The Running Man
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Isabelle D.
Isabelle D.

330 Follower 512 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 23. November 2025
"The Running Man" von Edgar Wright ist eine gelungene Verfilmung des Romans von Richard Bachmann alias Stephen King. Die Handlung hält sich (anders als die Verfilmung mit Arnold Schwarzenegger aus den 80ern) relativ nah an die Vorlage und ist temporeich und spannend inszeniert. Leider geht dem Film am Ende ein wenig die Puste aus und der Schluss wirkt etwas zerfranst. Wenn ich mich richtig erinnere, war das im Buch aber auch so. Die Schauspieler machen ihre Sache prima, insbesondere Glen Powell als Ben Richards, Josh Brolin als Produzent Dan Killian und Colman Domingo als Show-Moderator Bobby Thompson.

Allerdings fand ich nicht, dass die Funken besonders übersprühen zwischen Ben und Sheila (Jayme Lawson), die Chemie hat nicht so ganz gestimmt. Das ist aber vielleicht auch der Rolle von Sheila geschuldet, die in der Geschichte gemeinsam mit Tochter Cathy nur die Funktion eines Hitchcockschen McGuffins erfüllt und die Handlung des Protagonisten motivieren und in Gang bringen soll. Auch das ist im Buch aber genauso und tut der Spannung des Films keinen Abbruch. Es sagt allerdings etwas darüber aus, welche Rollen Frauenfiguren in Filmen und Büchern generell zugeschrieben werden, nämlich den Männern untergeordnete Funktionen, die die männlichen Protagonisten motivieren und charakterisieren, aber nicht für sich stehen. Das ist jetzt aber ein größeres Fass, das ich nicht weiter aufmachen möchte.

Fazit: Spannender Thriller, der am Ende etwas schwächelt, aber insgesamt trotzdem gelungen und sehenswert ist.
PeterPan44
PeterPan44

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1,5
Veröffentlicht am 23. November 2025
Die Idee, die Jagd auf ganz Amerika auszuweiten und jeden Smartphone-Besitzer zum Kopfgeldjäger zu machen, wirkt spannend und originell, wird aber kaum sinnvoll weiterverfolgt. Statt Dynamik und stetiger Bedrohung gibt es lange Pausen, die das Tempo bremsen und jede aufkommende Spannung im Keim ersticken. Dadurch entstehen insgesamt zu wenige echte Konfrontationen oder erinnerungswürdige Actionsequenzen – für einen Film dieses Genres ein deutliches Manko.

Auch das Finale endet mit einem klischeehaften moralischen Zeigefinger und die Konstellation einer schwarz-weißen Mischehe wirkt wie ein links-wokes Statement!
Domenik Arndt
Domenik Arndt

12 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 19. November 2025
Kurz und knapp: Eine einfache Geschichte, die sehr gut unterhält und von Anfang bis Ende nicht langweilig wird. Der Größte Kritikpunkt für mich war, dass der Titel irreführend ist, da zu keinem Zeitpunkt gerannt wird.
Brodie1979 ..
Brodie1979 ..

169 Follower 584 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 15. November 2025
Große Enttäuschung: man hat zwar Edgar Wright auf dem Regiestuhl, der unterlässt aber komplett seine kreativen Kameratricks und Regiemätzchen, sondern liefert hier eine brave Auftragsarbeit ab. Der Held kommt charmant herüber, das liegt aber am Darsteller Glenn Powel und nicht an einer guten Schreibe oder einer guten Inszenierung. Mit 130 Minuten ist der Film dann auch deutlich zu lang und schafft es nicht, die Hetze und den Druck seiner Hauptfigur irgendwie an den Zuschauer weiter zu reichen. Ebenso wird diese utopische Welt nur mit Schlaglichtern beleuchtet, einen erklärenden und umfassenden Blick erhält man aber nicht. So hat man einen zu humorlosen, zu langen Film bei dem man sich an ein paar netten Actionszenen erfreuen kann, den man aber hinterher direkt wieder vergisst.

