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Patrick N.
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0,5
Veröffentlicht am 29. Juli 2022
Um Gottes Willen, was war das denn????????????? Einizig die schönen Landschaftsaufnahmen erhöhen den Film auf einen halben Stern, Das Ende ist dermaßen abartig abgefahren... Auf Grund der gynäkologischen Darstellungen am Ende ist das alles, nur kein FSK 16..... Liebe FSK; Brille putzen. das Ding ist ein FSK 18.
"Men" ist wirklich eine kleine Horror-Perle. Er beweisst, dass es für einen guten Horror nicht ständige Jump-Scares oder Horrormasken braucht. Der Horror kommt leise daher, unauffällig, ruhig. Genau deshalb wirkt es so authentisch. Was mich wenig begeistert hat war die Quintessenz des Plots und wird daher hier nicht verraten. Aber sonst: Absolut sehenswert. Genüßlicher kleiner Horror.
Der Film beginnt interessant und spannend! Man fragt sich, was wird wohl als nächstes passieren. Irgendwann schwankt der Film um und wird zu einem Psychodrama, in dem die Hauptperson ein deutliches Problem mit der Männerwelt hat. Hier wird er dann recht verstörend und man fragt sich, was ist der Autorin des Buches (falls es dieses gibt) nur passiert in ihrem Leben, dass sie solch eine fast schon krankhafte Sicht auf den Mann hat. Fazit: beginnt sehr vielversprechend und schlägt dann leider kräftig in ein sureales Bild um.
Man kann es wohl einfach oder sehr kompliziert sehen und sagen: Männer sind schlimm, Männer sind die Seuche. Diese Erfahrung macht die Hauptfigur in einem ungemein Stimmungsvollen Titel. Eine Frau, die einfach nur etwas Ruhe in einem ruhigen Landhaus sucht trifft auf diverse Männer, die allesamt auf eigene Weise bedrohlich, übergriffig oder sonstwie unangenehm werden. Das führt zu langen, endosen Szenen die recht schnell die grade Linie einer Geschichte verlassen und zum totalen Mindfuck führt. In den letzten zwanzig Minuten kann absolut alles passiere und alle Fesseln fallen. Das ergibt oftmals wenig Sinn, das vestört und entsetzt – aber es lässt nicht kalt.
Die Botschaft wird einem hier ab einem gewissen Zeitpunkt nur noch eingeprügelt, was der Film nicht nötig hätte. Der Film beginnt stark verliert sich aber ab der Hälfte. Bei Ende fragt man(n) sich dann was da gerade passiert ist und ob Garland hier wohl einfach nur verstören wollte.
Alex Garland ist nach „Ex Machina“ und „Annihilation“ mit seinem dritten Spielfilm im Kino.
London: Harper (Jessie Buckley) möchte eine zweiwöchige Auszeit auf dem Land verbringen. Aber sie kann die Geschehnisse der näheren Vergangenheit nicht abschütteln.
Garland hat schnell den Ruf eines Könners erlangt. Wie in den beiden zuvor geschaffenen Werken erzeugt der ebenso als Drehbuchautor erfolgreiche Filmemacher eine Atmosphäre, die seinesgleichen sucht. Das stimmungsvoll genießerische Waldtanken von Harper inklusive der Komposition eines Echo-Songs überträgt der Londoner problemlos auf den Kinosaal. Umso bedrohlicher kommt das dazu angelegte Kontrastprogramm. Garland greift selbstverständlich auf Übliches zurück wie eine defekt flackernde Außenbeleuchtung neben unverschlossenen klappernden Türen eines viel zu groß scheinenden 500 Jahre alten Cottage mit wenig vertrauenerweckenden Schlössern. Einen beachtlichen Anteil an der Bildgewalt erreicht „Men“ jedoch durch die geschickte Aneinanderreihung der Einstellungen, aufgenommen von Stammkameramann Rob Hardy. Seltsame Ereignisse werden allmählich eingeflochten, durchschnitten von Harpers Flashbacks. Unter den Wellen der Begebenheiten steigt die Spannung gleichmäßig an. Der Film läuft, nichts stottert. Es ist gar nicht klar auszuloten, ob der Showdown nach ca. 45 oder erst nach ungefähr 90 der 100 Spielminuten beginnt. Der Zuschauer darf die Konzentration auf einen sehr kleinen ausstrahlungsstarken Cast lenken, was die sich mehrenden verstörenden Szenen verarbeitbarer macht. Das Trauma der Harper wird in eine zunehmend surrealistische Ebene verlegt, die erst spät gewisse Assoziationen offenbaren möchte, um in einem wilden Finale zu enden. Hier liegt dann wohl die Wurzel des Übels, nicht für Harper, sondern für den Film. Garland sitzt gefangen in der selbstgebauten Plot-Falle, die nicht zu früh das Wesentliche verraten möchte und dafür eine bestimmte Person bis einschließlich Abspann sehr oberflächlich belässt. Das Publikum wird dadurch recht aufwändig zum Schubladendenker bevormundet. Ehestreitigkeiten gab es übrigens schon mal mit mehr Tiefe umgesetzt. Aber woher soll die kommen?
