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Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 16. April 2023
Cocaine Bear verbindet verschiedene Genres miteinander. So findet man Elemente aus Horror, Comedy, Satire, aber auch die ein oder andere blutige Szene kommt vor. Das erlaubt zwar eine gute Abwechslung im Film, aber nichts ist so richtig gut ausgearbeitet.
Der Humor jedoch hat mich voll getroffen. Zwar ist es ein sehr düsterer Humor, er macht aber wirklich Spaß. Für Fans aus dem Horror-Genre hat der Film aber eigentlich nichts zu bieten. Zwar gibt es den ein oder anderen Schreck-Momebt, diese sind aber nicht gruselig und absolut berechenbar.
Insgesamt hat der Film einen gerade Erzählstrang ohne irgendwelche Wendungen. Es gibt einen ordentlichen Abschluss und die gesamte Geschichte fühlt sich rund an.
Wirklich alles an diesem Film ist drüber, voll auf die zwölf! Es muss eine Freude gewesen sein, die 80er Klamotten und Frisuren aus der Mottenkiste zu holen und so furchtbar zu kombinieren wie hier. Das Gebaren der meisten Menschen in der Story strotzt vor hinterwäldlerischer Beschränktheit, die Action wechselt sich mit krassen Splatterszenen (siehe FSK 16) und diese wiederum mit haarsträubenden Dialogen, gefolgt von - lese und staune - sehr niedlichen Momenten zum Kichern. Auch die simpelsten, ursprünglichsten Bedürfnisse Zuschauender dürfen hier befriedigt werden - gnadenlos! Zwar möchte ich das keinen "guten Film" nennen, doch lädt er ja schon auf dem Plakat mit "Zieh's Dir rein!" in bester Konsequenz zu einer Mischung aus Nonsense und Splatter ein und liefert exakt das, was er verspricht. Ganz sicher ein Film, der die Geister scheiden wird - messerscharf!
Bärli süß, Bärli wüst... krawalliges Vergnügen derbster Art, mit einem erstaunlich glaubwürdigen "Hauptdarsteller".
Uch hatte mir vom vollgekoskten Bär etwas mehr erhofft, zumindest mehr Gradlinigkeit. Die Story sah aus, als würde ein zugekokster Bär durch die Gegen rennen und Amok laufen, der Film will mir aber stattdessen weissmachen daß das Tier auf der stegien Suche nach mehr Drogen ist. Das wäre kein Problem, wenn irgendwo her eine solide Figur käme, der man als Zuschauer folgen kann. Die hat man dann auch mit Keri Russel, die aber langweilig und unscheinbar daher kommt. Anosten sind alle Figuren, die dem Bären vor die Tatzen laufen Karikaturen die entweder nerven oder einem recht egal sind. Immerhin gibt’s einige sehr passende und treffende Splattermomente – aber bei der comichaften Übersteigerung ergibt es kein homogenes Ganzes.
Fazit: Ein paar krasse Splattermomente und überdrehte Figuren lassen viel Potential auf der Strecke!