist hier richtig.
FILMGENUSS
FILMGENUSS

998 Follower 942 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 8. Oktober 2023
DIE TRÄNEN DER ANDROIDEN

Künstliche Intelligenz ist in aller Munde, in allen Zeitungen und, weil es so einfach geht, auf sehr vielen elektronischen Geräten. Als App, die sich ungeniert der lizenzfreien Datenaneignung hingibt, um mehr zu wissen als der User mit seinen unzureichend ausformulierten Prompts. Künstliche Intelligenz treibt uns alle um, macht Angst und schafft gleichermaßen Freizeit, wenn die Dinge an die Technik delegiert werden können. Dafür sind KIs schließlich da, und nicht dafür, sich als neue Spezies zu etablieren, auf einem Planeten, der ohnehin schon kaum mehr Ressourcen hat. Gareth Edwards, Held der Star Wars-Franchise und Virtuose im Schaffen von Bildern, die das Phantastische in natürliche Settings integrieren, hätte sein Roboterdrama nicht punktgenauer ins Kino bringen können. The Creator gibt sich schließlich der großen Frage hin, was wohl aus unserer Welt werden könnte, wenn künstliche Intelligenz mit eigenem Bewusstsein auf ein Daseinsrecht pocht und zum Teil einer rätselhaften Evolution wird, die Homo sapiens immer mehr den Rang abläuft.

Das sind prinzipiell mal, ohne viel nachzudenken, interessante Überlegungen. In einem schönen Film, der an die postmodernen (ich will nicht sagen: postapokalyptischen) Welten eines Simon Stålenhag (The Electric Dreams) erinnert. Bizarrer architektonischer High-Tech-Gigantismus zwischen naturbelassenen Landschaften überwiegend der asiatischen Hemisphäre – alles getaucht in mal zu-, mal abnehmendes Tageslicht; mal grobkörnig, mal leicht verwaschen. Es ist, als wären diese Gebilde wirklich da. Es ist, als wären diese Androiden, Simulants genannt, mit dem täuschend echten Antlitz diverser Gesichts-Sponsoren niemals weggewesen. Betrachtet man sie im Profil, erkennt man sie leicht an diesem Hohlraum zwischen Kiefer und Wirbelsäule, die eigentlich gar nicht mehr vorhanden ist. Diese Androiden könnten die Vorstufe zu den Replikanten sein, mit welchen sich der Blade Runner zeitlich eigentlich früher, aber angepasst an The Creator viele Jahrzehnte später herumschlagen wird. Bei Gareth Edwards ist es das Jahr 2065. KI in jedweder Form hat bei den Westmächten längst seine Chance verspielt, nochmal groß rauszukommen. Aufgrund eines nicht näher definierten atomaren Zwischenfalls, welcher die Zerstörung von Los Angeles zur Folge hatte, ist in den USA der Geist aus dem Computer persona non grata – anders als im Osten, denn dort ist die Koexistenz zwischen Mensch und Maschine zum wahrgewordenen Wunschtraum eines John Connor geworden, der sich in der Welt des Terminators mit einer ganz anders gearteten, menschenfeindlichen KI namens Skynet herumschlagen musste. Im Osten schließlich wäre alles eitel Wonne und selbst Androiden würden den Weltreligionen wie dem Buddhismus folgen, würden sich die Westmächte nicht, was plausibel scheint, als Weltpolizei aufspielen und dem Fortschritt dank einer monströsen, im Orbit stationierten Waffe namens Nomad, den Krieg erklären. In diesem Tauziehen zwischen Ost und West sucht ein amerikanischer Ex-Agent namens Joshua Taylor (John David Washington) seine bei einem Anschlag vermeintlich draufgegangene Geliebte, die Teil eines Rebellenrings rund um den KI-Entwickler Nirmata gewesen ist und von Joshuas Doppelleben nichts wusste. Im Zuge seiner Bestrebungen fällt ihm auch noch die Roboter-Superwaffe Alpha O in die Hände – ein junges Androidenmädchen, das womöglich weiß, wo Joshuas Geliebte steckt, und wo auch Nirmata zu finden ist, dem alle habhaft werden wollen.

Die abenteuerliche Odyssee quer durch eine atemberaubend arrangierte Zukunft mit Robotern und Vehikeln, die frappant an Star Wars und eben Rogue One – A Star Wars Story erinnern, ist eine Sache. Die andere ist Gareth Edwards‘ und Chris Weitz‘ erschreckend naiver Zugang zur Materie. The Creator ist ein Film, der vor allem den Filmemachern gefällt, der sich selbst gefällt und, um diese Harmonie aus Natur und High-Tech nicht zu stören, allerlei Kompromisse für seinen Plot einzugehen bereit ist. Alles soll gut ins Konzept passen, passt aber nicht zu dieser übergeordneten Vision einer – ich sag‘s mal so – völlig unmöglichen Zukunft, die an so vielen Ecken und Enden so viele Fragen aufwirft, das man gar nicht mal anfangen will, diese – zumindest mal für sich selbst– zu beantworten.