„Men“ ist ein mitreißender, visuell geladener Rausch mit gerade noch verzeihbarer Erzählschwäche.
Habe keine Ahnung, was dieser Film eigentlich will. Kann das mir bitte jemand erklären? Alex Garland, ist für mich sowieso ein schwieriges Phänomen, Ex Machina, fand ich wirklich gut, dann wurden seine Filme uninteressanter und auch nicht mehr so gut. Ist "Men" eine Abrechnung mit den Männern oder so etwas? Es wirkt sich alles so fremdartig an und so feindselig. Was wäre, wenn man es genau so mit Frauen gemacht hätten? Verstehe den Streifen nicht und kann ihn überhaupt nicht ausstehen!
Ein rätselhafter Film, der einige Rätsel nach und nach auflöst. Warum fährt Harper aufs Land? Wer ist der Mann, der vor ihrem Fenster zu Boden stürzt? Warum blutet sie? Andere Rätsel lösen sich nicht auf. Was ist phantastisch, was ist real? Welche Rolle spielt ihre Freundin, deren Aufdringlichkeit Harper zunächst unangenehm scheint? Ist die Freundin schwanger? Von wem? Dazu eine großartige Jessie Buckley, mal verängstigt, aber auch immer wehrhaft und fast immer Frau des Geschehens. Und die Männer? Rory Kinnear gibt ihnen immer neue Gestalten. Und über allem die Frage, hat sich Harper schuldig gemacht oder nicht? Ein Muss für Menschen, die rätselhafte Filme mögen, alle anderen seien gewarnt, wahrlich keine leichte Kost. Sehenswert
Das Horrorsegment wird regelrecht überschwemmt mit Filmen nach Schema F. Dieser stellt eine sehr erfreuliche Ausnahme dar. Eine derart zerbrechliche Figur wie die von Buckley gespielte, ein Umfeld, das Erholung verspricht, und doch spüren wir in jedem Moment das nahende Unheil. Dieses Gebäude aus Angst, in der man zu keiner Zeit zwischen echter Gefahr und paranoidem Wahn unterscheiden kann, ist mit Bedacht und verdammt geschickt konstruiert. Woher kommt die Bedrohung - von außen oder innen? Eine Lust, sich diesem Ungemach hinzugeben! Kleine Einschränkung von mir: in der Schlusssequenz schlägt der Regisseur und Autor Garland m.E. unnötig über die Stränge mit einer an Lynch erinnernden Ausuferung. - Sei's drum; Men - Was dich sucht, wird dich finden ist ein Genre-Solitär, den man so schnell nicht vergessen wird.
Angst mal anders. Heimsuchung und Paranoia mal anders! Ein höchst eigenständiger und gerade durch seine kontemplative Atmosphäre überaus beklemmende Genre-Vertreter. Empfehlung!
Ganz ganz ganz schlechter Film. Als bitte was zur Hölle war das ? Am Anfang konnte man noch drüber lachen solange man nicht eingeschlafen ist und am Ende war es nur nich verstörend und absolut sinnlos. Schade ums Geld im Kino. Waren mega enttäuscht