The Creator
Durchschnitts-Wertung
3,5
279 Wertungen

52 User-Kritiken

5
5 Kritiken
4
12 Kritiken
3
8 Kritiken
2
14 Kritiken
1
7 Kritiken
0
6 Kritiken
Sortieren nach:
Die hilfreichsten Kritiken Neueste Kritiken User mit den meisten Kritiken User mit den meisten Followern
Cursha
Cursha

7.500 Follower 1.067 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 2. Oktober 2023
Das Blockbusterkino hat für mich schon seit vielen Jahren den Reiz verloren. Die Machwerke der großen Studios krankten an vielen stellen. So sahen die Filme stellenweise furchtbar hässlich aus, trotz immenser Produktionskosten, oder sie waren inhaltlich extrem plump, dumm und einfallslos geschrieben. Filme wie „DUNE“ oder „Blade Runner 2049“ sind die Ausnahme und werden auch in ihrem Auftreten immer seltener. Da wirkt es schon fast wie ein Wunder, dass „Rogue One“-Regisseur Gareth Edwards mit „gerade einmal“ 80 Millionen Dollar einen Film erschafft, der nicht nur inhaltlich überzeugt, sondern auch auf visueller Ebene alle großen Marvel- oder „Star Wars“-Filme aussticht. Den „The Creator“ ist nun endlich mal wieder eine eigene Idee im Science Fiction Genre und ebnet den Weg in eine neue Zukunft des Filmemachens.
Worum geht es: In einer nahen Zukunft leben Menschen auf dem Erdball gemeinsam mit künstlichen Intelligenzen. Diese KI zündet aber eines Tages einen Atomsprengkopf in Los Angeles, woraufhin die westliche Welt die KI verbietet. Die Maschinen, die sich in die asiatischen Länder zurückziehen, werden daraufhin von den USA gejagt, an deren Spitze die Raumstation „Nomad“ steht, die die Roboter auslöschen sollen. In all dem findet sich zudem Joschua, der eine Geheimwaffe der KI ausfindig machen soll.
Im Grunde ist es schon ein wenig Paradox. Bei all seinen stärken die der Film aufweist, erfindet er das Rad nicht neu. „The Creator“ bedient sich in seinen Versatzstücken immer wieder an anderen großen Klassikern der Science Fiction, wie „Blade Runner“, aber auch an klassischen Kriegsfilmen, wie „Apocalpyse Now“. Dennoch mache ich dem Film dahingehend keinen größeren Vorwurf. Sich an altem zu bedienen um daraus etwas neues zu machen hat damals schon bei George Lucas „Star Wars“ gut funktioniert und zu großartigen eigenen Werken geführt. Gereth Edwards kennt seine Vorlagen und spielt diese hier sehr stark aus. Die zugrundeliegende Handlung an sich ist schon stark genug. Die Thematik der künstlichen Intelligenz ist über die vergangenen Jahre immer mehr in den Vordergrund gerügt und in einer Zeit, in der man in Hollywood streikt, unter anderem wegen solchen KI´s, macht die Lage nochmal spannender. So mal der Film hier einen vollkommen anderen Ansatz wählt, als es in vielen anderen Vertretern des Genre der Fall ist. Zudem wirkt der Film in weiten Stellen wie eine Abrechnung mit der Kriegstreiberei der amerikanischen Welt und erinnert in seiner Ästhetik auch stellenweise sehr stark an den Vietnam-Krieg. Von einem reinen Zufall ist dabei nicht auszugehen.