Fazit: Abgesehen von ein paar passablen Actionszenen bleibt ein emotionsarmer und lauer Thriller!
Flohmarkt master 1988
Flohmarkt master 1988

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3,5
Veröffentlicht am 15. November 2025
Sehr nahe dran am Buch
Glen powl Spiel Ben richards in meiner Ansicht solide auch Emotionen kommen sehr gut rüber der neue running man top arnold natürlich in keinerlei der 2025 ist was Völlig anderes

Trotzdem der running man 87 Gefällt mir besser
Weil dieser film seiner zeit weit voraus war

3,5 bis 4,0 bin da sehr Unschlüssig Macht euch selbst ein bild Und geht ins kino.
Kinobengel
Kinobengel

506 Follower 607 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 15. November 2025
WO LAUFEN SIE DENN?

Der schnell aufbrausende Ben Richards (Glen Powell) ist mit seiner Familie in einer finanziellen Notsituation. Bei einem Spielshow-Casting schneidet er so gut ab, dass ihn Producer Dan Killian (Josh Brolin) für den „Running Man“ haben möchte. Im Wissen um die schlechten Überlebenschancen unterschreibt Ben den Vertrag widerwillig. Die Jagd beginnt.

„Wenn er’s nicht macht, dann hat er nicht gewollt oder er konnte nicht“, heißt es bei Loriot im Sketch an der Pferderennbahn. Edgar Wright („Shaun oft he Dead“, 2004) hat seinen Running Man vielschichtiger gestaltet als Paul Michael Glaser in der Verfilmung von 1987 mit Arnold Schwarzenegger und nimmt sich eine gute halbe Stunde mehr Leinwandzeit. Wer manipuliert wen in welcher Intensität, wer konnte oder wollte nicht oder war alles ganz anders? Das ist ein zentraler Punkt der aktuellen Version, die deutliche Kritik an den Medien übt, ihrer nahezu grenzenlosen Macht, darüber hinaus am sensationsgeilen, leicht zu täuschenden Konsumenten. Zwar erlebt das Publikum ein ziemlich rasantes wie theatralisch inszeniertes Action-Gewitter, das für viel Unterhaltung sorgt, der Ernst an der Sache ist jedoch kaum zu übersehen. Die Spannung wird nicht nur von der Verfolgung genährt: Ben ist sich nie im Klaren über seine Helfer.

Die Wright-Verfilmung basiert – wie schon 1987 für Glaser – auf der Romanvorlage „The Running Man“ (1982 von Stephen King). Gab es da nicht früher schon etwas? Aber ja doch, „Das Millionenspiel“, ein deutscher TV-Film von Tom Tölle aus dem Jahr 1970, dessen Handlung in einer weniger entfernten Zukunft spielt (Drehbuch: Wolfgang Menge nach der Vorlage von Robert Sheckley, "The Prize of Peril", 1958). Die hier gezeigte, ebenfalls als Medienspektakel umgesetzte Menschenjagd wirkt erheblich realer als bei den US-amerikanischen Produkten, die trotz eines gewissen kritischen Anspruchs vorzugsweise eine gewollte Unwirklichkeit zeigen. Den Moderator des moralisch verwerflichen Wettbewerbs macht - wer könnte es besser? - Dieter Thomas Heck. Einer der Killer wird von dem damals noch unbekannten Dieter Hallervorden gemimt (seine Kultblödel-Show „Nonstop Nonsens“ lief ab 1975). Tölle zeigt eindringlich, was in Deutschland erst später Gewicht bekommt, nämlich den Drang nach Einschaltquoten auf Kosten der Qualität des Inhalts. Nebenbei darf erwähnt werden, dass „Das Millionenspiel“ den höchsten IMDb-Wert der drei Filme aufweist. Hat nun Stephen King bei Robert Sheckley abgekupfert? Vielleicht.

Edgar Wright liefert mit „The Running Man“ vorwiegend große Schauwerte ab, tadellos aufgenommen von Kameramann Chung-hoon Chung, der schon einige Male mit Park Chan-wook gearbeitet hat. Ebenso punktet der US-Amerikaner in Komplexität und dem gut angeleiteten, ausdrucksstarken Glen Powell. Die größere Faszination versprüht schließlich die kleine TV-Produktion von Tölle, da sie die Leute vor den Bildschirmen effektiver beeinflusst.
Karsten N.
Karsten N.

