Der Killer
Durchschnitts-Wertung
3,5
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Cursha
Cursha

7.500 Follower 1.067 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 14. November 2023
Ich muss den Film ganz klar als Enttäuschung einstufen. Finchers Filme haben mich in der jüngeren Vergangenheit alle nicht mehr sonderlich überzeugt, "Gone Girl" ausgenommen. "The Killer" fällt leider in die selbe Schiene, obwohl der Beginn extrem vielversprechend ist. Den inneren Monolog, der Fassbenders Alltag als Auftragskiller beschreibt hat zunächst extrem viel Potenzial und gerade in der ersten halben Stunde ist der Film auch extrem spannend, weil wir etwas aus dem Alltag der Figur erfahren und wie sie arbeitet, leider wendet sich dann der Film vollkommen und wir bekommen eine Rachestory serviert, die zwar die Elemente des Beginns immer wieder kurz einstreuen, aber nie wieder so schön ausfeilen. Fassbender spielt zwar gut kann aber seiner Figur keine wirkliche Tiefe verleihen, weil das Drehbuch dies nicht vorsieht. Man entwickelt keine Sympathie, was mein bei einem Killer auch nicht muss, aber auch sonst findet man keinen Zugang zu der Figur selbst, wodurch der Film ebenfalls stark abflacht. Lieder weicht der Film dann auch bis zum Ende nicht mehr von dem Racheweg ab. Fassbender ist zwar durchaus konsequent, aber hat eben auch keine Fallhöhe. Großer Minuspunkt waren für mich zudem die Aktion Szenen, insbesondere eine in einem Haus. Nicht nur dass die Kamera einen fürchterlichen Wackeleffekt aufweist und extrem unruhig ist, auch die Aktion selbst wirkt wie aus einem Comicfilm, indem man sich durch den Raum wirft oder ganze Möbel ohne Schwierigkeiten schmeißt. Ich konnte dem Film leider nicht sonderlich viel abgewinnen.
PeterPan44
PeterPan44

33 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 12. November 2023
Obwohl visuell und erzähltechnik ein wenig an Fight Club erinnern, bleibt der Handlungsstrang lahm ... Der Film schafft es nicht eine echte Spannung aufzubauen. Bin sogar zwischendrin eingeschlafen und hab mir den Rest nächsten Tag angeschaut. Wurde aber auch nicht besser...
Onkel Bob
Onkel Bob

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1,5
Veröffentlicht am 11. November 2023
In einem Jahr, in der einige der bedeutendsten Regisseure unserer Gegenwart, tolle Filme auf die Leinwand bringen, Spielbergs Fabelmanns, Nolans Oppenheimer, Scorseses Killer of the flower moon und noch hoffentlich bringen werden Scotts Napoleon, Villeneuves Dune Part two, ist im Vergleich Finchers The Killer eine einzige Enttäuschung. Ist noch die Anfangszene unterhaltsam und spannend erzählt, schleicht sich bereits nach ca. 15 bis 20 Minuten Langeweile ein. Das liegt vor allem daran, das man ständig nur dem Killer folgen muss und eine Bedrohung von außerhalb so gut wie nicht vorhanden scheint. Sämtliche Nebenwirkungen Figuren wirken zudem aufgesetzt, zum Teil sogar lächerlich (Auftraggeber). Auch die Logik scheint nicht immer ganz zu greifen. Finchers Steckenpferd, eine bedrohliche, kühle Atmosphäre, mit Hilfe von stark ausgeprägten Nebengeräuschen zu erzeugen, wie es sie zum Beispiel in Sieben oder the game zu sehen bzw. vielmehr zu hören gab, wird hier schmerzlichst vermisst. Zwar versucht man größtenteils den kühlen grünen Farbstich a la Mindhunter, panic room darzustellen, das wars dann aber auch schon. Zudem wird dieser sogar noch durch gelegentliche farbenfrohe Kulissen, welch am green screen sogar noch schlecht verstärkt wurden, des öfteren unterbrochen. Der Erzählton aus dem Off erinnert stark an Edward Nortens Charakter in fight Club, jedoch ohne auch nur einmal dessen Qualität zu erreichen. Und auch die Rohheit in der Gewaltdarstellung seiner früheren Werke vermisst man hier gänzlich. Vergleicht man beispielsweise den Kampf in der Mitte des Films mit den Kampfszenen aus fight Club oder dem Finale in panic room, wirkt sie eher wie eine Marvel Actionszene. Auch das bei jeder passenden Gelegenheit wiederholende aufsagen von Prinzipien und den dazugehörigen gegenteiligen Handlungen, ist auf Dauer nur noch störend. Ansonsten plätschert der Film vom Ziel zu Ziel vor sich hin, wobei man sich als Zuschauer zwischendurch fragt was der Protagonist am Ende eigentlich erreichen will. Der Streifen kann nicht ansatzweise mit finchers früheren Werken mithalten. Es scheint fast so, als ob der Regisseur vertragsbedingt dazu gezwungen war einen Film für Netflix in seinem Fachgebiet zu drehen ohne jedes eigene Interesse dafür zu haben. Der Film passt aber auch zu der langen Liste an enttäuschenden Netflix Produktionen wie don't lock up, Glass onion und RED notice. Alles in allem zum wiederholten Mal, die Enttäuschung des Jahres.
rogue
rogue