Das fängt allein schon damit an, dass The Creator völlig ignoriert, dass die Welt, in der wir womöglich leben werden, sowohl an Überbevölkerung als auch unter Ressourcenknappheit leidet. Ist sowieso schon alles dicht gedrängt und die Existenz am Kippen, braucht es zu allem Überfluss Maschinenmenschen, die uns ersetzen. Diese zu bauen, kostet Geld. Wer finanziert das? Wieviel kostet ein Android? Können sich diese bereits selbst herstellen? Was sollen diese Streifzüge durch heruntergekommene Fabrikhallen, an denen „echte“ Menschen werkeln, während das, was vom Fließband steigt, das Nonplusultra eines High-Tech-Endprodukts darstellt?

Nichts ist in einer Welt wie dieser umsonst. Womit zahlen Androiden ihren Strom, den sie abzapfen? Menschliche Profitgier ist plötzlich kein Thema mehr, Landfraß nicht der Rede wert. Wo Gareth Edwards hinblickt, führen Androiden-Bauern ihre Wasserbüffel übers Feld. Hinken Androiden, nur weil sie die Gesichter alter Menschen haben, den lehmigen Dorfweg entlang. Menschenleere Strände, Inseln in der Andamenensee, idyllische Ja natürlich!-Wirtschaft inmitten eines Techno-Krieges? Das ist Kitsch, der ohne Kontext vielleicht funtkionieren würde. Die Welt dieser Zukunft seufzt in entrückter Melancholie vor lauter Science-Fiction-Romantik, als wäre Caspar David Friedrich im Roboterzeitalter wiedergeboren. Nur passt diese pittoreske Fiktion nirgendwohin, sie ist die gefällige Momentvorstellung eines Visionärs, der schöne Bilder liebt, schluchzende KI-Kinder und letzte Küsse vor dem Supergau, wie Felicity Jones und Diego Luna, kurz bevor der Todesstern den Palmenplaneten Scarif in Schutt und Asche verwandeln wird.

The Creator ist ein Bilderbuch aus einer irrealen Zukunft. Eines, das man gerne durchblättert, wovon man aber die rundum verfasste Geschichte nicht unbedingt mitlesen muss, denn dann könnte man Gefahr laufen, festzustellen, dass Edwards Film in ereiferndem Glauben an das Erstarken künstlicher Lebensformen dem Fortschritt der KI Tür und Tor öffnen will. Eine Conclusio, die mir nicht ganz schmeckt.
_______________________________________________
Mehr Reviews und Analysen gibt's auf filmgenuss.com!
Xollee
Xollee

2 Follower 21 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 8. Oktober 2023
4,5? Wie kommt man hier auf 4,5 Sterne?
Der Film schaut gut aus (CGI das mal erträglich ist), wenn man die Kosten mit anderen Filmen vergleicht. Die Action war hier und da auch ganz ordentlich gemacht. Aber der Rest? Story total vorhersehbar, alles schon da gewesen. Logiklöcher ohne Ende. Leute im Kino haben teilweise schon gelacht, und das nicht bei der lustigen Szene sondern bei den vielen peinlichen. Jemand der hier mit Dune, Bladerunner oder Ex Machina etwas vergleichen will, vergleicht Steak mit Pressschinken.
Jon W
Jon W

1 Follower 17 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 8. Oktober 2023
Generell ist dies ein sehr spannendes und wichtiges Thema, daher mein Interesse was letztlich zu meinem Kino Besuch am gestrigen Tage führte

Mal abgesehen von der Story: Gute Liebe KI quasi im Untergrund verfolgt, gebiert den Heiland in Form eines wiedergeborenen Dalai-Lama, wird von der herzlosen mörderischen Spezies Mensch zur Vernichtung auserkoren.

humpf,,, arrrrggg.

deutlich weniger stumpfer CGI Baller ....etc etc Gähn, stattdessen mehr Esprit hätten der mehr als merkwürdigen Story gutgetan.

Kurzum: ab Minute 40 viel es mir zunehmend schwer nicht ins Langeweile- Delirium zu fallen.

Absolut langweilig, stumpfe Story mit merkwürdiger Botschaft. Ein enttäuschender Kino Besuch. Die Filmstarts Wertung 4,5 und das Wort Meisterwerk in dem Kontext, sind mir ein Rätsel.
eisen dieter
eisen dieter

2 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 8. Oktober 2023
Dieser Film hat so unverschämt viele katastrophale Logikfehler.. da kann und darf man nicht herüber hinwegsehen!
spoiler: Warum dürfen die Amis in ''New Asia'' gegen die dortige KI vorgehen ohne das die Regierung von New Asia da was unternimmt? Was ist dieses ''New Asia'' überhaupt und warum verteidigen die sich nicht? Warum schießen die das Nomad nicht einfach ab? Warum ist ein unterirdisches Hightech KI Labor mitten in der Pampa und komplett unbewacht? Warum ist die KI nicht in der Lage.. technologie gegen diejenigen einzusetzen, die Ihnen schaden wollen.. stattdessen, uralt Kalaschnikow Plagiate. Warum muss sich ein Roboter seine Hände übern Feuer wärmen? Und warum zum Geier haben die das Nomad nicht einfach abgeschossen? Warum wurde das überhaupt gebaut? Weil die Amis aufgrund eines eigens begangenen Programmierungsfehlers eine Atombombe auf LA warfen.. es der KI in die Schuld schoben und dann gegen die KI in den Krieg ziehen muss.. äähh? Warum zum Kuckuck ist das Nomad gen Ende quasi Weltweit überall gleichzeitig und wieso wurd das nicht schon lange einfach abgeschossen? Fragen über Fragen..
Finsterle
Finsterle