Was Edwards hier wieder ähnlich gut gelingt, wie im Finale von „Rogue One“ sind Figuren zu schaffen mit denen man mitfühlt. Gerade John David Washington, als Joschua überzeugt hier auf ganzer Linie und liefert bisher seine beste Performance ab. Seine Figur bleibt dabei zu jedem Zeitpunkt nachvollziehbar und glaubhaft und sein Zusammenspiel mit Madeleine Yuna Voyles ist fantastisch. Die Newcomerin, spielt ihren Part als Alfie absolut fantastisch und hat mir sogar in mancher Szene eine Träne entlockt. Eine Schauspielerin, von der wir hoffentlich noch mehr sehen werden. Auch Gemma Chan liefert hier eine sehr starke Performance ab und funktioniert in ihren kurzen Szenen sehr gut. Anders als noch in „Eternals“ kann sie hier die Chemie zu Washington deutlich glaubhafter Vermitteln. Auch in den Nebenrollen dürfen Darsteller wie Ken Watanabe, als KI Harun glänzen oder Ralph Ineson als US-General Andrews. Oscargewinnerin Allison Janney spielt zudem ebenfalls wieder gewohnt stark und funktioniert als Antagonistin, wenn gleich man bei ihr die Chance verpasst den Konflikt noch etwas spannender zu machen. Gleich zu Beginn erzählt sie wie sie ihre Söhne an die KI verloren hat. Diese Szene ist stark und nimmt auch mit, aber leider ist dies dann auch alles was man pber sie erfährt. Im weiteren Verlauf des Filmes findet dann leider nicht mehr mit ihr statt.
Es gibt zwar kleine Schwächen in „The Creator“, zum Beispiel dass das World Building zwar großartig ist, aber manchmal nicht ganz ausreichend wirkt, oder eben den genannten klaren Schnitt zwischen Gut und Böse, aber ich konnte dies dem Film schnell verzeihen, weil ich doch stark von dem gefesselt war, was ich auf der Leinwand gesehen habe.
Dieses Visuelle ist dann auch der aller stärkste Pluspunkt des Filmes. „The Creator“ sieht zu jedem Zeitpunkt überragend aus. Dass man an echten Schauplätzen dreht in ist Hollywood keine Selbstverständlichkeit mehr, was man den Filmen am Ende auch immer ansieht, da die Künstlichkeit einem zu jedem Zeitpunkt ins Gesicht springt. Hier ist es anders. Die echten Schauplätze, seinen es Berge, Felder, Strände sehen schon unglaublich schön aus und die visuellen Effekte fügen sich im Anschluss eben großartig in die Kulisse ein. Seien es Städte, die an ein LA aus „Blade Runner“ erinnern, gigantische Panzer, die auf Dörfer zurollen, die Maschinen selbst, die unglaublich realistisch aussehen oder die Raumstation „Nomad“ selbst, die Effekte sitzen. Kameramann Greig Fraser, der zuvor schon mit Edwards an „Rogue One“ gearbeitet hat und für „DUNE“ sogar den Oscar gewinnen konnte, fängt diese Szenen auch wieder erstklassig ein. Die Aktionszenen sind ebenso schön anzusehen, wie die blauen Strahlen, die die „Nomad“ abgibt, während Soldaten im dunkel über einen Strand laufen. Man kann sich an den Bildern eigentlich nicht so recht sattsehen, da wirklich jedes Bild in dem Film ein absolutes Highlight ist. Maschinen läuten, in einer tibetanischen Tracht, die Alarmglocken, während im Hintergrund sich Kampfjets durch die Berge treiben. Unglaublich was hier mit einem vergleichsweise geringen Budget geboten wird.
Kurz: „The Creator“ hat minimale Schwächen und er erfindet das Rad nicht neu, aber das muss er auch nicht. Aus den Elementen der Inspiration formt er etwas Neues und liefert ein emotionales Werk, welches stark gespielt ist und sich nach Abrechnung der amerikanischen Kriegsmacht anfühlt, wie aber auch als sehr aktueller Blick auf den modernen Zeitgeist im Umgang mit künstlichen Intelligenzen. Doch letztlich ist es dass überragende Handwerk, was den Film auszeichnet. Mit Bildern versehen, die nicht schöner sein könnten, ist „The Creator“ ein visueller Rausch, der sich auf einer großen Leinwand mit seinen brachialen Bildern vollkommen entfaltet und in Hollywood das richtige Signal senden kann, dass man mit genügend Herzblut und Vision einen grandiosen Film abliefern kann, ohne immense Summen für mittelmäßige Storys und grausiges CGI zu verschwenden.
Paul Schwarz
Paul Schwarz