40 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 11. November 2023
Ich hätte nach der guten Bewertung hier etwas mehr erwartet. Mehr wovon? Mehr Spannung, mehr Action. Von mir gibt es daher 3*, eben Solide, aber bestimmt nicht mehr. Vielleicht verstehe ich den Hype um Fincher nicht, mich interessiert letztendlich nur das Ergebnis, was er abgeliefert hat.
Davki90
Davki90

49 Follower 340 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 11. November 2023
David Fincher, kehrt mit einem neuen Thriller auf Netflix zurück. Es geht um einen Auftragskiller, wo einen Auftrag völlig vermasselt und nun gejagt wird. Michel Fassbender, spielt diese Rolle. Noch dabei ist Tilda Swinton, der Rest vom Cast ist eher unbekannt und auch nicht so wichtig. Es passiert in diesem Streifen manchmal lange nichts und plötzlich legt er wider einen zahn zu. Trotz seiner Ruhe, erzeugt er immer wider Spannung. Er ist in Kapitel erzählt, was das ganze noch ziemlich angenehm macht. Gehört zu den besseren Streaming-Filmen von Netflix.
Angie - makes - Art
Angie - makes - Art

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0,5
Veröffentlicht am 10. November 2023
Schon lange nicht mehr so einen langweilen Film gesehen...

Ganz viel gerede und wenig Action!

Nicht zu empfehlen!
TheLifter
TheLifter

3 Follower 36 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 10. November 2023
Viel hat nicht für die Maximalwertung gefehlt.

Fincher schafft es mal wieder einen Film ohne wirkliche Schwächen zu inszenieren, wobei ich mich der Kritik von FS anschließe.

Die Perfektion in der Ausführung der Tätigkeiten des Killers als auch die Tatsache, wie geschickt Fincher die Arbeit eines Profi-Killers entzaubert, hat doch eine gewisse Analogie zur "Banalität des Bösen". Selten wurde das Handwerk eines Profi-Killers derartig brilliant inszeniert, wie hier.

Die Story ist natürlich nicht außergewöhnlich. Außergewöhnlich ist dafür Finchers Inszenierung. Sei es Kamerabild, Musik oder die Schauspieler, allen voran Fassbender und natürlich Tilda Swinton als Szenedieb. Außerdem ist es mal wieder erfrischend, einen Film zu sehen, der meine drei Stunden dauert, dafür aber herausragend unterhält.

Last but Not least:

Wer sich ein bisschen in der Filmwelt auskennt, weiß, wem Fincher hier im großen Stil huldigt:

Jean-Pierre Melville.

Nicht umsonst war wohl die Eröffnungssequenz in Paris angesiedelt.

Melvilles Spätwerk, insbesondere die (inoffizielle) Alain Delon-Triologie mit "Der Eiskalte Engel", "Vier im Roten Kreis" und "Un Flic" standen hier definitiv Pate.

Im Prinzip macht Fincher mit "The Killer" all das richtig, was "John Wick" falsch gemacht hat. Das soll nicht heißen, dass John Wick ein schlechter Film war; aber "The Killer" ist einfach in jeglicher Hinsicht besser, smarter und ja: auch cooler inszeniert.

