Ähnlichkeiten zu meiner Kritik vom ersten Teil- durchaus gewollt: Wieder wird doch eine ganze Menge gequatscht, was jetzt nicht zwingend verkehrt ist, aber wie das bei solchen Comic-Verfilmungen nicht selten ist, werden existenzielle Fragen in ziemlich unbeholfene Dialoge verpackt, was derer Glaubwürdigkeit minimiert. Wer auf Rambazamba mit Charlize Theron hoffte, der wird, vielleicht nicht zwingend enttäuscht sein, aber irgendwie läuft sich das ein wenig tot und (wie ich finde) sieht man das Charlize Theron auch an. Die Frau ist mit 50 noch topfit, sieht immer noch Bombe aus, wirkt aber als Schauspielerin ein wenig unterfordert, weit weg von „Monster“, „Kaltes Land“ oder „Bombshell“. Gleiches gilt auch für Uma Thurman, überhaupt kein Vergleich zu „Kill Bill“ oder „Pulp Fiction“, und der dritte (Hochkaräter) im Bunde: Chiwetel Ejiofor- blass!
Im Großen und Ganzen war ich nicht ganz so enttäuscht, einfach mal, weil meine Erwartungen arg runtergeschraubt waren. Im Gegensatz zum ersten Teil, bin ich nicht so gut durchgekommen, hatte arg zu kämpfen, phasenweise gähnende Langeweile.
Der (in diesem Fall) Nachteil einer Trilogie ist, dass es noch einen dritten Teil gibt, und ich weiß nicht, ob Charlize Theron mich da reinbekommt.
Nachtrag: Fand auch die deutsche Synchronisatin wieder mal (!) unpassend. Schoenaerts (48) deutsche Stimme ist 65, und das war auch zu hören.