1 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 2. Oktober 2023
Einfach ein meisterwerk, und alle anderen die mit weniger als 3 sterne bewerten gucken wahrscheinlich nur trickfilme oder schwarz weiß kriegsfilme
Stefan Kuhn
Stefan Kuhn

1 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 1. Oktober 2023
kein Tiefgang.. sehr flache Story.. der Film ist so vorhersehbar und plätschert vor sich hin.. mit Explosionen kann man eben nicht alles wettmachen..
@Filmstarts.. 4,5?! da gab's wohl ordentlich Werbebudget..
Der Christian
Der Christian

10 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 1. Oktober 2023
Mir hat der Film insgesamt gut gefallen - intelligente Unterhaltung mit Anspruch und toller Optik, leider ein paar Schwächen.

Pro: Beeindruckend sind die Schauwerte. Maschinen und Fahrzeuge, alles Technische, auch die zahllosen Roboter, sehen einfach klasse aus. Vieles erinnert optisch an Star Wars oder Blade Runner. Die Handlung ist komplex genug, bietet ein paar nette Wendungen und ist für SF angemessen vielschichtig. Ein paar interessante Fragen zu KI, Politik, Mensch-Sein etc. werden im Film angesprochen. Dazu kommt eine ordentliche Portion krachender Action. Diese ist mitreißend inszeniert. Die Darsteller bieten gute Leistungen, die Charaktere handeln nachvollziehbar.

Contra: der Einstieg in den Film ist holprig, ein paar Rückblenden und Schnitte erschweren den Zugang. Spätere Rückblenden wirken deplatziert. Die Handlung weist ein paar Logiklöcher auf (kein asiatischer Staat geht gegen die amerikanische Invasion vor, KI kann Menschen nicht verletzen aber Krieg führen, …). Die Charaktere sind recht flach und eindimensional, da wäre mehr Tiefe besser gewesen. Das Ende (die Schlußszene) wirkt unnötig kitschig und passt irgendwie nicht zum Rest.
Gaia Seraphina
Gaia Seraphina

13 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 1. Oktober 2023
Bei "The Creator" handelt es sich um ein satirisches Science-Fiction Drama und eine Cyberpunk-Dystopie, sowie einen Kriegsfilm.

Die Story weist Erzähl-Elemente von Anime-Filmen wie "Ghost in the Shell" und "Armitage III" auf, sowie Realfilmen wie "Avatar", "Blade Runner" und "Elysium"... sowie der genrefremden Actionkomödie "Auf der Suche nach dem Goldenen Kind".

Die Handlung ist emotional packend und sozialkritisch. Nicht von ungefähr erinnern viele der Kampfszenen an die Schlachten aus dem Vietnamkrieg.
Die Gegner sind hierbei der KI-feindliche Westen ( allen voran US-Amerika ), der jegliche Cyborgs und Androiden nach einem desaströsen Zwischenfall verbot .... und Neu Asien ( ein Zusammenschluss vieler ostasiatischer Länder ), welche KI nicht nur vielerorts herstellen, sondern diese auch noch voll in die Gesellschaft eingliedern.
Dabei versucht das US-Militär mit ihrer Superwaffen-Raumstation sämtliche solcher versteckten Labore auf asiatischem Gebiet zu vernichten.

Man kommt nicht umhin in diesem Film einen Hauch ( oder eher einen kräftigen Windstoss ) von Anti-Amerikanismus zu bemerken, da die USA hier rücksichtslos und despotisch als ein Militärstaat ihre Interessen durchzusetzen versucht ( wobei eine der Szenen ziemlich kurios daherkommt, wenn ein Soldat einen Hundewelpen als Geisel nimmt und mit der Waffe bedroht, um ein Dorfkind zum Reden zu zwingen ). Auch wenn es natürlich auch jede andere Supermacht sein könnte.
Immerhin ist der Protagonist selbst ein Amerikaner.
Auf der anderen Seite steht dann die östliche Philosophie und Ethik, die sehr weltoffen und freiheitsliebend erscheint. Aber auch politisch eher dezentralisiert. Das Gegenteil einer Supermacht.