Einer der besten Filme des Jahres, wrsl unter meinen persönlichen Top 3.
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.853 Follower 5.015 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 10. November 2023
Die Story ist so generisch wie der Titel: ein Auftragsmörder verpatzt einen wichtigen Job und wird von seinem Auftragsgeber mit einer Vergeltungsmaßnahme bedacht. Fortan ist der Killer selbst daran, Rache zu üben. Das wird in diesem Form zu einem redseligen Film verarbeitet, in dem es zwar auch zu Action und Gewaltspitzen kommt, aber sehr langsam und selten. Der Film ist ein Slowburner, der langsam angeht und dann gelegentlich explodiert. Dabei sehen wir dem stoischen Killer zu, der seine Aktionen stetig kommentiert und sich eine merkwürdige Tiefe verleiht. Irgendwie fällt das zwischen die Genres, entfaltet aber denoch einen Sog und eine große Faszination. Das mag aber vor allem An Fassbender liegen, der die Figur zwar nicht mit Charme, aber mit viel Ausruck spielt.



Fazit: Standardstory in ungewöhnlicher Verpackung - faszinierend
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 8. November 2023
Netflix-Ware, die hierzulande kurz vor dem Streaming noch im Kino gelandet ist, nur nicht auf vielen Leinwänden.
Die Anfangstitel sind weit überdurchschnittlich gut inklusive dröhnendem Ton. Damit kann der Film danach nicht mithalten.
Der Killer im Film vermasselt eigenhändig einen Job, und nachdem das in sein Privatleben durchschlägt, sieht er sich gezwungen, mit der Präzision eines Uhrwerkes kaltblütig aufzuräumen.
Alles schön und gut - sowie im Kino keine ganz große oder denkwürdige Sternstunde. Kein Witz, was mir nach den Anfangstiteln zuerst in Erinnerung bleiben wird, ist spoiler: der Produzent von überteuertem Eis.

Die Markenansammlung in The Killer kann man nicht mehr Schleichwerbung nennen; Sachen werden in die Kamera gehalten und Firmennamen sogar ausgesprochen - ganz übel, und das mit dem Eis kommt lachhaft daneben an, obwohl das jemand außerhalb eines Films natürlich genau so daherreden kann.
Besser als werbelastige TV-Ware ist The Killer insgesamt sicher, allerdings vergisst man vorher besser wieder, dass auf dem Produkt Fincher draufsteht. Eine Fassbender-Ein-Mann-Show ist es eher, obwohl für den Typ Killer die Höchstleistung bereits ziemlich am Anfang mit etwas Yoga abgehakt ist. Schauspielerisch ist eindeutig von niemand Besonderes geboten; diesen Killer könnten auch 1000 andere Leute darstellen.
Kalt und präzise passt zur Hauptfigur wie zum Film selbst, Thriller weniger, sehenswert schon - ist nur nicht so massenkompatibel-attraktiv wie z.B. Sieben oder so besonders wie der True-Crime-Hitfilm auf dem auch Fincher steht.
martin _ffm
martin _ffm

2 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 6. November 2023
Flaue Figurenzeichnung
Technisch versierter Film. Klasse Atmosphäre.
Wenig überzeugendes Portrait eines Auftragskillers.
Handwerkliche Merkwürdigkeiten: Als Tarnung soll der Killer einen typisch „deutschen“ Paris-Touristen repräsentieren. Ganz ehrlich, solch einen deutschen Touristen habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht gesehen. Aber vielleicht ist er im Original-Ton ein typisch, amerikanischer Tourist. Der Killer wollte stets unauffällig agieren. Der Einzige, der in einer Warteschlange am Flughafen auffällt ist der Killer.
In dem 80er Jahre Film „Leben und Sterben“ in LA wurde der gesamte Film durch die Musiktracks der One-Hit-Wonder Combo „Wang Chung“ sensationell verhunzt. Hier ist es das dauernd, nervige Genöle von Morissey von den Smiths. Keine Ahnung was das sollte.
Trent Reznor und Atticus Ross unterstützen mit ihren(modularen) Synthesizern den Film wie gewohnt gut und verdichten die düstere Atmosphäre.
Flache, nervige pseudophilosophische Lebensweisheiten des Killers aus dem Off.
Das war´s.
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