Das Leben der Ordensschwestern Francesca Cabrini wird mit „Die Gesandte des Papstes“ erstmalig verfilmt. Die besondere Stellung der in Italien geborenen Ordensbegründerin in der Katholischen Kirche (Heiligsprechung im Jahr 1946) kommt vor allem durch Cabrinis Symbolkraft als Immigrantin in die USA und ihr karitatives Wirken unter anderen Einwander*innen. Daher gilt sie auch als Schutzpatronin der Immigrant*innen und wurde durch ihre Annahme des US-amerikanischen Staatsbürgerschaft auch zur ersten Heiligen ihres Landes.
„Die Gesandte des Papstes“ wurde als ein Film über eine katholische Heilige und Ordensschwester interessanterweise von Angel, Inc. (ein VOD-Anbieter mit explizit christlichen Filmen im Programm) vertrieben und von diversen katholischen Geschäftsleuten wie bspw. dem finanziert. Tatsächlich verfügen die USA (im Gegensatz zu den meisten europäischen Ländern) über eine Vielzahl an christlichen Medienunternehmen, die dementsprechend insbesondere Filme über Heilige und andere religiöse Themen mit missionarischen Charakter produzieren, wie z.B. auch die „Gott ist nicht tot“-Filmreihe (seit 2014).