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3,5
Veröffentlicht am 14. November 2025
"Running Man" ist ein politisch aufgeladener Actionthriller, der unsere Gegenwart mehr widerspiegelt, als die Zukunft vorhersagt. Technisch kompetent, mit einer charmanten Besetzung und einem greifbaren exzellenten Produktionsdesign. Der Film zeigt das Thema der Geschichte, der einen wirtschaftlichen Zwang, persönliche Opfer und Klassenungleichheit im menschlichen Gesicht verleiht. Running Man gibt vertraute Merkmale eines Films wieder, der ein Blockbuster sein will, aber im großen ganzen nur als ein solides Remake im Gedächtnis der Zuschauer bleiben wird.
Lemmiblog
Lemmiblog

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3,5
Veröffentlicht am 14. November 2025
KEIN VERGLEICH ZUM ORIGINAL FILM

Ben Richards muss bei The Running Man antreten, um das Leben seiner Familie zu retten. Drei Kandidaten, 30 Tage, eine Welt, die dich jagt und ein ganzes System, das manipuliert, frisiert und lügt. Schnell merkt Ben, dass hier nichts ist, wie es scheint, weder die Show, die Menschen, noch die Regeln.

The Running Man 2025 läuft ca. 135 Minuten, ist ab 16 Jahren freigegeben und wagt ein Remake des 87er-Klassikers, damals mit Schwarzenegger, heute mit Glen Powell. Und genauso viel, wie die beiden gemeinsam haben, haben auch die Filme miteinander zu tun, fast nichts.
Diesmal geht es um einen Familienvater, der aus noblen Gründen auf der schwarzen Liste landet und wortwörtlich um sein Leben rennen muss. Hunter, Drohnen, Zuschauer, alle wollen ihn tot sehen. Die Gesellschaftskritik trifft überraschend gut ins Schwarze mit Deepfakes, Medienmanipulation und sogar die Kadishians kriegen ihr Fett weg. Macht Spaß, tut weh, so gehört sich’s.
Die Action ist solide, besonders in der Fluchtphase. Nur in den direkten Kämpfen zeigt der Klassiker klar, wie’s richtig geht. Glen Powell ist ein charismatisches Arschloch mit Herz, aber eben kein Arnie, er ist keine wandelnde Panzerfaust, sondern jemand, der Hilfe braucht und das macht die Rolle frischer.
Josh Brolin als Bösewicht bleibt dagegen blass. Richard Dawson hatte Charme, Kalkül und eine unterschwellige Gefahr, Brolin wirkt dagegen eher wie ein müder Talkshow Moderator kurz vor der Rente.
Das Finale liefert die erwartete Eskalation, aber für mich persönlich war es der schwächste Part.
Unterm Strich bleibt ein kurzweiliger Actionstreifen, der moderne Kritikpunkte sauber einbaut, gute Action abliefert und die Figuren können was. Leider ist der Antagonist enttäuschend, die Hunter noch mehr und das gefühlt tausendmalige Erwähnen der Familie nervt irgendwann gewaltig. Ja, Ben, wir haben’s verstanden, du hast eine Familie.

7,5/10 Punkten. Arnies Cameo ist übrigens herrlich, kein Demolition-Man-Gedenkbibliotheks-Level, aber trotzdem ein schönes Augenzwinkern.
Michael K.
Michael K.

60 Follower 295 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 14. November 2025
"The Running Man" war eigentlich nur ein Verlegenheits-Kinobesuch - und der wurde zu einer echten positiven Überraschung. Ein dystopischer, manchmal fast schon frappierend simpel, aber enorm effektiv inszenierter Actionthriller, der sich wirklich überhaupt nicht verzettelt, sondern so viel politische "Message" wie irgend möglich herüberbringt. Den spoiler: wahrlich schweren Kampf des Protagonisten
fand ich enorm spannend und trotz der düsteren Szenerie sehr unterhaltsam. Und es gibt auch Stoff zum Nachdenken. Eine klare Empfehlung, ein unterschätztes Highlight!
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