Auch wird hier die Thematik des kindlichen Erlösers und des bekehrten Beschützers wieder aufgegriffen.
Der Film setzt hier ebenso auf diverse Rückblicke/Erinnerungen, welche etwas Licht in die Erzählung bringen sollen.
Ein Kernpunkt der Geschichte ist die Xenophobie als Teil der menschlichen Natur. Hier ist diese gegen die KI gerichtet. Sie veranschaulicht wie der Mensch allem Anderen ausser seiner eigenen Spezies komplexe Gefühle oder gar Beseeltheit abzusprechen versucht.
Damit versucht der Film Toleranz gegenüber Andersartigen als erstrebenswert zu erachten.

Was mir an diesem Film sehr gut gefiel, war zudem die grösstenteils Unvorhersehbarkeit des Schicksals der Charaktere. Auch wenn man das Ende im Allgemeinen grob einschätzen kann.

Das Worldbuilding ist interessant.
Obwohl ich bezweifle, daß es 2070 bereits zu solchen drastischen optischen und technischen Veränderungen kommen könnte.
Mondkolonien, zu den man reisen kann und all die ausschliesslich futuristschen Gebäude. Da hätte man lieber nochmal hundert Jährchen dazutun sollen, um es glaubwürdiger zu gestalten ( diesen Fehler machten bereits viele Sci-Fi  Filme der letzten Dekaden - zu voreiliger Fortschritt ).

Visuell ist der Film, wie nicht anders zu erwarten war, einfach bombastisch.
Die Kulissen sowie Ausstattung schwanken zwischen futuristisch und traditionell. Was den Kontrast zwischen den beiden gegnerischen Völkern noch bildlich verstärkt.
Das Design der Roboter ist divers. Von droidenartig bis zu menschengleich ( mit mechanisch geformter Nackenpartie und seltsam riesigen, transparenten Ohrlöchern, durch welche man durch den Kopf hindurchschauen kann ).

Alles in Allem halte ich diesen Film für einen der mitreissendsten Sci-Fi Filme über die Künstliche Intelligenz, die es jeh gab.
"Blade Runner" und "Matrix" bekommen ein neues Geschwisterkind.
Er spricht sowohl die allgemeinen Genrefans an, als auch jene mit etwas philosophischem Anspruchsbedarf ( wobei der Film diesbezüglich nicht ZU hardcore-mässig ist und damit immer noch massentauglich ).
Der Regisseur von "Star Wars - Rogue One" hat sich selbst übertroffen.

Definitiv sehenswert! 
EinfachNilz
EinfachNilz

1 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 1. Oktober 2023
Beginn des Films hat überzeugt, man wurde gut und interessant in die neue Umgebung geworfen. Leider war Recht schnell klar in welche Richtung der Film geht, da das Ziel bereits anfangs klar war. Es gab gute Visual Effekte. Das Ende wirkte zu sehr aus den Fingern gezogen, als ob nicht mehr genug Budget über war. Hätte man mehr draus machen können, die Idee ist top.
Fast4ward
Fast4ward

25 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 30. September 2023
Großartige Bilder und gutes Casting. Das wars dann leider auch. Ich verstehe nicht, wie alles Weitere dann so in den Sand gesetzt werden kann. Eine derart kaputte Story, die meisten Szenen unlogisch und emotionslos und immer wieder grottige Dialoge. Hätte ich nach der Filmstarts-Rezension nicht erwartet.
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.853 Follower 5.015 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 30. September 2023
Vor dem Film bekam ich Lob und Verrisse gleichermaßen mit und war relativ irritiert. Am Ende kommt für mich aber nur eine Sache heraus: die Optik. Die Bilder, die Aufmachung, die ganze Erschaffung dieser Welt ist gewaltig, gigantisch und mitreißend. Allerdings endet da meine Zufriedenheit schon. Ich kam nicht in den Film rein, weil ich das grundlegende Szenario und das Verhältnis von Mensch und KI nicht wirklich kapiert habe. Die Figuren hatten keinerlei emotionale Wirkung auf mich und obwohl der Film mit 130 Minuten nicht wirklich zu lang ist, fühlte er sich wie ein 3 Stunden Werk an. Die Versatzstücke darin sind auch allesamt aus anderen Werken stibitzt und zusammengesetzt. Wem die optische Breitseite reicht, der wird hier sicherlich recht zufrieden sein. Viel mehr dahinter bleibt allerdings nicht.