6 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 7. Oktober 2023
Selten so einen woken Kitsch gesehen, der auch noch viele Fehler und Schwächen enthält. Dem Zuschauer soll ideologisch eingehämmert werden, dass Roboter auch genauso wie Menschen Rechte haben! Sehr fragwürdige Aussagen in einem schlechten Film. Wer Kitsch mag und sich an Unstimmigkeiten bzw. Schwachsinn nicht stört, wird begeistert sein.
Jens S.
Jens S.

3 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 4. Oktober 2023
Es ist endlich mal wieder ein eigenständiger Science Fiction Film, der mich sehr gut unterhalten hat. Der Plot war nicht der kreativste, aber die Umsetzung hat mich überzeugt. Die Schauspieler waren alle durchgehend besser als in Moonfall von Emmerich, als vergleichbare Produktion. Für mich war es eher eine positive Kreuzung aus Bladrunner und Star Wars.
Auch die Schauplätze waren toll ausgewählt.

Ich wünsche diesem Film möglichst viele Zuschauer!
Harald Oswald
Harald Oswald

1 Follower 21 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 4. Oktober 2023
Spannenderweise ein eher "ruhiger" SF-Film, mit fantastischen Landschaftsaufnahmen, trotzdem viel Action und grossen Emotionen.
Das der Film vergleichweise nur 80Mio Dollar gekostet haben soll, sieht man ihm nie an.(da gibt es DC Filme mit viel schlechteren Effekten !)
Ansatzweise wirkt der Film wie ein moderner Vietnam-Antikriegsfilm mit vielen Anleihen (wie z.B. Elysium, Last Samurai, Avatar, Apocalypse Now etc.) und erinnert an die grossartigen Kurzfilme von Neil Blocamp (z.B. Firebase) !
Der Cast ist fantastisch, allen voran Madeleine Yuna Voyles als "Alphi".
Der Soundtrack von Hans Zimmer unterstützt den Film und wirkt nicht allzu voluminös dazu kommen viele Songs aus dem 70ern !
Lord Borzi
Lord Borzi

364 Follower 747 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 3. Oktober 2023
Ich habe "The Creator" im Kino (Samstagabend, 20:00 Úhr, erstes Wochenende, der gesamte Kinosaal war voll) gesehen und meine Erwartungen wurden mehr als übertroffen: Eine tolle Cyberpunk-Story gepaart mit grandiosen Effekten! Das Zauberwort war aber "World-Building". Wie in Cyber-Punk-Animes, die ich viel als Teenager gesehen hatte, wurde der Zuschauer in eine logische, gar nicht so entfernte Zukunftswelt eingeführt.

Tatsächlich waren die Analogien zu berühmten Animes/Mangas, die in Deutschland in den 90er Jahren populär gewesen waren (und immer noch sind), unüberschaubar (z.B. "Akira", "Ghost in the Shell", "Bubblegum Crisis" und "Battle Angel Alita"). Auch zu visionären Realfilmen gab es viele Verknüpfungen (z.B. "Blade Runner", "Minority Report", "Oblivion"). Und nicht zuletzt erinnerten mich einige Gadgets und Fahrzeuge an das "Warhammer 40.000"-Universum (z.B. die Fraktion der Tau: Antigravpanzer -> Hammerhai bzw. transformierbare Panzer aus "Starcraft").

Drei Dinge faszinierten mich besonders, die ich in den Credits gespannt überprüfte:
- gestochen scharfe CGI-Effekte (erstellt von der legendären Effektschmiede "Industrial Light & Magic")
- pompöse Filmmusik (komponiert von Hans Zimmer)
- fiktive Gadgets und Waffen, die so logisch waren, das ich sie nur durch das bloße Zuschauen auch hätte bedienen können (Prob-Design bei Weta-Workshop)

Bei so viel Lob gab es leider aber auch einige Abstriche bei der Handlung, die man schon aus dem Trailer treffsicher erraten konnte. Keine Spoiler-Warnung, aber Leute die die Filme "Der mit dem Wolf tanzt", "Last Samurai" und auch "Avatar 1" kennen, wissen was ich meine. Ach ja, und ein bisschen "Leon, der Profi" steckte auch noch in "The Creator".

Insgesamt war "The Creator" jedoch ein intensives Kinoerlebnis, das keine Langeweile aufkommen ließ. Die überwältigenden Effekte muss man einfach mal auf der großen Kinoleinwand erlebt haben.
Möchtest Du weitere Kritiken ansehen?
  • Die neuesten FILMSTARTS-Kritiken
  • Die besten Filme