Fazit: Gigantische Bilder treffen auf eine emotional unterkühlte Geschichte und fade Figuren!
Maximilian Ernst
Maximilian Ernst

1 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 30. September 2023
Nachdem ich die Lobeshymnen hier gelesen habe, bin ich gerade eher enttäuscht aus dem Kino gekommen. Bei "The Creator" handelt es sich um einen zwar aufwändig produzierten und technisch beindruckenden, aber inhaltlich sehr seichten Actionfilm, dessen Hauptthema der Krieg zwischen den ignoranten, erbarmungslosen Menschen (bzw. der USA) und arglosen, asiatischen Robotern ist, die sich einfach nur eine friedliche Koexistenz mit ihren Unterdrückern wünschen. Das Konzept von Gut und Böse ist ähnlich infantil gehalten, wie in den Star Wars Filmen, deren Einfluss an dieser Stelle offensichtlich ist.
Was der Film aber definitiv nicht vermag, ist einen halbwegs realistischen Blick in die Zukunft zu werfen. Dazu sind die Roboter in ihren Eigenschaften -und folglich ihren Beschränkungen- viel zu sehr den Menschen nachempfunden. So können sie zum Beispiel bei Nebel nicht sehen, sind Menschen im Umgang mit Waffen nicht überlegen (eher im Gegenteil). benötigen Sichtkontakt für Identifikation, etc. In einer Szene wir Joshua beispielsweise in einer Großstadt von der Robopolizei gefahndet und nur gefunden, weil er zufällig von einem Passanten gesehen wurde. Dabei ist es schon jetzt in China möglich, Menschen innerhalb von Sekunden beim Überqueren von Straßen durch automatische Gesichtserkennung zu identifizieren. Auch verhalten sich die Roboter im Alltag weitestgehend, wie ihre Vorbilder. So gibt es zum Beispiel Szenen, wo man die Maschinen in einer Bar feiern und Kartenspielen oder entspannt in Hängematten schlafen sieht. Insgesamt werden diese quasi als die besseren Menschen dargestellt, da sie zum Beispiel keinerlei aggressives Verhalten zeigen, wenn es nicht unbedingt Notwendig ist, dass heißt, wenn sie nicht gerade von Menschen abgeschlachtet werden.

Der Film setzt sich meiner Meinung nach also nicht wirklich mit den Konsequenzen auseinander, die eine von einer KI dominierte Welt mit sich bringen würde, sondern nutzt dieses Thema nur, um eine Opferrolle (Roboter) zu schaffen, die aber genauso gut von Ureinwohnern, Navi etc, gespielt werden könnte. Damit ist "The Creator" letzten Endes nicht mehr, als eine technisch zwar beeindruckende, aber inhaltlich ähnlich seichte Verfilmung des Themas "White Supremacy" ,wie Poccahontas alias Avatar, die wegen seines Asien-Settings visuell zwar streckenweise an Vietnamkriegsfilme, wie Ford Coppolas geniales Meisterwerk erinnert, nie aber an dessen emotionaler und philosophischer Tiefer heranreicht.
Domus Aurea
Domus Aurea

1 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 29. September 2023
Die Menschen sind im Film böse, Roboter und KIs die edlen Helden. Ein Kind wird pränatal zum Cyborg. Esoterischer Kitsch ohne Spannung.
Möchtest Du weitere Kritiken ansehen?
  • Die neuesten FILMSTARTS-Kritiken
  • Die besten Filme